Kategorie: Spanisch

  • ¡Estamos de vuelta!

    ¡Estamos de vuelta!

    Die beiden folgenden Berichte schildern die Sprachfahrt nach Barcelona aus Sicht der Teilnehmer:

    Hola
    ¡Estamos de vuelta!
    Am 26.01.26 begann für die Spanischkurse der Klassenstufe 10 unsere langersehnte Sprachreise nach Spanien. Um 7 Uhr in der Früh füllte sich am Stuttgarter Flughafen der Schalter nach Barcelona mit den Spanischschülern des Robert-Bosch-Gymnasiums. Unsere Lehrer Frau Nin-Ramon, Frau Seifried und Herr Müller mittendrin.
    Voller Aufregung und mit Gepäck beladen landeten wir planmäßig in Barcelona und begaben uns in unsere Unterkunft. Schnell ausgepackt, kurz umgezogen, dann fuhren wir mit der Metro in die Innenstadt, um von dort aus zu Fuß zum Hafen Port Vell zu gelangen. Empfangen von einem Trubel aus Menschen und vielen außergewöhnlichen Straßenkünstlern begaben wir uns als Erstes zu einem riesigen, modernen Shoppingcenter. Dort aßen wir eine Kleinigkeit, bevor wir schließlich den Hafen und die naheliegende Plaza de Catalunya erkundeten, welche auch unser allabendlicher Treffpunkt sein würde, bevor es zurück in die Unterkunft ging.
    Am Dienstag startete unser Tag mit Unterricht in der Sprachschule „Enforex“. Jeden Morgen von 9 bis 14 Uhr wiederholten wir in Kleingruppen z. B. Grammatik und Sprache, übersetzten Namen
    deutscher Märchen oder spielten verschiedene Wortspiele. Große Freude gab es in den kleinen Pausen, in denen wir uns Snacks zur Stärkung in einem naheliegenden Supermarkt namens „Mercadona“ besorgten. Nach dem Unterricht teilten wir uns erneut in Kleingruppen auf. Die einen besuchten den mosaikbeschmückten Parc Güell, während andere sich auf erneute Shoppingtouren begaben oder
    weitere Orte in Barcelona erkundeten. Auch an diesem Abend versammelten wir uns in der Unterkunft, hörten Musik, spielten
    Gesellschaftsspiele in den Gemeinschaftsräumen oder saßen einfach zusammen bis in die späte Nacht hinein.
    Diese war kurz, nun war es schon Mittwoch. Kurz gefrühstückt, dann wieder Unterricht. Auch an diesem Nachmittag waren die Interessen verschieden, weshalb es die Möglichkeit gab, sich in ganz Barcelona in Kleingruppen frei zu bewegen. Weitere Sehenswürdigkeiten wurden erkundet, wie der Arc de Triomf, oder es wurde durch die Gassen des Barrio Gótico geschlendert. Wir waren umgeben von kleinen Cafés, tollen Restaurants bis hin zu unzähligen kleinen Souvenirläden. Alles,
    was das Herz begehrt. Wäre da nicht das Regenwetter gewesen, das uns alle sehr zu schaffen machte.
    Am vorletzten Tag ging es für uns zur beeindruckenden Sagrada Família, einer „Basilika“, welche zum 100. Todestag von Gaudí planmäßig fertiggestellt werden sollte. Am Nachmittag ging es zurück zum Hafen Port Vell und natürlich zu Barceloneta, dem Strandviertel Barcelonas. Türkisblaues Meer mit feinstem Sandstrand erfreute uns trotz Regen und schlechten Wetters.
    Nach dem letzten erfolgreichen Tag an der Sprachschule erhielten wir mit großem Stolz alle unsere wohlverdienten Sprachdiplome.
    Wir bedankten uns herzlich bei unseren Lehrerinnen und verabschiedeten uns mit einem großen Lächeln.
    Die Koffer im Hostel holen, eine letzte Metrofahrt zum Flughafen, schon saßen wir erschöpft und voll Vorfreude auf unsere Familien zuhause im Flugzeug.
    Wir möchten uns noch einmal im Namen der ganzen Spanischklassen bei Frau Nin-Ramon, Frau Seifried und Herrn Müller für die Begleitung und die tolle Zeit, die wir mit Ihnen und Sie mit uns verbringen durften, bedanken.
    ¡Muchas gracias!

    Im Januar machten wir uns mit rund 50 Schülerinnen und Schülern der
    Spanisch-Klassenstufen auf den Weg nach Barcelona. Der Flug von
    Stuttgart dauerte nur etwa zwei Stunden, sodass wir am Montagmorgen voller Vorfreude in der katalanischen Metropole landeten.
    Der Montag war dem Ankommen gewidmet, ohne Sprachunterricht, sodass wir die Stadt direkt in Kleingruppen entdecken konnten. Ab Dienstag bis Freitag wurden wir dann täglich von 9 bis 14 Uhr in unseren Sprachkursen unterrichtet, aufgeteilt nach Niveaustufen. Drei engagierte Professorinnen halfen uns, unsere Spanischkenntnisse spielerisch zu vertiefen.
    Nachmittags erkundeten wir weiter die Stadt und tauchten in das
    bunte Treiben Barcelonas ein. Dabei erlebten wir so manchen lustigen
    Moment, etwa als sich das Metro-System als Herausforderung erwies
    und der eine oder andere sich verirrte… Solche
    kleinen Missgeschicke sorgten für viel Heiterkeit und unvergessliche
    Erlebnisse. Zum Abschluss der Reise gab es noch eine kleine Panne: Ein Schüler verlor seinen Koffer, doch glücklicherweise wurde alles wieder wohlbehalten zurückgebracht.
    Insgesamt war unsere Barcelona-Reise eine wunderbare Mischung aus
    Lernen, Spaß und unvergesslichen Momenten.

  • In Barcelona

    In Barcelona

    Bericht: die Teilnehmerinnen S.K. und P.T. (Kl. 10)

    Am Sonntag, den 26.01.2025, um 7:30 Uhr trafen sich alle Spanisch-Schüler der Klassenstufe 10 am Flughafen in Stuttgart, um die fünftägige Sprachreise vom 26.01. bis 30.01.2025 nach Barcelona anzutreten. Begleitet wurden sie von den Lehrkräften Frau Nin-Ramon, Herrn Schmidt und Herrn Meier.

    Nach der Ankunft in Barcelona wurden die Zimmer in einem Hostel in der Nähe des Flughafens bezogen. Von Montag bis Mittwoch nahmen alle vormittags an einem vierstündigen Sprachkurs der Sprachschule Enforex im Zentrum von Barcelona teil. Die Schüler wurden dabei in zwei Gruppen aufgeteilt. Philipp, einer aus unserer Gruppe, beschrieb den Unterricht folgendermaßen: „Erst ein bisschen langweilig und lang, aber am Dienstag besser.“ Im Anschluss erhielt jeder eine Urkunde zur erfolgreichen Teilnahme am zwölfstündigen Sprachkurs auf dem Sprachniveau A2.

    An den Nachmittagen erkundeten wir die katalanische Metropole: Am Montagnachmittag ging es in den Park Güell, der von Antoni Gaudí entworfen und zwischen 1900 und 1914 erbaut wurde. Ursprünglich war der Park als Gartenstadt für wohlhabende Bürger geplant, doch dies konnte aus verschiedenen Gründen nicht realisiert werden. 1923 kaufte die Stadt Barcelona das Gelände und machte es zu einem öffentlichen Park. Seit 1984 gilt der Park Güell als UNESCO-Weltkulturerbe und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Barcelonas. Durch seine Lage auf einem Hügel bietet sich eine tolle Aussicht über die Stadt bis hin zum Meer. Die beeindruckende Architektur und die Aussicht entgingen niemandem. Ein Schüler: „Ein eindrucksvoller Park mit einzigartiger Architektur.“

    Am Dienstagnachmittag nahm die Gruppe an einer deutschsprachigen Führung durch Barcelonas berühmteste Baustelle teil: die Sagrada Familia. Dabei lernten sie die drei verschiedenen Hauptfassaden kennen, die den wichtigsten Phasen im Leben Jesu gewidmet sind (Geburts-, Leidens- und Glorienfassade). Die Geburtsfassade wurde als einzige noch zu Gaudís Lebenszeit fertiggestellt. Auch im Inneren der Kirche konnte man die imposante Bauweise bewundern. Vielen fiel das beeindruckende Farbspiel durch die Glasfenster auf. Hier einige Eindrücke:

    „Sehr schön.“ (M. K.)
    „Beeindruckend.“ (H.)
    „Organisch, natürlich, imposant – ein prachtvoller Termitenhügel.“ (Herr Schmidt)

    Den letzten ganzen Tag verbrachten wir damit, den Strand zu besuchen und durch die Innenstadt zu bummeln.

    Ganz herzlich möchten wir uns bei Frau Nin-Ramon bedanken, da ohne sie die gesamte Sprachreise nicht stattgefunden hätte. Ebenso danken wir Herrn Meier und Herrn Schmidt für ihre Begleitung. Die Reise wird uns in sehr positiver Erinnerung bleiben.

    Der vom spanischen Architekten Antoni Gaudi (1852-1926) entworfene Park, der nach dem katalanischen Politiker und Mäzen Eusebi Graf von Güell benannt ist.
    Die Sagrada Familia – Der Bau der von Antoni Gaudi geplanten Basilika wurde 1882 begonnen – die Fertigstellung ist derzeit für 2033 geplant.
    Farbspiel in der Sagrada Familia
  • Sprachreise nach Barcelona – Klasse 10

    Sprachreise nach Barcelona – Klasse 10

    Unsere Zeitrechnung bei dieser Sprachreise beginnt am 24. September 2023, als sich der Spanischkurs von Frau Nin Ramon mit Herrn Meier und Frau Nin Ramon am Flughafen trifft. Enthusiastisch und voller Vorfreude beginnt dann die Reise. Kurz vor eins in den Flieger setzen und losfliegen, um 15 Uhr landen und Gepäck abholen, mit der U-Bahn zur Hostel fahren und Gepäck abladen.
    Daraufhin ging es für uns in die Stadt, um erste Eindrücke von der Stadt zu bekommen. Empfangen wurden wir am Plaza de Cataluña von einer riesigen Menschenschar, welche sich um mehrere 3 Meter große, auf Stelzen laufende, als Könige, Adelige und Heilige verkleidete Menschen tummelte. An der großen Menschenmasse vorbei gings durch die Stadt weiter zum Port Vell, wo wir zu Abend aßen mit einem großartigen Blick auf die Bucht. Nach dem Abendessen ging es dann mit guter Laune zurück zum Hostel. Der Abend ging dann entspannt um halb eins zu Ende.
    Am darauffolgenden Tag ging es zum Playa de la Barceloneta, wo man schwimmen oder einfach ein bisschen am Strand entlanglaufen konnte. Nach dem Mittagessen ging es für die Gruppe erneut durch die Stadt Richtung Sagrada Familia, wo wir eine äußerst interessante Führung hatten. An diesem und auch an allen folgenden Tagen wurde das Licht so gegen ein Uhr ausgemacht.
    Jedenfalls ging es am nächsten Tag zum Parc Güell, davor jedoch hatten wir auch zum ersten Mal Unterricht, welcher oftmals aus müden Schüler und Schülerinnen und einer sehr freundlichen und motivierten Lehrerin bestand, was aber nicht unbedingt schlimm war. Jedenfalls ging es nach dem Unterricht zum Parc Güell, bei welchem man von ganz oben einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt, die Sagrada Familia und natürlich das Meer hatte.
    Ich persönlich würde den Parc Güell auf jeden Fall weiterempfehlen.
    Den folgenden Vormittag verbrachten wir wieder im Unterricht, ehe die Klasse zum Mittagessen zur Arenas de Barcelona ging. Das ist die ehemalige Stierkampfarena, welche jetzt eine Einkaufshalle ist. Mit wohlgenährten Bäuchen fuhr die Gruppe anschließend nach Sitges. Sitges ist ein schönes Städtchen am Wasser mit einigen Läden für Touristen und einem, zwar kleinen, aber schönen Strand und, wie es nicht anders zu erwarten war, warmem glasklarem Wasser. Auch in Sitges wurde der Tag mit tollem Essen und einem wundervollen Sonnenuntergang beendet.
    Und dann kam auch schon der letzte Tag. Der Unterricht in der Schule hat, wie eigentlich immer, großen Spaß gemacht. In der Arenas de Barcelona noch kurz was essen, dann ging es auch schon Richtung Flughafen, wo man übermüdet noch etwas essen konnte, bevor es Richtung Heimat ging.
    N. O.

    Strandpromenade Barcelona
    Das Innere der Sagrada Familia
    Der Playa de Sitges
  • Nachwuchswettbewerb Abrimos Puertas

    Nachwuchswettbewerb Abrimos Puertas

    Dank der Initiative von Herrn Meier hatte unsere Referendarin Frau Hammer vergangenen September eine Unterrichtsstunde beim Nachwuchswettbewerb Abrimos Puertas im Fach Spanisch eingereicht. Dieser Wettbewerb wird vom Deutschen Spanischlehrerverband und dem Ernst Klett Verlag veranstaltet. Die eingesendete Stunde mit dem Titel ¡Y el Premio Social del RBG es para…! Cinco jóvenes que han cambiado el mundo hielt sie zu Schuljahresbeginn in ihrer 10. Klasse in Spanisch. Ziel war die Schulung des monologischen und dialogischen Sprechens. Die Stunde handelte von einer Preisverleihung an einen von fünf Jugendlichen aus Lateinamerika, deren soziales Engagement die Welt veränderte. Im Dezember erfuhr Frau Hammer, dass die Jury sie als eine von drei Preisträgern auswählte, weshalb sie nach Eichstätt zur Preisverleihung eingeladen wurde. Am 11. März wurde ihr bei den Jornadas Hispánicas der 1. Preis übergeben. Während der Preisverleihung wurde auch der Name unserer Schule erwähnt. Wir freuen uns sehr und danken Herrn Meier für seinen Einsatz, den Schülerinnen und Schülern der Klasse 10 für ihre Mitarbeit und Frau Hammer für ihre Unterrichtsstunde! ¡Enhorabuena!

     

  • El cruce de vidas: Klasse 10 begegnet Lebenswelten aus Venezuela und Kolumbien

    El cruce de vidas: Klasse 10 begegnet Lebenswelten aus Venezuela und Kolumbien

    Text: Nina Hammer, Spanisch-Referendarin am RBG

    Im Spanischunterricht haben wir uns in den vergangenen Wochen intensiv mit dem Thema der Immigration von Venezuela nach Kolumbien beschäftigt. Im Zentrum stand die Schulung des Hörsehverstehens mittels der Miniserie Inmigrantes, vidas cruzadas (2019) sowie der Austausch mit Venezolaner*innen und Kolumbianer*innen. Wir lernten das Leben der Protagonisten Javier, Lina und Aurora kennen und setzten uns mit ihren Problemen, Zielen und Träumen auseinander. Hierbei analysierten wir das Zusammenspiel von Inhalt und Ästhetik und arbeiteten mit iPads und digitalen Tools. Ein diario mit Arbeitsblättern begleitete unseren Lernprozess. Um einen persönlichen Bezug herzustellen, wurden Interviews mit den beiden Bekannten von Frau Hammer, Jesús Andrés Colman Añez und José Rodolfo Devera Ara aus Venezuela, für die Klasse 10 gedreht. In diesen erzählten sie uns ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Thema Migration. Darüber hinaus produzierte das Rote Kreuz in Kolumbien ein Video für uns, in dem das dortige Hilfszentrum gezeigt wurde und das medizinische Personal berichtete wie es die Migrant*innen unterstützt. Um mehr über das Land Kolumbien zu erfahren, wurde Laura Cañizares aus Bucaramanga als Gast online in das Klassenzimmer zugeschaltet. Die Schüler*innen interviewten sie zu den kulturellen Besonderheiten sowie zu ihrer Migrationserfahrung von Kolumbien nach Deutschland. Zusätzlich beantwortete der Regisseur Raúl Gutiérrez der Serie unsere Fragen in einem Video aus Kolumbien. In diesem sprach er über die Protagonisten, erklärte uns die Bedeutung von Inmigrantes, vidas cruzadas sowie Gründe für sein gewählte Ende. Da es bisher keine zweite Staffel der Serie gibt, drehten wir im Unterricht mittels der App Puppet Pals auf dem iPad die Fortsetzung in Form eines Animationsvideos. Die Schüler*innen arbeiteten in der Einheit begeistert mit und schätzten insbesondere den persönlichen Austausch mit den Lebenswelten aus Venezuela und Kolumbien. Sie hoben hervor „viel Neues über Südamerika gelernt zu haben“, bezeichneten die Thematik als „aktuell“ und „spannend“ sowie den Unterricht als „abwechslungsreich“.