Kategorie: Gemeinschaftskunde

  • Jugendkonferenz in der Jahnhalle

    Jugendkonferenz in der Jahnhalle

    Am 4. März 2026 fand in der Jahnhalle in Gerlingen eine spannende Jugendkonferenz statt. Interessierte Jugendliche aus den Stufen 10, K1 und K2 konnten unter dem Motto „Deine Stimme zählt“ austauschen und gemeinsam diskutieren. Dies soll einen Beitrag zur Demokratiebildung und Beteiligung der Schüler leisten. Die Veranstaltung wurde als eine von 150 offiziellen Jugendkonferenzen durch das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg organisiert mit dem Ziel viele junge Menschen zusammenzubringen, um wichtige gesellschaftliche Themen zu diskutieren. Vor Ort trugen die Lehrkräfte des Fachs Gemeinschaftskunde verantwortlich und bereiteten die Konferenz vor.

    Der Tag begann mit einer herzlichen Begrüßung und einer Einführung in die Konferenzthemen. Danach folgte eine Warm-up-Runde, bei der sich die Teilnehmer mit dem Ablauf vertraut machtenund einen ersten Eindruck von den Themen und dem Format der Veranstaltung erhielten.

    Nach einer kurzen Pause ging es in den weiteren Programmpunkten um tiefere Diskussionen und das Erarbeiten von Lösungen in Form der Diskussionsmethode World-Café. Themen waren dabei:

    Jugendbeteiligung

    Demokratie und Staat

    Wirtschaft, Arbeit und Beruf

    Digitalisierung und Künstliche Intelligenz

    Schule und Bildung

    Sicherheit und Frieden

    Engagement für Klima & Nachhaltigkeit

    Jugendliche im Ehrenamt

    Mentale Gesundheit

    Zum Abschluss wurden die Ergebnisse in einem Ergebnis-Pitch präsentiert, bei dem die wichtigsten Forderungen und Ideen der Jugendlichen vorgestellt wurden.

    Gerlingens Bürgermeister Dirk Östringer war ebenfalls vor Ort und sprach über einige wichtige Themen. Er betonte, wie wichtig es ist, über die Art und Weise nachzudenken, wie wir Diskussionen führen. Außerdem sprach er darüber, wie man gute und klare Argumente präsentiert. Er sagte, dass besonders junge Menschen sich mehr an Diskussionen beteiligen sollten. Zum Schluss ging er auf die Bedeutung einer gezielten Strategie ein, um Diskussionen erfolgreich zu führen und Veränderungen zu erreichen.

    Als Höhepunkt werden einige der Schüler als Delegierte unserer Schule die Möglichkeit haben, ihre Ergebnisse auf der „Landesjugendkonferenz 2026“ (15.07.2026 in Stuttgart) den zuständigen Landesministern vortragen.

  • Besuch eines Jugendoffiziers am RBG

    Besuch eines Jugendoffiziers am RBG

    Zum Abschluss Kurshalbjahres besucht der Jugendoffizier David Matei die Basiskurse Gemeinschaftskunde von Herrn Kobald und Frau Kimmel, um mit den Schülerinnen und Schüler über die Wiedereinführung der Wehrpflicht im Kontext der aktuellen sicherheitspolitischen Lage zu diskutieren sowie über das Sondervermögen zu informieren.

  • AMNESTY INTERNATIONAL zu Besuch in Gemeinschaftskunde


    Menschenrechte gelten als universell und dennoch nicht gleichermaßen für alle Menschen. Die NGO Amnesty International hat es sich zum Ziel gesetzt, Menschenrechtsverstöße aufzudecken, neue Menschenrechtsverletzungen zu verhindern und Achtung vor den Rechten zu verschaffen. Um die Arbeit von Amnesty näher kennenzulernen, hat Gemeinschaftskundelehrerin Eva Kimmel einen Referenten des Stuttgarter Zweigs der Organisation in den Unterricht der Kursstufe 2 eingeladen.

    Damit Menschenrechte verteidigt werden können und sich für diese eingesetzt werden kann, braucht es Wissen über diese, weshalb der Vortrag des Referenten von Amnesty International Stuttgart u.a. auf die Fragen „Was sind Menschenrechte?“, „Für wen gelten Menschenrechte?“, „Wie und von wem können Menschenrechte durchgesetzt werden?“ Bezug genommenen hat.

  • Ergebnis Juniorwahl

    Ergebnis Juniorwahl

    Die Juniorwahl, die die Fachschaft Gemeinschaftskunde vom 17. – 19.02. 2025 am RBG für die Klassenstufen 8 bis Kursstufe 2 durchführte, simulierte die Bundestagswahl vom vergangenen Sonntag realitätsnah und stellt so einen Baustein der Demokratieerziehung dar. Das RBG-Ergebnis zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum „echten“ Wahlergebnis: Wahlsieger ist jeweils die CDU/CSU. Es nahmen nur rund 53 % der Wahlberechtigten an der Simulation teil, diese wählten wiederum – ähnlich wie die Jung- und Erstwähler im Bund – vor allem linke Parteien. Am auffälligsten ist der Unterschied im Abschneiden der AfD bzw. der Grünen und der Linken im Vergleich zum tatsächlichen Wahlergebnis.

  • Klassenstufe 9 im Landtag

    Klassenstufe 9 im Landtag

    Wie sieht es im Plenum des baden-württembergischen Landtags aus? Wer sitzt wo? Auf welche Weise kann dort abgestimmt werden und wie wird der Ministerpräsident oder die Ministerpräsidentin gewählt? Solche und andere Fragen wurden im ersten Teil des Besuchs des Landtags auf unterhaltsame Weise thematisiert und beantwortet. Die Schülerinnen und Schüler durften dabei im Plenarsaal Platz nehmen und in einem Rollenspiel die Ministerpräsidentin wählen. Im zweiten Teil hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, einem Abgeordneten des Landtags persönlich Fragen zu stellen. Als Gesprächspartner stellte sich Dr. Markus Rösler (Grüne) zur Verfügung, der selbst in Gerlingen aufgewachsen und Gewinner (und damit auch Vertreter) des Wahlkreises Vaihingen/Enz ist, zu dem auch Gerlingen gehört. Alles in allem war dies ein lehrreicher und überaus interessanter Vormittag.

    Birgit Hecht, GK-Lehrerin

  • Ergebnis der Juniorwahl am RBG

    Ergebnis der Juniorwahl am RBG

    Vom 04.-06. Juni wurde am RBG die Juniorwahl als Wahlsimulation durchgeführt. Eva Kimmel organisierte für die Fachschaft Gemeinschaftskunde das Projekt. Wahlberechtigt waren alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis Kursstufe 2. Für Schüler ab 16, die bei der Europa- und Kommunalwahl am 09.06. das erste Mal wählen durften, war es zugleich eine Vorbereitung zur Wahl.

    Insgesamt lag die Wahlbeteiligung am RBG bei knapp 50%, wobei sie mit steigender Klassenstufe abnahm. Zum Vergleich: bei der „richtigen“ Wahl am 09.06. lag die Wahlbeteiligung mit ca. 65% deutlich höher.

    Die Wahlergebnisse zeigen deutliche Abweichungen vom offiziellen Wahlergebnis der Wahl vom 09.06., aber auch vom Gesamtergebnis der Juniorwahl – das dem offiziellen Wahlergebnis recht nahe kommt.

  • „Jedes Land hat seinen Platz auf der Landkarte“

    „Jedes Land hat seinen Platz auf der Landkarte“

    Die Klassenstufe 10 und das Gemeinschaftskunde-Leistungsfach der Kursstufe 1 erlebten am Montag, 22.04., neunzig Minuten, was europäische Politik bedeutet:  Rainer Wieland, seit 1997 Mitglied des Europäischen Parlaments, war am RBG zu Gast und bot Einblicke „tief aus dem Maschinenraum“ in Brüssel und Straßburg.

    Wieland ist seit 1961 in Gerlingen verwurzelt, saß jahrelang im Gemeinderat und gestaltete darin u.a. die Partnerschaft mit dem englischen Seaham – vor allem aber ist er seit 2009 einer der EU-Parlaments-Vizepräsidenten. Und in dieser Funktion hatte ihn Gemeinschaftskundelehrerin Birgit Hecht eingeladen. Hintergrund ist die bevorstehende Europa- und Kommunalwahl am 09. Juni 2024, bei der erstmals das Wahlrecht ab 16 Jahren gilt. Viele Zehntklässler dürfen also bereits wählen. Wegen des „Abstandsgebots“, dass parteipolitische Veranstaltungen vor einer Wahl an Schulen untersagt, berichtete Wieland vor allem von dem Teil der politischen Arbeit, der in den Schlagzeilen unsichtbar ist – und hielt ein kluges Plädoyer vor den knapp 80 anwesenden Schülern, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.

    In seinem knappen Einführungsvortrag schilderte Rainer Wieland seine berufliche und politische Laufbahn. Anschließend hatten die Anwesenden 60 Minuten Zeit, Fragen zu stellen. Dabei kamen ganz unterschiedliche Aspekte zur Sprache: Was war bisher Ihr größter Erfolg in der Politik? Welche Hürden hatten Sie auf Ihrer Laufbahn zu überwinden? Wie hat sich das Parlament in den letzten Jahrzehnten verändert? Spürt man angesichts der aktuellen Kriege und Krisen Unruhe und Anspannung unter den Abgeordneten? Wieland nahm sich Zeit, die Fragen ausführlich zu beantworten, räumte mit manchen Vorurteilen auf und ließ auch grundsätzliche Überlegungen über die Bedeutung von Parteien oder die Herausforderungen und Chancen der Zusammenarbeit in einem vielgestaltigen Europa einfließen. „Jedes Land hat seinen Platz auf der Landkarte. Und von dem Platz kann es nicht weg“, formulierte Wieland als Kern einer europäischen Perspektive auf politische Sachfragen. Er erläuterte, wie wichtig es ist, die unterschiedlichen Sichtweisen zu bedenken, die Besonderheit des anderen zu sehen, indem er die Auswirkungen für Fragen der Landwirtschaft, der Außenpolitik, der Geschichtsauffassung usw. an Beispielen skizzierte – bis hin zur der EU-Richtlinie für Sportboote. Anhand unspektakulär wirkender Themen wie der Einführung eines Unions-Patentes, der Benennung von Gebäuden und  Räumen oder des SEPA-Beschlusses wurde anschaulich, wie vielschichtig und kleinteilig politische Arbeit auf europäischer Ebene ist.
    Wichtig für die Politik seien die „Basics“, wozu Nation, Religion und das Recht zählten. Vor jedem notwendigen und wichtigen Streit über Sachfragen müssten in diesen Bereichen grundsätzliche Spielregeln akzeptiert sein, die Wieland in einfacher, für die Schüler griffiger Sprache, definierte. Demokratie bedeute, dass „nicht der Pflasterstein entscheidet“.
    Mit dem Zitat des ehemaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann: „Der Friede ist der Ernstfall, in dem man sich bewähren muss“, schloss er die Veranstaltung und bezeichnete das bequeme Sofa als heutzutage „mächtigsten Gegner“ der Politik. Sein Publikum forderte er heraus, diese Bewährungsaufgabe anzunehmen.

    Wieland zeigte sich als engagierter  und glaubwürdiger Europapolitiker – und gewann damit die konzentrierte Aufmerksamkeit der allermeisten seiner jungen Zuhörer über die vollen 90 Minuten.

  • Deutsche Sicherheitspolitik unter dem Eindruck der „Zeitenwenden“

    Deutsche Sicherheitspolitik unter dem Eindruck der „Zeitenwenden“

    Am 12.4.2024 bekamen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 im Rahmen des Gemeinschaftskunde-Unterrichts, Besuch von Herrn Hauptmann Jungmann, einem Jugendoffizier der Bundeswehr. Vor dem Eindruck der aktuellen Krisenereignisse der Welt, von der Ukraine über Israel bis hin zum Golf von Aden bekamen die SUS Informationen aus erster Hand, was Sicherheitspolitik heute bedeutet und vor welchen sicherheits- und verteidigungspolitischen Herausforderungen Deutschland in Europa, der NATO und der Welt steht.  Organisiert wurde die Veranstaltung von Fachlehrer Fabian Kobald.

  • GMK informiert – WM 2022 in Katar

    GMK informiert – WM 2022 in Katar

    Der LK Gemeinschaftskunde (Abitur 2022) hat einen kleinen Podcast zum Thema WM in Katar aufgenommen.

    Hört rein!