Autor: David Schaebs

  • Schule im Theater

    Schule im Theater

    Theater in der Schule gibt es ja ab und zu. Die Deutschkurse der Kursstufe zwei haben den Spieß nun umgedreht und Schule im Theater gemacht: Sie besuchten am Mittwoch, 02.10., eine Inszenierung des Romans „Corpus Delicti“ des Jungen Ensembles Stuttgart (JES). Den Roman hatten die Schüler im letzten Jahr im Unterricht behandelt. Spannend war die Frage, wie denn eine Umsetzung als Drama auf der Bühne aussehen würde. Zur Vorbereitung wurde unmittelbar vor der Aufführung noch mal ein Kapitel gelesen, Aspekte, die für eine Inszenierung relevant sind, herausgearbeitet und Bühnenbilder für eine mögliche szenische Umsetzung skizziert.

    Die sehr dialoglastige Inszenierung schaffte es, die mehrsträngige Romanhandlung in knapp anderthalb Stunden nachvollziehbar auf die Bühne zu bringen, Videoeinspieler besorgten Rückblenden und Ortswechsel. Trotz mancher Längen in den Dialogen waren die Gerlinger Zuschauer von der Leistung der Schauspieler beeindruckt, vor allem die Figur „Heinrich Kramer“ fanden sie sehr gut dargestellt.

    Nach einer Mittagspause gab es im gemütlichen Foyer des Theaters noch Deutschunterricht: In Kleingruppen wurde in die Dramentheorie eingeführt, Merkmale des geschlossenen und offenen Theaters erarbeitet. Darauf aufbauend wurde die Inszenierung diskutiert und anhand der Dramenkonzepte eingeordnet.

    Der Roman „Corpus Delicti“ von Juli Zeh ist für das Basisfach Deutsch Pflichtlektüre für die Abiturprüfung. Der Theaterbesuch dient also auch der Auffrischung und Vorbereitung auf das Abitur.

  • Einladung zur KARAKARA-Informationsveranstaltung

    Einladung zur KARAKARA-Informationsveranstaltung

    Das Robert-Bosch-Gymnasium unterstützt seit nunmehr 16 Jahren mit den Einnahmen beim Advents-Basar ein Schulprojekt in Kara Kara in Zinder, Niger.

    Der Verein „KARAKARA – Hilfe für Kinder in Niger e.V.“ organisiert regelmäßig Veranstaltungen, bei denen man sich aus erster Hand über den aktuellen Stand der Situation in Niger und an der Schule informieren kann.

    Die diesjährige, vom Vorstand und Vereinsmitgliedern ausgerichtete Informationsveranstaltung findet am Samstag, 19. Oktober 2024 von 15 Uhr bis 18 Uhr im Züblin-Haus in Stuttgart-Möhringen (Albstadtweg 3 – 70567 Stuttgart) statt.

    Bei der Veranstaltung wird der Gründer des Projekts, Lamin Ousman-Daouda, in einem Vortrag (mit Film) über die politische Situation in den Sahel-Ländern allgemein sowie über die Lage in Niger und an der Schule in Kara Kara informieren. Es gibt Kuchen und Getränke und einen Verkaufsstand mit Accessoires aus Niger. Für unsere kleinen Gäste gibt es außerdem eine Mal- und Spielestation.

    Eltern, Schüler/innen und das Lehrer-Kollegium sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. Die Organisatoren freuen sich, wenn durch eine Anmeldung  bei der Geschäftsstelle per E-Mail die Planung erleichtert wird: info@karakara-schule.com.

    Unser Basar findet in diesem Jahr am Freitag vor dem 1. Advent, dem 29.11. statt.

    Für eine vergrößerte Darstellung auf das Bild klicken.
  • Eis-Preis von PRO fürs Stadtradeln

    Eis-Preis von PRO fürs Stadtradeln

    Draußen ist es schon herbstlich, da tut ein Blick zurück in den Sommer gut: Am letzten Schultag 23/24 fand die Siegerehrung der drei besten Klassen beim Stadtradeln statt. Der Förderverein PRO hatte wieder großzügig Eis-Preise ausgelobt und damit einige Klassen ganz besonders motiviert:
    Platz 1 (und einen Eisbecher) gewann die Klasse 8a mit 3268km = 125,6 km / S.
    Platz 2 (ein Eis mit max. 3 Kugeln) die Klasse 7a mit 3565km / 30 = 118,8km / S.
    Platz 3 (max. 2 Kugeln) belegte die Klasse 6b mit 2833km / 25 = 113,3km / S.
    Wir gratulieren den Siegerklassen und ihrer tollen Leistung, aber auch allen anderen Teilnehmern, die zum hervorragenden Gesamtergebnis des RBG beigetragen haben! Ein besonders großes Dankeschön für den Eis-Preis geht an PRO.
    PRO-Vorstand Dr. Heiko Michel überreicht der Siegerklasse die Urkunde.
  • Neue Lehrkräfte am RBG

    Neue Lehrkräfte am RBG

    Fünf neue Kolleginnen und Kollegen verstärken das RBG-Kollegium dieses Schuljahr (v.l.n.r.):

    Julia Alt unterrichtet die Fächer Deutsch und NwT.

    Sarah Alinejad unterrichtet katholische Religion und Englisch.

    Yannis Eronen gibt Französisch und Gemeinschaftskunde.

    Jule Marlok unterrichtet Deutsch, Ethik und Sport

    Anita ten Brook (nicht im Bild), die mit katholischer Religion aus Ditzingen ans RBG abgeordnet ist.

    Wir wünschen ein gutes Einleben in der neuen Schule und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

    Fabian Ferrara (links) mit Englisch und Spanisch, Dustin Binder mit Französisch und Ethik/Philosophie sowie Laura Blumberg (Deutsch, Geographie) lehren als Oberreferendare in eigenen Klassen.

  • Voll. Versammlung. Neues Schuljahr gestartet

    Voll. Versammlung. Neues Schuljahr gestartet

    Mit einer Vollversammlung hat Schulleiterin Silke Scholz die Schulgemeinschaft am RBG begrüßt und neue Schuljahr 2024/25 eröffnet. Vor vollem Atrium gab es einen besonderen Applaus für die jüngsten RBGler, die 69 neuen Fünftklässler.

    Fünf neue Kolleginnen und Kollegen wurden vorgestellt, ebenso die drei Oberreferendare, die selbständigen Unterricht übernehmen.

    Als neue Sekretärinnen wurden Katja Kurth und Frau Löffler offiziell begrüßt und vorgestellt – beide haben ihre Tätigkeit als Nachfolgerinnen von Frau Schaible bereits im letzten Schuljahr aufgenommen.

    Auch die Schulsozialarbeit ist neu besetzt mit Theresa Zachmann, die besonders für das Gymnasium zuständig sein wird.

    Die AG-Leitungen präsentierten die Arbeitsgemeinschaften (Infos s. Link), es gab Hinweise zu Lernbändern und zur Pausenregelung.

    Wir wünschen allen viel Freude und einen guten Start ins neue Schuljahr!

  • DANKESCHÖN!

    DANKESCHÖN!

    Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

    nach 22 Jahren am RBG werde ich mich am Mittwoch, dem letzten Schultag, mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge verabschieden. Es war eine schöne Zeit, hier als Schulsekretärin tätig gewesen zu sein! Ich habe die sehr abwechslungsreiche Arbeit mit ständig neuen Herausforderungen immer gern ausgeübt. Ich hatte viele schöne Begegnungen, Kontakte und Gespräche mit ganz unterschiedlichen Menschen – mit immerhin drei (von mir sehr geschätzten) Schulleitungen, natürlich mit tollen Kolleginnen und Kollegen aus dem Lehrerzimmer, mit euch, liebe Schülerinnen und Schüler und mit Ihnen, liebe Eltern.

    Aber ich denke da auch die schwierige Zeit mit „Corona“: Schulschließungen, Hybrid-Unterricht, Klassen mussten geteilt werden, … Ganz zu schweigen von diversen mehr oder minder schweren Krankheitsverläufen. Ich musste Hunderte Tests (reicht das???) abzählen, klassenweise vorbereiten und noch für die Stadt dokumentieren, eure Lehrerinnen und Lehrer  waren u. a. mit dem Austeilen und Beaufsichtigen dieser Tests und mit der völlig neuen Problematik des online-Unterrichts belastet. In vielen Familien war auf einmal alles anders: es fand über längere Zeit kein geregelter Unterricht in der Schule statt, Lerninhalte mussten selbständig erarbeitet werden, mit Freunden konntet ihr nur mit dem Telefon bzw. mit dem Handy kommunizieren, … Aber das alles haben wir ja zusammen gut überstanden!

    Ich erinnere mich heute u. a. auch an 22 Abiturprüfungen, und daran, dass ich mich immer sehr gefreut habe, wenn die Prüflinge (meist) einen erfolgreichen Abschluss feiern konnten (wenn man den Doppeljahrgang einberechnet, waren es sogar 23 Jahrgänge). Wie viele Schülerinnen und Schüler das wohl waren? Ich weiß es nicht, ich habe schon lange aufgehört zu zählen. Spannend für mich war jedenfalls, dass in zwei dieser Jahrgänge ja auch meine eigenen Kinder über den Abi-Aufgaben brüteten. Wer war da wohl aufgeregter: Mutter im Sekretariat oder Tochter/Sohn in der Jahnhalle?

    Es gibt sooo viel, was mir rückblickend durch den Kopf geht: unzählige Cold-Packs, meterweise Pflaster und jede Menge Tempo-Taschentücher gegen die Tränen, die ich an euch, liebe Schülerinnen und Schüler ausgeteilt habe, viele viele Anrufe bei Ihnen, liebe Eltern, dass Sie bitte Ihre Kinder von der Schule abholen sollten, …

    Das Wichtigste für mich aber ist und bleibt die Wertschätzung, die ich von der gesamten Schulgemeinde und natürlich von euch / Ihnen immer wieder erfahren durfte. Sie ALLE haben dazu beigetragen, dass ich mich hier immer sehr wohl gefühlt habe und gern auf mein Berufsleben zurückblicke. Dafür ein großes und herzliches „DANKESCHÖN“!

    Ich werde das alles sicher sehr vermissen, aber ich freue mich jetzt auch auf den neuen Lebensabschnitt (z. B. endlich mal außerhalb der Schulferien in Urlaub gehen. Das konnte ich seit der Schulzeit meiner Kinder noch nie.). Und nachdem nun bekanntlich die 3. Generation aus meiner Familie hier am RBG „am Start“ ist, bin ich zuversichtlich, dass wir uns bei der ein oder anderen Schulveranstaltung wiedersehen und freue mich darauf! Bis dahin genießt / genießen Sie jetzt erst einmal eure / Ihre wohlverdienten Sommerferien!

    Ich wünsche auch euch und Ihnen alles Gute und sende ein letztes Mal offiziell herzliche Grüße!

    Heike Schaible

    Ein halbes Berufsleben am RBG: Heike Schaible 2002 …
    … 2008 …
    … 2013 …
    … 2018
  • Sommer, Songs und Sonnenblumen

    Sommer, Songs und Sonnenblumen

    Laut begann der laue Sommerabend: Mit zwei Hard-Rock-Songs brachte die RBG Band (Leitung: Johannes Schmid) das volle Atrium und die Galerie in Stimmung.

    Etwas klassischer ging es beim Sommerkonzert des RBG am vergangenen Mittwoch, 17.07., weiter: Der Juniorchor (Klasse 5-7, Leitung Johannes Schmid, Dirk Wegner am Klavier) sang vier, teils mit solistischen Einlagen angereicherte Lieder. Das Juniororchester überraschte im Hochsommer mit Vivaldis „Frühling“, das Orchester übernahm mit einem einfühlsam gespielten Mozart und Dvoraks „Schottischen Tänzen“. Beide Ensembles wurden geleitet von Tatjana Vilz-Beck.

    Melina D. und Lea M., zwei junge Gesangssolistinnen aus der Kursstufe sangen ein schönes Duett und übernahmen anschließend auch die Solo-Partien beim Mittel- und Oberstufenchor, den Dirk Wegner dirigierte, unterstützt abwechselnd von Schmid und Vilz-Beck am Klavier.

    Die Klasse 9c zeigte ihr stimmliches Können beim dreistimmigen Choral „As the Deer panteth for the water“ (Dirk Wegner).

    Im Rahmen des Konzerts wird auch der jährliche Sozialpreis von PRO verliehen: zwei Vertreterinnen unseres Fördervereins überreichten ihn, verbunden mit einer Urkunde und einem Gutschein, an Beatriz aus der Klassenstufe 10 für ihr Engangement in der SMV und der Hausaufgabenbetreuung.

    Im zweiten Teil des Konzerts wurde es virtuos: Zunächst mit dem Quartett „Sing4vergnügt“ aus dem Elternchor „SuperBoschis Allstars, begleitet von Chorleiter Dirk Wegner am Klavier. Beim begabten Nachwuchspianisten Linus David glühten die Tasten und der Saal bei zwei hinreißend gespielten Jazzstücken aus den Dreißiger Jahren, das zweite hatte er selbst arrangiert. Das Publikum staunte mit offenen Ohren.

    Gospel und einen „Tribute to Queen“ brachte der Elternchor SuperBoschisAllstars unter der Leitung von Dirk Wegner, am Klavier begleitet von Johannes Schmid.

    Den Abschluss eines schönen Sommerabendkonzerts bildete das Juniorensemble und im Anschluss das Orchester unter der Leitung von Tatjana Vilz-Beck. Großer Applaus belohnte alle Aufführenden – für alle Solisten gab es Sonnenblumen.

    Schulleiterin Silke Scholz bedankte sich zum Abschlsus bei allen Beteiligten und besonders bei der Musik-Fachschaft, die mitten im turbulenten Schuljahresendspurt wieder ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt hat und dabei immer wieder neue Ideen und Talente entdeckt und auf die Bühne bringt.

    Das Sommerkonzert 2024 – Bildergalerie

  • Ein Theaterausflug mit der 8b

    Am Mittwoch, 10.07.2024, besuchte die Klasse 8b das Theaterstück „Das Herz eines Boxers“ im JES (Junges Ensemble Stuttgart) in Stuttgart. Unsere Klasse las das Drama „Das Herz eines Boxers“ von Lutz Hübner ein paar Wochen vorher im Unterricht bei Frau Kimmel in Deutsch.
    Das Stück handelt von einer Freundschaft zwischen dem ehemaligen Boxer Leo, der mittlerweile im Altenheim lebt, und einem Jungen namens JoJo, welcher Sozialstunden in eben diesem Altenheim ableisten muss. Beide unterstützen sich gegenseitig bei der Bewältigung ihrer Probleme, wodurch sich eine Freundschaft entwickelt.

    Wir trafen uns eine Stunde vor Beginn der Vorführung im Innenhof des Theaterhauses, um vorab noch an einem Workshop teilzunehmen, der uns durch spielpraktische Elemente auf das Stück vorbereitete.
    Das Theaterstück wurde in einem kleinen Saal aufgeführt, der nur Platz für ca. 40 Zuschauer bot. Wir schauten das Stück zusammen mit einer anderen Schulklasse an.
    Die Schauspieler (Gerd Ritter und Lola Merz Robinson) verkörperten ihre Rolle überzeugend. Die Handlung wurde im Vergleich zu Lutz Hübners Textgrundlage durch das Auslassen oder Abwandeln von Details leicht verändert. So kennzeichnete sich Jojos Sprache in der Aufführung durch das Nutzen zahlreicher Jugendwörter. Ebenso wurde im Stück auf aktuelle Influencer verwiesen, welche bei Lutz Hübners Textgrundlage keine Rolle spielen.
    Insgesamt hat uns das Theaterstück sehr gut gefallen und uns zum Lachen gebracht.

    Der Theaterbesuch wurde durch mich, Nele Kienzle, im Rahmen meiner GFS im Fach Deutsch geplant.

  • Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten –

    Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten –

    Keine anstrengenden Gedichtanalysen oder Charakterisierungen, sondern coole literarische Kunst und mitreißende Musik: Das war der literarische Abend der 7a!

    Am Montag, den 15. Juli 2024 organisierte die Klasse 7a mit ihrem Deutschlehrer, Herrn Wegner, auch MagicDirk genannt, um 20 Uhr in Raum 202/203 einen Literaturabend.

    Klingt langweilig? War es nicht! Viele Lieder, Gedichte, Witze und Videos begeisterten die Eltern, in einer Pause wurde ein wenig Fußball auf einem Tischfußballfeld gespielt. Der Höhepunkt des Abends war die Auktion. Die Eltern und auch unser Klassenlehrer, Herr Bohnenstingl, zeigten sich als begeisterte Käufer literarischer und künstlerischer Meisterwerke.  Am Ende des Abends war alles verkauft.

    Ein großes Dankeschön geht an MagicDirk, ohne den das Ganze nicht stattgefunden hätte.

    Und natürlich auch an Herrn Bohnenstingl und die zahlreich erschienenen Eltern.

    Von der Klasse 7a