Kategorie: Exkursion

  • Klassenstufe 9 im Landtag

    Klassenstufe 9 im Landtag

    Wie sieht es im Plenum des baden-württembergischen Landtags aus? Wer sitzt wo? Auf welche Weise kann dort abgestimmt werden und wie wird der Ministerpräsident oder die Ministerpräsidentin gewählt? Solche und andere Fragen wurden im ersten Teil des Besuchs des Landtags auf unterhaltsame Weise thematisiert und beantwortet. Die Schülerinnen und Schüler durften dabei im Plenarsaal Platz nehmen und in einem Rollenspiel die Ministerpräsidentin wählen. Im zweiten Teil hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, einem Abgeordneten des Landtags persönlich Fragen zu stellen. Als Gesprächspartner stellte sich Dr. Markus Rösler (Grüne) zur Verfügung, der selbst in Gerlingen aufgewachsen und Gewinner (und damit auch Vertreter) des Wahlkreises Vaihingen/Enz ist, zu dem auch Gerlingen gehört. Alles in allem war dies ein lehrreicher und überaus interessanter Vormittag.

    Birgit Hecht, GK-Lehrerin

  • Von Fusionsreaktoren über Supercomputer bis hin zur Weltraumerforschung

    Von Fusionsreaktoren über Supercomputer bis hin zur Weltraumerforschung

    Bilder und Bericht: Anja Beuchle

    Die NwT-Schüler/innen der Klassenstufe 10 waren vom 27.1. – 29.1.25 wieder auf wissenschaftlicher Erkundungstour. Bereits zum zehnten Mal brachen am Montagmorgen 39 Schüler/innen zur so genannten „NwT-Erkundungsfahrt“ auf und besuchten unterschiedliche Forschungseinrichtungen in München.
    An der NWT-Erkundungsfahrt teilnehmen können Schüler/innen der Jahrgangsstufe 10, die sich in der 8. Klasse für das Profilkernfach NwT (Naturwissenschaft und Technik) entschieden haben. Diese Schüler/innen haben sich demnach in den letzten 3 Jahren schon mit den vielfältigsten naturwissenschaftlichen und technischen Problemen auseinandergesetzt und dabei viele Erkenntnisse gewonnen und Fertigkeiten erlangt; bspw. beim Programmieren von Microcontrollern, beim technischen Zeichnen und bei der Verwendung von 3-Druckern, bei der Durchführung von Analyse- und Produktionsverfahren, beim Bau von Kränen, bei der Auswertung von Messergebnissen u.v.m.

    Erstes Ziel der Fahrt war das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP). Hier wird seit den 60er-Jahren an der Kernfusion geforscht. Dabei möchten die Physiker das “Feuer der Sonne” auf die Erde holen: in einer Brennkammer, in der die Fusions-Brennstoffe Tritium und Deuterium bei 100 Millionen Grad Kelvin durch entsprechend geformte Magnetfelder eingeschlossen sind, sollen diese zu Helium verschmelzen (fusionieren) und dabei erhebliche Mengen an Energie freisetzen und so die Energieproblematik umweltschonend lösen. Die Gerlinger Besucher/innen erhielten zunächst einen sehr spannenden Vortrag über die Grundlagen der Kernfusion und deren mögliche technische Realisierung in Form eines Kernfusionskraftwerkes. Da an unserem Besuchstag grade am dort aufgebauten Großexperiment ASDEX upgrade nicht experimentell gearbeitet wurde, konnten wir im Anschluss die Experimentierhalle selbst besichtigen. Wenn die Anlage in Betrieb ist (jährlich werden etwa 1000 Experimente durchgeführt), kann die Experimentierhalle wegen der dort auftretenden Strahlung nicht betreten werden.

    Am 2. Tag besichtigte die Gruppe zunächst das Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (LRZ) und dessen Supercomputer. Da die Beantwortung wissenschaftlicher Fragestellungen immer komplexer wird, Problemstellungen und Lösungsansätze zunächst oft simuliert werden müssen und dabei riesige Datenmengen anfallen, die ausgewertet werden müssen, hat das das Hochleistungsrechnen in den vergangenen Jahren u.a. in der Wissenschaft an großer Bedeutung gewonnen. Diese extrem anspruchsvollen, umfangreiche und komplexe Rechenanwendungen, die auch ein Vielfaches an Speicherkapazität erfordern, können von „normalen“ Computern nicht mehr durchgeführt werden. Auch hier konnte die Gruppe nach einem sehr interessanten Vortrag über die Verwendung und Einsatzmöglichkeiten eines Supercomputers, diesen auf einem Rundgang live besichtigen.

    Am Nachmittag konnten sich die SchülerInnen in Kleingruppen selbständig und je nach persönlichen Vorlieben und Interessen im Deutsches Museum zu unterschiedlichen Themen informieren.
    Letzter Programmpunkt am 3. Tag war die Besichtigung der ESO (european southern observatory), der europäischen Südsternwarte. Die ESO ist ein europäisches Forschungsinstitut, das Teleskope in Chile betreibt. Mithilfe dieser Teleskope wurden schon viele spektakuläre Entdeckungen gemacht. Bspw. wurden Beweise für die Existenz eines schwarzen Lochs im Zentrum unserer Milchstraße gefunden und es konnte gezeigt werden, dass die Expansionsgeschwindigkeit des Universums zunimmt. Der Rundgang durch die Ausstellung wurde mit einer Planetariumsvorführung abgerundet. Jede/r kann sich übrigens bei der ESO mit interessanten Forschungsideen für eine Teleskopnutzung in Chile bewerben – vielleicht wolltet ihr ja schon immer einmal in die Sterne schauen und eine weltbewegende Idee überprüfen 😊.

    Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei allen Personen, die uns diese spannenden Einblicke durch tolle Führungen und sehr interessante Vorträge ermöglicht haben, bedanken.

    Parabelrutschen im Atrium des Institutsgebäude für Mathematik und Informatik der Technischen Universität München (Mittagspause)
    ASDEX upgrade (Experimentieranlage zur Kernfusion)
    Virtualisierungslabor
    Virtualisierungslabor
    Die Gruppe vor der ESO
  • Südzucker 24

    Südzucker 24

    Traditionelle Besichtigung des Südzuckerwerkes in Offenau
    5. November 2024, Dienstag – Text und Bilder: A. Beuchle

    Am Dienstag, 05. Nov. 2024, war es wieder soweit – die 3- und 5-stündigen Chemiekurse K1 und K2 am Robert-Bosch-Gymnasium Gerlingen brechen mit ihren beiden ChemielehrerInnen A. Beuchle und R. Müller zu ihrer gemeinsamen Exkursion nach Offenau bei Heilbronn auf. Hier steht eine der Zuckerfabriken der Südzucker AG. Dieser Besuch gehört seit Jahren zum festen Programm der Oberstufen-Chemiekurse.

    Es gibt wenig Besuchsziele, bei denen man so intensiv den Weg eines Produktes verfolgen kann wie bei der Zuckergewinnung aus der Zuckerrübe. Dabei erfährt man sehr schnell, dass die Zucker -”Fabrik” eigentlich keine Fabrik im Sinne von “Zucker herstellen” ist. Der Zucker ist schließlich schon fix und fertig in der Rübe enthalten, sondern eher eine “Zuckergewinnungsanlage”.

    Durch den Kamin zieht der Wasserdampf ab, der beim Trocknen der Zuckerrübenschnitzel entsteht. Rechts daneben der Schachtofen, in dem Kalkstein (Calciumcarbonat) zu Branntkalk (Calciumoxid) verarbeitet wird.
    Anlieferung der Rüben

    In dem Südzuckerbetrieb in Offenau werden während der ca. dreimonatigen Kampagne im Minutentakt (außer am Sonntag) rund um die Uhr Zuckerrüben angeliefert. Mit einem Hochdruck-Wasserstrahl werden die Rüben von den Anhängern in den Transportkanal gespült. Die Rüben werden vom Fremdmaterial über einen Steinabscheider getrennt Zuckerrüben, gewaschen und in den Schneidmaschinen zerkleinert. Bei größerer Anlieferungs- als Verarbeitungsgeschwindigkeit – werden Zuckerrüben auch zwischengelagert.

    Die Rübenschnitzel gelangen in einen großen Extraktionsturm in dem mithilfe von warmem Wasser der Zucker herausgelöst wird. Da neben dem Zucker auch noch „unerwünschte“ Stoffe extrahiert werden, muss das Gemisch anschließend noch mehrere Klärungs- und Reinigungsschritten durchlaufen. Dabei erhält man den so genannten Dünnsaft und dann mit zunehmender Konzentrierung durch Eindampfen unter Vakuum Dicksaft, aus dem dann die Zuckerkristalle auskristallisieren. Der Zucker wird nochmals abgeschleudert und der anhaftende Sirup mit Wasser abgewaschen und geht als so genannte “Grundsorte” (EU2-Qualität) vor allem an Großabnehmer wie Schokoladen- und Gebäckfabriken sowie Getränkehersteller. Die Raffinade, die als Haushaltszucker verwendet wird, entsteht nach nochmaligem Lösen und erneutem Auskristallisieren. Beides sind hochreine Produkt.

    Alle Schritte der Zuckergewinnung – von der noch verschmutzten Rübe bis zum abgepackten Puderzucker oder der Raffinade – kann man in einer Zuckerfabrik hautnah und mit allen Sinnen erleben. Es riecht und duftet, es ist draußen kalt und drinnen schwülwarm und laut. Und wenn man will, kann man die Zwischenprodukte auch noch mit dem Geschmackssinn erforschen.

    Wenn mehr Rüben angeliefert werden, als verarbeitet werden können, werden sie zwischengelagert
    Durch beleuchtete Sichtfenster kann man in den Kristallisator sehen, wie im Dicksaft sich allmählich Zuckerkristalle bilden. Der Prozess kann durch “Impfen” mit Puderzucker -Kriställchen eingeleitet und beschleunigt werden
    Die Produktpalette reicht von der Raffinade über den Hagelzucker, den Kandiszucker, den Braunen Zucker, den Zuckerhut, die Zuckerwürfel bis zum Puderzucker…

    Alle Abläufe sind hocheffizient, was den Einsatz von Wasser, Energie, oder Kalk anbelangt: Die Wärme, die bei der Extraktion oder dem Eindicken des Dünnsaftes benötigt wird, ist streng genommen nur die Abwärme aus den Dampfturbinen, welche die Generatoren antreiben, die den Strom für die Zuckerfabrik liefern.
    Die extrahierten und ausgepressten Zuckerschnitzel und die am Ende des Auskristallisationsprozesses anfallende Melasse werden – als Futtermittel – dem landwirtschaftlichen Stoffkreislauf oder anderen Bereichen zugeführt.
    Wir möchten uns auch in diesem Jahr für die tolle Führung bedanken, bei der die Teilnehmer/innen wieder einen intensiven und informativen Einblick in die Zuckergewinnung erhalten haben. Wir hoffen, dass diese Besichtigung auch für die nachfolgenden Chemiekurse angeboten werden kann.

  • Hinterm Haus beginnt die Steinzeit

    Hinterm Haus beginnt die Steinzeit

    Geschichte zum Ausprobieren und Anfassen: Die Klasse 6d des RBG besuchte am Freitag, 18.10., das Gerlinger Stadtmuseum. In einer Museumsrallye entdeckten die Schüler das Leben der „ersten Gerlinger“, die hier sesshaft lebten: Bauern um ca. 5500 – 5000 v. Chr., nach der neolithischen Revolution. Dabei stellten sie erstaunt fest, dass manchmal gleich hinter dem eigenen Haus jungsteinzeitliche Funde wie Siedlungsreste, Scherben oder Skelette ausgegraben wurden. Diese Funde verraten uns etwas über das Leben in der Jungsteinzeit. In einem Workshop wurden die Schüler selbst zu „Ur-Gerlingern“ und probierten steinzeitliche Produktionsmethoden aus: Lederbearbeitung mit Steinklingen, Getreidemahlen mit Mahlsteinen. Die wichtigste Erkenntnis: Der Alltag war ungeheuer mühsam und erforderte Fähigkeiten, die wir heute nicht mehr besitzen.

  • Mkids unterwegs

    Mkids unterwegs

    Die Sechstklässler-Gruppe der MKids war mit ihrer Lehrerin Marielle Cremer am Montag, 14.10., im Aktivpark Bergheide unterwegs. MKids ist ein Angebot am RBG, um mathematische Fähigkeiten zu schulen, aber auch Selbstbewusstsein und Teamfähigkeit zu stärken.

    Das Highlight des Ausflugs war das Klettern im Tiefseilgarten, der teilweise schon ganz schön hoch war. Die Kinder sind wirklich zum Teil an ihre Grenzen gegangen bzw. haben sie mutig überwunden. Die Bildergalerie unten zeigt einige Eindrücke.

    Nach dem Klettern gab es einige Teamspiele. Die Trainer waren sehr angetan von dem Durchhaltevermögen, der langen Konzentrationsfähigkeit und der Fairness. Es wurde über keinen gelacht und viele haben sich (auch beim Klettern) gegenseitig motiviert. Mittendrin und überall dabei, die beiden Kursleiter Julie und Devlin.

  • Budapester zu Besuch in Gerlingen

    Budapester zu Besuch in Gerlingen

    Was weder der Kalte Krieg noch der Eiserne Vorhang geschafft haben, das gelang dem Hochwasser in Österreich Mitte September 2024: Erstmals seit Beginn des Austauschs im Jahr 1986 musste eine Reise einer Gerlinger Austauschgruppe nach Budapest abgebrochen werden. Auf halber Strecke „strandeten“ Schüler und Lehrer in Salzburg, weil kurzfristig alle Züge Richtung Wien für mehrere Tage ausgefallen waren. So ging es mit einem merkwürdigen Gefühl aus Enttäuschung und Akzeptanz der höheren Gewalt wieder zurück nach Gerlingen. 

    Umso größer war die Vorfreude auf den Besuch der ungarischen Gäste am RBG im Oktober. Aufgeregt wurden die Budapester am Sonntag, 06.10., am Bahnhof in Stuttgart für ihren einwöchigen Besuch begrüßt. Die relativ kleine Gruppe (insgesamt 26 Teilnehmer, auf Gerlinger Seite 10 Jungen und zwei Mädchen der Kursstufe 1) fand schnell zusammen. Das Programm in Gerlingen war so umgeplant worden, dass die Austauschtandems möglichst viel Zeit gemeinsam verbringen konnten: Es ging nach Ludwigsburg zum Schloss und in den Märchengarten, zum gemeinsamen Bowlen und natürlich nach Stuttgart; die Gäste verfolgten eine Debatte im Landtag und wurden im Gerlinger Rathaus empfangen. Höhepunkt war der gemeinsame Zweitagesausflug nach Nürnberg mit Übernachtung in der Jugendherberge in der Kaiserburg. Auch wenn sehr ungewiss ist, ob der Gegenbesuch in Budapest stattfinden kann, so war die Woche doch intensiv und konnte zumindest einen Teil des „Austauscherlebnisses“ bieten, der so wichtig ist: Das Kennenlernen eines anderen Landes und des Lebens dort, indem man eine gleichaltrige Person und ihre Familie kennenlernt im normalen Alltag mit Essen, der Schule bis hin zum Land selbst und der Sprache. Unsere Partnerschule, das altehrwürdige Josef-Eötvös-Gymnasium im Zentrum von Budapest, hat einen gut nachgefragten Deutsch-Zug, sodass die Budapester Schüler ihr Deutsch ausprobieren und verbessern möchten durch den Austausch. Für das RBG steht weniger die Sprache im Vordergrund (obwohl Englisch als „Brückensprache“ immer wieder eine Rolle spielt und angewendet wird), als vielmehr die kulturelle Begegnung.

  • Klassenaktionstag zur Team-Bildung

    Klassenaktionstag zur Team-Bildung

    Die Klassen der Klassenstufe 10 wurden zu Beginn des Schuljahres neu zusammengesetzt. Um die Klassengemeinschaft zu stärken, führen die Klassen im Oktober an einem Vormittag einen erlebnispädagogischen Workshop zur Teambildung durch. Getrennt in zwei Gruppen lösen die Schüler im Waldgelände rund um den Fasanengarten Aufgaben und sammeln dabei Codes. Diese benötigt die Klasse bei der großen Gemeinschaftsaufgabe mit allen am Schluss.

    Finanziert wurden die Tage aus Mitteln des „Rückenwind“-Programms des Landes.

    Hier muss man aufeinander achtgeben: Mit verbundenen Augen soll mit einem Seil eine geometrische Figur gebildet werden.
  • Schule im Theater

    Schule im Theater

    Theater in der Schule gibt es ja ab und zu. Die Deutschkurse der Kursstufe zwei haben den Spieß nun umgedreht und Schule im Theater gemacht: Sie besuchten am Mittwoch, 02.10., eine Inszenierung des Romans „Corpus Delicti“ des Jungen Ensembles Stuttgart (JES). Den Roman hatten die Schüler im letzten Jahr im Unterricht behandelt. Spannend war die Frage, wie denn eine Umsetzung als Drama auf der Bühne aussehen würde. Zur Vorbereitung wurde unmittelbar vor der Aufführung noch mal ein Kapitel gelesen, Aspekte, die für eine Inszenierung relevant sind, herausgearbeitet und Bühnenbilder für eine mögliche szenische Umsetzung skizziert.

    Die sehr dialoglastige Inszenierung schaffte es, die mehrsträngige Romanhandlung in knapp anderthalb Stunden nachvollziehbar auf die Bühne zu bringen, Videoeinspieler besorgten Rückblenden und Ortswechsel. Trotz mancher Längen in den Dialogen waren die Gerlinger Zuschauer von der Leistung der Schauspieler beeindruckt, vor allem die Figur „Heinrich Kramer“ fanden sie sehr gut dargestellt.

    Nach einer Mittagspause gab es im gemütlichen Foyer des Theaters noch Deutschunterricht: In Kleingruppen wurde in die Dramentheorie eingeführt, Merkmale des geschlossenen und offenen Theaters erarbeitet. Darauf aufbauend wurde die Inszenierung diskutiert und anhand der Dramenkonzepte eingeordnet.

    Der Roman „Corpus Delicti“ von Juli Zeh ist für das Basisfach Deutsch Pflichtlektüre für die Abiturprüfung. Der Theaterbesuch dient also auch der Auffrischung und Vorbereitung auf das Abitur.

  • Ein Theaterausflug mit der 8b

    Am Mittwoch, 10.07.2024, besuchte die Klasse 8b das Theaterstück „Das Herz eines Boxers“ im JES (Junges Ensemble Stuttgart) in Stuttgart. Unsere Klasse las das Drama „Das Herz eines Boxers“ von Lutz Hübner ein paar Wochen vorher im Unterricht bei Frau Kimmel in Deutsch.
    Das Stück handelt von einer Freundschaft zwischen dem ehemaligen Boxer Leo, der mittlerweile im Altenheim lebt, und einem Jungen namens JoJo, welcher Sozialstunden in eben diesem Altenheim ableisten muss. Beide unterstützen sich gegenseitig bei der Bewältigung ihrer Probleme, wodurch sich eine Freundschaft entwickelt.

    Wir trafen uns eine Stunde vor Beginn der Vorführung im Innenhof des Theaterhauses, um vorab noch an einem Workshop teilzunehmen, der uns durch spielpraktische Elemente auf das Stück vorbereitete.
    Das Theaterstück wurde in einem kleinen Saal aufgeführt, der nur Platz für ca. 40 Zuschauer bot. Wir schauten das Stück zusammen mit einer anderen Schulklasse an.
    Die Schauspieler (Gerd Ritter und Lola Merz Robinson) verkörperten ihre Rolle überzeugend. Die Handlung wurde im Vergleich zu Lutz Hübners Textgrundlage durch das Auslassen oder Abwandeln von Details leicht verändert. So kennzeichnete sich Jojos Sprache in der Aufführung durch das Nutzen zahlreicher Jugendwörter. Ebenso wurde im Stück auf aktuelle Influencer verwiesen, welche bei Lutz Hübners Textgrundlage keine Rolle spielen.
    Insgesamt hat uns das Theaterstück sehr gut gefallen und uns zum Lachen gebracht.

    Der Theaterbesuch wurde durch mich, Nele Kienzle, im Rahmen meiner GFS im Fach Deutsch geplant.

  • Englandfahrt 2024

    Englandfahrt 2024

    Zum zweiten Mal fuhr die gesamte Stufe neun nach Brighton (Südengland) zu einer Sprachreise. Nach einer sehr britischen (= verregneten) Premiere im vergangenen Jahr hatte die Englisch-Fachschaft in diesem Jahr ein deutlich wetterfreundlicheres Zeitfenster Mitte April gewählt – siehe Bilder.

    N.L. aus der 9b berichtet: „Bei freundlichen Gastfamilien untergebracht, genossen wir vom 14.4. bis zum 18.4. gemeinsam mit den Lehrkräften Herr Bertet, Herr Mayer, Herr Weber, Frau Merkle, Frau Körner und Frau Niklaus, vier spannende Tage in der englischen Stadt Worthing. Von dort aus besichtigten wir viele Städte und Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel in London den Big Ben, den Buckingham Palace, die O2 Arena, oder das Arundel Castle mit seinen wunderschönen Blumengärten. Aber natürlich durfte auch eine Stadttour nicht fehlen. 1,5 Stunden wurden wir von einem unterhaltsamen Führer durch Brighton geführt. Dadurch lernten wir einiges über die Geschichte und Entwicklung dieser Stadt. Anschließend durften wir mit unseren Freunden gemeinsam die Stadt und den anliegenden Pier besuchen, welcher sich großer Beliebtheit erfreut. Am letzten Tag verbrachten wir einen entspannten Tag bei bestem Wetter in Worthing. Einige erkundeten die Stadt, andere genossen die Zeit am Strand.
    Zusammenfassend kann man sagen, dass die diesjährige Englandfahrt ein voller Erfolg war und den Schülerinnen und Schülern den Einblick in ein Land außerhalb der EU ermöglicht hat.“

    Schon vor einigen Jahren war der Austausch mit der Gerlinger Partnerstadt Seaham zum Erliegen gekommen, da auf englischer Seite die Anzahl der Deutschlernenden zugunsten von Spanisch und Französisch zurückgegangen war. Die Sprachreise bietet nun einen Ersatz und die Möglichkeit, für ALLE Neuntklässler, eine Woche authentische Sprach- und Sprecheindrücke in der Weltsprache Englisch zu erleben.