Ein Bericht von A.S. (K2)
Auf der Landesjugendkonferenz können Jugendliche einmal im Jahr ihre Meinungen, Ideen und Wünsche direkt mit Vertretern aus der Landespolitik diskutieren. Dabei werden die Ergebnisse der Jugendkonferenzen, die über das Schuljahr verteilt an verschiedenen Schulen in Baden-Württemberg stattfanden, gebündelt und Schwerpunkte für die politische Weiterarbeit per Abstimmung festgelegt. Ich war in diesem Jahr mit dabei und berichte im folgenden Text von meinen Erfahrungen.
Die Landesjugendkonferenz 2025 fand am 15. Juli im SpOrt, einem Tagungshaus in Stuttgart, statt. Daran teilgenommen haben ca. 450 Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg. Während der Veranstaltung boten verschiedene Stände die Möglichkeit, sich über die Arbeit des Landesschülerbeirats und des neu gegründeten Landesjugendbeirats zu informieren und mit Mitgliedern ins Gespräch zu kommen.
Gegen 9:30 Uhr startete das gut moderierte Programm mit einer Vorstellungsrunde und einem Vortrag des Generation Z-Experten Felix Behm. Im Anschluss stellte der Vorsitz des Landesjugendbeirats die Ergebnisse der 70 Jugendkonferenzen, die im Schuljahr 24/25 stattfanden, vor. Schwerpunktthemen waren unter anderem Demokratiebildung, digitale Medien & KI, mentale Gesundheit und Schule & Bildung der Zukunft.
Im darauffolgenden Gespräch äußerten sich Kultusministerin Theresa Schopper und Sozialminister Manfred Lucha zu verschiedenen Fragen aus dem Publikum und gaben Einblicke in ihre Tätigkeitsfelder und Handlungsmöglichkeiten.
Nach der Mittagspause gab es erneut die Möglichkeit mit Politikern in den Austausch zu kommen und Forderungen zu äußern. Vier Landtagsabgeordnete unterschiedlicher Fraktionen positionierten sich bei einer Podiumsdiskussion zu verschiedenen, von den Jugendlichen vorgeschlagenen Themen, zum Beispiel „Sollte es ein Schulfach für das Leben nach der Schule geben?“ oder „Sollte das Wahlalter auf 16 Jahre gesenkt werden?“. Es wurde munter diskutiert, abgestimmt,
beraten und informiert.
Zum Schluss konnte man sich in vier verschiedenen Foren in kleinerem Rahmen mit einem Thema auseinandersetzen und Meinungen mit Experten, Politikern und anderen Jugendlichen austauschen.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Zusammenfassung der zentralen Forderungen und eine Feedback-Runde per Live-Voting.
Mir hat besonders gut gefallen, sich mit anderen Schülerinnen und Schülern zu vernetzen, Meinungen auszutauschen und sich gemeinsam für eine gute Zukunft einzusetzen. Die Landesjugendkonferenz schafft Möglichkeiten für Jugendliche, sich in
der Politik zu engagieren und seinen Anliegen Gehör zu verschaffen und ist damit aus meiner Sicht ein wichtiger Beitrag zur Meinungsbildung und Stärkung der Demokratie.
In diesem Sinne, informiert euch über das politische Geschehen, diskutiert respektvoll miteinander und setzt euch für die Themen ein, die euch wichtig sind! Vielleicht habt ja auch ihr Lust, bei der nächsten Landesjugendkonferenz dabei zu sein…
Weitere Infos hier auf der Seite des Kultusministeriums (Link).

