Abi 2022: Jahrgang stilvoll verabschiedet

Der Abend in Bildern:

12 Jahre Schulzeit zu Ende und eine neue Phase des Lebens beginnt. Ein Grund zu feiern! Am Freitag, 08.07.2022, ist der aktuelle Abiturjahrgang feierlich verabschiedet worden. Bei der Zeugnisverleihung mit anschließendem Stehempfang wurden die 52 Absolventinnen und Absolventen mit Glückwünschen und Ratschlägen und natürlich ihren Zeugnissen sowie Preisen und Auszeichnungen „ins Leben entlassen“. Musikalisch veredelt wurde die Feier mit Beiträgen des Musikkurses der Stufe unter der Leitung von Johannes Schmid.

Die frisch ernannte Schulleiterin Silke Scholz begrüßte alle Gäste, darunter auch Bürgermeister Dirk Östringer sowie ihren Amtsvorgänger Eberhard Blanz. In ihrer Rede knüpfte sie an das Abimotto des Jahrgangs „The winner takes it all“ (passend zum Abba-Revival) an, schränkte aber ein: Anders als im Songtext gebe es heute Abend nur „Winner“ und keine „Looser“; zudem habe jeder einzelne sein Abiturzeugnis nicht gewonnen, sondern eher erarbeitet. Sie dankte allen Unterstützern auf dem Weg dahin. Während der Song von Abba nur „Winner“ und „Looser“ kenne, gebe es in Wirklichkeit noch sehr viele Grautöne dazwischen. Sie wünschte den Absolventen für ihre Zukunft Mut auch zu Richtungswechseln und zu diesen Grautönen, aber auch, dass jeder dieses besondere Gefühl des Abends, ein Winner zu sein, noch öfter im Leben erfahren werde.

Gemeinsam mit Oberstufenberaterin Anja Beuchle überreichte Silke Scholz anschließend jedem sein Abiturzeugnis. Für herausragende Leistungen in einzelnen Fächern sowie die besten Notenschnitte gab es ebenfalls Preise. Besonders beeindruckend: zwei Schülerinnen erreichten die Traumnote von 1,0, ein Schüler die 1,1. 

Bürgermeister Dirk Östringer beglückwünschte die Abiturienten auch im Namen des Gemeinderates und  dankte ihnen für ihr Durchhaltevermögen gerade während der von Coronaeinschränkungen geprägten Zeit der Kursstufe, aber auch für das vielfältige Engagement in der Stadt, etwa im Jugendgemeinderat. Er machte Mut, sich an der Lebenskreuzung, an der sie jetzt stehen, sich Zeit zu nehmen und gut zu überlegen: Wo geht es hin?, aber sich auch auf den Weg zu machen, schließlich entwickele sich vieles erst Schritt für Schritt. Ganz besonders betonte Östringer, wieviel jeder seinen Eltern während dieser 12 Jahre Schulzeit zu verdanken habe.

Die Elternbeiratsvorsitzende Martina Merchant blickte vor allem auf das Besondere dieses Jahrgangs im Zusammenhang mit den Corona-Schwierigkeiten zurück: vom Textmarathon über den Schnellkurs im Digitalen samt Anfangsholprigkeiten und betonte: es hat auch sein Gutes, Außergewöhnliches gemeinsam zu meistern, das schaffe Zusammengehörigkeit. Sie bedankte sich bei allen Beteiligten der Schulgemeinschaft: Schulleitung, Kollegium, der Schulsekretärin Heike Schaible, den OBerstufenberaterinnen Anja Beuchle und Claudia Hellriegel, den Hausmeistern.
Auch das Engagement der langjährigen Elternvertreter der Stufe sowie der Stufen- und Schülersprecher hob sie hervor Schülersprecher. Natürlich gab es auch gute Ratschläge mit auf den Weg. Jedem seien in den letzten Jahren – neben den Wurzeln in Familie, Stadt und Schule – Flügel gewachsen. Nun sei es an der Zeit, diese auszuprobieren: „Its time to say goodbye“.

Das Schlusswort hatten die Abiturienten: in der Stufenrede blickten die zwei Rednerinnen auf ihre
eigene Schullaufbahn am Gymnasium zurück. In der Kursstufe seien die beiden beherrschenden Themen Corona mit all seinen Begleiterscheinungen gewesen – was auch sein Gutes habe, schließlich könne man manches darauf schieben; daneben das Lernen, da es sonst kaum etwas andres gab während der Lockdownphasen. Sie betonten, dass der Jahrgang dennoch im Lauf der Kursstufe zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen sei und sogar Abistreich und Abiball auf die Beine gestellt habe: „Jedes frühere Ich von uns wäre stolz auf uns heute“. Der abschließende Dank schloss alle ein, die am Schulleben und in der Schule am Gelingen der Schulzeit beteiligt waren, mit einem besonders kräftigen Applaus für die Eltern. Zum Schluss blickten die Rednerinnen nach vorne: sie wünschten ihrer Stufe, dass „wir erreichen, was wir erträumen: The winner takes it all“.