Der dreitägige Französisch-Austausch mit der Gerlinger Partnerstadt Vesoul, der jedes Jahr gemeinsam mit der Realschule durchgeführt wird, findet in diesem Jahr Mitte Juni statt. Es nehmen Schüler der Klasse 7 teil, die im 2. Lernjahr Französisch sind. Zuerst fahren die Gerlinger vom 15.-17.06. nach Vesoul, eineWoche später besuchen die Vesouler Gäste uns vom 22.-24.06.
Im Rahmen des 60-jährigen Jubiläums des Schüleraustauschs durften wir vom 9. bis 11. April 2025 die Vesouler Austauschgruppe zu einem Gegenbesuch in Gerlingen willkommen heißen.
Die Vorfreude war groß, als die französischen Jugendlichen am Mittwoch in Gerlingen eintrafen. Im Atrium des RBG wurden sie herzlich empfangen – durch Herrn Bürgermeister Dirk Oestringer, die beiden Schulleitungen von RBG und Realschule Gerlingen sowie eine Zeitzeugin, die selbst Teil des Austauschs war. Der erste Abend klang gemütlich in den Gastfamilien aus.
Ganz im Sinne des Mottos „Sport verbindet“ stand der Donnerstag im Zeichen der Bewegung: Nach dem regulären Unterricht in der ersten und zweiten Stunde nahmen die deutschen und französischen Jugendlichen an einem Sportturnier teil, bei dem vor allem Teamgeist im Vordergrund stand. Ein weiteres Highlight war der gemeinsame Besuch der Wilhelma in Stuttgart.
„Quelle vue magnifique !“: Am Freitag, dem letzten Tag des Besuchs, genossen die Schülerinnen und Schüler den herrlichen Ausblick vom Schloss Solitude, bevor sie zur Gerlinger Feuerwehr wanderten. Damit fand der Jubiläumsaustausch einen Abschluss: Was im Rathaus in Vesoul begonnen hatte, endete in der Feuerwache von Gerlingen.
Merci à Vesoul – et à l’année prochaine !(09.04.2025 – 11.04.2025)
2024 feierte Vesoul das 60-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Gerlingen. Auch der Schüleraustausch zwischen den Städten blickt ein Jahr später auf sechs Jahrzehnte zurück. Vom 17. bis 19. März besuchten Schülerinnen und Schüler des RBG und der Realschule Gerlingen die Partnerschulen in Vesoul. Der Austausch versprach durch ein abwechslungsreiches Programm intensive interkulturelle Erfahrungen und bekräftigte die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft für beide Seiten des Rheins.
Nach der Anreise mit Abstecher zur Hochkönigsburg wurden die deutschen Gäste im Rathaus von Vesoul empfangen. Ein besonderer Moment war die Darbietung des selbstkomponierten Liedes „Es lebe l‘amitié“, das die deutsch-französische Verbundenheit unterstrich. Am zweiten Tag begleiteten die Jugendlichen ihre Gastgeber in die Schule, bevor sportliche Aktivitäten den Nachmittag prägten, bei denen ein deutsch-französischer Teamgeist bewiesen wurde. Der letzte Morgen begann mit einer Stadtrallye, gefolgt von der Gestaltung einer gemeinsamen Freske als Zeichen der Freundschaft. Zum Abschluss erklang erneut das Jubiläumslied, diesmal gemeinsam von den französischen und deutschen Schülerinnen und Schülern angestimmt.
Gerade in politisch unsicheren Zeiten ist der Schüleraustausch von großer Bedeutung. Ein besonderer Dank gilt den Vesouler Gastgebern, die diesen besonderen Austausch ermöglicht haben. – Auf weitere 60 Jahre … Es lebe l’amitié!
So ein warmherziger Empfang! Die Vorfreude war groß, als wir am Mittwoch (10.04.) Richtung Frankreich fuhren. Wir besichtigten auf dem Weg die Festung Hochkönigsburg im Elsaß, bevor wir, etwas aufgeregt, in Vesoul ankamen. Schon von weitem konnten wir vom Bus aus die große Deutschlandfahne sehen, mit der wir gegen 16:30 Uhr in Vesoul erwartet wurden. Im Salle Parisot begrüßte uns (36 Sechstklässler des Robert-Bosch-Gymnasiums und der Realschule) Bürgermeister Alain Chrétien mit seiner Ersten Beigeordneten, Sandrine Abrant-Grandgirard, herzlich. Anschließend gab es noch einen kleinen Snack und ein Geschenk für alle, bevor die Gastfamilien uns mit nach Hause nahmen, wo wir den Abend gemeinsam verbrachten. Am Donnerstagmorgen gab es im Collège viel zu erzählen. Hier verbrachten wir einen interessanten Vormittag im regulären Schulunterricht. Das anschließende gemeinsame Mittagessen fand in der Schulkantine statt. Nach dem Mittagessen brachte uns ein Bus zum Vesouler See, dem Lac de Vaivre. In gemischten Mannschaften versuchten wir in einem Staffellauf-Spiel so viele Punkte wie möglich zu bekommen und gegen 16:30 Uhr brachte uns der Bus wieder zurück zur Schule, von wo aus wir dem Heimweg zur Gastfamilie antraten. Mit Gepäck trafen wir uns am Freitagmorgen am Bus, um unser Gepäck einzuladen. Die Gastfamilien hatten uns allen auch ein Picknick für die Rückfahrt eingepackt. Es gab jetzt noch eine Rallye durch die Innenstadt Vesouls, wo wir in Kleingruppen an vorgegebenen Sehenswürdigkeiten Beweisfotos machen mussten. Diese wurden im Salle Parisot ausgewertet – und siehe da – jede Schule gewann einen Pokal! Gegen 12 Uhr hieß es dann „Au revoir!“ und wir fuhren zurück nach Gerlingen, wo uns unsere Familien wieder in die Arme nehmen konnten.
Der Besuch in Gerlingen im März 2024
Endlich war es wieder soweit: 40 Schülerinnen und Schüler von zwei Vesouler Schulen besuchten uns vom 6. – 8. März in Gerlingen. Die Sechstklässler der Realschule empfingen die Gäste vom Collège Jacques Brel und die Sechstklässler des RBG die Vesouler vom Collège Cassin. Begrüßt wurden alle am Mittwochnachmittag von Bürgermeister Dirk Oestringer im Foyer des Gymnasiums. Die mitgereiste Erste Beigeordnete der Stadt Vesoul, Sandrine Abrant-Grandgirard, richtete auch freundschaftliche Worte an die anwesenden Schülerinnen und Schüler sowie die Gastfamilien. Nach dem Willkommensgruß durch die Schulleitung bekamen alle ein besonderes Geschenk – ein T-Shirt zum 60-jährigen Jubiläum des Schüleraustausches. Frisch gestärkt mit Brezel und Getränk lernten die Vesouler Kinder dann ihre Gastfamilien kennen, mit denen sie den Abend verbrachten. Am Donnerstag besuchten die Kinder und auch die Lehrkräfte für zwei Stunden den regulären Schulunterricht und für weitere zwei Stunden gab es ein Sportangebot in der Sporthalle. Gegen 11:30 Uhr fuhren wir mit zwei Bussen und einem Picknick für alle – gesponsert von der Stadt Gerlingen – in den Wildpark nach Pforzheim. Es galt, ein Quiz mit Fragen zu den Tieren auszufüllen. Bewegung tat gut, denn es war ziemlich kalt. Nach der Rückkehr gegen 17 Uhr in Gerlingen, verbrachten alle den Abend wieder mit den Gastfamilien. Am Freitag fuhren wir, nachdem das Reisegepäck der Vesouler im Bus verstaut war, hoch zum Schloss Solitude. Hier machten wir das traditionelle Gruppenfoto (s. Bildergalerie). Anschließend führte uns ein Geocaching über sechs Stationen hinunter nach Gerlingen. Bewegung half zwar einigermaßen gegen die Kälte, aber alle waren froh, bei der Feuerwehr angekommen zu sein und sich von Jugendlichen der Feuerwehr mit Hefezopf und Getränke begrüßen zu lassen. Und schon war alles wieder vorbei, denn um 12 Uhr winkten wir dem Bus mit unseren neuen Freunden hinterher. Gut, dass wir sie am 12. April in Vesoul wiedersehen, wenn wir zum Gegenbesuch aufbrechen! Text und Foto: Susanne Martinot, Realschule Gerlingen
Foto: Odilon Semprey, Collège René Cassin (Vesoul)
Begrüßung im Atrium durch Bürgermeister Östringer ….
…und mit Vertretern der beiden befreundeten Städte
Zum 1. Mal nach drei Jahren Coronapause durften die 6. Klässler der Realschule und des Robert-Bosch-Gymnasiums Gerlingen endlich wieder in die Gerlinger Partnerstadt Vesoul fahren. Am sonnigen Morgen des 19. Juni ging es endlich los. Nach etwa drei Stunden Busfahrt kamen wir an der Hochkönigsburg im Elsass an. Wir durften durch die große, alte Burg schlendern und die Aussicht sowie die gefährlichen Waffen des Mittelalters bewundern. Nach weiteren drei Stunden waren wir endlich in Vesoul angekommen, wo unsere Austauschpartner bereits auf uns warteten. Zunächst wurden deutsch-französische Gruppen erstellt, Geschenke überreicht und dann ging es schon in die Gastfamilien, wo wir den ersten Abend verbrachten. Am nächsten Morgen erlebten wir verschiedene Unterrichtsformen und Schulvormittage in den vier collèges von Vesoul: Jean Macé, Marteroy, Jean Cassin und Jaques Brel. Das Mittagessen in der Mensa wird dem ein oder andere bestimmt im Gedächtnis bleiben. Nachmittags ging es zum Ludolac, einer großen Freizeitanlage mit See, in dem wir trotz der Hitze leider nicht baden durften, da er gesperrt war. In den Gruppen wurden Naturmaterialien gesammelt, um verschiedenste Kunstwerke zu erstellen. Auch den zweiten Abend verbrachten wir in den Gastfamilien, die teilweise ein weiteres Programm geplant hatten. Am letzten Tag regnete es leider, sodass wir uns im neu renovierten Salle Parisot getroffen haben, um zwei weitere Aufgaben gemeinsam zu lösen. Zunächst wurden aus vorgegebenen deutschen und französischen Wörtern in den Gruppen ein Gedicht oder Lied erstellt und präsentiert. Anschließend gab es eine Rallye durch Vesoul. Bei allen Aufgaben an den vergangenen drei Tagen wurden Punkte gesammelt; eine Siegerehrung am Ende durfte also nicht fehlen. Die grüne Gruppe hat gewonnen und wurde mit Süßigkeiten und einem Pokal geehrt. Leider war der Vormittag schnell vorüber und es war Zeit sich zu von unseren französischen Freunden zu verabschieden und uns auf den Heimweg zu machen. Im Gepäck haben wir: Erinnerungen an unsere netten und hilfsbereiten Gastfamilien, eine schöne Landschaft in und um Vesoul, eine spannende und spaßige Stadtrallye, leckeres Essen und vor allem neue, französische Freundschaften!
Die Letzten, die in den Genuss eines Paris-Austausches gekommen sind, stecken gerade im Abitur. Und somit kann man wohl zu Recht sagen: endlich! Endlich einmal wieder Paris!
Nachdem 21 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a-d im März ihre Austauschpartner des Collège Alphonse Daudet in Gerlingen empfangen konnten, waren sie nun selbst an der Reihe mit ihren Französischlehrern Andreas Berger und Sandra Werner eine Woche lang Paris zu entdecken.
Eine Woche um Neues zu sehen, zu hören und zu riechen; eine Woche um die Sprachkenntnisse zu testen, eine Woche um Spaß zu haben und um zu lernen, ohne es zu merken.
Klassische Sehenswürdigkeiten wie „Notre Dame“, Sacre Coeur“, „Centre Pompidou“ oder „Arc de Triomphe“ standen ebenso auf dem Programm wie eher nicht so Bekanntes („Château de Vincennes“, Blumenmarkt).
Zum Glück waren wir nicht durch Streiks eingeschränkt und so konnten wir unsere Erlebnisse alle zu Fuß, auf den „Vedettes de Paris“ (Seineschifffahrt), oder mit der Métro bewältigen.
Was wird in Erinnerung bleiben? Sind es die Stadtralleys um Montmartre oder auf den Champs Élysées? Die Piques-Niques im Jardin des Tuilleries oder im Square du Vert Galant? Der Unterricht oder die Kantine im Collège Alphonse Daudet? Ist es die Abschlussparty oder das Leben in den Gastfamilien? Alésia? – Alésia. (insider)
Vielleicht sind es die tausende von Selfis, die mit Freude auf Paris zurück blicken lassen, vieleicht die täglichen Tagebuchaufzeichnungen oder aber auch die Erinnerungen die einem ganz persönlich im Gedächtnis bleiben werden (frei nach Antoine de Saint-Exupéry: Nicht mit Bildern sondern mit dem Herzen erinnern wir uns an diese Stadt.)
Möge diese Reise das Interesse an Paris weiterhin gefördert haben und möge es im kommenden Schuljahr wieder einen Paris-Austausch geben.
Vive Paris! Vive la France!! Vive l’amitié franco-allemande !!!
Im Rahmen einer DELF-AG können die Zehntklässler ein international anerkanntes Zertifikat für Französisch als Fremdsprache erwerben. Drei unserer K1-Schülerinnen sind im Jahr 2021 unter den 50 Besten (von über 3000) Teilnehmenden und erhalten deshalb eine von Kultusministerin Theresa Schopper unterschriebene Urkunde. DELF-Koordinator Matthias Meier (ganz links im Bild) überreichte die Urkunden am Freitag, 28.01., gemeinsam mit der Kommissarischen Schulleiterin Silke Scholz (rechts im Bild). Nos félicitations!
Hintergrund: Das DELF (diplôme d’études en langue française) ist ein international anerkanntes Zertifikat für Französisch als Fremdsprache und wird vom Institut français Deutschland vergeben. Das RBG war eine der ersten Projektschulen und ist seit vielen Jahren berechtigt, das Zertifikat in Eigenregie zu vergeben.