„Was bleibt, wenn sich alles bewegt“

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Der Leistungskurs Kunst des Robert-Bosch-Gymnasiums stellt bis zum 29. August im Rathaus aus.

Die Ausstellung gibt Einblicke in kreative Prozesse, persönliche Entwicklungen und die Freude am Experimentieren. Gezeigt werden Arbeiten aus den vergangenen zwei Schuljahren, die unterschiedliche Techniken, Themen und individuelle Ausdrucksformen miteinander verbinden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Stillleben. Im Mittelpunkt stehen alltägliche Gegenstände – Dinge, die uns ständig begegnen und doch oft unbeachtet bleiben. Durch ungewöhnliche Kombinationen, neue Perspektiven und gezielte Lichtstimmungen entstehen überraschende Bildwelten. So stellt sich die Frage: Was macht ein Objekt bildwürdig – und warum nicht gerade das Gewöhnliche?

Ein weiterer Fokus widmet sich Körper und Bewegung. Pappmaché-Arbeiten setzen sich auf unterschiedliche Weise mit dem Mythos des Sisyphus auseinander. Tonarbeiten zeigen die poetische Verschmelzung einer menschlichen Figur mit einer Erdnuss und thematisieren auf kreative Weise Emotionen sowie körperlichen Ausdruck. Zeichnungen und Collagen ergänzen die Ausstellung und verdeutlichen die Vielfalt der künstlerischen Ansätze.

Die Ausstellung lädt dazu ein, Gewohntes neu zu betrachten und unterschiedliche Perspektiven auf Alltag, Körper und Bewegung zu entdecken. Alle Werke sind bis zum 29. August im Gerlinger Rathaus zu sehen.

Eva E. Gawol

Bericht der Ludwigsburger Kreiszeitung über die Ausstellungseröffnung: https://www.lkz.de/lokales/landkreis-ludwigsburg_artikel,-wie-gerlinger-schueler-alltaegliche-dinge-gekonnt-in-szene-setzen-_arid,869773.html

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