Linie_rot

    Die Informationen auf dieser Seite sind in umgekehrter chronologischer Reihenfolge angeordnet; aktuellere Nachrichten findet man oben.

Linie_rot

 

Textmarke_rot_RBRobert-Bosch-Gymnasium präsentiert sich den Viertklässlern und ihren Eltern
14. Februar 2020, Freitag

Hier bis Du richtig!

TdOT_2020_1

TdOT_2020_10Bild oben: Ausgangspunkt des Tages der Offenen Tür war das zentrale Atrium des Schulgebäudes.

Die Schüler/innen in den 4. Klassen der Grundschulen in Gerlingen müssen sich zusammen mit ihren Eltern überlegen, welche weiterführende Schule sie im kommenden Schuljahr besuchen möchten; sofern die entsprechende Grundschul-Empfehlung vorliegt, ist der Besuch des Gerlinger Robert-Bosch-Gymnasiums eine Option.

Daher öffnete die Schule heute Nachmittag ihre Pforten, um sich den potentiellen neuen Schülern/innen und ihren Erziehungsberechtigten zu präsentieren. Die Veranstaltung begann um 15 h mit der Begrüßung durch den Schulleiter, Oberstudiendirektor Eberhard Blanz, im geräumigen Atrium des vor einigen Jahren komplett neu renovierten und modernisierten Schulhauses.

Bild rechts: Schulleiter Eberhard Blanz bei der Begrüßung der Besucher/innen.

Ein Musikstück, dargeboten vom Junior-Ensemble des Schulorchesters unter Leitung von Musiklehrerin Tatjana Vilz-Beck und eine temporeiche Aufführung der verschiedenen Jonglier-Gruppen des Robert-Bosch-Gymnasiums unter Leitung von Profi-Jongleur Alexander Bopp und der AG-Leiterin Eva Gawol eröffneten den Nachmittag für die Besucher/innen.

Danach wurden die Schüler/innen und ihre Eltern getrennt: die Viertklässler/innen erhielten von ihren Paten aus der Klassenstufe 9 einen Teilnahmebogen für die von Abteilungsleiterin Almut Peischl organisierte Schulhau-Rallye, die Eltern waren zu einer informativen Präsentation in den Großen Hörsaal geladen, wo der Schulleiter die Schule mit all ihren Besonderheiten und speziellen Angeboten vorstellte (Methodencurriculum, Sozialcurriculum, Lernband, Arbeitsgemeinschaften etc.)

Im Zuge der Schulhaus-Rallye suchten die jungen Teilnehmer/innen verschiedene Räume und Stationen auf; wer am Schluss eine Urkunde und eine Packung Gummibärchen erhalten wollte, musste seinen Laufzettel bei allen besuchten Stationen stempeln lassen. Auf diese Art und Weise war gewährleistet, dass die neuen Schüler/innen möglichst auch alle Informationsangebote der Schule wahrnahmen.

Nach der Schulleiter-Information konnten auch die Eltern der neuen Schüler/innen ihren Rundgang durch das Schulhaus antreten.

TdOT_2020_15

Bild oben: im Kunst-Bereich waren Schüler-Arbeiten ausgestellt.

TdOT_2020_17

Bild oben: diese Architekturmodelle haben Schüler/innen der Kursstufe gebaut.

TdOT_2020_18

Bild oben: Fantasie-Tiere gestaltet haben Schüler/innen einer 6. Klasse.

Die Lehrer/innen der verschiedenen Fachbereiche hatten im Schulhaus Info-Stände zu ihrem Fach aufgebaut oder in den verschiedenen Fachräumen ihre unterrichtliche Arbeit dargestellt. Im Kunstbereich wurden verschiedene Schülerarbeiten aus den Bereichen Malerei, Skulptur und Architektur gezeigt, im Musiksaal konnten die neuen Schüler/innen an verschiedenen Instrumenten aktiv werden, in den Naturwissenschaftsräumen konnten die jungen Gäste kleine physikalische Experimente durchführen, in der Abteilung Chemie eigene Lollies produzieren oder im Fachbereich Biologie die Farben von Farbstiften chromatografisch auftrennen.

TdOT_2020_2

Bild oben: am Stand der Erste-Hilfe-AG konnten sich die neuen Schüler/innen Wunden auf die Haut schminken lassen.

TdOT_2020_8

Bild oben: der Fachbereich Chemie lud wie jedes Jahr zum Herstellen eigener Lollies (mit Himbeer-Geschmack) ein.

TdOT_2019_21

Bild oben: die Fachbereiche NwT und Physik hatten Experimente bereitgestellt, an denen die Besucher/innen interessante naturwissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen konnten; im Bild: Kräne, welche von Schülern/innen der  Klassenstufe 8 im Rahmen des NwT-Unterrichtes (in funktionsfähiger Weise) gebaut wurden.

TdOT_2020_7

Bild oben: der Fachbereich Biologie ermöglichte es den Besuchern/innen unter anderem, die Farben von Farbstiften nach den einzelnen Komponenten aufzutrennen.

Im Atrium hatten auch die SMV, die Erste-Hilfe-AG sowie der Förderverein PRO und der Elternbeirat sowie die Schulleitung ihre Informationsstände aufgebaut. Zudem war die Schulbibliothek geöffnet und im Schülercafé konnten sich die großen und die kleinen Gäste bei Kuchen, Kaffee und anderen Getränken von den Anstrengungen des Rundganges erholen.

TdOT_2020_9

Bild oben: Bibliothekarin Katia Türk hatte die Pforten der Schulbibliothek geöffnet und erlaubte den Besuchern/innen Einblicke in den umfangreichen Bestand.

Auf der Galerie im ersten Obergeschoss um das Atrium herum präsentierten sich die Fachbereiche Mathematik, Geografie und Deutsch, sowie die Fremdsprachen; und im Multimediaraum 2 konnten die neuen Schüler/innen am PC von Schülern selbst programmierte Spiele spielen oder dem von der Robotik-AG gebauten und programmierten Roboter-Fahrzeug zusehen, wie es sich durch ein Labyrinth tastete und zielstrebig eine rot markierte Fläche anfuhr.

TdOT_2020_4

Bild oben: im Informatik-Unterricht haben Schüler/innen eigene Spiele programmiert.

TdOT_2020_3

Bild oben: die Robotik-AG nimmt am Wochenende mit dem am Tag der Offenen Tür vorgestellten Fahr-Roboter am RoboRace-Wettbewerb in Mannheim teil.

TdOT_2020_5

Bild oben: der Fachbereich Deutsch präsentierte seine Arbeit in den verschiedenen Klassenstufen entlang der Wand im ersten Obergeschoss im Atrium.

TdOT_2020_21

Bild oben: der Fachschaftsstand Mathematik.

TdOT_2020_12

Bild oben: die WeltFAIRänderer-AG hatte ihren FairTrade-Stand auf der Galerie im Atrium aufgefahren und bot fair gehandelte Snacks, Süßigkeiten und Getränke an.

TdOT_2020_13

Bild oben: unter anderem typische landestypische Spezialitäten gab es am Stand des Fachbereiches Französisch zu besichtigen und zu verköstigen.

TdOT_2020_14

Bild oben: der Info-Stad des Fachbereichs Spanisch.

TdOT_2020_24

Bild oben: hier konnte man sich über die Durchführung der Hausaufgabenbetreuung an unserer Schule informieren.

TdOT_2020_25

Bild oben: DAS große Sozialprojekt unserer Schule ist die Förderung des Schulbesuchs unserer Patenkinder in Karakara, einem Stadtteil der Provinzhauptstadt Zinder in Niger: mit dem Erlös des jährlich vor dem 1. Advent stattfindenden Basars unterstützen wir seit 2008 dieses Schulprojekt.

TdOT_2020_23

TdOT_2020_22Bild oben: im Schüler-Café gab es Kaffee und Kuchen für die ermüdeten Gäste.

Bild rechts: ine Neuerung im Café “Glaspalast” ist der neu eingebaute Wasserspender, den sich die Schüler/innen seit Jahren gewünscht hatten.

Jetzt kann man an einem speziellen Wasserhahn gefiltertes Leitungswasser  entnehmen, gefiltertes und gekühltes “Sprudel-Wasser” oder gefiltertes und gekühltes “stilles” Wasser.

Der Info-Nachmittag endete gegen 17 h. Die Realschule Gerlingen hatte die Schüler/innen der vierten Grundschulklassen und ihre Eltern in der Vorwoche zu einem Tag der Offenen Tür eingeladen. Bis zum 11. und 12. März müssen die Eltern und ihre Schulkinder sich dann entschieden haben, welche weiterführende Schule sie besuchen möchten: das sind die landesweit einheitlichen Termine für die Anmeldung an der neuen Schule.

Wenn die Grundschul-Empfehlung für die Kinder auch den Besuch eines Gymnasiums zulässt, hoffen wir, dass sie und ihre Eltern am heutigen Nachmittag den Eindruck gewonnen haben, der auf dem Schul-Info-Flyer und an allen Stationen der Schulhaus-Rallye zu lesen war: “Hier bist Du richtig!”.

TdOT_2020_20

Bild oben: hoffentlich haben das unsere Gäste am Tag der Offenen Tür auch bemerkt: hier an unserer Schule wären sie richtig!

 

Linie_rot

 

Textmarke_rot_RBSchulinterne Aufführung des Kurses “Literatur & Theater” der Kursstufe K2.
30. Januar 2020, Donnerstag

Bericht: Claudia Hellriegel (Kurs-Leiterin); Fotos: Eberhard Blanz (Schulleiter)

Horsts Leichenschmaus  - Aufführung des Literatur- und Theaterkurses K2 am 30.1.2020

„Wir wollen ein komisches Stück über das Thema Familie schreiben und aufführen, das jedem Raum bietet sich auszuprobieren. Anlass ist ein Leichenschmaus.“ Soweit war sich die Literatur-und-Theater-Gruppe schnell einig. Aber wie? Und da kommt Lisa Iffert, Theaterpädagogin am Theaterhaus Stuttgart, ins Spiel. Über Steckbriefe und Improvisationen kristallisieren sich allmählich Horsts Familienmitglieder und weitere Trauergäste heraus. Die Rollen werden festgelegt und Inszenierungsideen ausprobiert. Der Horst-Chor, der das tote Familienoberhaupt charakterisiert, und die Gesprächsfetzen, in denen jeder über jeden tratscht, stehen als Erstes, später kommen die Choreografie des Trauerbrieföffnens und die Gruppenszenen hinzu, in denen man die Trauergäste und ihre Beziehungen zueinander genauer kennenlernt. Manch vielversprechende Idee muss weichen, damit der dramaturgischen Bogen stringent in die groteske Schlussszene münden kann, in der die in ihrer Demenz verlorene Witwe auf den Tisch steigt und ihrem Horst zuprostet, während die Familie sich auf das Testament stürzt und es buchstäblich zerfetzt. 

Literatur_u_Theater_1_2020_1

Am Tag vor der Aufführung liest Lisa Iffert der Gruppe nochmals ordentlich die Leviten: „Wisst ihr was, ihr kennt euren Text nicht genau genug. Deshalb könnt ihr bei den Gesprächsfetzen nicht auf Anschluss spielen. Bis morgen könnt ihr euren Text.“ Die Kritik sitzt. Schon bei der Generalprobe am Nachmittag läuft alles wie am Schnürchen. Am Abend jagt die temporeiche Aufführung das Publikum durch ein Wechselbad der Gefühle und so manchem bleibt das Lachen im Halse stecken.

Theaterhaus+Plus „Schule als Bühne“ ist ein vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördertes Sonderprogramm „Gesellschaftlicher Zusammenhang – Förderung von künstlerischen und kulturellen Projekten“. Das Robert-Bosch-Gymnasium ist ausgesprochen dankbar dafür, dass es bereits im zweiten Jahr davon profitieren kann.

Literatur_u_Theater_1_2020_2

Bild oben: Blumen für die Akteure.

 

Linie_rot

 

Textmarke_rot_RBBesichtigung der Brauerei “Stuttgarter Hofbräu”.
30. Januar 2020, Donnerstag

Bericht und Fotos: A. Beuchle

Praktische Chemie am Beispiel der alkoholischen Gärung bei der Bierherstellung

SchülerInnen der Klassenstufe 10 des Robert-Bosch-Gymnasiums haben im Rahmen des Chemieunterrichts auch in diesem Jahr schon traditionsgemäß die Betriebsanlagen von „Stuttgarter Hofbräu“ besichtigt. Hier kann das Thema „alkoholische Gärung“ ausgezeichnet an der Bierherstellung veranschaulicht und die einzelnen Produktionsschritte in einem ausführlichen Rundgang durch den Betrieb nachvollzogen werden.

Hofbraeu_1_2020_Anfangsbild

Bild oben: Besuch bei “Stuttgarter Hofbräu”

Hofbraeu_1_2020_Gruppenbild

Bild oben: die Schüler/innen der Klasse 10 b, die an der Exkursion teilgenommen haben.

Hofbraeu_1_2020_LagerkellerDie Bierherstellung verläuft in mehreren Schritten. Am Anfang steht die Malzherstellung. Hier werden vor allem Gerstenkörner mit Wasser zum Keimen gebracht. Bei der Keimung wird die im Gerstenkorn enthaltene Stärke in den für die Gärung wichtigen Malzzucker umgewandelt. Im Anschluss an den Keimprozess wird das Malz getrocknet. Diesen Schritt nennt man Darren. Die Temperatur während des Darrens bestimmt die Farbe des späteren Bieres. Das Malz wird von „Stuttgarter Hofbräu“ zugekauft und in Silos gelagert.

Im nächsten Schritt wird das Malz zusammen mit Wasser und Hopfen erwärmt und die so genannte Würze gewonnen. Der Hopfen sorgt dabei für die leicht bittere Note des Bieres.

Der eigentliche Gärvorgang setzt ein sobald die Bierhefe zugesetzt wird. Diese erzeugt aus dem Zucker als „Abfallprodukt“ Alkohol.

Aus Gründen der Haltbarkeit, wird das Bier zum Abschluss noch gefiltert. Die Überreste der Bierherstellung, z.B. Malz oder Hefereste werden u.a. als Viehfutter verwendet.

Bild rechts: im Lagerkeller.

Nach einer Lagerzeit wird das Bier in Flaschen bzw. Fässern abgefüllt. Neben den vielen Gängen, Kesseln und Rohren, war dieser Bereich besonders beeindruckend.

Hofbraeu_1_2020_Reinigungskarussel

Bild oben: das Reinigungskarussell reinigt das Leergut vor der Wiederbefüllung

Nach dem eineinhalbstündigen Rundgang konnten sich die Teilnehmer im alten Sudhaus bei Brezeln und Getränken stärken. Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei Frau Leonhardt für die Organisation der Führung und bei unseren Führern für die spannenden Einblicke in die Braukunst bedanken.

 

Linie_rot

 

Textmarke_rot_RBCorporate Identity der Schule durchdringt immer weitere Bereiche...
13. Januar 2020, Montag

CI_neu_1_2020

Bild oben: Schulleiter Eberhard Blanz vor der neu gestalteten Wand im Eingangsbereich des Schulgebäudes.

2020_1_Willkommensschild

Bild oben: damit ist eine gebührende Begrüßung am Haupteingang gewährleistet.

Seit dem großen Festakt zum 50-jährigen Schuljubiläum im Oktober 2018 hing es von der Galerie im Atrium des Schulhauses: das Plakat „Work in Progress“, das (unter anderem) ein neues Schullogo ankündigte. Im Januar 2019 war es dann soweit: Die Arbeit war beendet, die „Baustelle“ aufgehoben. Das Robert-Bosch-Gymnasium erhielt ein neues Gesicht – ein neues „Schuldesign“, neudeutsch eine „Corporate Identity“. Dazu gehört mehr als nur ein neues Logo: das gesamte Auftreten der Einrichtung „Robert-Bosch-Gymnasium“ erhielt ein gemeinsames, sich durch alle Bereiche ziehendes, auf sie zugeschnittenes und für sie typisches nach außen wirkendes Erscheinungsbild: alle Publikationen und Bereiche, mit denen die Schule an die Öffentlichkeit tritt, wurden einheitlich gestaltet; dazu gehören bestimmte Farben (die Schulfarben), eine bestimmte Schriftart bei allen schriftlichen Veröffentlichungen (auf Papier und im Internet) und eine weitestgehend analog gestaltete Struktur: alle Briefe, Arbeitsblätter, Info-Schreiben, Flyer, der Schulleiterbrief „InfoTerNa“, die Schulkleidung, Visitenkarten und Plakate, von der Schule herausgegebene Artikel wie Tassen, Taschen, Kugelschreiber, USB-Sticks usw., aber auch die Beschriftung der Räume der Wegweiser, der Fahnen, die im Schulhof hängen werden, des Namensschildes am Gebäudeeingang, … usw.: überall kommt derselbe Gestaltungsgedanke zum Tragen.

Erstellt haben die neue Corporate Identity Sonja Bauernfeind, Viktoria Berg, Sophie Kerner und Vincenzo Bumbalo, vier Auszubildende der Fachschule für Farbe und Gestaltung in Stuttgart-Feuerbach im Rahmen des Projekts „Schulen helfen Schulen“ als Abschlussarbeit

Koordiniert wurde die Arbeit, die seit Juni 2018 lief, von einem „CI-Team“ der Schule, in dem Vertreter der Schulleitung, Elternvertreter und für die Öffentlichkeitsarbeit sowie Dokumenten-Administration zuständige Kollegen mitarbeiteten.

Am heutigen Montag nun wurde von einer Spezialfirma, die im Auftrag der Stadt Gerlingen  gearbeitet hatte, im Eingangsbereich des Schulgebäudes der Schulname auf einer großen Tafel, in welche der Briefkasten integriert ist, der Schulname und das Schullogo angebracht.

CI_neu_3_2020

Auch die so genannte „Hausmeister-Box“ erhielt eine Beschriftung im Rahmen der CI der Schule: die Glasscheiben wurden zum Teil mit einer Milchglasfolie abgedeckt, auf welcher Schulname und Schullogo aufgedruckt sind (siehe Bild oben).

Linie_rot

 

Textmarke_rot_RBHebelwirkung - das “Wortkino” zu Gast am Robert-Bosch-Gymnasium
9. Januar 2020, Donnerstag

Text: Claudia Hellriegel
Bilder: von der Website des Wortkino (mit freundlicher Genehmigung)

Wortkino_1_tab978606_image_7_imageAuf der erhöhten Bühne stehen ein kleiner Holztisch mit Requisiten – im Wesentlichen Brillen und Mützen – ein Gartenstuhl und ein Bauernhausmodell auf einem Sockel.

Stefan Österle stellt sich, sein Soloprogramm und die Bühnentechnikerin Dijana Antunovic vor und dann lässt er Johann Peter Hebels Kalendergeschichten wirken – auf Siebtklässler/innen und Literatur-und-Theater-Kurs-Schüler/innen.

Mit spärlichen Requisiten und wechselnden Dialekten und Akzenten verwandelt er sich von einer Figur in die nächste: Aus dem alemannischen Vater mit weißgetönten Brillengläsern, der es jedem Recht machen will (Seltsamer Spazierritt) entsteht der Tourist mit Wollmütze und auf die Brille aufgeklebten Augen, der „Kannitverstan“ für einen Namen hält und diesem Missverständnis eine grundlegende Lebensweisheit verdankt.

„Wenn der Barbierjunge von Segringen“ unter Bedrohung seines Lebens dem sächsischen Gast den Bart abnimmt, knistert die Spannung bei jeder Hautberührung des imaginären Messers. Mit den beiden Matrosen durchleiden die Zuschauer „Glück und Unglück“ und werden wohl dem Erzähler am Ende zustimmen, dass der Tod nicht das Schlimmste im Leben der beiden war.

Wortkino_2

Schließlich fragt Stefan Österle, ob er auch noch erzählen soll, „Wie eine greuliche Geschichte durch einen gemeinen Metzgerhund ist an das Tageslicht gebracht worden“. Klar, soll er das. Und damit es nicht allzu düster endet, rundet er den Nachmittag ab mit dem glücklichen Ehepaar, das die „Drei Wünsche“ der Bergfee einfach nicht zu nutzen versteht. Und da fühlt man sich eben an der Nase gepackt. Denn: „Alle Gelegenheit, glücklich zu werden, hilft nichts, wer den Verstand nicht hat, sie zu nutzen“.

 

Linie_rot

 

Textmarke_rot_RBGroße Töne - Vielfältiges Adventskonzert der Musikgruppen
12. Dezember 2019, Donnerstag

Das traditionelle Adventskonzert aller Musikgruppen des Robert-Bosch-Gymnasiums begeistert die Zuhörer/innen

Text: David Schaebs, Schulöffentlichkeitsarbeit
Bilder: der Webmaster

Adventskonzert_2019_04

Das Adventskonzert in der Gerlinger Petruskirche (siehe Bild oben) gehört zum guten Ton in der Weihnachtszeit. In diesem Jahr fand es am vergangenen Donnerstag, 12.12, statt.

Adventskonzert_2019_05

Adventskonzert_2019_06Bild oben: das Junior-Ensemble unter Leitung von Tatjana Vilz-Beck.

Das Juniorensemble unter der Leitung von Tatjana Vilz-Beck eröffnete mit einem festlichen Klassiker, dem Menuett aus Händels „Wassermusik“.

Pfarrer Jochen Helsen begrüßte danach alle Gäste im Namen der Petruskirchengemeinde und wies auf die aktuelle Bedeutung der Weihnachtsbotschaft hin: seit der mühsamen Geburt im Stall vor 2000 Jahren konnte menschliche Not nicht abgeschafft werden – aber Barmherzigkeit auch nicht.

Bild rechts: Pfarrer Helsen bei seiner Ansprache.

Seine Wünsche für eine frohe Advents- und Weihnachtszeit griff der Projektchor „Christmas Jam“, gebildet aus Schülern der Klassen 9, auf.

Er wurde begleitet von Bandmitgliedern an Klavier und Schlagzeug und geleitet von Johannes Schmid.  Fünf Lieder führten durch populäre Weihnachts(markt)-Klassiker von „Santa Claus is Coming to Town“ bis hin zu „Feliz Navidad“. Die Schulband, ebenfalls von Johannes Schmid geleitet, spielte das Stück „Let it go“ aus dem Disney-Film „Frozen“. A. R. beeindruckte hier mit kraftvollem und dynamischem Gesang.

Adventskonzert_2019_08

Bild oben: der Projektchor “Christmas Jam” mit Leiter Johannes Schmid.

Adventskonzert_2019_07

Bild oben: die Schulband mit A. R. als Sängerin.

Adventskonzert_2019_09

M. L. aus der Klasse 10 glänzte als Solistin am Klavier (siehe Bild oben), indem sie Rose und Schmetterling in „Rose et Papillon“ als Tastenduett virtuos musizierte.

Adventskonzert_2019_10

Bild oben: die “Fanta 3”: Jörg Weber, David Schaebs und Dr. Dirk Wegner.

Jörg Weber, Englisch- und Religionslehrer am RBG und „nebenbei“ Baritonsolist auf hohem Niveau, sang mit zwei Kollegen als „Fanta 3“-Männertrio das Renaissancelied „All mein Gedanken, die ich hab‘“ in einem dreistimmigen A Capella-Satz. Der Musikkurs der Kursstufe 1 unter der Leitung von Dirk Wegner musizierte in gemischter  Besetzung aus 4 Sängern und fünf Instrumentalisten zwei von Dirk Wegner wunderschön gesetzte Weihnachtslieder. Einmal „Engel auf den Feldern singen“ und, im innigen Wechselspiel aus Instrumentalspiel und Gesangsstrophen die Frage des Stückes nachahmend: „Was soll das bedeuten?“.

Adventskonzert_2019_12

Bild oben: der Musikkurs der Kursstufe K1 unter Leitung von Dr. Dirk Wegner.

Anschließend „sang“ A.B., angehende Abiturientin, auf ihrem Cello in einer intensiven Interpretation den „Schwan“ von Camille Saint-Saëns, Dirk Wegner begleitete sie am Klavier.

Adventskonzert_2019_13

War dieser Teil des Konzerts eher solistisch und klanglich intimer, wurde im letzten Konzertdrittel voll aufgefahren: Ein riesiger Chor, formiert aus “Augmented Reality” (Mittel- und Oberstufenchor) und den “SuperBoschis Allstars” (Elternchor) blickte mit „All Things Bright and Beautiful“ erwartungsvoll auf die Weihnachtszeit. Bei „Noel“ von Charles Gounod kamen zwei Solisten hinzu, die im Wechsel mit dem Chor die Strophen sangen und im Schlussteil wundervoll ineinander griffen: erneut Jörg Weber als reifer Bariton und die ehemalige Schülerin Yasmina Klingel, die als strahlender, ausdrucksstarker Sopran mühelos das gesamte Kirchenschiff füllte. Dirigiert wurde der Chor hier von Johannes Schmid, Tatjana Vilz-Beck spielte Orgel und Dirk Wegner Klavier.

Adventskonzert_2019_14

Bild oben: der große Chor.

Adventskonzert_2019_15

Bild oben:  Dirk Wegner dirigiert den Chor.

Adventskonzert_2019_16

Bild oben: Jörg Weber (ganz rechts vorn) und Yasmina Klingel(links daneben)  treten als Solisten hinzu.

Adventskonzert_2019_18

Bild oben:  Yasmina Klingel und Jörg Weber singen im Wechsel mit dem Chor die Strophen.

Adventskonzert_2019_17

Bild oben:  Dr. Dirk Wegner am Klavier.

Das dritte Stück bot noch einmal eine fulminante Steigerung: Dirk Wegner hatte „Jesus Christ was Born into a manger“ extra für dieses Konzert komponiert und dirigierte auch. Freude und Schwung des gospelartigen Stücks packten das Publikum, das anhaltend applaudierte.

Adventskonzert_2019_19

Bilder oben und unten: das Orchester unter Leitung von Tatjana Vilz-Beck.

Adventskonzert_2019_20

Das ebenfalls beeindruckend gut besetzte Orchester unter der Leitung von Tatjana Vilz-Beck musizierte zum festlichen Finale eines sehr schönen und abwechslungsreichen Konzerts ein Medley aus dem „Nussknacker“ von mal festlichen, mal grazilen, mal beschwingten Stücken. Der melodische Klang aus einem Guss wurde vom Publikum mit begeistertem Beifall bedacht.

Als Vertreter der Schulleitung bedankte sich Albert Pfänder bei allen Beteiligten und zeigte sich fasziniert von der Bandbreite an Begabungen der Schüler. Tatjana Vilz-Beck würdigte die Solisten mit Blumen.

Ein besonderer Dank gilt der Petruskirchengemeinde, deren schöne Kirche wir erneut nutzen durften.

Allen Schülern, Eltern, Lehrern und am Schulleben interessierten Lesern wünschen wir eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2020. Bis zum nächsten Jahr!

 

Linie_rot

 

Textmarke_rot_RBSchulsiegerin zum Bundesweiten Vorlesewettbewerb 2019/20 steht fest
6. Dezember 2019, Freitag

Text: Katia Türk, Bibliothekarin
Fotos: Eva Gawol

Vorlesewettbewerb_Website_2019

Bild oben. die Website zum Vorlesewettbewerb.

Die Schulsiegerin des diesjährigen bundesweiten Vorlesewettbewerbs für die 6. Klassen des Robert-Bosch-Gymnasiums des Robert-Bosch-Gymnasiums steht fest. In einem spannenden Wettbewerb überzeugte die Schülerin die Jury in beiden Durchgängen.

Mit ihrem Vortrag aus „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ von Andreas Steinhöfel, ließ A. O. (Klasse 6b) ihre Konkurrenten aus den Parallelklassen hinter sich, die ebenfalls mit ihren Leseleistungen beeindruckten. J. O. (Klasse 6a) las aus „Meffi - Die lustigsten Abenteuer des feuerroten Teufels“ von Doris Jannausch, während J. G. (Klasse 6c) eine Textstelle aus der immer noch sehr beliebten „Harry Potter-Reihe“ von Joanne K. Rowling wählte. In diesem Fall aus Band 2 „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“.

Den drei Klassensiegern merkte man ihre Nervosität kaum an, obwohl sie beim Schulentscheid nicht nur vor ihrer Klasse, sondern vor über 80 Schülerinnen und Schüler ihr Können zu zeigen hatten. Der Schulentscheid fand dieses Jahr nicht wie üblich im Großen Hörsaal statt, der während der Umbauarbeiten der Realschule durch diese belegt ist, sondern im Doppel-Klassenraum 202/203.

Das Publikum war sehr fair und rücksichtsvoll, sodass der Wettbewerb in einer schönen konzentrierten Atmosphäre stattfand.

Im zweiten Durchgang galt es, eine Passage aus dem den Schülerinnen und dem Schüler unbekannten Buch „Kannawoniwasein!“ von Martin Muser vorzutragen. Bewertet wurden dabei die Lesetechnik und die Textgestaltung, sowie beim Wahltext zusätzlich das Textverständnis anhand des bundesweit einheitlichen Bewertungsbogens.

Vorlesewettbewerb_12_2019_2

Bild oben: Wiebke Seehofer (rechts im Bild), die Gewinnerin des Vorjahres mit den diesjährigen Vorlesern/innen.

Die Jury, bestehend aus den jeweiligen Deutschlehrerinnen Frau Gawol und Frau Gütig, der Fachbereichsleiterin Deutsch Frau Hellriegel, der Schulbibliothekarin Frau Türk und traditionell der Vorjahressiegerin Wiebke. Seehofer, hatte nun die Aufgabe, die Auswertung vorzunehmen. Die Wartezeit während der Beratung verkürzte N. aus der 6c, in dem er dem Publikum weiter aus dem Buch „Kannawoniwasein!“ vorlas. Am Ende siegte A. O. überzeugend vor J. O. und J. G., bei denen es eher knapp zuging.

Sie und ihre zwei Mitstreiter erhielten am Ende einen tosenden Applaus aller Mitschülerinnen und Mitschüler. Darüber hinaus gab es für alle drei die offizielle Urkunde des Vorlesewettbewerbs und zusätzlich einen Buchgutschein (gespendet von der Buchhandlung ONE) für neuen Lesestoff.

Die Schulsiegerin wird das Robert-Bosch-Gymnasium dann im Februar auf Kreisebene vertreten. Hierfür drücken wir ihr natürlich ganz fest die Daumen und wünschen viel Erfolg.

 

Textmarke_rot_RBZungenakrobatik auf hohem Niveau

Text: Schüler

Am Freitag, den 6. Dezember 2019, wurde am Robert-Bosch-Gymnasium der alljährliche Vorlesewettbewerb der Klassenstufe 6 ausgetragen.

Die Jury setzte sich in diesem Jahr aus Fr. Türk, Fr. Gütig, Fr. Gawol, Wiebke Seehofer (die Siegerin vom letzten Jahr) und Fr. Hellriegel zusammen, die auch den Wettbewerb durch ein kurzes Vorwort eröffnete. Danach wurde die Reihenfolge, in der die Vertreter der einzelnen Klassen die 1. und die 2. Runde bestreiten würden, ausgelost.

Als erste las J. G. aus der Klasse 6c eine Textstelle aus dem Buch „Harry Potter und die Kammer des Schreckens" vor. Anschließend stellte J. O. aus der 6a seine vorbereitete Textstelle aus dem Buch ,,Meffi" vor. Zum Abschluss der 1. Runde präsentierte A. O., die Vertreterin der 6,  ihre Textstelle aus „Rico, Oskar und die Tieferschatten".

Vorlesewettbewerb_12_2019_3

Bild oben: die Fachvorsitzende der Fachschaft Deutsch und Abeilungsleiterin Claudia Hellriegel und Deutschlehrerin Ines Gütig (rechts im Bild) bei der Preisverleihung an die Wettbewerber/innen.

In der 2. Runde mussten die Teilnehmer einen von Fr. Türk ausgesuchten Fremdtext aus dem Buch „Kannawoniwasein - Manchmal muss man einfach verduften" vorlesen. Danach wurde es spannend. Die Jury zählte die Punkte aus. Alle hielten den Atem an, als Fr. Hellriegel die Platzierungen verkündete.

Den dritten Platz gewann J. G. Auf Platz zwei landete J. O. und den ersten Platz belegte mit einer herausragenden Leistung A. O., die von ihrer Klasse wie eine echte Heldin gefeiert wurde.

Es war eine sehr schöne Veranstaltung.

 

Linie_rot

 

Textmarke_rot_RBWeihnachtsmark-Stimmung bei abendlichem Karakara-Basar
29. November. 2019, Freitag

Großer Andrang bei Adventsbasar
Text: David Schaebs / Schulöffentlichkeitsarbeit
Fotos: der Webmaster

BasarTag_2019_0

Dieses Jahr fand der traditionelle Adventsbasar am Robert-Bosch-Gymnasium nicht am Samstagvormittag, sondern am frühen Abend statt (17 h bis 20 h). Die Frage war: Wie würden der neue Termin und die Neuausrichtung des Basars angenommen? Die Antwort: besser denn je! Kaltes Wetter, ein tolles Angebot und gute Organisation boten den Rahmen für voradventliche Weihnachtsmarktstimmung im Atrium und auch im Freien rund um die Außenstände. Und viele engagierte Mitarbeiter unter Schülern, Lehrern und Eltern sowie natürlich zahlreiche Gerlinger, die für einen Glühwein, eine „Rote“, den Kauf eines Adventskranzes oder ein originelles Weihnachtsgeschenk vorbeikamen, ließen den Basar zu einem vollen Erfolg werden.

BasarTag_2019_1

Bild oben: traditionell gibt es beim Karakara-Basar der Schule stets Adventskränze aus eigener Herstellung zu kaufen.

BasarTag_2019_8

Bild oben: ein “Renner” bei den Angeboten ist jedes Jahr auch die Tombola; die diesjährigen Los-Gewinne wurden v.a. von FairTrade-Läden gespendet.

BasarTag_2019_10

Bild oben: Kissen, Taschen, Kleidung aus afrikanischen Stoffen gibt es am Afrika-Stand zu kaufen.

BasarTag_2019_11

Bild oben: vor der Tür waren der Würstchen- und der Langos-Stand sowie der Stand mit mexikanischem Essen aufgebaut. (Hinweis: das Graffito im Hintergrund wurde bei Projekttagen von Jeroo angebracht; der heutzutage weltbekannte Graffiti-Künstler Christoph Ganter hat vor Jahren am Gerlinger Gymnasium sein Referendariat abgelegt.)

BasarTag_2019_9

Bild oben:  der Glühwein- und Glühpunsch-Stand wurde von den Eltern betrieben.

Vor Basarbeginn informierte Lamin Ousman Daouda, der Gründer der Schule in Karakara, im Großen Hörsaal über den aktuellen Stand des Projektes. Mit unserem Basarerlös finanzieren wir Patenschaften für Schulkinder in Karakara (das ist ein Vorort von Zinder in der Republik Niger).

BasarTag_2019_4

BasarTag_2019_5Bild oben: Lamin Ousman Daouda bei seinem Vortrag im Großen Hörsaal.

Bild rechts: Lamin Ousman Daouda (links im Bild) und Schulleiter Eberhard Blanz zu Beginn des Karakara-Vortrages im Großen Hörsaal des Robert-Bosch-Gymnasiums.

Posaunen gaben dann das Signal: ein kurzes Musikstück der Blechbläser, von der erhöhten Warte  der Galerie gespielt, eröffnete den Basar. In einer kurzen Ansprache begrüßten die beiden Leiter der ausrichtenden Schulen, Eberhard Blanz (RBG) und Schulleiterin Mirjam Beck (Pestalozzi-Grundschule) die Besucher im übervollen Atrium.

Sie wiesen auf das musikalische (Chöre der Kl. 9 und der Kursstufe) und künstlerische (Jonglier-AG mit Feuershow) Begleitprogramm hin und bedankten sich für den Einsatz der Schüler, Lehrer und vor allem auch der Eltern.


BasarTag_2019_15

Bild oben: Schulleiter Eberhard Blanz (Gymnasium) und Schulleiterin Mirjam Beck (Pestalozzi-Grundschule) eröffnen den Basar mit einer kleinen Ansprache.

BasarTag_2019_17

Bild oben: Mirjam Beck, Schulleiterin der Pestalozzi-Grundschule und Eberhard Blanz, Schulleiter des Robert-Bosch-Gymnasiums eröffnen gemeinsam den diesjährigen Karakara-Basar.

Besonders gewürdigt wurde Albert Pfänder, Physik- und Chemielehrer sowie Abteilungsleiter am RBG, der seit vielen Jahren das Anliegen eines Wohltätigkeitsbasars mit Herzblut und größtem Engagement unterstützt. In seinem letzten Schuljahr als Lehrer am RBG bekam er unter Applaus ein Präsent überreicht.

Angeleitet von Musiklehrerin Tatjana Vilz-Beck und am E-Piano begleitet von Johannes Schmid wurden gemeinsam zwei Adventslieder gesungen. Der offizielle Beginn und das gemeinsame Singen schufen einen schönen Rahmen und gaben damit dem Abend einen gemeinschaftlichen Charakter.

Die Neuausrichtung am Aspekt der Nachhaltigkeit konnte man unter anderem an Infoständen zum Thema „Faire Produkte“ und einem Stand des Weltladens Gerlingen wahrnehmen. Im Schulhof stand ein Lkw, der Sachspenden zur Ausstattung der Metallwerkstatt entgegennahm, die auf “unserem” Schulcampus in Karakara errichtet werden soll.

BasarTag_2019_6

Bild oben: eine Grundschulklasse bot diese Beton-Schalen an.

BasarTag_2019_14

Bild oben: reich dekorierte Lebkuchen an einem Stand der Klassenstufe 5 des Gymnasiums.

Die Stände der Klassen, an denen die Besucher einkaufen konnten, waren wieder sehr kreativ und vielseitig. Es gab viele tolle und handwerklich gut gemachte Accessoires und Geschenke. Als echte Renner erwiesen sich der Glühwein- und Punsch-Stand des Elternbeirats sowie original ungarische Langos am Stand der Zehner. Dass es draußen trocken blieb und sich viele Gäste an den Biertischgarnituren oder stehend im Hof unterhielten, trug zur Atmosphäre entspannter Geselligkeit bei.

BasarTag_2019_13

Bild oben: Glühwein- und Würstchenstand im Schulhof; auch ein LKW stand bereit; hier konnten Sachspenden für den Aufbau einer Metall-Lehrwerkstatt in Karakara abgegeben werden.

Die Feuershow der Jonglier-AGs unter der Leitung von Eva Gawohl  bildete den stimmungsvolle Abschluss des Basars, der der Beginn einer neuen, guten Tradition werden könnte: ein Mini-Weihnachtsmarkt am Feierabend für einen guten Zweck. 

BasarTag_2019_12

Bild oben: die Jonglier-AG bei der den Abend beschließenden Feuer-Show.

 

Linie_rot

 

Textmarke_rot_RBBasar-Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
28. November. 2019, Donnerstag

Die Vorbereitungen für den am Freitagnachmittag/-abend stattfindenden diesjährigen Adventsbasar (Beginn: 17 h) zugunsten unseres Sozialprojektes (Patenschaften für Schulkinder im Stadtteil Karakara der Provinzhauptstadt Zinder in der Republik Niger) sind in der heißen Endphase. Überall wurde in den letzten Tagen gebastelt, dekoriert und gewerkelt.

Basarvorbereitung_2019_1

Bild oben: Schüler/innen einer 10-ten Klasse bei den Basarvorbereitungen.

Das Angebot an den Ständen ist auch dieses Jahr wieder sehr bunt und vielfältig. Neben den Klassikern (Buch-Antiquariat, Afrika-Stand, Adventskränze, Grillwürste, Waffeln, ...) sind dieses Jahr noch auf der Liste: Langos, Lebkuchen, selbstgemachte Marmeladen, Weihnachtsdeko, Schokofrüchte, Crepes, Weihnachtsplätzchen, Sandwiches, Glühwein, Glühpunsch usw.

Da wir bei der Vorbereitung und Durchführung des diesjährigen Basars verstärkt auch auf Nachhaltigkeit geachtet und mit dem Weltladen Gerlingen kooperiert haben, wird ein gesonderter Stand über fairen Handel informieren; zudem gibt es am FairTrade-Stand auch fair gehandelte Waren zu kaufen.

Die große Tombola wurde dieses Mal vor allem auch vom Weltladen gesponsert.

Basarvorbereitung_2019_2

Bild oben: hier gibt es Backmischungen aus dem Weck-Glas.

Die SMV verkauft wie immer die Nikolauskarten, der Förderverein PRO bietet kalte Getränke inkl. Wein und Sekt und die Pestalozzi-Schule öffnet traditionell das Café, in dem es allerlei leckere Kuchen sowie Kaffee und Tee gibt.

SMV_Nikolaus_Aktion_2019_2

Bild oben: die Verbindungslehrkräfte Ines Gütig und Matthias Meier mit einem SMV-Mitglied bei der Vorbereitung der Nikolaus-Aktion.

Dazu läßt die Fachschaft Musik Sänger/innen auftreten und die Jonglier-AG zeigt um 18 h und zum Basarschluss (20 h), was sie kann (zum Finale eine Feuer-Jonglage im Schulhof).

Dazu steht im Schulhof ein Transporter, der Sachspenden zur Ausstattung der Metallwerkstatt entgegennimmet, die auf “unserem” Schulcampus in Karakara errichtet werden soll.

Von 16:15 h bis 16:45 h können sich Interessierte außerdem noch einen Bild-Vortrag zu unserem Schulprojekt in Karakara anhören; im Großen Hörsaal spricht der Gründer des Projektes, Lamin Ousman-Daouda.

 

Linie_rot

 

Textmarke_rot_RBSchüler/innen der Kursstufe K2 besuchen das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof
15. November. 2019, Freitag

Text und Bild: David Schaebs

Als Abschluss der Unterrichtseinheit zur Diktatur des Nationalsozialismus im Geschichtsunterricht besuchte die gesamte Kursstufe K2 mit ihren drei Geschichtslehrern am vergangenen Freitag, 15.11.2019, das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof im Elsass, 60 km von Straßburg entfernt. Die Lehrer führten ihre jeweiligen Kurse durch das Gelände. Von Schülern vorgetragene Berichte Überlebender ließen das Gesehene und Gehörte eindringlich werden.

Natzweiler_2019_4

Bild oben: auf dem Gelände des Kontzentrationslagers.

Das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof, zu dessen 70 Außenstellen auch das Arbeitslager im alten Engelbergtunnel in Leonberg gehörte, bestand von 1943 bis 1945. Insgesamt 52 000 vor allem aus politischen Gründen Inhaftierte durchlitten das Lager. Rund 22 000 überlebten die Haft, den Terror, den Hunger und die Zwangsarbeit nicht. Hauptzweck war die Arbeit in Steinbrüchen, um roten Granit abzubauen, der für die Bauprojekte Adolf Hitlers, u. a. für „Germania“ verwendet werden sollte.

Natzweiler_2019_2

Bild oben: vor dem Krieg Skigebiet und  Ausflugsziel für Erholung suchende Großstädter aus dem nahen Straßburg: der Struthof am Mont Louise, auf dem die SS ab 1941 ein Lager errichten ließ.

Zu den Besonderheiten in Natzweiler gehörte, dass hier ausgehend von der ab 1940 nationalsozialistischen Universität Straßburg medizinische Experimente der SS-Organisation „Ahnenerbe“ an Menschen durchgeführt wurden. Darunter auch Versuche mit Gas in einer kleinen für diese Zwecke eingerichteten Gaskammer an 86 Juden, die dafür aus Auschwitz ins Elsass transportiert worden waren. Die mörderische Logik der „Todesfabriken“, die auf systematischer Entmenschlichung der Opfer beruhte, wird an solchen Beispielen besonders deutlich. Gingen Willkür und Brutalität des Lageralltags schon nahe - das Erschreckendste ist die Rationalität, mit welcher der Massenmord im wahrsten Sinne des Wortes „geschäftsmäßig“ betrieben wurde.

Natzweiler_2019_3

Bild oben: die Lagerumzäunung mit Wachtürmen.

Hohe Aufmerksamkeit, Ernsthaftigkeit und zahlreiche Rückfragen zeigten das große Interesse der Schüler und die Wichtigkeit, den Geschichtsunterricht durch solche Exkursionen zu bereichern. Manches lässt sich erst im Anschauen zumindest ansatzweise erfassen.

Die Fahrt wurde aus den Mitteln des Fördervereins PRO unterstützt, dafür herzlichen Dank!

Natzweiler_2019_1

Bild oben: Im Zentrum des Lagers ein Symbol des Todes – der Galgen für öffentliche Hinrichtungen.

 

Linie_rot

 

Textmarke_rot_RBHinterm Haus beginn die Steinzeit - Sechstklässler erforschen die ersten Gerlinger
11. November. 2019, Montag

Text und Bild: David Schaebs

Stadtmuseum_Mehl_mahlen_6b_JungsteinzeitBei einem Workshop im Stadtmuseum Gerlingen tauchten Sechstklässler mit ihrem Geschichtslehrer David Schaebs in die graue Vorzeit Gerlingens vor ca. 7000 Jahren ein. Es gab spannende Entdeckungen an der Karte mit den archäologischen Funden im Stadtgebiet: „In meinem Garten stand in der Jungsteinzeit ein Haus.“ – „In unserer Straße war ein Grab!“. Im Erdgeschoss des Museums, in dem die Frühgeschichte Gerlingens ausgestellt ist, informierten sich die Kinder anhand eines Fragebogens über das Leben der jungsteinzeitlichen Gerlinger, also der ersten sesshaften Bauern. Wahrscheinlich ist manch großem Gerlinger nicht bewusst, was den kleinen Gästen erstaunt auffiel: Wie viele steinzeitliche Funde bis hin zur spektakulären Ausgrabung 2011 im Träubles-Areal die Besiedlung Gerlingens dokumentieren. So konnten sie feststellen: Die Gerlinger waren schon in der Jungsteinzeit „früh dran“.

Bild oben rechts: Körnchen um Körnchen: Mehlproduktion wie vor 7000 Jahren.

Bei der praktischen Arbeit – Leder mit Steinklingen zurechtschneiden und Getreidekörner mit Mahlsteinen zu Mehl verarbeiten – erkannten die Schüler die Mühen des jungsteinzeitlichen Lebens: „Ist das anstrengend!“ – „Wir hätten keine Woche überlebt“, seufzte eine Schülerin, nachdem sie die Ausbeute von 29 Gramm Mehl in einer Stunde (bei einer Klassenstärke von 28) gesehen hatte. „Gab es da keinen Trick?“. Nein, gab es nicht. Und so war man doch erleichtert, als man wieder in die Gegenwart mit ihren Annehmlichkeiten entlassen wurde. Museumsmitarbeiterin Barbara Günther und Luca Reutebuch, der ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur im Museum absolviert, gilt ein großes Dankeschön dafür, dass sie den Workshop vorbereiteten und betreuten. Sie öffneten dafür die Tür des Stadtmuseums an einem klammen Montagmorgen im November extra für eine lebhafte Schülergruppe, damit der Ausflug innerhalb des stundenplanmäßigen Geschichtsunterrichts stattfinden konnte.

 

Linie_rot

 

Suedzucker_2019_DSCF8794Textmarke_rot_RBTraditionelle Besichtigung des Südzucker-Werkes in Offenau
7. November 2019, Donnerstag

Text und Bilder: A. Beuchle

Bild unten: die Schülergruppe im Werk Offenau (bei Heilbronn) der Südzucker AG.

Suedzucker_2019_DSCF8777

Suedzucker_2019_DSCF8782Am Donnerstagtag war es wieder soweit - die 3- und 5 -stündigen Chemiekurse am Robert-Bosch-Gymnasium Gerlingen brechen mit ihren beiden ChemielehrerInnen R. Müller und A. Beuchle zu ihrer gemeinsamen Exkursion nach Offenau bei Heilbronn auf. Hier steht eine der Zuckerfabriken der Südzucker AG.

Dieser Besuch gehört seit Jahren zum festen Programm der Oberstufen-Chemiekurse.

Es gibt wenig Besuchsziele, bei denen man so intensiv den Weg eines Produktes verfolgen kann wie bei der Zuckergewinnung aus der Zuckerrübe. Dabei erfährt man sehr schnell, dass die Zucker -”Fabrik” eigentlich keine Fabrik im Sinne von “Zucker herstellen” ist. Der Zucker ist schließlich schon fix und fertig in der Rübe enthalten, sondern eher eine “Zuckergewinnungsanlage”.

Bild rechts: der Schachtofen, in dem Kalkstein (Calciumcarbonat) zu Branntkalk (Calciumoxid) verarbeitet wird. Im Hintergrund das Förderband, über das die Rüben von der Lagerhalde zur Rübenwäsche transportiert werden.

In dem Südzuckerbetrieb in Offenau werden während der ca. dreimonatigen Kampagne im Minutentakt (außer am Sonntag) rund um die Uhr Zuckerrüben angeliefert. Mit einem Hochdruck-Wasserstrahl werden die Rüben von den Anhängern in den Transportkanal gespült. Die Rüben werden vom Fremdmaterial über einen Steinabscheider getrennt Zuckerrüben, gewaschen und in den Schneidmaschinen zerkleinert. Bei größerer Anlieferungs- als Verarbeitungsgeschwindigkeit – werden Zuckerrüben auch zwischengelagert.

Suedzucker_2007_6

Bild oben: Anlieferung der Rüben.

Suedzucker_2019_DSCF8788

Suedzucker_2019_DSCF8792Bild oben: Wenn mehr Rüben angeliefert werden, als direkt verarbeitet werden können, werden sie  zwischengelagert.

Bild rechts: die Rüben werden mit einem starken Wasserstrahl von den Ladenflächen der LKW und Anhänger gespritzt.

Die Rübenschnitzel gelangen in einen großen Extraktionsturm, in dem mit Hilfe von warmem Wasser der Zucker herausgelöst wird. Da neben dem Zucker auch noch „unerwünschte“ Stoffe extrahiert werden, muss das Gemisch anschließend noch mehrere Klärungs- und Reinigungsschritte  durchlaufen. Dabei erhält man den so genannten Dünnsaft und dann mit zunehmender Konzentrierung durch Eindampfen unter Vakuum Dicksaft, aus dem dann die Zuckerkristalle auskristallisieren.

Der Zucker wird nochmals abgeschleudert und mit Wasser abgespritzt und geht als so genannte “Grundsorte” vor allem an Großabnehmer wie Schokoladen- und Gebäckfabriken sowie Getränkehersteller. Die Raffinade, die als Haushaltszucker verwendet wird, entsteht nach nochmaligem Lösen und erneutem Auskristallisieren und ist ein hochreines Produkt.

Bild unten: die Besuchergruppen zwischen den Extraktions- und Kristallisationstürmen im Werk Offenau der Südzucker AG.
 

Suedzucker_2019_DSCF8795

Bild unten links: durch beleuchtete Sichtfenster kann man in den Kristallisator sehen, wie im Dicksaft sich allmählich Zuckerkristalle bilden. Der Prozess kann durch “Impfen” mit Puderzucker -Kriställchen eingeleitet und beschleunigt werden. Bild oben rechts: hier stehen die zum Teil kontinuierlich, zum Teil in Chargen arbeitenden Zentrifugen, die den Sirup von den Zuckerkristallen trennen.

Suedzucker_2019_neu

Suedzucker_2019_DSCF8796Alle Schritte der Zuckergewinnung - von der noch verschmutzten Rübe bis zum abgepackten Puderzucker oder der Raffinade - kann man in einer Zuckerfabrik hautnah und mit allen Sinnen erleben. Es riecht und duftet, es ist draußen kalt und drinnen schwülwarm und laut. Und wenn man will, kann man die Zwischenprodukte auch noch mit dem Geschmackssinn erforschen.

Alle Abläufe sind hocheffizient, was den Einsatz von Wasser, Energie, oder Kalk anbelangt: Die Wärme, die bei der Extraktion oder dem Eindicken des Dünnsaftes benötigt wird, ist streng genommen nur die Abwärme aus den Dampfturbinen, welche die Generatoren antreiben, die den Strom für die Zuckerfabrik liefern.

Die extrahierten und ausgepressten Zuckerschnitzel und die am Ende des Auskristallisationsprozesses anfallende Melasse werden - als Futtermittel - dem landwirtschaftlichen Stoffkreislauf zugeführt.

Bild rechts: hier können die Besucher/innen den Zuckersaft in seinen verschiedenen Verarbeitungsschritten sehen.

Wir möchten uns auch in diesem Jahr für die tolle vierstündige Führung bedanken, bei der die Teilnehmer/innen wieder einen intensiven und informativen Einblick in die Herstellung des Zuckers erhalten haben. Wir hoffen, dass diese Besichtigung auch für die nachfolgenden Chemiekurse angeboten werden kann.

 

Linie_rot

 

Textmarke_rot_RBDeutsch-deutscher Austausch mit Halle a. d. Saale: “19 - 29 - 39 - 49 - 89”
16. -  25. Oktober 2019, Mittwoch bis Freitag der Folgewoche

Bericht zum 20. DD-Austausch zwischen Halle und Gerlingen
A. Beuchle und M. Ciapura

Hinweis: im Berliner “Tagesspiegel” wurde am 7.11. über den deutsch-deutschen Schülseraustausch zwischen Gerlingen und Halle in einem umfangreichen und gut bebilderten Artikel berichtet: “Wie ein Ost-West-Schüleraustausch Klischees zerstörte”.

In der gedruckten Ausgabe der Berliner Zeitung “Der Tagesspiegel” erschien der Beitrag ganzseitig (siehe Bild unten); eine pdf-Datei der Seite kann man hier herunterladen (mit freundlicher Genehmigung von Lars Spannagel, Verlag der Tagesspiegel GmbH, Askanischer Platz 3, 10963 Berlin).

Die_Zeitreisenden_kl

Bild oben: der Bericht über unseren deutsch-deutschen Austausch mit Halle an der Saal in der Berliner Zeitung “Der Tagessiegel” (beim Draufklicken erhält man eine pdf-Version des Dokumentes).

DD_2019_Tagesspiegel_Titel

Bild oben: Logo des Berliner “Tagesspiegel” (Online-Ausgabe).

DD_2019_Tagesspiegel_Artikel

Bild oben: Screenshot von der Website des Berliner “Tagesspiegel” mit dem Artikel über unseren deutsch-deutschen Schüleraustausch: “Wie ein Ost-West-Schüleraustausch Klischees zerstörte”.

3D_2019_Gruppenbild (1)

Bild oben: Gruppenbild mit den Teilnehmern/innen auf dem ehemaligen Reichsparteitags-Gelände in Nürnberg.

Seit mittlerweile 19 Jahren findet nun schon traditionsgemäß der deutsch-deutsche Austausch zwischen dem Elisabeth-Gymnasium in Halle und dem Robert-Bosch-Gymnasium in Gerlingen statt. Jeweils etwa 15 SchülerInnen der Klassenstufe 10 beider Schulen treffen sich, um gemeinsam verschiedene Aspekte der deutschen Geschichte zu beleuchten und die gemeinsame Vergangenheit lebendig zu halten und zu bewahren. Ursprünglich wurde der Austausch eingeführt, um Kontakte zwischen Schulen im ehemaligen östlichen und westlichen Teil Deutschlands zu knüpfen und gegebenenfalls auch Vorurteile abzubauen.

Die Intention des Austausches hat sich insofern etwas gewandelt, als dass die SchülerInnen inzwischen alle nach der „Wende“ geboren wurden und durch die Zeit zusammengewachsen sind. Nach wie vor ist es aber wichtig, die Geschichte Deutschlands zu kennen. Der DD-Austausch bietet den SchülerInnen die Möglichkeit, an jährlich wechselnden Themen einen mit Sicherheit spannenden Einblick in die Geschichte Deutschlands zu erhalten.

3D_2019_Reichparteitagsgelände1Unter dem Motto „19-29-39-49-89“ untersuchten die Schüler/innen in diesem Jahr wichtige Eckpunkte der deutschen Geschichte, die auffälligerweise immer die Ziffer 9 in ihrer Jahreszahl beinhalten:

19 - Gründung der Weimarer Republik nach dem ersten Weltkrieg mit einer parlamentarischen Demokratie, die mit der Machtübernahme der NSDAP und Ernennung A. Hitlers zum Reichskanzler 1933 endete, 29 – Weltwirtschaftskrise, die u. a. durch einen starken Rückgang der Produktion, die Zahlungsunfähigkeit vieler Unternehmen, Hyperinflation und massenhafte Arbeitslosigkeit gekennzeichnet war und letztendlich sicher mit zu den verheerenden Vorkommnissen in der weiteren deutschen Geschichte geführt hat, 39 – Beginn des 2. Weltkrieges, 49 – Teilung Deutschlands in BRD und DDR, 89 – Mauerfall.

Bild rechts: die Schülergruppe auf dem Reichsparteitags-Gelände in Nürnberg.

Vom 16. bis 25. Oktober erwarteten die Teilnehmer zu diesen Eckdaten eine Fülle von Veranstaltungen und Arbeitsphasen, in denen sie sich mit der Thematik auseinandersetzen konnten. Im Folgenden ein paar Beispiele.

 

3D_2019_Reichsparteitagsgelände3

Bilder oben und unten: das ehemalige Reichsparteitagsgelände in Nürnberg.

3D_2019_Reichsparteitagsgelände2

3D_2019_Schifflersgrund1Nach einer thematischen Einführungsveranstaltung in der Schule am 17. Oktober recherchierte die Gruppe am 18. Oktober im Haus der Geschichte in Stuttgart zu diesen Themen.

Einen Tag später besichtigte die Gruppe in einer geführten Tour das ehemalige Reichsparteitagsgelände in Nürnberg. In der zugehörigen Ausstellung informierten sich die SchülerInnen über die Hintergründe zur nationalsozialistischen Diktatur des Dritten Reiches. Nach einer Übernachtung in der Jugendherberge Nürnberg ging es mit dem Bus über die ehemalige innerdeutsche Grenze nach Halle.

Unterwegs besichtigte die Gruppe das Grenzmuseum Schifflersgrund (siehe Bild rechts) und erfuhr dabei von einem Zeitzeugen viel über Vorkommnisse und Einzelschicksale an diesem Abschnitt der ehemaligen innerdeutschen Grenze .

3D_2019_Schifflersgrund2

Bilder oben und unten: Grenzmuseum Schifflersgrund.

3D_2019_Schifflersgrund4

3D_2019_Roter OchseIm „Roten Ochsen“, einem ehemaligen Gefängnis und späterer Hinrichtungsstätte des nationalsozialistischen Herrschaftsregimes, sowie Staatssicherheitsgefängnis der DDR, das nun für Besucher als Gedenkstätte zugänglich ist, wurde am Montag u. a. das Regime der DDR näher untersucht. Dort erfuhren die Schüler, in welcher Art und Weise die Staatssicherheit der DDR das System überwachte und wie politisch Andersdenkende dem Ministerium für Staatsicherheit ausgeliefert waren.

Bild rechts: Gedenkstätte Roter Ochsen in Halle

Besonders beeindruckend gestaltete sich hier der Bericht eines Zeitzeugen, der Mitorganisator der Montagsdemonstrationen in Halle war. Die Montagsdemonstrationen waren ein bedeutender Bestandteil der Friedlichen Revolution in der DDR im Herbst 1989, die letztendlich zum Mauerfall geführt haben.

Ergreifend waren auch die Schilderungen des Zeitzeugen darüber, wie er den Mauerfall in Berlin und die Stimmung vor Ort miterlebt hat. Der vorgesehene Besuch der noch in Betrieb befindlichen Justizvollzugsanstalt im selben Gebäudetrakt wurde leider aus aktuellem Anlass abgesagt.

Weitere Einblicke in die Herrschaft des DDR-Regimes erhielten die SchülerInnen bei einem Besuch im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig.

 

Wir hoffen, dass auch in diesem Jahr alle einen interessanten und unvergesslichen Einblick in die deutsche Vergangenheit erhalten haben und sich die neuen Freundschaften noch lange halten werden. Auch wir LehrerInnen blicken auf einen tollen Austausch mit Euch zurück.

 

Linie_rot

 

Textmarke_rot_RBNeue Sitzmöbel im Aufenthaltsbereich werden gut angenommen
Oktober 2019

Zu Schuljahresbeginn sind die neuen Sitz-Hocker geliefert worden; 50 dieser kubusförmigen Sitzgelegenheiten in den Farben der Schule (beige, hellgrau, dunkelgrau und bordeaux-rot) stehen seitdem im Atrium sowie auf der Galerie um das Atrium herum im ersten Obergeschoss zur Verfügung. Ihre Aufstellung hat nicht nur die Atmosphäre im Aufenthaltsbereich des Schulhauses positiv beeinflusst, sondern auch die Aufenthaltsqualität für die Schüler/innen in diesen Bereichen verbessert.

Die neuen Möbel werden nicht nur in den Großen Pause, der Mittagspause und in Hohlstunden gerne genutzt, sondern auch während der Unterrichtszeit, wenn Arbeitsgruppen außerhalb des Klassenzimmers tätig werden. Der einzige Nachteil dieser Hocker ist ihre gute Beweglichkeit: meist stehen die Sitzgelegenheiten abends nicht da, wo sie am Morgen platziert waren und verstellen teilweise auch die Laufwege. Die Reinigungskräfte und die Hausmeister haben durch diese neue Anschaffung eine leidige Zusatzaufgabe bekommen...

Gebaeude_2019_Sitzmoebel_2

Bilder oben und unten: Schüler/innen bei der Gruppenarbeit im Fach Englisch auf der Galerie um das Atrium im ersten Obergeschoss unseres Schulhauses.

Gebaeude_2019_Sitzmoebel

 

Linie_rot

 

Erste_Hilfe_2019_Logo_SSDTextmarke_rot_RBAktueller Stand der Dinge bei der Erste Hilfe-AG und dem Schulsanitätsdienst
Oktober 2019

Text und Fotos: Sabrina Junge

Erste Anlaufstelle bei größeren und kleineren Verletzungen ist seit vielen Jahren unsere Schulsekretärin Frau Schaible, die „Kühlies“ verteilt, Pflaster klebt, tröstet und die Eltern und ggf. den Rettungsdienst informiert.

Bild rechts: das Schullogo des Sanitätsdienstes.

Bild unten: die Schüler/innen des Schulsanitätsdienstes im aktuellen Schuljahr 2019/20 mit ihrer Leitern Sabrina Junge im Schulhof des Robert-Bosch-Gymnasiums.

Erste_Hilfe_SSD im SJ_2019_20_1

2010 hat Frank Milz eine Erste-Hilfe-AG ins Leben gerufen. Ziel dieser AG ist außer der Ausbildung interessierter Schülerinnen und Schüler in dieser Thematik die Qualifizierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Schulsanitätsdienst. Vom Deutschen Roten Kreuz in Ludwigsburg erhielten die Schulsanitäter eine Erste-Hilfe-Tasche, mit den für die Erstversorgung notwendigen Materialien.

Nachdem Frank Milz unsere Schule 2016 verlassen hat und alle bis dahin ausgebildeten Schülerinnen und Schüler inzwischen auch, hat Sabrina Junge den Schulsanitätsdienst und die AG wieder ins Leben gerufen. Sie hat 2017 an einer Qualifizierung von Schullehrkräften im Erste-Hilfe-Programm des Deutschen Roten Kreuzes teilgenommen und bildet seitdem interessierte SchülerInnen aus. Im Schuljahr 2018/19 konnte der Schulsanitätsdienst seine Arbeit dann auch wieder aufnehmen. Dank engagierter SchülerInnen der fünften bis siebten Klasse, steht der Schulsanitätsdienst nun wieder in den Pausen bereit, um Mitschülern zu helfen. Auch bei Sportveranstaltungen, Schulfesten usw. wollen sie in Zukunft dabei sein.

2017 und 2019 hat Sabrina Junge auch Erste-Hilfe-Kurse für interessierte Kolleginnen und Kollegen durchgeführt (siehe Bild unten). Lehrerinnen und Lehrer sind in der Schule und auch bei außerunterrichtlichen Veranstaltungen für viele Kinder/Jugendliche verantwortlich und immer mal kann ein kleineres oder größeres Unglück passieren. Dann ist es gut, wenn man/frau weiß, was zu tun ist.

Erste_Hilfe_Kurs_11_2017_5

Bild oben: die Teilnehmer/innen des Erste-Hilfe-Kurses im November 2017 erfuhren nicht nur, was bei einer Verbrennung, einer Verätzung oder einem Sonnenstich zu tun ist, wie man eine kleinere Wunde oder ein stark blutende Wunde versorgt, wie man eine bewusstlose Person stabil lagert, wie man einen Notruf an die Rettungsleitstelle (Tel.: 112) absetzt oder wie man eine Unfallstelle absichert, sondern auch, wie man durch eine Herzdruckmassage und eine Mund-zu-Mund- bzw. Mund-zu-Nase-Beatmung versuchen kann, einen Patienten wiederzubeleben.

Erste_Hilfe_Tag der offenen Tür 2019_4Seit dem Schuljahr 2015/16 besitzt die Schule außerdem eine Tasche mit 15 Übungsmodellen, mit denen die Wiederbelebung geübt werden kann. Etwa die Hälfte der Lehrerinnen und Lehrer wurde inzwischen in das Programm „Löwen retten Leben“ eingeführt und darf ihr Wissen an Schülerinnen und Schüler weitergeben. Das Ziel der Initiative ist es, die Überlebenswahrscheinlichkeit durch die Integration von Wiederbelebung in den Unterricht zu steigern. Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland bei der Laien-Reanimationsrate nämlich immer noch hinterher. Wir sind überzeugt davon, dass das Tun die Handlungshemmungen aufhebt, eine lebensrettende Maßnahme bei plötzlichem Herzstillstand durchzuführen.

Bild rechts: Beatmungsmodelle und die Sanitätstaschen des Schulsanitätsdienstes am Stand der AG beim Tag der Offenen Tür im Frühjahr 2019.

Der AED (Automatischer Externer Defibrillator), der seit Anfang 2018 in unserer Schule hängt, wird hoffentlich auch dazu beitragen, im Notfall so gut wie möglich helfen zu können.

Im Schuljahr 2018/2019 wurde die Zusammenarbeit mit dem JRK (Jugendrotkreuz) wieder aufgenommen. Die Jugendlichen haben einander kennengelernt und wollen in Zukunft immer wieder gemeinsame Treffen durchführen.

 

Ganz besonders stolz sind die Schulsanitäterinnen und -sanitäter auch auf ihre Schulpullis und T-Shirts, die mit dem Schriftzug „Schulsanitäter“ und ihrem Logo bedruckt sind. Mit ihrer „Dienstkleidung“ werden sie jetzt gut erkannt und die Dienste machen gleich viel mehr Spaß! Ein riesengroßes Dankeschön für das Sponsoring dieser Kleidungsstücke geht an den Gerlinger Ortsverein des DRK und seinen Vorsitzenden Thilo Lang!

Erste_Hilfe_SSD im SJ_2019_20_3

Bild oben: Schulsanitätsdienst im Schuljahr 2018/19: die Schulsanitäter/innen in ihrer “Dienstkleidung” haben während den Großen Pause ein waches Auge auf das Geschehen auf dem Pausenhof,.

Erste_Hilfe_SSD im SJ_2019_20_2

Bild oben: Schulsanitätsdienst im Schuljahr 2018/19:  ein “Notfall” werden fachmännisch erstversorgt.

Erste_Hilfe_SSD im SJ_2019_20_4

Bild oben: Schulsanitätsdienst im Schuljahr 2018/19: der Schulsanitätsdienst kümmert sich um eine “Beinverletzung.”

Erste_Hilfe_SSD im SJ_2019_20_5

Erste_Hilfe_2019_Übungsmodell mit BeatmungsmöglichkeitBild oben: Schulsanitätsdienst im Schuljahr 2018/19 im Schulhof.

Eine tolle Weiterentwicklung sind auch die „Lungen“ für die Übungsmodelle von „Löwen retten Leben“, die die Schule 2019 finanziert hat. Mit ihnen können die Schulsanitäter jetzt nicht nur die Wiederbelebung, sondern auch die Beatmung einer Person mit Kreislaufstillstand üben.

Bild rechts: Übungsmodell mit Beatmungsmöglichkeit.

Im Schuljahr 2019/2020 ist Sabrina Junge in Elternzeit, wird aber von Sabrina Krüger unterstützt. Gemeinsam wollen die beiden Lehrerinnen den Schulsanitätsdienst weiterführen und freuen sich auf die Arbeit mit den engagierten Schülerinnen und Schülern.

Bild unten: Schülerinnen der Erste-Hilfe-AG beim Training am Beatmungsmodell.

 

 

 

Erste_Hilfe_2019_Arbeit_am_Übungsmodell

Linie_rot