Am Montag, den 13. Juli 2026, unternahmen die NwT-Gruppen der 8. Klassen des Robert-Bosch-Gymnasiums mit Herrn Wahnschaffe, Herrn Müller und Frau Maier eine Exkursion zum Liebherr-Werk in Ehingen. Nach der Anreise mit dem Bus wurden die Schülerinnen und Schüler im Werk herzlich empfangen. Zu Beginn erhielten sie in einer Präsentation interessante Einblicke in die Geschichte des Unternehmens, seine verschiedenen Geschäftsbereiche und die Produktion der weltweit bekannten Mobil- und Raupenkrane. Anschließend wurden alle mit Warnwesten, Schutzbrillen und Kopfhörern ausgestattet, bevor die rund dreistündige Werksführung begann.
Auf einem etwa fünf Kilometer langen Rundgang durch das rund 14 Hallen umfassende Werksgelände konnten die Schülerinnen und Schüler die einzelnen Fertigungsschritte eines Krans hautnah erleben. Sie erfuhren, wie Stahlbleche mit hochmodernen Laser- und Stanzmaschinen bearbeitet, geschweißt und zu Teleskopauslegern verarbeitet werden. Besonders beeindruckend war die Präzision der Fertigung sowie die Größe der Produktionshallen. Die Gruppe lernte außerdem, dass die Herstellung eines Mobilkrans bis zu eineinhalb Jahre dauern kann.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Betriebskantine führte die Besichtigung durch die Endmontage. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler verfolgen, wie Fahrgestell, Motor, Fahrerhaus und Ausleger Schritt für Schritt zu einem vollständigen Kran zusammengebaut werden. Beeindruckend waren dabei die gewaltigen Fahrzeuge mit bis zu neun Achsen. Auf dem Außengelände wurden schließlich die nahezu fertigen Kräne besichtigt, die dort gewogen, getestet, betankt und für die Auslieferung an Kunden in aller Welt vorbereitet wurden. Auch die Lackierung der Kräne – entweder in der typischen Liebherr-Farbe oder nach individuellen Kundenwünschen – war Teil des Produktionsprozesses.
Neben den faszinierenden Einblicken in die moderne Fertigung erfuhren die Schülerinnen und Schüler auch mehr über die vielfältigen Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten bei Liebherr. Die Werksbesichtigung machte deutlich, wie viele Menschen, Arbeitsschritte und technische Innovationen notwendig sind, um einen hochmodernen Mobilkran zu fertigen.
Die Exkursion war für alle Beteiligten eine wertvolle Ergänzung zum NwT-Unterricht. Mit vielen neuen Eindrücken und einem besseren Verständnis für industrielle Produktionsprozesse traten die Schülerinnen und Schüler schließlich die Rückfahrt nach Gerlingen an. Wir bedanken uns bei der Firma Liebherr für die spannenden Einblicke und die großzügige Verpflegung und kommen in den nächsten Jahren gerne wieder.

















































