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    Die Informationen auf dieser Seite sind in umgekehrter chronologischer Reihenfolge angeordnet; aktuellere Nachrichten findet man oben.

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Textmarke_rot_RB Rüttel’ die Freude wach - es ist Weihnachtszeit
13. Dezember 2018, Donnerstag

Musik macht Spaß - und Vorfreude auf Weihnachten beim Adventskonzert in der Petruskirche

Text: David Schaebs, Schulöffentlichkeitsarbeit
Fotos: Simon Schwarz

Draußen ist es kalt geworden. Es schneit. Der äußere Rahmen stimmt also beim Adventskonzert der Musikgruppen des Gymnasiums am Donnerstag, 13.12., in der Petruskirche.

Vikar Malte Jericke begrüßt das Publikum und weist auf die beiden Seiten der Adventszeit hin: sie soll auf Weihnachten vorbereiten und ist doch meistens hektisch. Da soll dieses Konzert die Zuhörer einstimmen auf das, was an Weihnachten geschehen ist: „Schaut hin, dort liegt im finstern Stall“, wie es im zum Konzertschluss gemeinsam gesungenen Choral aus Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium heißt.
 
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Bild oben: das Junior-Ensemble unter Leitung von Tatjana Vilz-Beck.

Und um die Weihnachtsbotschaft drehen sich dann auch die musikalischen Beiträge. Tatjana Vilz-Beck und das Juniorensemble nehmen das Publikum mit  „Im Stall an der Krippe“ ,Variationen über ein Weihnachtslied, gefolgt von fröhlichen Tänzen (auch im Stall?), die durch die prägenden Bläser eine festliche Note erhalten.

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Bild oben: die Musical-AG unter Leitung von Johannes Schmid.

Und schon sind wir mittendrin im „Weihnachtsabend“, von dem die Musical-AG (Schüler der Klassen 5 und 6) berichtet, unter der Leitung und am Klavier begleitet von Johannes Schmid. Er hat Texte aus „Nussknacker und Mausekönig“ von E.T.A. Hoffmann mit vier Liedern zu einer kleinen Heilig-Abend-Revue verbunden. Die jungen Stimmen lassen in den auswendig vorgetragenen Texten und Liedern eine mal geheimnisvolle, mal freudige und mal lustige Stimmung entstehen.

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Bild oben: der Mittelstufenchor “Augmented Reality” unter Leitung von Dr. Dirk Wegner.

Adventskonzert_2018__P_LDirk Wegner singt, begleitet von Johannes Schmid am Klavier, mit seinem Mittel- und Oberstufenchor „Augmented Reality“ drei Lieder: zunächst wird das Publikum sanft eingelullt mit dem melancholischen Evergreen „Hallelujah“ von Leonard Cohen, zu einem Weihnachtslied umgeschrieben.

Bild rechts. Patricia L. singt den Solo-Part.

Chor und Band rütteln anschließend jeden wieder wach beim  rockigen „Shake Up Christmas“  der Popgruppe „Train“. „Freut euch! Leute, steht auf und singt“, heißt es dann in „Singin‘ on Christmas Morn“. Chor und Patricia L. mit souliger Solo-Stimme ergänzen sich hervorragend. Die Zuhörer bleiben zwar sitzen, schnipsen aber bei dem schwungvollen Stück begeistert mit.

„He’s got all in Control“ – auch das ist eine Botschaft von Weihnachten. Patricia Lufuandika singt das Stück großartig und füllt die ganze Kirche mit Stimme, Kraft und Zuversicht.

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Bild oben: die “SuperBoschis Allstars”, der Eltern-Lehrer-Schüler-Chor unter Leitung von Dr. Dirk Wegner.

Der Eltern-Lehrer-Chor „SuperBoschis Allstars“, dirigiert von Dirk Wegner, blickt in „Bring us Hope“ sehnsüchtig-hoffnungsvoll auf die Weihnachtszeit. Anne-Marie B. begleitet am Cello, Musiklehrer Johannes Schmid am Klavier. Das ruhige, versonnene „Steal away“, auch hier wieder mit Patricia L. in den Solopassagen, betont die persönliche Besinnung, der abschließende „Angel song – Glory to the Newborn king“ wieder Triumph und Freude: der stimmlich sehr präsente Chor singt „Come and join!“ – „Komm, feier‘ den neugeborenen König“ so zupackend, dass man spürt: Weihnachten bedeutet wirklich Freude. Und gemeinsames Singen ist schön.

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Bild oben: Tatjana Vilz-Beck dirigiert das Orchester des Robert-Bosch-Gymnasiums.

Das Abschlussstück des Orchesters unter der Leitung Tatjana Volz-Beck könnte angesichts der Winterkälte nicht passender gewählt sein: Auszüge aus der Filmmusik „Frozen“ – gefroren.

Auftauen kann man im Anschluss: An einem rollenden Stand des Weltladens wird heißer Punsch ausgeschenkt. Zumindest innerlich ist aber nach diesem Konzert ohnehin allen warm.

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Bild oben: die Schlussworte spricht Schulleiter Eberhard Blanz (vorn links im Bild); die Musiklehrer/in erhalten Weihnachtssterne als kleines Dankeschön.

Ein herzliches Dankeschön daher an die drei Kollegen der Musikfachschaft, Tatjana Vilz-Beck, Johannes Schmid und Dirk Wegner, für die Mühen des Einstudierens und Organisierens, sowie an alle Mitmusizierenden – über einhundert (vorwiegend) Schüler, Eltern und Lehrer. Beeindruckend!

Die Schulgemeinschaft bedankt sich bei der Petruskirchengemeinde, dass sie wieder zu Gast sein durfte in der schön geschmückten Kirche.

 

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Textmarke_rot_RB Nikolaus-Aktion der SMV
6. Dezember 2018, Donnerstag

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Bild oben: die Nikoläuse und die den “Schlitten” ziehenden Rentiere der SMV stehen mit einem Wagen voller Schokoladen-Nikoläuse bereit zur Verteilung in den Klassen.

Am Nikolaustag kommt der Nikolaus; so ist es auch am Robert-Bosch-Gymnasium: die Nikolaustag-AG der SMV (Schülermitverantwortung) führt dieses Projekt jedes Jahr durch: in den Wochen vor dem Ereignis (auch am Tag des Adventsbasars) kann man im Atrium Grußkarten erwerben. Diese werden beschrieben und an entsprechend adressiert. Schüler/innen grüßen Mitschüler/innen; Lehrer/innen grüßen Schüler/innen... und umgekehrt; auch die Schulsekretärin und die Schulbibliothekarin bekommen Post.

Am Nikolaustag ziehen dann die SMV-Nikoläuse durch die Flure und verteilen die Grüße in den Klassen und im Lehrerzimmer. Verbunden mit dem Gruß ist ein Schokoladen-Nikolaus. Falls einmal ein Schüler / eine Schülerin von niemandem eine Grußkarte zugeschickt bekommt, geht es aber auch nicht leer aus; dann gibt es einen kleinen “Trost-Nikolaus”.

 

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Textmarke_rot_RB Alljährlicher Adventsbasar zugunsten unserer Patenkinder an der Schule in Karakara/Niger
Ende November / 1. Dezember 2018, Samstag

Die Vorarbeiten zum diesjährigen Adventsbasar haben wie immer schon Wochen vor dem eigentlichen Basartag begonnen; Schüler/innen, Eltern und Klassenlehrer/innen haben sich in der Schule getroffen, um gemeinsam zu basteln, kleben, Türkränze oder Adventskränze zu binden oder was auch immer an Vorarbeiten nötig war. Viel Arbeit wird auch in den Elternhäusern geleistet.

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Bild oben: im Werkbereich der Schule werden jedes Jahr die Adventskränze gebunden und dekoriert.

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Bild oben: das Werk vieler kreativer Hände: die Rohlinge, das Tannenreisig, die Kerzen und die Dekoration sind zu Adventskränzen verarbeitet.

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Bild oben: morgens um 7 h am Basartag herrscht noch Stille im Atrium.

Nachfolgender Text: David Schaebs, Schul-Öffentlichkeitsarbeit.

 

Textmarke_rot_RBStrohsterne gegen Strohhütten – Ein Rückblick auf den Adventsbasar - Karakara

Karakara_Bazar_2018_VortragEins vorab: Strohsterne gab es in diesem Jahr nicht zu kaufen, als am Samstag, 1. Dezember, der Adventsbasar im Atrium des Gymnasiums stattfand. Dafür aber beispielsweise bei einer Grundschulklasse eine Art Weihnachtsbaum aus Holzstücken oder bei einer 7. Klasse "Mini-Adventskalender" in Streichholzschachteln sowie optisch sehr ansprechende selbst hergestellte Seifen.

Der Basar hat eine zentrale Bedeutung im „Sozialen Lernen“ unserer Schule: Als gemeinschaftliches soziales Engagement von Schülern, Eltern und Lehrern dient der Basar einem guten Zweck. Seit 10 Jahren werden die Einnahmen zugunsten des Projekts “Hilfe für Kinder in Niger” in Karakara / Zinder verwendet.

Bild rechts: Aushang zur Informationsveranstaltung.

In einem Vortrag im Großen Hörsaal informierte Albert Pfänder als langjähriger Kollege am Robert-Bosch-Gymnasium, dem das Schulprojekt am Herzen liegt, über dessen aktuelle Lage.

Lamin Ousman-Daouda, Gründer des Trägervereins „Karakara – Hilfe für Kinder in Niger e. V.“ und gebürtig aus Zinder /Niger, zeigte im Anschluss einen 25-minütigen Film, den er bei seinem letzten Besuch vor Ort im Oktober 2018 gedreht hat und in dem er über das Gelände und die einzelnen Einrichtungen führt. 

Albert Pfänder nahm die Besucher anhand von Satellitenaufnahmen (Google Earth) mit in den Niger. Das Land ist im Vergleich zu Deutschland viermal so groß, hat aber nur 25 % der Einwohner, dafür mit die höchste Geburtenrate weltweit. Dementsprechend sind Schule und Bildung absolute Zukunftsthemen. Zugleich ist der Niger politisch ruhig, obwohl er umgeben ist von Staaten, in denen gewaltvolle Konflikte herrschen, und er an einer der Hauptmigrationsrouten durch die Sahara Richtung Mittelmeer/Europa liegt.

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Bild oben: Lamin Ousman-Daouda bei der Kommentierung seines in Niger aufgenommenen Filmes (Foto: Ralf Müller).

Karakara ist ein Vorort der Stadt Zinder, die ca. 350.000 Einwohner hat. Der Ortsname, zu Deutsch „Stroh Stroh“, weist auf die ärmliche Situation und das vorherrschende Baumaterial hin. Doch da die Schule auch ein lokaler Wirtschaftsfaktor ist, indem sie eine Nachfrage nach Köchinnen, Lehrern, Handwerkern usw. schafft, konnte der ganze Ort profitieren, sodass mittlerweile zahlreiche Gebäude in der traditionellen Lehmbauweise errichtet sind. „Stroh Stroh“ – der  Ortsname könnte bald der Vergangenheit angehören, wenn auch dank des Projekts die Strohhütten verschwunden sein werden.

Die Schule selbst wird ebenfalls weiter ausgebaut, wie Albert Pfänder anhand der Aufnahmen erklärte: Vor einigen Jahren wurde eine Möbelschreinerei eingerichtet, es gibt Nähunterricht im Nähraum und seit 2016 dank gespendeter Computer und öffentlicher Stromversorgung auch Informatikunterricht. Im Schulgarten werden Nutzpflanzen angebaut, etwa ein Heilpflanze gegen Malaria. Mittlerweile ist das Gelände zudem an die örtliche Wasserversorgung angeschlossen.

Das Robert-Bosch-Gymnasium Gerlingen ermöglicht einer ganzen Klasse (40 Schüler/innen) den Besuch eines Collèges, indem das Schulgeld, 240 € je Schüler,  übernommen wird. Darin enthalten sind neben dem Unterricht die Schulmaterialien, Schulkleidung, zwei warme Mahlzeiten am Tag und die Gesundheitsversorgung. Die Schüler werden im Erfolgsfall bis zum Eintritt in die Oberstufe / Lycée (vergleichbar unserem Abiturabschluss) geführt. Insgesamt besuchen die Schule derzeit 373 Schüler, die meisten werden durch private Patenschaften finanziert.

Lamin Ousman-Daouda erläuterte die Kriterien für die Auswahl der Schüler: die Partnerorganisation vor Ort (ONG Mungane) wähle nach dem Armutsgrad der Eltern aus, das heißt, besonders bedürftige Kinder werden bevorzugt, zudem sei das Alter ein Kriterium. 50 Kinder je Jahr werden aufgenommen. Es werden immer etwa gleich viele Mädchen und Jungen aufgenommen.

Er betonte besonders die Bedeutung des Französischunterrichts: als Amtssprache neben den vielen lokalen Stammessprachen sei Französisch die entscheidende Voraussetzung, um am öffentlichen Leben teilzunehmen und eine weiterführende Bildung oder eine qualifizierte Tätigkeit anzustreben.

Da unsere Patenschaft bis Ende dieses Schuljahres lief und daher eine Entscheidung gefällt werden musste, waren die ausführlichen Informationen eine große Hilfe, um einzuschätzen, wie bedeutend und nützlich die mit dem Geld geleistete Arbeit vor Ort ist.

Im Anschluss des diesjährigen Basars  hat sich das Lehrerkollegium des Gymnasiums für eine Fortführung der Partnerschaft mit dem Verein „Karakara“ und damit für ein weiteres finanzielles Engagement zur Unterstützung von Kindern im Niger ausgesprochen. Und vielleicht werden irgendwann auch mal wieder Strohsterne gebastelt, um aus Strohhütten Lehmhäuser werden zu lassen.

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Bild oben: immer wieder lassen sich die Schüler/innen und Eltern der Klassen etwas Neues einfallen....

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Bilder oben und unten: der Basar öffnet stets um 9 h; schon wenig später herrscht reges Treiben im Atrium der Schule.

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Bild oben: an zentraler Stelle im Atrium öffnet stets der Afrikastand sein Angebot; hier kann man sich nicht nur über unser Schulprojekt in Niger informieren, dem Trägerverein beitreten oder eine Patenschaft für ein Kind in Karakara übernehmen, sondern auch allerlei Schmuck, Stoffe und Kunsthandwerkliches aus Niger erwerben.

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Bild oben: Kleidung, Taschen, Kissen, ... aus landestypischen Stoffen.

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Bild oben: Schmuck und Stoffe aus Niger.

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Bild oben: Informieren am Karakara-Stand über das Projekt: der Initiator und erste Vorsitzende des Vereins “Karakara - Hilfe für Kinder in Niger”, Lamin Ousman-Daouda und Schriftführer Manfred Lehr (Foto: Eberhard Blanz).

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Bild oben: das Projekt an unsere Schule gebracht hat die ehemalige Kunstlehrerin M. Neumann (links im Bild).

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Bild oben: viele Besucher/innen des Adventsbasars schätzen auch das reichhaltige Angebot des modernen Antiquariats, das Bibliothekarin Katia Türk stets aufwändig sortiert und bereitstellt.

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Bild oben: im Schülercafé “Glaspalast” übernimmt stets die Klassenstufe 4 der Pestalozzi-Schule den Verkauf von Kuchen und Kaffee.

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Bild oben: die Mütter der Viertklässler haben ein reichhaltiges Kuchensortiment zusammengestellt.

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Bild oben: nicht wenige Besucher/innen des Adventsbasars erwerben am Stand der Kursstufen K1 und K2 ihren Adventskranz.

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Bild oben: Mitglieder der SMV verkauften am Nikolaus-Aktions-Stand Grußkarten; sie werden am Nikolaustag zusammen mit einem Schokoladen-Nikolaus an die Adressaten verteilt.

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Bild oben: von der Feier des 50-jährigen Jubiläums der Schulgründung sind noch Exemplare des Jubiläums-Jahrbuches übrig; diese wurden ebenfalls an einem Stand im Atrium noch angeboten.

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Bild oben: Adventsgestecke an einem Stand.

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Bild oben: aufwändig gestaltete Weihnachtssterne.

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Bild oben: hier kommen Schleckermäuler nicht zu kurz...

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Bild oben: der wahrscheinlich kleinste Adventskalender der Welt.

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Bild oben: auch der Förderverein PRO beteiligt sich jedes Jahr am Karakara-Basar und bietet nicht nur Mitgliedschaften an, sondern auch spezielle Schul-Schokolade.

 

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Suedzucker_2007_9Textmarke_rot_RBTraditionelle Besichtigung des Südzucker-Werkes in Offenau
8. November 2018, Donnerstag

Text:  A. Beuchle
Fotos: A. Beuchle (2011), der Webmaster (2005 und 2007)

Hinweis: aktuell darf auf dem Firmengelände nicht mehr fotografiert werden; die Genehmigung zur Veröffentlichung der vorhandenen Bilder wurde uns seinerzeit schriftlich erteilt.

Am Donnerstag war es wieder soweit - die 2- und 4 -stündigen Chemiekurse am Robert-Bosch-Gymnasium Gerlingen brechen mit ihren beiden Chemielehrerinnen K. Stark und A. Beuchle zu ihrer gemeinsamen Exkursion nach Offenau bei Heilbronn auf. Hier steht eine der Zuckerfabriken der Südzucker AG. Dieser Besuch gehört seit Jahren zum festen Programm der Oberstufen- Chemiekurse.

Bild rechts: durch den Kamin zieht der Wasserdampf ab, der beim Trocknen der Zuckerrübenschnitzel entsteht. Rechts daneben der Schachtofen, in dem Kalkstein (Calciumcarbonat) zu Branntkalk (Calciumoxid) verarbeitet wird.

 

Es gibt wenig Besuchsziele, bei denen man so intensiv den Weg eines Produktes verfolgen kann wie bei der Zuckergewinnung aus der Zuckerrübe. Dabei erfährt man sehr schnell, dass die Zucker -”Fabrik” eigentlich keine Fabrik im Sinne von “Zucker herstellen” ist. Der Zucker ist schließlich schon fix und fertig in der Rübe enthalten, sondern eher eine “Zuckergewinnungsanlage”.

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Suedzucker_2017_RuebeBild oben: von der Rübe bis zum fertigen Produkt in der Küche (die Weihnachtsbäckerei steht an...) - beim Besuch in der Zuckerfabrik kann man den gesamten Weg der Zuckergewinnung verfolgen.

In dem Südzuckerbetrieb in Offenau werden während der ca. dreimonatigen Kampagne im Minutentakt (außer am Sonntag) rund um die Uhr Zuckerrüben angeliefert. Mit einem Hochdruck-Wasserstrahl werden die Rüben von den Anhängern in den Transportkanal gespült. Die Rüben werden vom Fremdmaterial über einen Steinabscheider getrennt Zuckerrüben, gewaschen und in den Schneidmaschinen zerkleinert. Bei größerer Anlieferungs- als Verarbeitungsgeschwindigkeit – werden Zuckerrüben auch zwischengelagert.

Bild rechts: eine Zuckerrübe, die uns ein freundlicher Landwirt aus dem benachbarten Ditzingen zur Verfügung gestellt hat.

Die Zuckerrübe ist eine Kulturform der Gemeinen Rübe (Beta vulgaris); eine Zuckerrübe wiegt - wenn sie im Herbst geerntet wird - zwischen ca. 0,70 und 1,20 Kilogramm. Die Zuckerrübe wurde aus der Gemeinen Rübe hinsichtlich eines möglichst hohen Zuckergehaltes gezüchtet und optimiert; dieser beträgt ca. 15-16 % der gesamten Rübenmasse.

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Bild oben: Anlieferung der Rüben per LKW direkt vom Acker.

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Bild oben links: die Rüben werden mit einem starken Wasserstrahl von den Ladenflächen der LKW und Anhänger gespritzt. Bild oben rechts: Wenn mehr Rüben angeliefert werden, als verarbeitet werden können, werden sie  zwischengelagert.

Die Rübenschnitzel gelangen in einen großen Extraktionsurm, in dem mit Hilfe von warmem Wasser der Zucker herausgelöst wird. Da neben dem Zucker auch noch „unerwünschte“ Stoffe extrahiert werden, muss das Gemisch anschließend noch mehrere Klärungs- und Reinigungsschritten durchlaufen. Dabei erhält man den so genannten Dünnsaft und dann mit zunehmender Konzentrierung durch Eindampfen unter Vakuum Dicksaft, aus dem dann die Zuckerkristalle auskristallisieren. Der Zucker wird nochmals abgeschleudert und mit Wasser abgespritzt und geht als so genannte “Grundsorte” vor allem an Großabnehmer wie Schokoladen- und Gebäckfabriken sowie Getränkehersteller. Die Raffinade, die als Haushaltszucker verwendet wird, entsteht nach nochmaligem Lösen und erneutem Auskristallisieren und ist ein hochreines Produkt.

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Bild oben: durch beleuchtete Sichtfenster kann man in den Kristallisator sehen, wie im Dicksaft sich allmählich Zuckerkristalle bilden. Der Prozess kann durch “Impfen” mit Puderzucker -Kriställchen eingeleitet und beschleunigt werden.

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Suedzucker_2007_2Bild oben: hier stehen die zum Teil kontinuierlich, zum Teil in Chargen arbeitenden Zentrifugen, die den Sirup von den Zuckerkristallen trennen.

Alle Schritte der Zuckergewinnung - von der noch verschmutzten Rübe bis zum abgepackten Puderzucker oder der Raffinade - kann man in einer Zuckerfabrik hautnah und mit allen Sinnen erleben. Es riecht und duftet, es ist draußen kalt und drinnen schwülwarm und laut. Und wenn man will, kann man die Zwischenprodukte auch noch mit dem Geschmackssinn erforschen.

Bild rechts: die Produktpalette reicht von der Raffinade über den Hagelzucker, den Kandiszucker, den Braunen Zucker, den Zuckerhut, den Gelierzucker, die Zuckerwürfel bis zum Puderzucker...

Alle Abläufe sind hocheffizient, was den Einsatz von Wasser, Energie, oder Kalk anbelangt: Die Wärme, die bei der Extraktion oder dem Eindicken des Dünnsaftes benötigt wird, ist streng genommen nur die Abwärme aus den Dampfturbinen, welche die Generatoren treiben, die den Strom für die Zuckerfabrik liefern.

Die extrahierten und ausgepressten Zuckerschnitzel und die am Ende des Auskristallisationsprozesses anfallende Melasse werden - als Futtermittel - dem landwirtschaftlichen Stoffkreislauf zugeführt.

Wir möchten uns auch in diesem Jahr für die vierstündige Führung bedanken, bei der die Teilnehmer/innen wieder einen intensiven und informativen Einblick in die Herstellung des Zuckers erhalten haben. Wir hoffen, dass diese Besichtigung auch für die nachfolgenden Chemiekurse angeboten werden kann.

 

 

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Textmarke_rot_RBDas schüttelt man nicht aus den Kleidern
17. - 26. Oktober 2018, Mittwoch bis Freitag der Folgewoche

Zum Besuch von Schülern/innen in Israel im Rahmen unserer Schulpartnerschaft mit der Har VaGai Regional High School im Kibbuz Dafna in Nordgaliläa

Text: E. Kleinmann
Bilder: eine Teilnehmerin

„Ich glaube, so nass war ich noch nie.“ – Wir stehen unter dem Vordach eines Schulgebäudes auf dem Campus der Har VaGai Schule und schauen uns gegenseitig in die triefnassen Gesichter. Gerade sind wir auf einem kurzen Spaziergang so richtig eingeseift worden, und mit dem Wasser, das uns aus den Schuhen quillt, zerrinnt uns eine weitere vermeintliche Gewissheit über das Land, in dem wir uns befinden: Nein, auch in Israel ist es nicht immer heiß und scheint nicht immer die Sonne.

Neun Tage befinden wir uns nun schon in diesem Land, in dem immer wieder überraschende Erfahrungen auf uns warten:

Wir haben eine Schule erlebt, die verstörend anders war, als wir – Schüler und Lehrer - dies gewohnt sind: Wo es möglich zu sein scheint, während des Unterrichts in aller Seelengemütsruhe Handy-Telefonate zu führen oder vor die Türe zu gehen oder sich lautstark privat zu unterhalten.

Wir waren zu Gast bei einem Landrat, der sich mitten im Wahlkampf Zeit für ein ausführliches Gespräch mit uns nimmt: Über die Geschichte seines Vaters in der Zeit des Holocaust, über seine eigenen Überzeugungen, die mit dieser Geschichte zu tun haben, und über sein Anliegen, Schüler aus Israel und Deutschland in immer intensiveren Kontakt zueinander zu bringen.

Wir haben in den Familien, in denen wir zu Gast waren, eine überwältigende, herzliche, unkomplizierte Gastfreundschaft erlebt und zugleich oftmals erfahren, wie auch diese Familien von der Zeit des Holocausts geprägt sind.

Wir haben Grenzbefestigungen gesehen, wie wir sie in Europa nicht mehr kennen. Wir haben aus der Ferne Stellungen der Hisbollah in Augenschein genommen und sind schwerbewaffneten israelischen Soldaten begegnet. Und wir haben Akko besucht, wo jüdische und arabische Israelis seit Jahrzehnten friedlich zusammenleben.

Wir haben uns von der Vielfalt der Religionen und Kulturen in diesem Land wenigstens einen flüchtigen Eindruck verschafft: Juden, Christen, Muslime, Bahai...

Wir haben gehört, gefragt, diskutiert. Wir waren ernsthaft und wir waren albern. Wir haben uns im Toten Meer gesuhlt, sind durch den Hatsbani-Fluss gewatet und sind gemeinsam über mitgebrachte Picknicks hergefallen.

Und jetzt stehen wir, beinahe am Ende dieser Zeit angelangt, unter diesem Vordach, und während ich vor mich hin tropfe, weiß ich, dass ich die Eindrücke dieser Reise nicht so schnell von mir abschütteln werde.

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Bild oben: Bazargasse in der Jerusalemer Altstadt

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Bild oben: Illuminierte Stadtmauer von Jerusalem

 

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Textmarke_rot_RBEin gelber Band mit dem eigenen Namen drin: Schülerwettbewerb führt zu einer Sonderausgabe des Reclam-Verlages
Oktober 2018

Text: David Schaebs, Schul-Öffentlichkeitsarbeit

Vor den Sommerferien veranstaltete unsere Schule einen Literaturwettbewerb unter dem Motto „2068. Das Robert-Bosh-Gymnasium in 50 Jahren“.

Anlässlich des 50-jährigen Schuljubiläums wollten die Initiatoren, die Deutschlehrer Claudia Hellriegel, David Schaebs, Dirk Wegner und Hubert Würger, nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch vorausblicken. Fast ein Viertel der Schüler beteiligten sich mit Kurzgeschichten, Comics, Essays und Gedichten. Die Sieger jeder Stufe erhielten jeweils einen Gutschein im Wert von 50 €, gestiftet von einzelnen Deutschlehrern und dem Etat der Fachschaft Deutsch.

Und noch ein ganz besonderes Highlight kam für 27 der Schüler dazu: ihre Texte wurden veröffentlicht. Dirk Wegner stellte den Kontakt zum Reclam-Verlag in Ditzingen her und so erschien im September eine streng limitierte Auflage unseres schuleigenen Reclam-Heftes.

Die Stuttgarter Zeitung / Leonberger Kreiszeitung berichtet über den ungewöhnlichen gelben Band.

Hier findet sich der Artikel: Link zum Bericht

Übrigens: Das Reclam-Heft kann im Sekretariat der Schule für 1 € erworben werden – solange der Vorrat reicht.

Bild unten: David Schaebs, an der Schule für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig und Mitherausgeber des Reclam-Heftes, am Verkaufsstand beim Jubiläums-Schulfest im Oktober.

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Textmarke_rot_RBDeutsch-deutscher Austausch Gerlingen/Halle mit dem Thema “Der Diktatur auf der Spur”
18. - 26. Oktober 2018, Donnerstag - Freitag der Folgewoche

Zum 19. DD-Austausch zwischen Halle und Gerlingen

Text / Bilder: A. Beuchle und M. Ciapura

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Bild oben: die Gruppe bei der Abreise.

Sie sind in einem geeinten Deutschland ohne Mauer aufgewachsen. Beim innerdeutschen Schüleraustausch: von Kulturschock keine Spur.“ Zitat aus: Spreewild, Jugendredaktion der Berliner Zeitung 2. Okt., Julia Sauer

Seit mittlerweile 18 Jahren findet nun schon traditionsgemäß der deutsch-deutsche Austausch zwischen dem Elisabeth-Gymnasium in Halle und dem Robert-Bosch-Gymnasium in Gerlingen statt. Jeweils ca. 15 SchülerInnen der Klassenstufe 10 beider Schulen treffen sich, um gemeinsam verschiedene Aspekte der deutschen Geschichte zu beleuchten und die gemeinsame Vergangenheit lebendig zu halten und zu bewahren. Ursprünglich wurde der Austausch eingeführt, um Kontakte zwischen Schulen im ehemaligen östlichen und westlichen Teil Deutschlands zu knüpfen und gegebenenfalls auch Vorurteile abzubauen.

Die Intention des Austausches hat sich insofern etwas gewandelt, als dass die SchülerInnen inzwischen alle nach der „Wende“ geboren wurden und durch die Zeit zusammengewachsen sind. Nach wie vor ist es aber wichtig, die Geschichte Deutschlands zu kennen. Der DD-Austausch bietet den SchülerInnen die Möglichkeit, an jährlich wechselnden Themen einen mit Sicherheit spannenden Einblick in die Geschichte Deutschlands zu erhalten.

Dass unser Austausch etwas Besonderes ist, wird u. a. durch das vielfältige Interesse seitens der Medien bekundet. Im Vorfeld des diesjährigen Austausches führte die Jugendredaktion Spreewild der Berliner Zeitung schon Interviews mit TeilnehmerInnen des letztjährigen Austausches und kam zum Schluss „Sie sind in einem geeinten Deutschland ohne Mauer aufgewachsen. Beim innerdeutschen Schüleraustausch: von Kulturschock keine Spur“. Während des diesjährigen Austausches wurden die TeilnehmerInnen in Stuttgart und Halle sogar von einem Fernsehteam des SWR begleitet.

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Bilder: Fernsehteams des SWR bei Ihrer Arbeit in Gerlingen (oben) und in Halle (unten).

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Unter dem Motto „Der Diktatur auf der Spur“ untersuchten die Schüler/innen in diesem Jahr, welche gemeinsamen Aspekte Diktaturen aufweisen und welche möglichen Gründe Auslöser vergangener Diktaturen gewesen sind. Auch aktuellen Diktaturen wurden betrachtet und politische Entwicklungen der heutigen Zeit beleuchtet und zur Diskussion gestellt. Vom 18. bis 26. Oktober erwarteten die Teilnehmer dazu eine Fülle von Veranstaltungen und Arbeitsphasen, in denen sie sich mit der Thematik auseinandersetzen konnten. Im Folgenden ein paar Beispiele.

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Bilder oben und unten: auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg.

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Zum Start des Austausches trafen die beiden Gruppenhälften am 18. Oktober in Nürnberg zusammen, um u.a. das ehemalige Reichsparteitagsgelände zu besichtigen und Hintergründe zur nationalsozialistischen Diktatur des Dritten Reiches zu erfahren.

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Bilder oben und unten: auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg.

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Nach einer Übernachtung in der Jugendherberge Nürnberg schaute sich die Gruppe unter pädagogischer Betreuung und anschließender Diskussion am Freitag noch den Propagandafilm „Triumph des Willens“ von Leni Riefenstahl an, bevor es am Nachmittag nach Gerlingen ging.

Das Filmteam des SWR begleitete die Gruppe am Samstag während der thematischen Einführung in der Schule und SchülerInnen während Ihres „freien Nachmittags“ in Stuttgart. Am Tag darauf machte sich die gesamte Gruppe nach Halle auf.

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DD_Austausch_10_2018_RoterOchseBilder oben und rechts: “Gedenkstätte Roter Ochsen in Halle“

Im „Roten Ochsen“, einem ehemaligen Gefängnis und späterer Hinrichtungsstätte des nationalsozialistischen Herrschaftsregimes, sowie Staatssicherheitsgefängnis der DDR, das nun für Besucher als Gedenkstätte zugänglich ist, wurde am Dienstag u. a. das Regime der DDR näher untersucht.

Dort erfuhren die Schüler, in welcher Art und Weise die Staatssicherheit der DDR das System überwachte und wie politisch Andersdenkende dem Ministerium für Staatsicherheit ausgeliefert waren. Besonders beeindruckend war auch der Besuch der noch in Betrieb befindlichen Justizvollzugsanstalt im selben Gebäudetrakt.

Weitere Einblicke in die Herrschaft des DDR-Regimes erhielten die SchülerInnen bei einem Besuch in Leipzig und hier im Zeitgeschichtlichen Forum und der „runden Ecke“, dem ehemaligen Sitz der Bezirksverwaltung der Saatsicherheit in Leipzig und heutige Gedenkstätte und Museum.

Wir hoffen, dass auch in diesem Jahr alle einen interessanten und unvergesslichen Einblick in die deutsche Vergangenheit erhalten haben und sich die neuen Freundschaften noch lange halten werden. Auch wir LehrerInnen blicken auf einen tollen Austausch mit Euch zurück.

Bild unten: SchülerInnen im zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig

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Textmarke_rot_RBLink zum Fernsehbeitrag im “Morgenmagazin” von ARD und ZDF

(Text: David Schaebs, Schulöffentlichkeitsarbeit)

Beim diesjährigen 2-D-Austausch zwischen unserer Schule und einem Gymnasium in Halle, Sachsen-Anhalt, wurde die Gruppe von einem Team des ARD-Morgenmagazins begleitet. Wir berichteten über die Dreharbeiten (s. oben).

Daraus ist ein sehr sehenswerter 5-minütiger Filmbeitrag für das ARD-Morgenmagazin (Moma) entstanden. Gesendet wurde er am 30.10.  2018 und kann noch in der Mediathek unter folgendem Link abgerufen werden:

Link zum Beitrag im Morgenmagazin

 

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Textmarke_rot_RBBreitbandausbau erreicht das Schulgebäude
26. Oktober 2018, Freitag

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Bild oben: die Baustelle vor dem Schulgelände.

Das Hochbauamt der Stadt Gerlingen hat ein bisschen nachgeholfen... Heute nun hat ein kleiner Bagger vor dem Schulgelände den Gehweg aufgegraben: die Deutsche Telekom schließt das Schulgebäude über einen Schaltkasten an der Richthofenstraße in den nächsten Tagen am Glasfasernetz an, das bereits in der Straße verlegt wurde. Damit kann die Internetanbindung des Robert-Bosch-Gymnasiums auf deutliche höhere Übertragungsgeschwindigkeiten hoffen als bisher. Der aktuelle genutzte T@School-Anschluss erreicht eine Datenübertragungsgeschwindigkeit von maximal 16 MBit/s.

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Bild oben: der Gehweg und das leine Wegstück bis zum Schaltkasten auf dem Schulgelände sind für die Verlegung des Glasfaserkabels geöffnet.

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Glasfaseranschluss_10_2018_5Bild oben: das Glasfaserkabel wird in Leer-Rohren verlegt.

Bild rechts: Stunden später: der Anschlusskasten ist aufgebaut; rechte Bildhälfte: im Keller des Schulgebäudes kommt das Glasfasterkabel an und wird nun über einen Switch mit dem Multimedianetz der Schule verbunden.

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Textmarke_rot_RBInformationsveranstaltung zu unserem Sozialprojekt in Karakara / Niger
20. Oktober 2018, Samstag

Alle zwei Jahre findet im Firmen-Gebäude der Züblin AG in Stuttgart-Möhringen eine Informationsveranstaltung zum Schulprojekt “Karakara - Hilfe für Kinder in Niger” statt. Zum heutigen Treffen fanden sich wieder viele Unterstützer des Projektes in der Kantine des Unternehmens ein. Zwischen 16 und 17 h war zunächst Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen auszutauschen und sich an Stellwänden über den aktuellen Stand des Projektes und der Patenschaften zu informieren.

Das Robert-Bosch-Gymnasium unterstützt mit dem Erlös des Adventsbasars das Schulprojekt im zentralafrikanischen Staat Niger mit jährlich ca. 12.000,- €. Damit ermöglichen wir einer Schulklasse den Besuch der Grundschule bzw. des Collège im Stadtteil Karakara der Provinzhauptstadt Zinder im Osten von Niger. Mit der Förderung haben wir 2008 begonnen; mittlerweile sind die Schüler/innen “unserer” Klasse im vorletzten Collège-Jahr angekommen. Im nächsten Jahr muss die Schule über die Fortsetzung der Unterstützung dieses Schulprojektes oder eine eventuelle Neuausrichtung unseres sozialen Engagements entscheiden. Näheres zum Projekt auf unserer Seite  Karakara!

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Bild oben: Lamin Ousman-Daouda, der Begründer des Schulprojektes in seiner Heimatstadt Zinder, arbeitet als Bauingenieur beim Stuttgarter Baukonzern Züblin; die Firma unterstützt das Projekt seit der Gründung 2005. Unter anderem stellt der Konzern ein Verwaltungsgebäude in Stuttgart-Möhringen für die Information-  und die Benefiz-Veranstaltungen zur Verfügung (Bild: das große Atrium des Züblin-Verwaltungsgebäudes).

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Bilder oben und unten:  Lamin Ousman-Daouda bei seinem informativen Vortrag zur Situation an der Schule in Zinder; er war erst im Laufe der Woche von einer Reise nach Zinder in Niger zurückgekehrt und hatte einen Film vom aktuellen Zustand des Schulcampus in Karakara mitgebracht.

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Bild unten: Christoph Engelbrecht, der 2. Vorsitzende des Unterstützer-Vereins “Karakara - Hilfe für Kinder in Niger e. V. hatte sowohl eine Aufstellung über die Geschichte des Vereins als auch über den aktuellen Stand des Schulprojektes mitgebracht.

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2005 entstand auf dem Schulgelände das erste Unterrichtsgebäude für eine Schulklasse; später entstanden: ein Gebäude für die Lehrer, eine Kantine, Toiletten und das Gebäude für die Schulleitung. Mittlerweile befinden sich auf dem Schulcampus sechs Unterrichtsgebäude für die Grundschulklassen und (in ca. 400 m Entfernung) drei Räume für das Collège. Dazu gibt es Gebäude für die Toiletten, 3 Kantinen, ein Lehrerzimmer, das Schulleitergebäude, eine Schreinerei, eine Näherei, einen Informatikraum, einen Schulgarten und ein Gebäude für den Hausmeister und Bewacher des Geländes. Die Schule ist inzwischen an die Wasser- und die Stromversorgung angeschlossen. Ein Teil der elektrischen Energie stammt aus eigenen Solarzellen.

Seit der Vereinsgründung haben 872 Kinder die Schule besucht; momentan besuchen dort 373 Schüler/innen den Unterricht. 344 Paten unterstützen zur Zeit mit einem Jahresbeitrag von 240,- € pro Schüler die Ausbildung der Kinder. In unserem Fall hat die Institution Robert-Bosch-Gymnasium Patenschaften für eine ganze Schulklasse übernommen; in der Regel sind es aber Privatleute, die Patenschaften für ein Kind oder mehrere Kinder tragen.

Der Staat Niger wollte ursprünglich ein staatliches Collège in der Nähe unserer Grundschule in Karakara betreiben; aber das Geld reicht nicht aus, um feste Gebäude dafür zu errichten (die staatlichen Gebäude sind Strohhütten) und auch nicht, um die Lehrer regelmäßig zu bezahlen. Der Verein “Karakara” plant daher den Bau eigener (weiterer) Gebäude für das vierjährige Collège und möchte auch den Betrieb dieser Schule sicherstellen. Das macht aber umfangreiche finanzielle Investitionen nötig.

Desweiteren ist geplant, einen Getreidespeicher (“Getreidebank”) zu errichten und dort das Getreide (Hirse, Mais) für den Jahresbedarf der  Familien der Schüler/innen zu lagern. Damit könnte direkt nach der Ernte das Getreide relativ günstig aufgekauft werden. Schon 3 Monate nach der Ernte ziehen die Preise für diese Grundnahrungsmittel erfahrungsgemäß an. Würde der Gesamtbedarf aber frühzeitig eingelagert, könnten die Familien zu günstigeren Konditionen versorgt werden, als dies auf dem freien Markt möglich ist.

Im Schulgarten werden momentan zwei interessante Pflanzenarten angebaut; einerseits Moringa; dieses Gewächs kann Wasser keimfrei machen und enthält große Mengen von Vitaminen und Mineralstoffen und ist dazu sehr kohlenhydrat- und proteinreich, wirkt also stark sättigend. Die zweite äußerst positiv wirkende Pflanze ist Artemisia. Sie kann der Malaria-Prophylaxe dienen.

Geplant ist auch der Bau einer Metallwerkstatt; dazu wurde bei Daimler ein Förderantrag im Rahmen von Daimler ProCent eingereicht.

Zitat von der Daimler-WebSite zur Thematik “Nachhaltigkeit”:

Daimler-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter spenden freiwillig die Cent-Beträge der monatlichen Netto-Entgeltabrechnung. Für jeden gespendeten Cent legt das Unternehmen einen weiteren Cent oben darauf und verdoppelt somit die Summe. Der Erlös kommt gemeinnützigen Projekten im In- und Ausland zu Gute, die ausschließlich von der Belegschaft vorgeschlagen werden. Die Schwerpunkte der Projektförderungen liegen in den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, karitative Themen, Behindertenhilfe sowie im Umwelt- und Naturschutz.

Zitat Ende

Im Verlauf des Nachmittages konnten für 23 Kinder in Karakara Paten gewonnen werden.

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Bild oben: Christoph Engelbrecht zeigte auch eine Satellitenaufnahme des Schulgeländes (Google Earth): links im roten Rahmen der Grundschul-Campus, im rechts oben stehenden Rahmen das Gelände des Collège.

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Bild oben: bei der Info-Veranstaltung gab es auch Schmuck und andere kunstgewerblichen Gegenstände aus Niger zu kaufen.

 

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SMV_Wochenende_10_2018_image1Textmarke_rot_RBBericht über die diesjährige SMV-Tagung
18. und 19. Oktober 2018, Donnerstag / Freitag

Vom Donnerstag, den 18. Oktober 2018 bis Freitag den 19. Oktober 2018 fand die alljährliche SMV-Tagung statt. Wie bereits im letzten Jahr tagte die SMV in der Jugendherberge Stuttgart Neckarpark. Zweck der SMV-Tage ist es, sich kennenzulernen, zusammenzuwachsen und insbesondere die SMV-Arbeit für das Schuljahr 2018/2019 intensiv zu planen und zu gestalten.

Bild rechts: die SMV-Vertreter/innen auf dem Weg von der Schule zur Stadtbahn-Haltestelle.

Die Schülerinnen und Schüler wurden dazu am 18. Oktober nach der 6. Stunde bis einschließlich Freitag vom Unterricht befreit. Am Donnerstag haben die Schülerinnen und Schüler der SMV sich nach der 6. Stunde im Atrium eingefunden, um gemeinsam den Weg in die Herberge anzutreten. Herr Meier, Frau Majer und Herr Müller, haben die SMV an diesen Tagen unterstützt und beaufsichtigt.

An der Jugendherberge angekommen, erfolgte die Einteilung der Zimmer. Anschließend konnten sich die Schülerinnen und Schüler in ihren Zimmern einrichten.

 

SMV_Wochenende_10_2018_image4Um 14.00 Uhr begannen dann im Seminarzimmer Diskussionen über die Notwendigkeit von Arbeitsgemeinschaften. Dabei konnten die Arbeitsgemeinschaften in die drei Kategorien, “Ja”, “Nein” und “Prüfstand” eingeteilt werden. Viele Ansichten und Meinungen wurden hierbei ausgetauscht und verglichen. Anschließend bildeten sich kleine Gruppen, welche untereinander Verbesserungsvorschläge, Erfahrungen und Ideen ausgetauschten.

Bild rechts: die SMV bei der Arbeit.

Die einzelnen Gruppen der SMV wurden dieses Jahr unter dem Motto „kleine SMV“ gebildet. So sollten innerhalb einer Gruppe alle Klassenstufen vertreten sein. Denn die jungen Schüler sollen von den älteren, erfahreneren Schülern lernen, da sie später einmal in ihre Fußstapfen treten werden. Unter der Leitung der Schulersprecher/innen Amanda, Alexia und Jost wurden diese Ideen gesammelt und besprochen. Es wurde ein Zeitplan erstellt, in den die Arbeitsgemeinschaften ihre Aktionen eintragen konnten.

Gegen 17.00 Uhr hatten die Schülerinnen und Schüler dann die Möglichkeit, sich für eine Arbeitsgemeinschaft (AG) zu entscheiden und erste Planungen zu machen. Mit viel Spaß und Elan haben sich sowohl die jüngeren als auch die älteren Schülerinnen und Schüler an den Planungen beteiligt.

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SMV_Wochenende_10_2018_image6Um 18.00 Uhr fand ein gemeinsames Abendessen im Restaurant der Jugendherberge statt. Auch hier wurde herzhaft gelacht und man hat sich ausgetauscht. Nach dem Abendessen fanden die Schüler sich wieder im Seminarraum ein, um letzte organisatorische Fragen zu klären. Um 20.30 Uhr hatten die Schüler Feierabend und konnten den Abend mit diversen Spielen in den Gemeinschaftsräumen ausklingen lassen. Nach einer kurzen Nacht wurde gemeinsam gefrühstückt und es fand eine letzte Besprechung der Ergebnisse statt.

Bild rechts: die SMV beim gemeinsamen Abendessen.

Danach packten alle Beteiligten ihr Sachen und der gemeinsame Rückweg wurde angetreten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die SMV-Tage allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht haben und gute Resultate erzielt wurden.

Bild unten: bei der Rückfahrt an der Haltestelle Neckarpark.

 

 

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Textmarke_rot_RBFernsehteam des SWR berichtet über unseren deutsch-deutschen Austausch
22D_2018_Besuch_SWR_10. Oktober 2018, Samstag

Wie jedes Jahr im Herbst findet seit Donnerstag gerade wieder das Austausch-Programm zu unserer deutsch-deutschen Partnerschaft mit unserer Partnerschule, dem Elisabeth-Gymnasium in Halle an der Saale (Sachsen-Anhalt), statt. Auf Seiten des Robert-Bosch-Gymnasiums betreuen Markus Ciapura und Anja Beuchle die Schülergruppe, auf Seiten unserer Partnerschule Andrea Richardt und Martin Scheibe. Dieses Jahr nehmen etwas mehr als 20 Schüler/innen am Austausch teil (etwa hälftig aus Gerlingen und aus Halle).

Bild rechts: das Fernsehen ist zu Besuch; und auch das Auto-Kennzeichen passt...

Jedes Jahr werden bei dem Austausch Aspekte der (deutsch-)deutschen Geschichte beleuchtet. Dieses Jahr befassen sich die Schüler/innen mit “Diktaturen”.

2D_2018_Besuch_SWR_6Die Schüler/innen und die betreuenden Lehrkräfte waren heute aber nicht allein: ein Fernsehteam der ARD (vom SWR in Stuttgart) war zu Besuch, um diesen besonderen Schüleraustausch zu dokumentieren. Austausche zwischen Schulen im Osten und Westen Deutschlands, also zwischen den so genannten “neuen” und den “alten” Bundesländern gibt es nur sehr wenige; insofern ist unsere Schulpartnerschaft mit Halle durchaus ein berichtenswertes Eerignis.

Bild rechts: Markus Ciapura (rechts) begrüßt Martin Schmitt vom SWR Stuttgart.

Kurz nach 9 h begrüßte Markus Ciapura im Schulhof Martin Schmidt von “ARD aktuell” und sein Technik-Team, den Kameramann und den Tontechniker. Martin Schmidt stellte sich im Multimediaraum dann den Schülern/innen kurz vor und erläuterte, was sich das Fernseh-Team heute Vormittag vorgenommen hat und bat sie, sich so zu verhalten, als sei die Kamera gar nicht da. Schüler/innen sind es heutzutage ja gewohnt, sich zu filmen und gefilmt zu werden; die Situation war als gar nicht so außergewöhnlich für sie, wenn auch das Aufnahmegerät etwas andere Dimensionen hat als ein Handy...

Dazu haben sich die Schüler/innen aus Halle und Gerlingen am Donnerstag in Nürnberg getroffen und haben sich dort auf die Spurensuche nach der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands begeben. Seit Freitagabend sind die Hallenser Gäste in Gerlingen und heute morgen trafen sich alle in einem der Multimediaräume des Robert-Bosch-Gymnasiums, um zum Thema “Dikaturen” zu recherchieren; in Gruppenarbeit sollten die faschistische italienische Diktatur untersucht werden, das DDR-Regime, die Diktatur in Nordkorea, der Deutsche Nationalsozialismus und andere Diktaturen in der heutigen Zeit.

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Bild oben: Die betreuenden Lehrkräfte und das Fernsehteam (v. l. n . r.): Martin Scheibe, Anja Beuchle, Martin Schmidt vom SWR, Markus Ciapura, der Tontechniker, der Kameramann und Andrea Richardt.

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Bild oben: Martin Schmidt von der ARD erläutert den Schülern/innen sein Dreh-Vorhaben.

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Bild oben: Schüler/innen aus Halle und Gerlingen werden interviewt.

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Bild oben: Markus Ciapura und Andrea Richardt erläutern den Schülern/innen die Aufgabenstellung für die heutige Recherche.

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Bild oben: bei den Kameraaufnahmen.

Martin Schmidt erläuterte auch, dass stets viel mehr Filmmaterial erstellt wird, als nachher dann tatsächlich im Fernsehen zu sehen ist. Allerdings soll der Bericht, der demnächst beim “Morgenmagazin” ausgestrahlt werden wird, immerhin ca. 4 Minuten dauern.

Martin Schmidt wird die Schüler/innen in der kommenden Woche, wenn sich die Gruppe in Halle aufhält, auch dort noch einmal mit einem Technik-Team vom MDR besuchen.

Jetzt sind wir natürlich alle sehr gespannt auf die Sendung!

 

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Textmarke_rot_RBZeitreisen zurück zu 1968 und in die Zukunft - das Gerlinger Robert-Bosch-Gymnasium ist 50!
12. Oktober 2018, Freitag

Text: Albert Pfänder / Webmaster; Bilder: der Webmaster, Schulleiter Eberhard Blanz und Simon Schwarz.

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Bild oben: das Gebäude des Gerlinger Robert-Bosch-Gymnasiums.

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Bild oben: Willkommen zur Feier des 50. Schuljubiläums am Gerlinger Robert-Bosch-Gymnasium!

Textmarke_rot_RBVorgeschichte

Mit einer Zeitmaschine (von einer tatsächlichen technischen Realisierung jetzt mal abgesehen...) kann man in der Zeit in die Vergangenheit zurück oder in die Zukunft vorausreisen. Eine “Zeitmaschine” war auch das Motto für die Feierlichkeiten zum 50. Jubiläum der Gründung unserer Schule im Jahr 1968. Mit einer fiktiven Zeitmaschine reisten die Redner bei der offiziellen Jubiläumsfeier zurück zu den Anfängen der Schule und erlaubten sich auch Ausblicke auf die (nähere) Zukunft; mit den technischen Elementen einer solchen Zeitmaschine war auch das Atrium des Schulhauses anlässlich der Feierlichkeiten geschmückt.

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Bild oben: die Schulhausdekoration zum Jubiläumsschulfest hat Kunst-Referendarin Miriam Buchgraber übernommen; die Zahnräder und die Kugelbehälter sind eigentlich aus Styropor; das antike Aussehen ist der künstlerischen Gestaltung zu verdanken. Die Klasse 7a hat die entsprechende Bemalung der Zahnräder übernommen und die “Justierschrauben” an den Maschinenteilen angebracht. Auch das Befestigen der Einzelteile der Zeitmaschine an den Aufhängeschnüren hat diese Klasse besorgt.

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Bild oben: wie bei einer “Explosions-Zeichnung” konnte man im Atrium unseres Schulhauses die einzelnen Innen-Bestandteile der Zeitmaschine im Raum verteilt sehen.

 
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Bild oben: die große Uhr der Zeitmaschine und Zahnräder, mit deren Hilfe man aufgrund ihrer Übersetzung beim Ineinandergreifen in die verschiedenen Jahre der Schulgeschichte “zurückschalten” kann...

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Bild oben (Foto: Eberhard Blanz): die große Uhr von der Rückseite her.

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Bild oben: die historische Zeitmaschine hat keinen Warp-Antrieb, sondern bezieht ihre Energie aus diesem Druckwasserspeicher; mit den Einstellschrauben kann man die Maschine exakt justieren.

Mit einer Zeitmaschine konnte man im Schulhaus bei dem sich dem Festakt anschließenden großen Jubiläumsschulfest auch Reisen in die letzten Jahrzehnte seit 1968 unternehmen und dem “Feeling” dieser Jahre nachspüren: in dem von einer achten Klasse gestalteten “Zeittunnel”, bei Computer- und sonstigen Spielen, die in der Vergangenheit “Hits” waren und beim Erspüren von “Discofieber” in drei zu kleinen Discotheken umgestalteten Klassenzimmern, in denen man die Disco-Hits der 70er, 80er oder 90er Jahre hören konnte.

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Bilder oben und unten:  “Discofieber” konnte man in drei Klassenzimmern erleben; hier wurde die Musik der 70er-, 80er- und 90er-Jahre aufgelegt. Die entsprechenden Wiedergabegeräte - Plattenspieler (oben) und Cassettenrecorder (unten) - sowie Cover von LPs (Langspielplatten) und weitere Accessoires aus der jeweiligen Zeit ließen ein Gefühl für die jeweilige Epoche entstehen.

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Textmarke_rot_RBDas Jubiläums-Jahrbuch

Eine Zeitreise kann man auch mithilfe des am Tag der Jubiläumsfeier erschienen neuen Jahrbuches 2018 unternehmen, welches sich in mehreren Kapiteln der Schulgeschichte seit Schulgründung und der (aktuellen) Schulentwicklung widmet. Das Cover des neuen Jahrbuches stellt eine historische Zeitmaschine dar; mit einem großen Hebel kann man sich durch die Jahrzehnte schalten; die Jahresanzeige lässt Reisen im Zeitraum zwischen 1968 und 2018 zu ...

Buchcover_1_innenBild rechts: Innencover des neuen Jubiläumsjahrbuches anlässlich des 50-jährigen Bestehens unserer Schule. Die Anzeige der “Zeitmaschine” erlaubt es, zwischen den Jahren 1968 (Schulgründung) und heute (2018) “hin- und her zu schalten”.

Das Jahrbuch wurde erstellt von einem Redaktionsteam; darin gearbeitet haben Johannes Liebenwein, David Schaebs und Albert Pfänder; bei vielen Redaktionssitzungen war auch die SMV vertreten, vor allem durch die Schülersprecherin (im Schuljahr 2017-18) Antonia Doberitzsch und Anne-Marie Beike.

Layout & Satz: tebitron GmbH Gerlingen; Gesamtherstellung: Oliver Arzt, DRUCKtuell GmbH, Gerlingen. Exemplare des Jahrbuches gibt es für 10,- € noch im Sekretariat der Schule zu erwerben.

Bild unten: das Cover wurde gestaltet von Kunstlehrer Johannes Liebenwein; von ihm stammt auch die Idee mit der Zeitmaschine als Motto für unser Schuljubiläum.

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Textmarke_rot_RBPlanung und Vorbereitung

Die Vorbereitungen für den Festakt und das Jubiläumsschulfest haben bereits 2017 begonnen, mehr als 550 Tage vor dem tatsächlichen Ereignis; etliche Sitzungen im Format der “LEGO”-Abende (LEGO = Lehrer-Eltern-Gesprächskreis offline), bei denen sich die Schulleitung, Lehrer/innen, Elternvertreter/innen und Vertreter/innen der SMV getroffen haben, waren zur Vorbereitung nötig, Diskussionen und Beratungen im Rahmen der Gesamtlehrerkonferenzen, viele Stunden der Planung im Gremium der Erweiterten Schulleitung, Sitzungen der SMV, Gespräche bei Elternabenden usw. - ganz zu schweigen von den vielen konkreten Vorbereitungsarbeiten wie Planung der Klassenaktionen, Planung des Festablaufes, Vorbereitung der Festdekoration, Erstellung von Einladungsschreiben und Festprogrammen, Einüben der Musikstücke, der Tanzeinlagen und der Auftritte der Jonglier-AG, Planung der Versorgung mit Speisen und Getränken, Einteilung der Klassen für die verschiedenen Schichtdienste, Erstellung der Kassenbons und Organisation der Abendkassen, und, und, und....

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Bilder oben und unten: den Zeit-Tunnel der Klasse 8b betreute Mathematik- und Physiklehrer Lukas Bilski mit. Hier waren auch Fotos von Lehrern/innen zu sehen: aus ihrer Kindheit und aktuell.

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Bild unten: Schulleiter Eberhard Blanz am Jahrbuch-Stand. Rechts im Bild: David Schaebs, der Mitglied des Redaktionsteams des Jubiläumsjahrbuches war und der an der Schule für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

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Am Stand verkauft wurde auch ein ganz besonderes Reclam-Heft aus dem Ditzinger Reclam-Verlag; unter Leitung von Claudia Hellriegel, David Schaebs, Dirk Wegner und Hubert Würger (alle: Fachschaft Deutsch)  hatten Schüler/innen der Unter- Mittel- und Oberstufe Beiträge für dieses besondere Werk verfasst. Die Aufgabenstellung war, sich die Schule in 50 Jahren, also 2068, vorzustellen: Wie wird das Robert-Bosch-Gymnasium dann aussehen? Wie werden wir dann leben?, Wie werden wir lernen? Wie wird sich die Technik entwickelt haben? Ist in 50 Jahren alles vorbei oder alles beim Alten?

Die Phantasie der Autoren/innen war überwältigend; entstanden sind Aufsätze, die man als Prognosen, als Utopien oder (in größerer Zahl) als Dystopien betrachten kann.

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Bild oben: den finanztechnischen Überlegungen zum Schulfest hatte sich Mathematik- und Chemielehrer Ralf Müller gewidmet; er erstellte auch die Wertbons, sorgte für das nötige Wechselgeld und organisierte den Aufbau und die Betreuung der Kassen.

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Bild oben: an diesen Ständen gab es während des Festes Saitenwürstchen und Gemüsemaultaschen.

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Bild oben (Foto: Eberhard Blanz): die große Kuchentheke im Schülercafé “Glaspalast”.

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Bild oben: am Fair-Trade-Stand der Weltverbesserer-AG wurde auch die Jubiläums-Schokolade (in Zusammenarbeit mit dem Weltladen Gerlingen) verkauft. Dazu wurde eine besondere Tafel Schokolade mit dem Schulbild produziert (Layout der Umschlag-Gestaltung: der Webmaster).

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Bild oben: im Pausenhof bei der Hausmeisterbox war der Grillstand untergebracht; vor ihm stauten sich am Abend die Gäste in langen Schlangen.

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Bild oben (Foto: Eberhard Blanz): am Morgen stellten die Schüler/innen der beiden Kursstufen die Tisch-/Bank-Garnituren auf.

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Bild oben: der Pausenhof bot Sitzgelegenheiten zum Essen und zum Miteinander-Reden.

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Bild oben: im so genannten “Chill-Hof” zwischen dem Naturwissenschaftstrakt und der Pestalozzi-Schule waren Festzelte aufgebaut.

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Bild oben: im Schülercafé “Glaspalast” wurden das Salat-Buffet und die Kuchentheke aufgebaut.

Was man leider nicht bestellen konnte, war geeignetes Wetter; aber das hat es am Freitagnachmittag und -abend mit dem Gerlinger Robert-Bosch-Gymnasium fast schon zu gut gemeint: bei geradezu sommerlichen Temperaturen, strahlend blauem Himmel und eitel Sonnenschein konnten der Festakt im Atrium, der Sektempfang im so genannten “Chillhof” für die geladenen Gäste der offiziellen Feierstunde und natürlich das sich anschließende Schulfest im Gebäude sowie in den angrenzenden Außenbereichen (Chillhof, Schulhof) unter geradezu idealen Bedingungen stattfinden.

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Bild oben (Foto: Eberhard Blanz): ein großes Plakat im Atrium gab Auskunft über die Standorte der verschiedenen Angebote.

 

Textmarke_rot_RBDer Festablauf

Der Tagesablauf war für alle Klassen klar vorgegeben: Die ersten beiden Stunden gab es ganz normalen Unterricht, in der sich anschließenden Doppelstunde wurden im Chillhof Zelte aufgebaut, dort und im Schulhof die Tisch-/Bank-Garnituren aufgebaut, das Atrium bestuhlt, und die Klassenzimmer, das Schülercafé und die sonstigen Räumlichkeiten auf die dort stattfindenden Aktionen vorbereitet. Auch die Licht- und Tontechnik wurden bereitgestellt, die Kühlschränke gefüllt und die verschiedenen Verkaufsstände aufgebaut.

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Bild oben: das fertig bestuhlte Atrium erwartet die geladenen Festgäste.

Der offizielle Festakt, zu dem etwa 180 Gäste geladen waren, begann um 14 h. Zu diesen zählten der Bürgermeister der Stadt Gerlingen, Georg Brenner, Mitglieder des Gemeinderates und Vertreter städtischer Ämter (Hochbauamt, Amt für Jugend und Familie etc.), der Schulreferent beim Regierungspräsidium Stuttgart, Thomas Heckert, die Schulleiter der anderen Gerlinger Schulen, die Mitglieder des Elternbeirates und der Schülermitverantwortung, außerschulische Partner des Gymnasiums, natürlich auch das aktuelle Lehrerkollegium, aber auch ehemalige Lehrer/innen der Schule und weitere Ehrengäste.

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Bild oben: die Stellvertretende Schulleiterin Silke Scholz begrüßt den Schulreferenten des Stuttgarter Regierungspräsidiums, Thomas Heckert.

Die Fachschaft Musik hatte die musikalische Umrahmung der Feierstunde vorbereitet; es traten auf: das Bläser-Ensemble “RGB Brass” unter Leitung von Tatjana Vilz-Beck, der Oberstufenchor “BoschVocal” unter Leitung von Dr. Dirk Wegner, die Mathematik- und Französisch-Lehrerin Anne-Sophie Wunnenburger (Viola) mit Dirk Wegner am Klavier sowie die Musical-AG unter Leitung von Johannes Schmid.

Für den durchgängig guten Ton sorgte außer der neuen Soundanlage im Atrium vor allem die neu gegründete Technik-AG (mitbetreut von Simon Schwarz).

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Bild oben: Auftritt der Bläsergruppe RGB Brass.

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Bild oben: es singt die Gruppe BoschVocal.

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Bild oben: es musizieren: Anne-Sophie Wunnenburger (Violine) und Dr. Dirk Wegner (am Flügel).

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Bild oben: Auftritt der Musical-AG.

 

Textmarke_rot_RBDie Reden

Alle drei Redner (Schulreferent Thomas Heckert, Bürgermeister Georg Brenner und Schulleiter Eberhard Blanz) reisten in ihrer Rede in der Zeit zurück zum Gründungsjahr des Gerlinger Gymnasiums: das Jahr 1968 hat einer ganzen Epoche den Namen gegeben und war ein Kulminationspunkt vieler gesellschaftlicher Entwicklungen und Bewegungen: 1968 war der Höhepunkt der Studentenprotestbewegung in Deutschland, 1968 kämpften in den USA Bürgerrechtsbewegungen gegen Rassendiskriminierung, 1968 endete mit dem Einmarsch der sowjetischen Truppen in der Tschechoslowakei der “Prager Frühling”, 1968 waren auch die Proteste gegen den Vietnamkrieg auf einem Höhepunkt und im Dezember 1968 flogen zum ersten Mal Menschen mit dem Raumschiff Apollo 8 um den Mond.

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Bild oben und unten: von Schülern/innen der Klasse 10c gestaltete Plakate bildeten entlang der Galerie des Atriums Zeitleisten mit den verschiedenen Kunstepochen und prägnanten Ereignissen aus den letzten 50 Jahren (z. B. die Deutsche Wiedervereinigung 1989, die Tschernobyl-Katastrophe 1986)...

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Bezüglich der Geschichte des Gerlinger Gymnasiums setzten die Redner der Feierstunde - je nach ihrer beruflichen Perspektive - aber unterschiedliche Akzente: Schulreferent Heckert konzentrierte sich auf die bildungspolitischen Entwicklungen von den Nachkriegsjahren über die 1968er Zeit bis zu aktuellen Entwicklungen im Schul- und Bildungsbereich, Bürgermeister Brenner betrachtete die geschichtliche Entwicklung eher vom kommunalpolitischen Standpunkt aus und Schulleiter Blanz bezog sich konkret auf die Entwicklung des Gerlinger Gymnasiums.

Alle drei stimmten aber in ihrem Fazit überein, dass die Geschichte des Gymnasiums in Gerlingen eine Erfolgsgeschichte ist. Aus Sicht von Schulreferent Heckert setzt unsere Schule viele Vorgaben des aktuellen Bildungspläne in geradezu vorbildlicher Weise um, etwas durch unser Methoden- und Sozialcurriculum, durch unsere breite (internationale) Öffnung zu Partnerschulen in der Schweiz, in Frankreich, in Ungarn, Spanien, Israel und im Osten Deutschlands oder durch die Umsetzung unseres Leitbildes; für Bürgermeister Brenner ist die Geschichte der Schule eine Erfolgsgeschichte, weil sie die Jugend der Stadt ausbildet und optimal auf die Erfordernisse eines späteren Studiums und das Berufsleben vorbereitet und weil die Schule viele Beiträge zum kulturellen Leben der Stadt liefert: durch Konzerte, durch Theateraufführungen, durch Auftritte der Jongleure/innen...

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Bild oben: die Redner (von links nach rechts:) Schulreferent Thomas Heckert, Bürgermeister Georg Brenner und Schulleiter Eberhard Blanz.

Und Schulleiter Blanz sieht seine Schule ebenfalls auf einem erfolgreichen Weg: durch das neu eingeführte Lernband und den Förderunterricht  begegnen wir den Herausforderungen zunehmender Heterogenität in der Schülerschaft; wir fördern Schüler/innen, die Förderbedarf haben und fordern jene, die Neues und nicht direkt zum Fächerkanon einer Schule Gehörendes ausprobieren wollen; wir begegnen Strömungen von Abschirmung und Ausgrenzung durch ein umfangreiches und internationales Austauschprogramm und den Herausforderungen der Digitalisierung versuchen wir durch stetige Innovation in der Technik und den Angeboten im Bereich ITG / Medienkunde / Informatik / Robotik gerecht zu werden.

Schuljubilaeum_10_2018_31In die (nähere) Zukunft ausblickend wies Eberhard Blanz auf Projekte im laufenden Schuljahr hin: in Zusammenarbeit mit der Fachschule für Farbe und Gestaltung in Stuttgart-Feuerbach wird gerade das Schul-Logo überarbeitet; das gesamte Erscheinungsbild der Schule nach außen soll durch die Entwicklung eines CI-Designs (CI = Corporate Identity) modernisiert und vereinheitlicht werden. Desweiteren wird es im Frühjahr 2019 ein großes Musical geben, das sich ebenfalls mit dem Schuljubiläum befasst und an dem sowohl die Musical-AG, als auch die Theater-AG, die Jonglier-AG und die verschiedenen Musik- und Chorgruppen der Schule zusammenarbeiten.

Bild rechts: Schulleiter Eberhard Blanz mit dem neuen Jubiläums-Jahrbuch und der “Zeit-Kapsel”.

Zum Schluss seiner Rede verwies Schulleiter Eberhard Blanz noch auf eine mitgebrachte durchsichtige Box, in der man alle möglichen Gegenstände erahnen konnte: das ist unsere “Zeitkapsel”, die an der Schule die nächsten 50 Jahre verwahrt werden soll. Sie enthält Gegenstände, welche die Schüler/innen aller Klassen als typisch für unsere Zeit erachtet haben. Das Öffnen der Zeitkapsel bei der Jubiläumsfeier zum 100. Schuljubiläum soll den zukünftigen Organisatoren dieser Feier den Rückblick auf das Jahr 2018 erleichtern...

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Bild oben (Foto: Eberhard Blanz): die “Zeit-Kapsel” war in den Wochen und Monaten vor dem Fest von den Klassen gefüllt worden; im Bild links: über unser Schuljubiläum wurde auch in der Presse (Stuttgarter Zeitung / Regionalteil “Strohgäu extra”) ausführlich berichtet.

 

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Nach dem Festakt begaben sich die geladenen Gäste dann in den sonnigen “Chillhof”, wo an Stehtischen und unter Festzelten Sekt und Knabbereien geboten wurden. Um 16 h begann dann das Jubiläumsschulfest für Alle! Aktuelle Schüler/innen, ehemalige Schüler/innen, ehemalige Kollegen/innen, Eltern, Freunde und Verwandet strömten jetzt ins Haus und konnten die Jonglier-AG mit ihrem aktuellen Programm bewundern oder musikalisch in frühere Jahrzehnte eintauchen.

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Bild oben: Sektempfang im “Chill-Hof”.

 

Textmarke_rot_RBMusik, Tanz, Akrobatik und Jonglage - furioser Festauftakt

Zunächst traten auf: alle Chöre des Robert-Bosch-Gymnasiums, zusammen mit allen Orchestergruppen, ergänzt um eine kleine Band-Besetzung (Schlagzeug, E-Gitarre); geboten wurde der “Time Warp” (engl., bedeutet etwa Zeitschleife), ein Tanz aus der “Rocky Horror Picture Show”;in dem Musical von 1973 (Film: 1975) leitet der Tanz einen Zeitsprung ein. Bei uns an der Schule leitete der Tanz den unterhaltsamen Teil unseres Jubiläumsschulfestes ein! Die Chöre waren einstudiert worden und wurden dirigiert von Musiklehrer Dr. Dirk Wegner, die Orchestergruppen von Musiklehrerin Tatjana Vilz-Beck und Musiklehrer Johannes Schmid saß am Konzertflügel. Die Tänzerinnen - Mädchen aus den Sportgruppen der Klassenstufe 5 bis zur Kursstufe K2 - waren von den Sportlehrerinnen Sofia Majer und Jasmin Niklaus einstudiert worden.

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Bild oben: (Foto: Simon Schwarz): “Time Warp” aus der “Rocky Horror Picture Show”.

Anschließend traten - Flash Mob-artig - im Atrium und oben auf der umlaufenden Galerie die Mädchen aus den Sportgruppen der Klassenstufe 8 unter Leitung von Sofia Majer und Silke Scholz auf; sie tanzten zu Pop-Songs der vergangenen Jahrzehnte: von “YMCA” (von Village People, 1978) über “Macarena” (von Los del Rio, 1993) bis zu “Thriller” (von Michael Jackson, 1982) waren hier verschiedene Ohrwürmer zu hören (und zu sehen).

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Bild oben: (Foto: Simon Schwarz): die Mädchen der Sportgruppen aus der Klassenstufe 8 tanzen zu Pop-Songs der vergangenen Jahrzehnte.

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Bild oben (Foto: Eberhard Blanz): Tanz der Mädchengruppen aus Klassenstufe 8.

Danach begeisterten die Teilnehmerinnen der Jonglier-AG (“Los Ballos Special”) mit ihrer aktuellen Show; die Lichteffekte stammten von Kunstlehrerin Eva Gawol (die jetzt auch die Jonglier-AGs organisatorisch leitet; die “inhaltliche” Ausbildung leitet nach wie vor Profi-Jongleur Alex Bopp) und von Physik- und Mathematiklehrer Simon Schwarz, der auch die Technik-AG mitbetreut.

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Bild oben: (Foto: Simon Schwarz): Auftritt der Jonglier-AG.

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Bild oben (Foto: Eberhard Blanz): Jongleure/innen bei der Arbeit.

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Bild oben: (Foto: Simon Schwarz): das neue Programm der Jonglier-AG wurde unterstützt von tollen Licht-Effekten.

 

Textmarke_rot_RBEin Fest für alle

Dann öffneten die Kassen, an denen man sich Bons zum Erwerb von Speisen und Getränken kaufen konnte. Besonders am Grillstand gab es lange Schlangen; geboten wurden aber nicht nur Bratwürste und Rote Wurst vom Grill, sondern auch Saitenwürste, Vegetarische (Gemüse)Maultaschen mit Kartoffelsalat, der legendäre Toast “Hawaii”, “Datschwecken” und Süßigkeitenspieße, ein großes Kuchenbuffet und eine sehr vielseitige Salattheke. Die Eltern betrieben die Getränkestände; hier gab es Bier, Radler, Wein, Cola, Fanta und Mineralwasser und zum Kuchen gab es auch Kaffee. Und der Förderverein PRO bot an seinem Stand auch Sekt an.

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Bild oben: Mitglieder des Fördervereins PRO an ihrem Sektstand im Atrium.

In vielen Klassenzimmern lockten attraktive Angebote zum Spielen, Tanzen und Mitmachen; und wer etwas Ruhe brauchte von all dem Trubel, konnte sich in den “Chill-Raum” der Klasse 9c zurückziehen.

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Bild oben: Karaoke im Klassenzimmer (Bild: Simon Schwarz)

An den Stehtischen im Atrium, an den Biertischgarnituren im Schulhof, unter den Festzelten im Chillhof: überall saßen die Gäste beisammen und tauschten sich über die schulischen Erlebnisse der vergangenen 50 Jahre aus. Eine ehemalige Schülerin war zu diesem Fest eigens aus Schweden angereist; der langjährige ehemalige Stellvertretende Schulleiter Rudolf Bubeck war ebenso unter den Festgästen wie Lutz Leverentz, einer der Lehrer der “ersten Stunde” des Gerlinger Gymnasiums. Und ein Jahrgang hat die Gelegenheit dieses Jubiläums wahrgenommen, ein Klassentreffen zu feiern: der Abijahrgang 1988 beging in einem Klassenzimmer des Schulgebäudes ihren “30er.”

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Bild oben: (Foto: Simon Schwarz): Feuer-Jonglage der Jonglier-AG zum Festabschluss im Schulhof.

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Bild oben (Foto: Eberhard Blanz): feuriges Finale: die Jongleure bei der Abschluss-Aufführung.

Gegen 21 h endete das Fest mit einer großen Feuer-Jonglage-Show der Jonglier-AG unter Leitung von Eva Gawol und Berufs-Jongleur Alexander Bopp.

Wir hoffen, dass unser Jubiläumsfest allen Gästen gefallen hat!

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Textmarke_rot_RBDas Schulfest aus Schülersicht

Im Deutschunterricht der Klasse 6a haben Schüler/innen unter Leitung von Deutschlehrerin Birgit Hecht Berichte über das Schuljubiläum und den Festakt sowie das anschließende Schulfest geschrieben. Der nachfolgende Bericht von zwei Schülern wurde von der Klasse als bester Text ausgewählt.

Das Schulfest zum 50-jährigen Bestehen des Robert-Bosch-Gymnasiums

Text: Von M. M. und J. R., Klasse 6a

Am Freitag, dem 12.10.2018 feierte das Robert-Bosch-Gymnasium Gerlingen sein 50-jähriges Jubiläum. Nachdem das Schulhaus und die Klassenzimmer am Vormittag von den Schülerinnen und Schülern in eine Zeitmaschine umgebaut worden waren, startete um 14.00 Uhr der offizielle Teil für die geladenen Gäste, diese waren alle Lehrerinnen und Lehrer, Klassensprecher und Klassensprecher-innen sowie alle Elternvertreter. Außer verschiedenen Musikvorführungen von Schülern und Lehrern gratulierte auch Bürgermeister Brenner zum 50-jährigen Jubiläum.

Anschließend öffneten sich um 16.00 Uhr die Türen für alle anderen Schüler und Eltern und das Orchester spielte. Aber das war noch nicht alles. Es wurden auch Tänze getanzt und jongliert. Nach dieser gelungenen Eröffnung begannen alle anderen Attraktionen. Diese beschäftigten sich mit dem Motto „Zeitmaschine“. Es gab zum Beispiel das Spiel „Dalli Klick“ und eine Tombola, bei der man tolle Sachen gewinnen konnte. In einem Zeittunnel waren Fotos von Lehrern ausgestellt, wie sie heute aussehen und als Kinder ausgesehen haben. Außerdem konnte zu sehr cooler Musik aus den 70er-, 80er- und 90er-Jahren getanzt werden. Die Gäste konnten auch Karaoke singen und in einem extra eingerichteten Raum chillen. In einer Fotobox konnte man Fotos von sich im Stil früherer Jahre machen. Außerdem konnten auch Spiele wie z. B. „Teste dein Wissen“ und Computerspiele von früher, unter anderem FIFA 95, gespielt werden.

An einer Getränkebar gab es Getränke. Es gab auch leckeres Essen wie z. B. Grillwürstchen, ein Salatbuffet, „Datschweckle“ (Brötchen mit Schokoküssen), Süßigkeitenspieße sowie ein großes Kuchenbuffet. Ein weiteres Highlight des Tages war die Feuerjonglage gegen 20.45 Uhr. Ein Jongleur warf eine Fackel in die Luft und versuchte, sie mit einem Stock über seinem Kopf immer wieder in der Luft zu jonglieren. Das war sehr beeindruckend und es gab großen Applaus. Insgesamt war es ein Tag, an den wir uns alle gerne zurückerinnern werden.

 

Textmarke_rot_RBDas Schuljubiläum in der regionalen Presse

Bild unten: in der Online-Ausgabe der Stuttgarter Zeitung (Regionalteil Ludwigsburg) wurde über unser Schuljubiläum berichtet.

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Textmarke_rot_RBBericht in der “Berliner Zeitung” über unseren deutsch-deutschen Austausch mit Halle a. d. Saale
11. Oktober 2018, Donnerstag

Helmut Holter, der neue Präsident der Kultusministerkonferenz erklärte unlängst in mehreren Medien, zwischen Ost- und Westdeutschland würde viel zu wenig geredet; er setzte sich in diesem Zusammenhang für deutsch-deutsche Schüleraustausch-Programme ein.

Damit rennt er an unserer Schule – dem Robert-Bosch-Gymnasium in Gerlingen (Baden-Württemberg) -  weit offene Türen ein: denn seit 2004 pflegen wir ein Austauschprogramm mit unserer Partnerschule, dem Elisabeth-Gymnasium in Halle an der Saale (Sachsen-Anhalt).

Die beteiligten Lehrer/innen (auf baden-württembergischer Seite), Markus Ciapura und Anja Beuchle schrieben zum Austausch für einen Bericht auf der Schulwebsite im Jahr 2013:

„Jeweils ca. 15 SchülerInnen der Klassenstufe 10 beider Schulen treffen sich, um gemeinsam verschiedene Aspekte der deutschen Geschichte zu beleuchten und die gemeinsame Vergangenheit lebendig zu halten und zu bewahren. Ursprünglich wurde der Austausch eingeführt, um Kontakte zwischen Schulen im ehemaligen östlichen und westlichen Teil Deutschlands zu knüpfen und gegebenenfalls auch Vorurteile abzubauen.

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Bild oben: Teilnehmer/innen des deutsch-deutschen Schüleraustausches Gerlingen/Halle vor dem Berliner Bundeskanzleramt im Herbst 2016.

Die Intention des Austausches hat sich insofern etwas gewandelt, als dass die SchülerInnen inzwischen alle nach der „Wende“ geboren wurden und die Unterschiede zwischen Ost und West nun großteils verschwunden sind. Trotzdem unterscheiden sich der Westen Deutschlands und der Osten weiterhin. Nach wie vor ist es deshalb wichtig, die deutsche Geschichte zu kennen, um diese Unterschiede zu verstehen und einordnen zu können. Der DD-Austausch bietet den SchülerInnen die Möglichkeit, an jährlich wechselnden Themen einen mit Sicherheit spannenden Einblick in die Geschichte Deutschlands zu erhalten.“

Nun hat sich die Jugendredaktion der Berliner Zeitung www.berliner-zeitung.de/) (das Jugendportal www.spreewild.de) anlässlich des diesjährigen Nationalfeiertages (Tag der Deutschen Einheit, am 3 Oktober)  ebenfalls mit unserem deutsch-deutschen Austausch befasst und jeweils zwei Teilnehmer/innen am Austausch aus dem Westen und dem Osten interviewt. Das Interview erschien in der Online-Ausgabe von Spreewild.de am 9. Oktober 2018.

Mit freundlicher Genehmigung der Berliner Agentur https://www.raufeld.de/ drucken wir Teile des Interviews hier ab.

Bild unten: die Website von spreewild.de mit dem Artikel über den deutsch-deutschen Austausch.

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Alles wie zuhause - fast

Sie sind in einem geeinten Deutschland ohne Mauer aufgewachsen. Beim innerdeutschen Schüleraustausch: von Kulturschock keine Spur.

Von Julia Sauer, 22 Jahre (Spreewild.de)

Die Bundesregierung sieht in ihrem Jahresbericht zur Deutschen Einheit weiterhin deutliche Ost-West-Unterschiede. Erik Laicher (17) und Marlen Weinbrenner (16) aus Gerlingen bei Stuttgart und Josefine Barth (16) und Rahel Scheufler (17) aus Halle an der Saale haben an einem deutsch-deutschen Schüleraustausch teilgenommen und finden, dass anstelle der Unterschiede endlich die Gemeinsamkeiten betont werden sollten.

Ihr vier, warum habt ihr überhaupt an dem Austausch teilgenommen?


Rahel: Ich hatte bereits von meiner Schwester, die drei Jahre vorher beim Austausch dabei war, gehört, dass der Austausch eine interessante und spaßige Sache wäre. Außerdem fand ich es cool, andere Jugendliche aus Deutschland kennenzulernen.

Josefine: Ich wollte einfach mal ein paar verschiedene Regionen Deutschlands kennenlernen. Sonst habe ich bei keinem anderen Austausch mitgemacht, weil mich die Sprachbarrieren gestört haben.

Marlen: Mich hat das Leben in Gastfamilien, deren Sprache man nicht spricht, auch immer abgeschreckt. Ein Vorteil war also, dass wir alle Deutsch gesprochen haben. Außerdem finde ich das Thema DDR und BRD ziemlich spannend. Meine Großeltern kommen aus Leipzig, die anderen aus Stuttgart. Deswegen bin ich mit den Erzählungen meiner Eltern über den Mauerfall aufgewachsen.

Erik: Ich nehme generell immer gerne an Austauschen teil, einfach weil man immer viel erlebt, neue Leute kennenlernt und Freundschaften knüpft.

Es war, als ob man eine Freundin besucht.“

Bei einem Auslandsaufenthalt gibt es auch kulturelle Barrieren. Wie sah das bei diesem Austausch aus? Hatte irgendwer einen „Kulturschock“?


Erik: Nein, gar nicht. Es gab vielleicht kleine lustige Unterschiede, tatsächlich gerade was die Sprache, also die Dialekte, angeht, aber keine wirklich kulturellen Unterschiede.

Josefine: Es war einfach so, also ob man eine Freundin besucht. Wir haben sofort über alle möglichen Themen gesprochen, kulturell waren da keine Unterschiede.

Rahel: Der einzige kleine Unterschied war der unterschiedliche Dialekt. Aber das hat eher für Spaß gesorgt und war daher eher das Gegenteil einer Barriere.

Spielen denn Ost-West-Unterschiede für euch noch eine Rolle?


Erik: Man lernt natürlich in der Schule etwas über die Trennung und die Wiedervereinigung und hört von Unterschieden, die es gab oder auch noch gibt, aber darüber denke ich nicht nach, wenn ich in Ostdeutschland bin.

Josefine: Für mich spielt diese Ost-West-Sache gar keine Rolle. Ich mache mich eher lustig darüber, wie Leute im 21. Jahrhundert noch so denken.

Rahel: Sicher spielen die Unterschiede, die es früher einmal gab, eine Rolle für unsere Geschichte, aber davon ist unter den Jugendlichen heutzutage meiner Meinung nach nichts mehr bemerkbar.

Manchmal hört man aber schon noch Kommentare wie „typisch Ossi“ oder „typisch Wessi“.
Marlen: Ja, solche Kommentare kenne ich – vor allem bei meinen Eltern. Meine Mutter kommt aus dem Osten, mein Vater aus dem Westen. Da fallen auch manchmal so Sprüche, aber die sind eher als Scherz gemeint. Ein Kollege meiner Mutter meinte mal, sie als „Ossi“ hätte ja Glück gehabt, einen „Wessi“ abbekommen zu haben.

Rahel: Solche Sprüche höre ich hier in Halle höchstens von meinen Großeltern. Ich kann diese Ausrufe ehrlich gesagt auch nicht wirklich nachvollziehen, weil es in meiner Vorstellung keinen typischen Ossi und auch keinen typischen Wessi mehr gibt.

„Wenn solche Kommentare ernst gemeint sind, sollte man nicht darüber lachen.“

Also am besten man lacht über solche Kommentare und nimmt sie nicht zu ernst?


Erik: Das hängt natürlich davon ab, in welchem Kontext und wie der Kommentar gesagt wird. Wenn so etwas wirklich ernst gemeint ist, sollte man nicht darüber lachen, sondern die Person darauf hinweisen, dass das nicht stimmt.

Josefine: Wenn man weiß, dass der Gegenüber es nur witzig meint, ist das okay. Wenn nicht, dann spreche ich die Person schon darauf an, was seiner Meinung nach die Unterschiede sind und sage auch meine Meinung dazu.

Was hat euch der Austausch gebracht?


Marlen: Viele neue Freundschaften! Und wir haben uns auch Bunker aus dem Weltkrieg bei Straßburg angeschaut und wie Deutschland danach geteilt wurde. Das waren ganz neue und viel realere Eindrücke von Geschichte, als wir sie im Unterricht je hatten.

Rahel: Stimmt, unsere gemeinsamen Ausflüge während des Austauschs waren extrem interessant.

Meint ihr, so einen Austausch sollte es an mehr Schulen geben?


Marlen: Ja, unbedingt! Es ist ein Austausch, bei dem die Sprachbarriere wegfällt und jeder die Möglichkeit hat, Neues zu sehen und ein Thema außerhalb des Unterrichts zu behandeln. Mit meiner Austauschülerin aus Halle habe ich auch noch guten Kontakt. Im Vergleich dazu ist der Kontakt mit meinen fraanzösischen Austauschschülern total in die Brüche gegangen.

Erik: Ich denke, Austausche sind generell sehr wichtig und eine super Sache. Wir haben zwar selbst gesagt, dass es kulturell keine Unterschiede mehr gibt, aber zum Beispiel die geschichtliche Komponente macht für mich den Austausch sinnvoll und wichtig. Ich denke nicht, dass jede Schule einen Austausch zwischen dem ehemaligen West- und Ostdeutschland machen sollte, aber gerade ein deutsch-deutscher Austausch ist sehr reizvoll. Es gibt viele Regionen mit einer eigenen besonderen Geschichte, die es lohnt zu entdecken.

„So ein Austausch würde auch Erwachsenen guttun.“

Gut täte das vielleicht auch unseren Eltern. Was haltet ihr von einem „Erwachsenenaustausch“?


Rahel: Eine Idee ist es auf jeden Fall. Ich bin allerdings unsicher, ob Erwachsene genauso schnell das Eis brechen könnten wie wir Jugendlichen. Aber zusammen Geschichte aufzuarbeiten ist definitiv eine gute Sache. Deshalb sehe ich eigentlich keinen Grund, warum man es nicht versuchen sollte.

Erik: Auch unabhängig von der Geschichte und dem Ort, würde auch Erwachsenen ein Austausch gut tun. Ich denke, da könnte man einfach mehr tun. Es tut wirklich gut so etwas!

… 

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Textmarke_rot_RBBlick zurück und nach vorn: Schule erhält ein Corporate Design - neues Schul-Logo in Sicht!
27. September 2018, Donnerstag

Schullogo_BoschText und Bilder: David Schaebs, Schulöffentlichkeitsarbeit

Die Silhouette des Schulgebäudes in schwarz und gelb (den Farben Gerlingens), im Hintergrund Formeln. Das ist seit 10 Jahren das Logo unserer Schule. Damals wurde es von einer Kunstlehrerin und einem Physikkollegen entwickelt anlässlich der Namensgebung als Robert-Bosch-Gymnasium.

Es hat seither gute Dienste getan. Trotzdem ist es in die Jahre gekommen. Aktuellen Anforderungen für technische Reproduzierbarkeit in digitalen Medien genügt es nicht mehr. Nicht zuletzt hat sich seit dem großen Umbau 2013 auch das Gebäude selbst farblich deutlich verändert. Das 50-jährige Schuljubiläum wurde daher zum Anlass genommen, ein neues Logo zu entwickeln. Bereits vor längerer Zeit fand dazu ein Kreativwettbewerb unter Schülern, Eltern und Lehrern statt, der sehenswerte Ergebnisse brachte. Zugleich wurde aber deutlich, dass die Schule eine umfassendere Lösung braucht. Über ein Logo hinaus soll ein ansprechendes, stimmiges Erscheinungsbild (Corporate Design) entwickelt werden, das die individuellen Schwerpunkte unseres Gymnasiums heraushebt und nach außen präsentiert.

Normalerweise ist so etwas Sache von Werbeprofis und kostet viel Geld. Doch für das Robert-Bosch-Gymnasium ergab sich der Kontakt zu dem Projekt „Schulen helfen Schulen“ der Fachschule für Werbegestaltung an der Gewerblichen Schule für Farbe und Gestaltung in Stuttgart-Feuerbach. Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit entwickeln hier Auszubildende im Grafikdesign ein Gestaltungskonzept, das es Schulen ermöglicht, sich professionell zu präsentieren. Eine Win-Win-Situation: Was passt zu einer Schule besser, als ein von einer anderen Schule entwickeltes Logo? Und für die Auszubildenden ergibt sich die Möglichkeit, Ideen an einem realen Auftraggeber zu entwickeln und die Umsetzung und den anschließenden Gebrauch der eigenen Arbeitsergebnisse zu erleben. Das schafft Motivation.

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Bild oben:  die Website der Schule für Farbe und Gestaltung in Stuttgart-Feuerbach.

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Die vier Auszubildenden im Fach Grafikdesign und Werbegestaltung, rechts der betreuende Fachlehrer, Bernhard Zigelli.

So wurde der Kontakt zu dem Projekt aufgenommen. Eine Arbeitsgruppe unserer Schule mit Schulleiter Eberhard Blanz, Stellvertreterin Silke Scholz, Almut Peischl als Kunstlehrerin und Mitglied der Erweiterten Schulleitung und Simon Schwarz und David Schaebs aus dem Kollegium, sowie Martina Merchant und Angelika Steinfeldt als Vertreter der Elternschaft bildete sich. Auf Seiten der Werber besteht die Projektgruppe aus vier Auszubildenden unter der Betreuung ihres Lehrers Bernhard Zigelli. Im Frühjahr 2018 stellten sie ihr Konzept erstmals auf einer Konferenz am RBG vor. Dann wurden Videointerviews mit Lehrern, Eltern und Schülern sowie eine Befragung bei der Stadt als Schulträger durchgeführt und ein Anforderungskatalog erarbeitet. Für die Farbgestaltung übernahm das Team die Farben der Außenhülle des Gebäudes, die Schriftart wurde an die Raumbeschriftungen im Inneren angelehnt. Zudem nahmen die vier die innere und äußere Gestaltung der Schule genau unter die Lupe. Das Wegeleitsystem in Gerlingen („Wo finde ich das Gymnasium?“) und die Orientierung am und im Gebäude waren ebenfalls ein Thema.

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Im Anschluss an die Präsentation werden die Vorschläge (hinten an der Wand Musterausdrucke und Musterbriefbögen) diskutiert.

Über den Sommer wurde dann fleißig und kreativ gewerkelt und am vergangenen Donnerstag, 27.09., fand vormittags in der Gewerblichen Schule für Farbe und Gestaltung die Präsentation der Vorentwürfe statt. Sehr professionell erklärten die Auszubildenden ihren Arbeitsprozess und die Hintergründe ihrer Designs. Vier Vorentwürfe wurden den gespannten Gerlinger Besuchern gezeigt. Die Überlegungen zur Verbesserung der Wegeführung hin zur Schule, für die die Stadt Gerlingen zuständig ist, fanden sehr große Zustimmung. Beeindruckt von der Gründlichkeit und den durchdachten Ideen wurden in einer anschließenden Werkstattsitzung die Realisierbarkeit diskutiert und konkrete Veränderungswünsche angebracht. Diese werden nun eingearbeitet. Schließlich wird sich das Team des RBG für ein Logo entscheiden, das dann im Anschluss an das Jubiläum im Januar 2019 in einer öffentlichen Abendveranstaltung präsentiert werden wird. Eine gewisse Vorfreude auf das neue Erscheinungsbild unseres Gymnasiums im öffentlichen Raum hat die Teilnehmer der Arbeitsgruppe schon jetzt erfasst.

Mit der Umsetzung des neuen Designs auf Broschüren, Briefen, im Webauftritt, auf Beschilderungen im Haus, in der Stadt, usw. wird die Schule die nächsten 50 Jahre in frischem  Look in Angriff nehmen.

 

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Textmarke_rot_RBAktion des  Gerlinger Weltladens zugunsten eines Schulprojektes für Mädchen in Syrien
September 2018

Patrick Walz leitet seit Schuljahresbeginn am Robert-Bosch-Gymnasium die Welt-FAIR-Änderer-AG.

Nachfolgender Text: Patrick Walz

Der Weltladen in Gerlingen hat an verschiedenen Standorten in Gerlingen Sammelboxen für Schreibstifte aller Art aufgestellt. Gesammelt werden Kugelschreiber, Füller, Filzstifte, Eddings, etc., egal ob sie funktionieren oder nicht.

Diese Stifte werden von uns am Ende des Jahres an die Firma Terracycle versendet. Diese haben eine Kooperation mit dem Weltgebetstag, durch welchen die Aktion gestartet wurde. Diese spenden pro Stift einen Cent. Bisher wurden bereits über 10 Tonnen Stifte gesammelt.

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Bild oben: Flyer zum Projekt; Download als pdf-Datei: Anklicken des Bildes!

Von diesem Geld wird syrischen Mädchen in einem Flüchtlingscamp im Libanon ermöglicht, täglich zur Schule gehen zu können.

Die Aktion läuft bis zum Ende diesen Jahres. Einen genauen Stichtag gibt es nicht. Wir würden uns freuen, wenn ihre Stifte in die Sammelboxen (im Atrium oder im SMV Zimmer) werfen würdet. Vielen Dank für eure Hilfe.

 

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Textmarke_rot_RBUnser Differenzierungs-Angebot an Schüler/innen der Klassen 5-8: das “Lernband”
September 2018

Einige Hintergrundinformationen zum nachfolgenden Bericht:

In unserem schulischen Leitbild steht (unter anderem): “Lernen steht im Mittelpunkt der Schule. Jeder leistet seinen Beitrag zu einer guten und respektvollen Lernatmosphäre in der gesamten Schulgemeinschaft. Wir fördern und fordern Schüler so, dass sie ihre Begabungen und Fähigkeiten entdecken, einschätzen und entwickeln können.”

Für Schüler/innen, bei denen sich in den Klassenstufe 5-8 beim Unterricht in Mathematik, Deutsch und Englisch sowie Französisch (vorübergehende) Defizite zeigen, ist der Förderunterricht vorgesehen. Schüler/innen können dabei unterschiedlich lange und auch in unterschiedlichen Fächern (nacheinander oder auch parallel) eine zusätzliche Förderung erhalten, um so gegebenenfalls den Anschluss an die Klasse wieder zu gewinnen.

Entsprechend der oben zitierten Aussage unseres Leitbildes wollen wir aber auch Schüler/innen (heraus-)fordern, die noch zeitliche und intellektuelle sowie kreative oder handwerkliche Spielräume haben, sich zu entfalten oder erst einmal eigene Fähigkeiten und Talente zu entdecken. Dazu dienen die Angebote im “Lernband”.

Diese Angebote erstrecken  sich auf einen Zeitraum von einem Vierteljahr, einem halben Jahr oder auch einem ganzen Jahr; der Zeitraum, für den man sich zu etwas verpflichtet, ist also sehr überschaubar. Das macht die Schwelle, sich für eine der Lernbandaktivitäten zu entscheiden, für Schüler/innen niedrig; man geht kein großes Risiko ein. Und viele Lehrer/innen, die schon immer ein AG-ähnliches Angebot in einem etwas Schulfach-ferneren Bereich anbieten wollten, können nun aktiv werden. So gibt es dann auch ein sehr breites Spektrum an Lernband-Angeboten, aus denen die Schüler/innen eines oder mehrere auswählen können.

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Bild oben: eine Schülergruppe besuchte im Rahmen des Lernbandangebotes “Geheim-Mission Kunst” die Stuttgarter Staatsgalerie; hier der Eingangsbereich (Foto: der Webmaster).

 

Ein Beispiel aus dem Bereich Bildende Kunst: “Geheim-Mission Kunst”, ein Lernbandangebot von Kunstlehrerin Eva Gawol

Das Lernbandangebot hat im vergangenen Schuljahr stattgefunden; die Einholung der Genehmigungen zur Veröffentlichung der beiliegenden Bilder aus der Stuttgarter Staatsgalerie hat leider ein bisschen gedauert...

Nachfolgender Text und Fotos: Eva E. Gawol

Ein Vierteljahr beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse unserer Schule im Rahmen des Lernbandes "Geheimmission Kunst" mit dem Thema “Kunst im Mittelalter”. Unser Schwerpunkt war der Flügelaltar von Hans Strigel d. J. mit der dargestellten Verkündigungs-Szene.

Wir sammelten Informationen zum Meister des Altars, zu seinen Stiftern, den dargestellten Personen und vielen anderen Details und ihrer Symbolik, die für das Entziffern des Altars notwendig waren. Anschließend erstellten wir zu unseren Recherchen ein Portfolio.

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Bild oben: die Stuttgarter Staatsgalerie (Foto: der Webmaster)

Am Mittwoch, den 25. April 208 machten wir uns auf den Weg in die Stuttgarter Staatsgalerie. In Begleitung von Frau Pfeifer nahmen wir an einer Führung teil.

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Bild oben: die Teilnehmer/innen in der Staatsgalerie.

Es war unheimlich spannend das Original zu sehen!

Die Kunstvermittlerin Judith Welsch-Körntgen führte uns durch die mittelalterliche Sammlung und erzählte weitere Details über die Zeit, die Menschen und die Kultur des Abendlandes. Die Schüler mit all ihren Vorwissen waren stets perfekte Gesprächspartner und aufmerksame Zuhörer. Das von den Schülern gezeigte Interesse an den Kunstwerken war so groß, dass der geplante Führungszeitraum um 40 Minuten verlängert werden musste (siehe Bild unten).

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Danach schauten wir uns noch weitere zeitgenössische Werke an und machten uns auf den Weg via Stäffele zur Eisdiele Pinguin am Eugensplatz.

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Bild oben: vom Stuttgarter Eugensplaz hat man einen wunderbaren Blick auf die Stuttgarter Innenstadt; hier befindet sich auch die berühmte Eisdiele “Pinguin”, vor der sich in den Sommermonaten stets lange Schlagen bilden (Foto: der Webmaster).

Bild unten: die Schüler/inen des Robert-Bosch-Gymnasiums auf geheimer Kunstmission (am Eugensplatz).

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Dank der finanziellen Unterstützung des Fördervereins PRO gab es eine Eiskugel mehr!

Noch ein Foto mit dem Ausblick über Stuttgart und schon saßen wir wieder in der U-Bahn Richtung Gerlingen...

 

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Textmarke_rot_RBAusflug des Lehrerkollegiums nach Kirchheim unter Teck
21. September 2018, Freitag

Es ist gute Tradition, dass sich das Lehrerkollegium in den ersten Schulwochen des neuen Schuljahres zu einem gemeinsamen Ausflug aufmacht. Diese Ausflüge beinhalten in der Regel einen kulturellen Teil (eine Besichtigung), der mehr oder weiger touristisch geprägt ist; dazu gehört traditionell auch eine mehr oder weniger lange gemeinsame Wanderung und die abendliche Einkehr zum gemeinsamen Essen. Da in der Regel jedes Schuljahr neue Kollegen/innen an die Schule kommen, ist der Kollegiumsausflug ein gutes Mittel, die Neuen kennenzulernen und in die Gemeinschaft aufzunehmen. Ansonsten finden bei der gemeinsamen Wanderung und dem Abendessen viele nützliche Gespräche statt, die sich natürlich auch um die Schule, den Unterricht und die Schüler/innen drehen. Hier tauscht man sich aus, holt und gibt sich Ratschläge, erfährt Näheres über Schulklassen und Schüler, verabredet gemeinsame Projekte, macht seinem Ärger über Missstände Luft, bekommt neue Ideen und Informationen - und natürlich redet man auch über Privates z. B. über Erlebnisse in den Sommerferien...

Kollegenausflug_Kirchheim_2018_18Seit einigen Jahren hat das Lehrerkollegium vereinbart, dass jedes Jahr eine andere Fachschaft die Organisation des Kollegenausfluges übernimmt. In diesem Jahr haben die Englischlehrer/innen diese Aufgabe übernommen. Bei der Wahl eines geeigneten Ausflugszieles spielen dann natürlich auch fachliche Perspektiven eine Rolle. Englischlehrer verbringen während ihrer Ausbildung ja auch einige Zeit in einem englischsprachigen Land, in Großbritannien etwa oder in Schottland.

Bild rechts: Dudelsackspieler vor der Royal Scottish Academy of Art in Edinburgh (August 2014)

Und woran denkt man bei Schottland? An die Brücke über den Firth of Forth, an Nebel, kühles Wetter, Männer im Schottenrock, an das Ungeheuer von Loch Ness, an Dudelsackspieler, an das Royal Military Tattoo in Edinburgh und natürlich an den schottischen Whisky.

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Bild oben: The Scotch Whisky Experience in der Nähe des Schlosses von Edinburgh.

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Bild oben: Blick vom Calton Hill auf Edinburgh.

Soviel zur Vorgeschichte; denkt man an Whisky, kann man aber auch an Kentucky oder Tennessee in den USA  denken, wo der überwiegend aus Mais hergestellte Bourbon-Whisky herstammt - oder aber man denkt an Kirchheim unter Teck, denn dort gibt es nahe der Ortschaft Owen direkt am Fuß der Teck eine schwäbische Whisky-Destillerie. Nicht jeder Kollege / jede Kollegin fand die Besichtigung einer Destillerie für einen Lehrerausflug angemessen und so teilte sich die Gruppe nach der Anfahrt per Stadtbahn und S-Bahn bis Kirchheim und einer kurzen Fahrt per Bus nach Owen in eine kleinere Gruppe engagierter Wanderer auf, welche sich an der Aufstieg zur Burg Teck machte und eine größere Teilgruppe, die den etwa 4 km langen Weg zum Berghof Rabel zurücklegte.

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Bild oben: die auf 773 m Höhe am Albtrauf gelegene Burg Teck (August 2014)

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Bild oben: von der Burg, insbesondere vom Aussichtsturm hat man einen weiten Blick in die Umgebung; oben: Blick nach Nordwesten: man sieht die Schornsteine des Kraftwerkes bei Esslingen im Neckartal und ganz links im Hintergrund den  Talkessel von Stuttgart.

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Bild oben: Blick von der Burg Teck auf den Altrauf.

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Bild oben: am Fuße der Teck liegt die Ortschaft Owen; 4 km entfernt und etwas höher gelegen der Berghof Rabel.

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Bild oben: Ortskern von Owen mit Kirche und Bahnlinie; eine Regionalbahn verkehrt hier auch nach Kirchheim.

Gegen  14:15  h kam die zweite Wanderergruppe am Berghof Rabel an. Der Eigentümer der Destillerie, Thomas Rabel, begrüßte sie zu einer Führung durch die Destillerie und den Zollkeller. Eine Verköstigung im Hofladen schloss sich an.

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Bild oben: Homepage der Website der Destillerie Berghof Rabel

Die Familie Rabel zog 1958 in den Berghof; 1994 übernahm Thomas Rabel, der Sohn des Gründers der Destillerie zusammen mit seiner Frau die Einrichtung. Ihr Ziel ist es, einerseits das in der Gegend wachsende Obst (Äpfel, Birnen, Kirschen, Zwetschgen, ...) zu Destillaten zu verarbeiten und andererseits die Herstellung schwäbischen Whiskys aus dem lokalen Getreideanbau. der Single Grain Whisky entsteht aus 85 % Weizen und 15 % Gerste; der ebenfalls hergestellte Albdinkel-Whisky aus Dinkel. Das Wasser stammt aus Karststeinquellen der Schwäbischen Alb.

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Bild oben: Destilleriegebäude des Berghofes Rabel.

Während der ca. einstündigen Führung erfuhren die Besucher/innen alles über die Herstellung des Whiskys, über die verschiedenen Produktions- und Destillationsschritte, über die Lagerung und die Veredelung.

Zur Herstellung von Whisky ein Zitat von der Website “Whisky.de”:

Gerste und Wasser sind seit mehr als 500 Jahren die elementaren Zutaten für den schottischen Single Malt Whisky.

...

Die Herstellung des Whiskys gestaltet sich vergleichsweise einfach. Die Gerste lässt man keimen, bis aus der Stärke des Korns Malzzucker geworden ist. Anschließend wird das Malz gedarrt und grob gemahlen. Mit heißem Wasser laugt man den Zucker aus und setzt die Flüssigkeit zum Gären an. Es entsteht ein Bier ohne Zusatz von Hopfen. Dieses Bier wird anschließend zweimal auf Destillationsblasen aus Kupfer, den Pot Stills, gebrannt. Zur Reifung geht es in Fässer aus Eichenholz, bevor es nach frühestens drei Jahren in die Flasche geht. Hochwertige Single Malt Whiskys reifen mitunter für Jahrzehnte

Zitat Ende

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Bild oben: Thomas Rabel erklärt den Besuchern/innen den Destillationsvorgang.

Die Familie Rabel hat seit 2009 eine neue Destillationsanlage in Betrieb; in der Brennblase wird die Maische dann indirekt (über ein Wasserbad) kontrolliert erhitzt, bis die leichter flüchtigen Anteile zu verdampfen beginnen. Im Vorlauf der Whisky-Brennerei ist sehr viel giftiges Methanol enthalten; der Vorlauf wird deshalb verworfen. Der Mittellauf liefert dann den hochprozentigen Whisky, der in der Rabel’schen Brennerei bis zu 86 % Äthanol enthält und zudem die meisten Aromen, die sich im Alkohol eben besser lösen, wie im zurückbleibenden und höher siedenden Wasser.

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Bild oben: die Brennblase (im Vordergrund): hier findet der erste Destillationsschritt statt; in der Fraktionierkolonne im Hintergrund wird der Alkoholgehalt des Destillates erhöht. Beide Anlagenteile sind durch Leitungen und Rückflüsse miteinander verbunden.

Manche Brennereien Wiederholen den Destillationsvorgang, um einen höheren Alkoholgehalt zu erreichen. Im Berghof Rabel wird nach dem Verdampfen in der Brennblase in einer Säule destilliert; diese funktioniert im Prinzip genauso wie eine Fraktionierkolonne bei der Erdölraffinerie.

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Bild oben: die Zuhörer/inen vom Robert-Bosch-Gymnasium spiegeln sich in der Öffnungsklappe der Brennblase.

Kollegenausflug_Kirchheim_2018_10Die komplette Destillationsanlage mit Brennblase, Säule und Lagertank für den hergestellten hochprozentigen Whisky ist verplombt. Und wenn zum Qualitätstest ein Schlückchen Whisky aus der Anlage entnommen werden soll, geschieht das durch einen Entnahmeautomaten, der stets bei Knopfdruck 2 cl ausspuckt; die Anzahl der Kopfdrücke wird gezählt.

Hintergrund dieser hermetischen  Abriegelung ist das Erheben der Branntweinsteuer. Der Staat verlangt von jedem Liter verkauften Alkohol ca. 13,- € Steuern. Die Plomben an der Anlage bringen Zollbeamte an und diese müssen auch vor Ort sei, wenn der Tankinhalt in die Fässer umgefüllt wird oder sonst eine Änderung an der Destillationsapparatur vorgenommen wird. Außerdem wird von der Brennerei eine akribische Buchhaltung über die Warenausgänge verlangt.

Bild oben: Thomas Rabel erklärt den Aufbau der Kolonne aus Glockenböden und Rücklaufrohren.

Nach dem Brennen wird der Whisky zunächst auf einen trinkbaren Alkoholgehalt verdünnt; dann wird er über mindestens 3 Jahre erst mal gelagert. Dazu werden in den USA amerikanische Weißeiche-Fässer benutzt; in Owen sind es Fässer aus schwäbischer Weißeiche.

Bild rechts unten: im Lagerkeller befinden sich auf drei Etagen Eichen-Fässer, in denen der Whisky mindestens 3, z. T. auch 5 oder 7 Jahre lang reift.

Kollegenausflug_Kirchheim_2018_5Bei der Lagerung löst der Alkohol aus dem Holz des Fasses Geschmacks- und Farbstoffe heraus (Tannine u.a.), was dem Whisky erst den typischen Geschmack und die typische Farbe verleiht. Eventuell werden Boden und Deckel des Fasses vor dem verschließen auch och angebrannt (getoastet); in diesem Fall kommen aus dem verkohlten Holz weitere Geschmacks- und Geruchsstoffe in den Whisky (es ist abenteuerlich, was sich die Menschen hier im Laufe der Jahrhunderte haben einfallen lassen und welche absonderliche Mixtur an chemischen Stoffen man zu sich nimmt, wenn man das Zeug dann auch noch trinkt...). Jedenfalls hat die Herstellung von Whisky eine lange kulturelle und handwerkliche Tradition und wer Brände herstellen möchte, muss ein sehr umfangreiches Wissen über die Grundlagen und Zusammenhänge haben.

Bild unten: verschiedene Fruchtbrände und Whiskysorten im Hofladen.

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Kollegenausflug_Kirchheim_2018_1Nach der sehr kurzweiligen und informativen Führung durch die Brennerei und den Fasskeller durften die Besucherinnen dann im gemütlichen Hofladen alle möglichen Obstbrände und die verschiedenen bei Rabel hergestellten Whiskysorten auch probieren.

Bild rechts: im Hofladen des Berghofes Rabel gibt es auch Nicht-Alkoholisches: verschiedene Marmeladen, Gelees  und Fruchtsäfte oder Holunderblütensirup.

Gegen 16:30h brachen die Teilnehmer/innen der Führung dann wieder auf und wanderten entweder direkt nach Kirchheim oder nach Owen, wo eine Teilgruppe dann mit der Lokalbahn nach Kirchheim weiterfuhr.

Den Abend ließ das jetzt wieder vereinte Lehrerkollegium, im “Alten Forstamt”, einem netten Restaurant in der Kirchheimer Innenstadt, ausklingen.

 

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Textmarke_rot_RBUnsere Schule wird immer schöner! - Gestaltung des Außenbereiches schreitet voran.
September 2018

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Bild oben: Blick auf das Schulgebäude vom Gehweg an der Richthofenstraße aus.

Die Außenanlagen unseres schön sanierten Schulgebäudes werden nach und nach umgestaltet. Begonnen haben die Arbeiten dieses Frühjahr mit dem Umbau des Fahrradabstellplatzes im Schulhof und der Pflege der Grünflächen auf dem Schulgelände.

Danach wurde der Bereich vor dem naturwissenschaftlichen Unterrichtstrakt neu gestaltet und die Fluchttreppe zur Richthofenstraße erneuert.

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Bild oben: der Bereich vor dem naturwissenschaftlichen Unterrichtstrakt wurde neu gestaltet und eine neue Fluchttreppe installiert.

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Bild oben: die Fluchttreppe von den naturwisseschaftlichen Unterrichtsräumen zur Richthofenstraße.

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Bild oben: Blick von oben auf den neugestalteten Bereich am Naturwissenschaftstrakt.

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Bild oben: der sanfte Hang zur Richthofenstraße wurde neu begrünt.

Dann schlossen sich die Umbaumaßnahmen auf dem Flachdach dieses Gebäudeteils an: vor dem Lehrerzimmer entstand eine Terrasse mit Sitzgelegenheiten und einer Grünanpflanzung; im Bereich zur Gerlinger Realschule hin entstand ein Pausenaufenthaltsbereich für Realschüler mit Klettergerüst. In den Sommerferien wurde zudem ein weiterer Fahrradabstellplatz  vor dem Realschulgebäude an der Richthofenstraße geschaffen.

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Bild oben: der Innenhof zwischen der nördlichen Seite des Naturwissenschaftstraktes und der angrenzenden Pestalozzi-Grundschule.

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Bild oben: vor dem Lehrerzimmer (flacher Gebäudeteil links) entstand eine Aufenthaltsterasse mit Begrünung und Sitzgelegenheiten.

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Bild oben: dieses Bild wurde aus etwa gleichem Blickwinkel vor 17 Jahren, im Frühjahr 2001, aufgenommen. Auf dem Flachdach der Naturwissenschaften war es damals viel grüner als heute; aber das Gebäude war ein ziemlicher Betonklotz mit sehr schmalen Fensterzeilen, die nur wenig Licht in die Klassenzimmer ließen. Die Fassade war 2001 nach einem Farbkonzept der früheren Kunstlehrerin M. Neumann neu gestrichen worden. Die Einteilung in Farbflächen unterschiedlicher Tönung wurde auch bei der Sanierung des Schulhauses zwischen 2010 und 2013 aufgegriffen bzw. beibehalten.

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Bild oben: so ähnlich kann man sich auch die Verflechtungen im Internet vorstellen...: die neue Kletterkugel auf dem Flachdach des naturwissenschaftlichen Gebäudeteils.

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Bild oben: der neu gestaltete Bereich zwischen Robert-Bosch-Gymnasium und Realschule Gerlingen.

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Bild oben:  Spiegelungen an der Fassade des Lehrerzimmers; im Hintergrund die Gerlinger Realschule.

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Bild oben: dieser Bereich wird zukünftig ein Pausenaufenthaltsbereich für die Realschüler sein.

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Bild oben: die Außenmöblierung ist abgeschlossen (September 2018).

Auch im Gebäude-Inneren gab es Erneuerungen: so hat eine Arbeitsgruppe Lehrer/innen im vergangenen Schuljahr sich um die Neumöblierung der Sitzecke im Lehrerzimmer gekümmert. Nach wohl mindestens einem Vierteljahrhundert intensiver Nutzung waren Sessel und Tische nicht mehr durchweg ansehnlich. Jetzt zeigt sich dieser Bereich des Lehrerzimmers, in dem man sich während der Pausen oder während Hohlstunden aufhalten und miteinander sprechen und seinen Kaffee trinken kann viel klarer, aufgeräumter und vor allem passend zur Optik des restlichen Gebäudes: sowohl an der Fassade als auch im Gebäudeinneren (auch im Atrium) dominieren Rottöne und helle und dunklere Grautöne.

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Bild oben: die neu gestaltete Sitzecke im Lehrerzimmer.

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Bild oben: Blick von außen ins Lehrerzimmer. Außen und innen dominieren die “Systemfarben” unseres Schulgebäudes. weiß, hellgrau, dunkelgrau, burgunderrot.

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Bild oben: hier können die Lehrer/innen sich zwischen Unterrichtsstunden ein bisschen erholen.

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Bild oben: Sitzecke im Lehrerzimmer.

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Bild oben: nach dem Kopierer und dem Notebook (für Lehrer/innen) die wichtigste Maschine im Schulhaus...

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Bild oben: das gemeinsame Lehrerzimmer von Robert-Bosch-Gymnasium und Pestalozzi-Grundschule ist L-förmig geschnitten: von der Sitzecke kann man durch die Außenfassade in den Hauptraum schauen.

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Bild oben: das Lehrerzimmer.

Nicht zuletzt wurde im Atrium zu Schuljahresbeginn auch das neue Schulfoto enthüllt: im ersten Obergeschoss in der Galerie des Atriums ziert jetzt wieder ein aktuelles Foto aller Schüler/innen und Lehrer/innen der Schule die Wand.

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Bild oben: am ersten Schultag im Schuljahr 2018/19 wurde das im Mai neu aufgenommene Schulfoto enthüllt.

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Bild oben: eine beliebte Anlaufstelle in den Pausen ist das große Schulfoto auf der Galerie des Atriums: hier sind alle ca. 600 Schüler/innen der Schule abgebildet.

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Bild oben: Blick in das Atrium unseres Schulhauses und zum Schulfoto an der Wand auf der umlaufenden Galerie.

Wenn wir demnächst am 12. Oktober das 50-jährige Bestehen unserer Schule feiern, macht das Gebäude nicht nur im Inneren, sondern auch auf dem restlichen Schulgelände einen sehr gepflegten Eindruck!

Dem Hochbauamt der Stadt Gerlingen, dem durchführenden Grünplanungsbüro sowie den Handwerkern und Gartengestaltern, die alle Pläne in die Realität überführt haben, danken wir ganz herzlich und natürlich auch dem Gemeinderat, der die nicht unerheblichen Finanzmittel für die Umgestaltungen bewilligt hat.

 

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2018_19_Sept_Vollversammlung_1Textmarke_rot_RBUnterrichtsbeginn für 2018/19: das Robert-Bosch-Gymnasium startet ins (50.) Jubiläumsjahr
10. September 2018, Montag

Text: David Schaebs, Schulöffentlichkeitsarbeit

Das neue Schuljahr hat an diesem Montag begonnen. In einer Vollversammlung im Atrium begrüßte Schulleiter Eberhard Blanz am ersten Schultag alle Schülerinnen und Schüler, ganz  besonders natürlich die neuen Fünftklässler. Zudem wurden neue Kolleginnen und Kollegen vorgestellt sowie das AG-Angebot der Schule und einige weitere Neuerungen im Unterrichtsangebot.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Enthüllung des erneuerten Wandbildes im 1. Obergeschoss. Rechtzeitig zum 50-jährigen Schul- Jubiläum ist ein aktuelles Schulfoto erstellt und in den Sommerferien aufgebracht worden. Scharen von Schülern/innen – die meisten waren auf dem fünf Jahre alten Vorgängerbild noch gar nicht abgebildet – drängten sich in den Pausen davor und suchten sich und ihre Klassenkameraden auf dem Foto.

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Bild oben: Kunstlehrerin Almut Peischl hatte das Schulfoto in den Sommerferien verhüllt.

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Bild oben. Schüler/innen suchen nach der Enthüllung während der Vollversammlung ihr Konterfei auf dem neuen Schulfoto, das nach den Pfingstferien aus dem Korb der Drehleiter der Gerlinger Feuerwehr heraus aufgenommen wurde.

Nicht nur am Schulgebäude, sondern auch im Kollegium der Schule hat sich über die Sommerferien wieder etwas verändert: Ende des vergangenen Schuljahres hat unter anderem Michael Volz die Schule verlassen. In den 17 Jahren, die er an der Schule unterrichtete, prägte er mit Theaterprojekten und den Auftritten der Jonglier-AGs, sowie den von ihm eingeführten Schüler-Austauschen, dem Deutsch-deutschen Austausch mit Halle an der Saale und der “binationalen Begegnung” mit La Chaux-de-Fonds in der französischsprachigen Westschweiz, die Außenwirkung der Schule stark mit.

Als neue Kollegen unterrichten im Schuljahr 2018/19 Jennifer Loch (Englisch, kath. Religion) sowie Lukas Bilski (Mathematik, Physik). Hinzu kommen die Oberreferendarinnen Fr. Buchgraber (Biologie, Kunst), Fr. Emmerling (Mathe, Geschichte), Fr. Epple (Spanisch, evangel. Religion), Fr. Griesser (Deutsch, Englisch) und Frau Kunz (Französisch, Geschichte).

Allen wünschen wir einen guten Start und ein erfolgreiches Schuljahr!

 

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Textmarke_rot_RBVorbereitungen auf das neue Schuljahr laufen auf Hochtouren...
3. September 2018, Dienstag

Während vermutlich viele Schüler/innen physisch und gedanklich der Schule noch fern sind, finden hier schon intensive Vorbereitungen auf den Wiederbeginn des Unterrichtes statt. Die Schulsekretäin ist an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt, die Reinigungskräfte beginnen, das Schulhaus für den Start am kommenden Montag auf Hochglanz zu bringen, die Stundenplanmacher haben die neuen Stundenpläne an das Lehrerkollegium verschickt und die Erweiterte Schulleitung hat schon mal getagt, um die Dienstbesprechungen mit dem Kollegium zum Schuljahresbeginn, die Vollversammlung am ersten Schultag mit den Schülern/innen sowie die erste Gesamtlehrerkonferenz vorzubereiten.

Für das Schuljubiläum (unsere Schule wird 2018 fünfzig Jahre alt!), das im Herbst am 12. Oktober mit einem Festakt und einem sich anschließenden Schulfest gefeiert wird (14 h bis 16 h Festakt; 16 h bis 21 h Schulfest) wurde auch ein neues Schulfoto angefertigt: im Juni haben sich alle Schüler/innen im Schulhof aufgestellt und wurden von der Drehleiter der Gerlinger Feuerwehr aus für die Erstellung dieses Bildes fotografiert.

Nun ist das Bild auf Folien ausgedruckt worden; diese wurden über das bisherige Schulfoto im ersten Obergeschoss des Schulgebäudes auf der Galerie des Atriums geklebt. Bis zum ersten Schultag wird das Bild noch verborgen gehalten; Schulleiter Eberhard Blanz wird es bei der Vollversammlung am Montagmorgen enthüllen.

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Bild oben: das neue Schulfoto wird im Atrium aufgeklebt.

 

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Textmarke_rot_RBAtrium des Schulgebäudes wird zum Indoor-Flugplatz
8. August 2018, Mittwoch

Im Fach NwT wird ab dem Schuljahr 2018/19 (also ab September) in der Klassenstufe 8 nach den neuen Bildungsplänen von 2016 unterrichtet. Die Fachschaft NwT am Robert-Bosch-Gymnasium hat sich gut auf diesen Neubeginn vorbereitet; es gab viele Fachsitzungen, bei denen über den neuen Bildungsplan und seine konkrete Umsetzung diskutiert und entschieden wurde; alle Kollegen/innen haben in der Regel mehrere Fortbildungsveranstaltungen zu den verschiedenen Modulen besucht und sich auch praktisch und theoretisch (Einarbeitung in die Theorie, Entwicklung einer didaktischen Konzeption, Bereitstellung von Medien, Materialien, Experimenten etc.) vorbereitet. Die Fachschaft NwT hat sich dafür entschieden, sich an den Umsetzungsbeispielen des Kultusministeriums zu orientieren.

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Bild oben: das macht auch den Lehrern Spaß: eine ganze Luftflotte zusammengebaut hat ein Lehrer zu Ferienbeginn. Im Atrium der Schule kann man sehr gut Testflüge durchführen.

Danach unterrichten drei verschiedene Kollegen die drei NwT-Gruppen im neuen Schuljahr in der Klassenstufe 8 in allen drei für das Jahr vorgesehenen Modulen; für jedes Thema können also ca. 12 Unterrichtswochen verwendet werden. Ein Kollege beginnt mit dem Modul “Der Traum vom Fliegen”, der zweite mit dem Thema “Bau eines funktionsfähigen Kran-Modells) und der dritte startet mit der Einführung in die Programmierung des Mikrocontrollers Arduino Uno mit Hilfe der Programmiersprache C. Nach einem Drittel Jahr wechseln die Kollegen die Themen zyklisch durch (aber stets in derselben Schülergruppe).

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Bild oben: die unterschiedlichen Wurfgleiter müssen auch unterschiedlich stark abgeworfen werden, um einen guten Flug zu erzielen.

Heute haben sich schon mal zwei beteiligte Lehrer im Atrium der Schule getroffen, um selbstgebaute Gleitflugzeugmodelle zu testen und ihren Flug zu optimieren. Zur Einführung in die Thematik werden die Schüler/innen natürlich auch erfahren, wieso ein Flugzeug überhaupt fliegen kann, welche Flugbewegungen möglich sind, wie ein Flugzeug gesteuert wird und wie man erreichen kann, dass ein stabiler (sich selbst stabilisierender) Flug zustandekommt. Auch über die Geschichte des Fliegens und über über bionische Aspekte werden die Schüler/innen einiges erfahren.

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Bild oben: dieses Modell verfügt noch über einen Antrieb (Gummizug-Motor).

Praktisch beginnt die Arbeit dann mit dem Falten von verschiedenen Papierfliegern und deren Optimierung. Dann werden die Schüler/innen einen Wurfgleiter aus vorgefertigten Teilen montieren und damit die Einflüsse von Flügelprofil, Anstellwinkel, Lage des Schwerpunktes sowie die Wirkungsweise der verschiedenen Steuerklappen und -ruder untersuchen. Höhepunkt der Unterrichtseinheit ist dann der Selbstbau eines Gleitflugzeug-Modells.

 

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Textmarke_rot_RBUpdates im Multimedianetz der Schule
Ende Juli -  Mitte August 2018

Wie jedes Jahr werden in den Sommerferien alle PCs und Notebooks an der Schule (mittlerweile sind es ca. 170 Geräte) mit Windows- und mit Anwendungssoftware-Updates versehen. Dieses Mal verbessert sich zudem die Ausstattung der Klassenzimmer: in 13 Räumen (alle Klassenzimmer im ersten Obergeschoss) werden Medienwagen aufgestelt. Sie enthalten ein Notebook, eine Dokumentenkamera und eine Soundanlage. Der Medienwagen wird über die Anschlussbuchsen /-dosen in der Wand mit dem Stromnetz und dem Klassenzimmer-Beamer verbunden. Zugang zum Multimedianetz und damit zu den Servern und ins Internet gibt es ja mittlerweile flächendeckend im ganzen Schulgebäude über das Multimedia-WLAN.

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Bilder oben und unten: die neuen Medienwagen stehen im ersten Obergeschoss zur Verteilung auf die Klassenzimmer bereit.

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Bild unten: viel Zubehör für die Medienwagen: Dokumentenkamera (von ELMO), VGA-Umschalter, Notebook, Fernbedienung für Dokumentenkamera, Netzteile, VGA-Kabel.

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Neu im Schuljahr 2018/19 ist auch die benutzte Office-Software: ab September kann auf allen 170 Geräten mit Office 2016 gearbeitet werden.

Auf den PCs und Notebooks sind ca. 80 - 100 verschiedene Programme und Tools installiert; neben gekauften Lizenzen der Office-Software, von Videoschnitt-Software für den Kunstbereich, Musiksatz-Software für den Musikunterricht (Finale Allegro) oder einer Schullizenz der Adobe Creative Suite CS6 laufen auch viele Freeware-Programme auf den Rechnern; besonders viele Wünsche (Greenfoot, BlueJ, Java-Entwicklungsumgebung, Kryptographie-Software etc.) hatten dieses Jahr die Informatiker. Grundsätzlich können die verschiedenen Fachschaften bis Mai ihre Wünschen anmelden. Dann wird nach Kassenlage und unterrichtlicher Notwendigkeit über die Beschaffung bzw. die Installation entschieden. Der Systemadministrator installiert dann die Software auf den verschiedenen Gerätetypen im Multimedianetz und erstellt ein Systemabbild auf externer Festplatte; diese Images werden dann im Sommer verteilt.

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Bilder oben und unten: nachdem alle Rechner in den beiden Multimediaräumen mit der neuesten Software ausgestattet sind, kann vom Lehrer-PC aus die Klassenraum-Management-Software “Master Solution XL” automatisch im Netz auf den Schüler-PCs verteilt werden.

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