


Im Rahmen des 60-jährigen Jubiläums des Schüleraustauschs durften wir vom 9. bis 11. April 2025 die Vesouler Austauschgruppe zu einem Gegenbesuch in Gerlingen willkommen heißen.

Die Vorfreude war groß, als die französischen Jugendlichen am Mittwoch in Gerlingen eintrafen. Im Atrium des RBG wurden sie herzlich empfangen – durch Herrn Bürgermeister Dirk Oestringer, die beiden Schulleitungen von RBG und Realschule Gerlingen sowie eine Zeitzeugin, die selbst Teil des Austauschs war. Der erste Abend klang gemütlich in den Gastfamilien aus.
Ganz im Sinne des Mottos „Sport verbindet“ stand der Donnerstag im Zeichen der Bewegung: Nach dem regulären Unterricht in der ersten und zweiten Stunde nahmen die deutschen und französischen Jugendlichen an einem Sportturnier teil, bei dem vor allem Teamgeist im Vordergrund stand. Ein weiteres Highlight war der gemeinsame Besuch der Wilhelma in Stuttgart.
„Quelle vue magnifique !“: Am Freitag, dem letzten Tag des Besuchs, genossen die Schülerinnen und Schüler den herrlichen Ausblick vom Schloss Solitude, bevor sie zur Gerlinger Feuerwehr wanderten. Damit fand der Jubiläumsaustausch einen Abschluss: Was im Rathaus in Vesoul begonnen hatte, endete in der Feuerwache von Gerlingen.
Merci à Vesoul – et à l’année prochaine !(09.04.2025 – 11.04.2025)

2024 feierte Vesoul das 60-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Gerlingen. Auch der Schüleraustausch zwischen den Städten blickt ein Jahr später auf sechs Jahrzehnte zurück. Vom 17. bis 19. März besuchten Schülerinnen und Schüler des RBG und der Realschule Gerlingen die Partnerschulen in Vesoul. Der Austausch versprach durch ein abwechslungsreiches Programm intensive interkulturelle Erfahrungen und bekräftigte die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft für beide Seiten des Rheins.
Nach der Anreise mit Abstecher zur Hochkönigsburg wurden die deutschen Gäste im Rathaus von Vesoul empfangen. Ein besonderer Moment war die Darbietung des selbstkomponierten Liedes „Es lebe l‘amitié“, das die deutsch-französische Verbundenheit unterstrich. Am zweiten Tag begleiteten die Jugendlichen ihre Gastgeber in die Schule, bevor sportliche Aktivitäten den Nachmittag prägten, bei denen ein deutsch-französischer Teamgeist bewiesen wurde. Der letzte Morgen begann mit einer Stadtrallye, gefolgt von der Gestaltung einer gemeinsamen Freske als Zeichen der Freundschaft. Zum Abschluss erklang erneut das Jubiläumslied, diesmal gemeinsam von den französischen und deutschen Schülerinnen und Schülern angestimmt.
Gerade in politisch unsicheren Zeiten ist der Schüleraustausch von großer Bedeutung. Ein besonderer Dank gilt den Vesouler Gastgebern, die diesen besonderen Austausch ermöglicht haben. – Auf weitere 60 Jahre … Es lebe l’amitié!


Nur zwei Schauspieler und eine Schauspielerin spielen sechs verschiedene Figuren, zum Teil auch gleichzeitig ein und dieselbe, und das noch im fliegenden Wechsel? Was fast schon etwas absurd klingt, wurde so im Stuttgarter Wilhelma-Theater den zahlreichen Schülerinnen und Schülern aus unterschiedlichen Schulen (Georg Büchners Drama „Woyzeck“ ist schließlich Schwerpunktthema) am Freitagabend, dem 28. Februar, dargeboten. Diese ebenso kreative wie ungewöhnliche Inszenierung hat uns aber alle begeistert, auch weil die schauspielerische Leistung einfach beeindruckend war. Und was mich persönlich mindestens ebenso begeistert hat: Alle meine Schülerinnen und Schüler haben sich für diesen besonderen Abend herausgeputzt – mit Anzug oder Kleid, schicken Hosen, eleganten Schuhen und edlen Fellmützen. Was für ein Kurs! Ich danke euch für diesen tollen Abend mit euch.
Birgit Hecht


STUTTGART – Am Mittwoch, den 22. Januar 2025, besuchte die Klasse 9b das Alte Schauspielhaus in Stuttgart. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in Bereiche des Theaters, die dem Publikum normalerweise verborgen bleiben. Von der Maske bis zur Requisite bot der Ausflug einen umfassenden Blick hinter die Kulissen.
Unsere Führung begann mit einem Rundgang durch die wichtigsten Abteilungen des Theaters. Ein Highlight war der Stopp in der Maske. Dort erklärte uns eine Mitarbeiterin, wie Schauspieler für ihre Rollen geschminkt und frisiert werden. Besonders beeindruckend war die Herstellung einer Perücke, die viel Geduld und Können erfordert. Jedes Haar wird einzeln eingearbeitet, damit die Perücke möglichst natürlich aussieht und perfekt zur Figur passt.
Ein weiteres Highlight war der Besuch in der Requisite. Dort entdeckten wir unzählige interessante Gegenstände: Gläser, alte Radios, Laptops und sogar künstliches Essen, das regelmäßig in Aufführungen verwendet wird. Viele dieser Requisiten stammen noch aus früheren Stücken und werden immer wieder eingesetzt.
Auf der Bühne konnten wir miterleben, wie gerade die Kulisse der aktuellen Inszenierung abgebaut wurde, um Platz für die nächste Szene zu schaffen. Dabei wurde schnell klar, wie viel Arbeit und Präzision dahintersteckt. Die Sicherheit spielt eine zentrale Rolle: Vor allem der Brandschutz und die genaue Platzierung aller Bühnenelemente sind entscheidend, damit alles reibungslos abläuft.
In der Garderobe der Schauspieler konnten wir uns gut vorstellen, wie hektisch es kurz vor einer Aufführung zugeht. Zwischen den Szenen haben die Schauspieler jedoch manchmal auch längere Pausen. Dafür steht ihnen ein kleines Bett zur Verfügung, auf dem sie sich ausruhen können, um während der Proben fit zu bleiben.
Insgesamt war der Ausflug ins Alte Schauspielhaus für die Klasse 9b eine spannende und lehrreiche Erfahrung. Wir gewannen viele Einblicke in den Alltag der Menschen, die vor und hinter der Bühne arbeiten, und wie viel Vorbereitung und Planung in jeder Aufführung steckt. Nach diesen Eindrücken freuen wir uns schon darauf, das Theater auch einmal als Zuschauer zu besuchen.
Der Ausflug wurde im Rahmen einer GFS von Timo Graf organisiert.