Kategorie: Allgemein

  • Kursstufe besichtigt Südzucker

    Kursstufe besichtigt Südzucker

    Am Freitag, 21.11., war es wieder soweit – die 3- und 5-stündigen Chemiekurse K1 und K2 am Robert-Bosch-Gymnasium Gerlingen brechen mit ihren Chemielehrern A. Beuchle, R. Müller und K. Stark zu ihrer gemeinsamen Exkursion nach Offenau bei Heilbronn auf. Hier steht eine der Zuckerfabriken der Südzucker AG. Dieser Besuch gehört seit Jahren zum festen Programm der Oberstufen-Chemiekurse.
    Es gibt wenig Besuchsziele, bei denen man so intensiv den Weg eines Produktes verfolgen kann wie bei der Zuckergewinnung aus der Zuckerrübe. Dabei erfährt man sehr schnell, dass die Zucker -”Fabrik” eigentlich keine Fabrik im Sinne von “Zucker herstellen” ist. Der Zucker ist schließlich schon fix und fertig in der Rübe enthalten, sondern eher eine “Zuckergewinnungsanlage”.

    Durch den Kamin zieht der Wasserdampf ab, der beim Trocknen der Zuckerrübenschnitzel entsteht. Rechts daneben der Schachtofen, in dem Kalkstein (Calciumcarbonat) zu Branntkalk (Calciumoxid) verarbeitet wird
    Die Rüben werden täglich angeliefert und mit einem starken Wasserstrahl von den Ladenflächen der LKW und Anhänger gespritzt.

    In dem Südzuckerbetrieb in Offenau werden während der ca. dreimonatigen Kampagne im Minutentakt (außer am Sonntag) rund um die Uhr Zuckerrüben angeliefert. Mit einem Hochdruck-Wasserstrahl werden die Rüben von den Anhängern in den Transportkanal gespült. Die Rüben werden vom Fremdmaterial über einen Steinabscheider getrennt Zuckerrüben, gewaschen und in den Schneidmaschinen zerkleinert. Bei größerer Anlieferungs- als Verarbeitungsgeschwindigkeit – werden Zuckerrüben auch zwischengelagert.

    Die Rübenschnitzel gelangen in einen großen Extraktionsturm in dem mithilfe von warmem Wasser der Zucker herausgelöst wird. Da neben dem Zucker auch noch „unerwünschte“ Stoffe extrahiert werden, muss das Gemisch anschließend noch mehrere Klärungs- und Reinigungsschritten durchlaufen. Dabei erhält man den so genannten Dünnsaft und dann mit zunehmender Konzentrierung durch Eindampfen unter Vakuum Dicksaft, aus dem dann die Zuckerkristalle auskristallisieren. Der Zucker wird nochmals abgeschleudert und der anhaftende Sirup mit Wasser abgewaschen und geht als so genannte “Grundsorte” (EU2-Qualität)vor allem an Großabnehmer wie Schokoladen- und Gebäckfabriken sowie Getränkehersteller. Die Raffinade, die als Haushaltszucker verwendet wird, entsteht nach nochmaligem Lösen und erneutem Auskristallisieren. Beides sind hochreine Produkt.

    durch beleuchtete Sichtfenster kann man in den Kristallisator sehen, wie im Dicksaft sich allmählich Zuckerkristalle bilden. Der Prozess kann durch “Impfen” mit Puderzucker -Kriställchen eingeleitet und beschleunigt werden
    hier stehen die zum Teil kontinuierlich, zum Teil in Chargen arbeitenden Zentrifugen, die den Sirup von den Zuckerkristallen trennen.
    die Produktpalette reicht von der Raffinade über den Hagelzucker, den Kandiszucker, den Braunen Zucker, den Zuckerhut, den Gelierzucker, die Zuckerwürfel bis zum Puderzucker…

    Alle Schritte der Zuckergewinnung – von der noch verschmutzten Rübe bis zum abgepackten Puderzucker oder der Raffinade – kann man in einer Zuckerfabrik hautnah und mit allen Sinnen erleben. Es riecht und duftet, es ist draußen kalt und drinnen schwülwarm und laut. Und wenn man will, kann man die Zwischenprodukte auch noch mit dem Geschmackssinn erforschen.

    Alle Abläufe sind hocheffizient, was den Einsatz von Wasser, Energie, oder Kalk anbelangt: Die Wärme, die bei der Extraktion oder dem Eindicken des Dünnsaftes benötigt wird, ist streng genommen nur die Abwärme aus den Dampfturbinen, welche die Generatoren antreiben, die den Strom für die Zuckerfabrik liefern. 
    Die extrahierten und ausgepressten Zuckerschnitzel und die am Ende des Auskristallisationsprozesses anfallende Melasse werden – als Futtermittel – dem landwirtschaftlichen Stoffkreislauf oder anderen Bereichen zugeführt. 

    Wir möchten uns auch in diesem Jahr für die tolle Führung bedanken, bei der die Teilnehmer/innen wieder einen intensiven und informativen Einblick in die Zuckergewinnung erhalten haben. Wir hoffen, dass diese Besichtigung auch für die nachfolgenden Chemiekurse angeboten werden kann.

    A. Beuchle

  • Magie aus Musik, Licht und Flammen

    Magie aus Musik, Licht und Flammen

    Am Freitag, den 24. Oktober 2025, verwandelte sich der Rathausplatz in Gerlingen in eine Bühne voller Licht, Musik und Staunen. Bei der traditionellen „Langen Einkaufs- und Kulturnacht“ präsentierte die Jonglier-AG unseres Gymnasiums eine beeindruckende Feuershow und begeisterte damit das Publikum.
    Als es dunkel wurde, stiegen die Flammen in die Höhe und die Jonglierinnen und Jongleure begannen ihre neue Show. In einer mitreißenden Choreografie zeigten sie ihr Können mit Fackeln, Feuerstäben und Einrädern. In einem Soloauftritt (Bild rechts) wirbelte das leuchtende Feuerdiabolo durch die Nacht. Alles war präzise aufeinander abgestimmt – ein Ergebnis vieler Übungsstunden und großer Konzentration.
    Musik und warmes Licht begleiteten den Auftritt und tauchten den Rathausplatz in eine stimmungsvolle Atmosphäre. Die Flammen funkelten in der Dunkelheit und zogen die Blicke des Publikums auf sich. Mit sicherer Hand und voller Begeisterung führten die Schülerinnen und Schüler ihre Darbietung vor und wurden mit einem riesigen Applaus belohnt.
    Ein großes Dankeschön an unsere talentierten Schülerinnen und Schüler der Jonglier-AG für diesen fantastischen Auftritt voller Energie, Kreativität und Teamgeist.
    Unser besonderer Dank gilt der Jugendbegleiterin Leonie Hahn und den Jugendbegleitern Lars Maier und Tim Kröper.
    Eva E. Gawol

  • „Vergangenheit trifft Zukunft – 80 Jahre Kriegsende“

    „Vergangenheit trifft Zukunft – 80 Jahre Kriegsende“

    Seit mittlerweile 25 Jahren findet nun schon der deutsch-deutsche Austausch zwischen dem Elisabeth-Gymnasium in Halle und dem Robert-Bosch-Gymnasium in Gerlingen statt. Jeweils ca. 15 SchülerInnen der Klassenstufe 10 beider Schulen treffen sich, um gemeinsam verschiedene Aspekte der deutschen Geschichte zu beleuchten und die Vergangenheit lebendig zu halten. Der DD-Austausch bietet also die Möglichkeit, an jährlich wechselnden Themen einen mit Sicherheit spannenden Einblick in die Geschichte Deutschlands zu erhalten.

    Plakat zum DD-Austausch – Gruppenbild beim Besuch der Maginot-Linie in Frankreich

    Nach der Anreise der Hallenser am 3. November und einer thematischen Einführung in der Schule besuchte die Schülergruppe am 5. November bspw. das Fort Schoenenbourg in Frankreich. Das Fort Schoenenbourg ist eine Bunkeranlage der Maginot-Linie, die aus einer ganzen Reihe solcher Bunkeranlagen besteht und sich entlang der französischen Grenze erstrecket. Frankreich baute dieses Verteidigungssystem zwischen 1930 und 1940, um u.a. Deutschland davon abzuhalten, in Frankreich einzumarschieren. Die deutsche Wehrmacht nutzte für den Einmarsch dann allerdings letztendlich einen unbefestigten Bereich an der französisch-belgischen Grenze und griff Frankreich über die Ardennen an.

    Nach diesem besonders beeindruckenden Programmpunkt machte sich die gesamte Gruppe am 6. November nach Halle auf. Auch dort erwartete die Gruppe spannende und eindrückliche Führungen, so zum Beispiel im „Roten Ochsen“, einem ehemaligen Gefängnis und späterer Hinrichtungsstätte des nationalsozialistischen Herrschaftsregimes sowie Staatssicherheitsgefängnis der DDR, das nun für Besucher als Gedenkstätte zugänglich ist, oder am Sonntag das Museum Berlin-Karlshorst. Das heutige Museum war der Ort, an dem Deutschland am 8. Mai 1945 die bedingungslose Kapitulation unterschrieben hat und somit der Zweite Weltkrieg in Europa beendet wurde.

    Wir hoffen, dass auch in diesem Jahr alle einen interessanten und unvergesslichen Einblick in die deutsche Vergangenheit erhalten und sich die neuen Freundschaften noch lange halten werden. Auch wir LehrerInnen blicken auf einen tollen Austausch mit Euch zurück.

    A. Beuchle und M. Ciapura

  • Ergebnisse Schülersprecherwahl 2025

    Ergebnisse Schülersprecherwahl 2025

    Ergebnisse 2025

    1. Schülersprecher: Jannik Munz
    2. Schülersprecherin: Yuna Lee
    3.  Mahipal Singh

    Wir wählen neue Schulsprecherinnen und Schulsprecher!

    Liebe Schülerinnen und Schüler, morgen den 23.10.2025 werdet ihr neue Schülersprecher*innen wählen. Die Kandidat*innen stellen sich hier in einem kurzen Steckbrief vor. 

    Die Wahl wird in der Klasse gemeinsam mit den Fachlehrkräften durchgeführt. Ihr könnt zwei Kandidat*innen wählen, dabei darf nur ein Kreuzchen pro Kandidat*in gesetzt werden.

    Alles weitere erklären euch die durchführenden Lehrkräfte.

    Wir danken den Kandidaten und der Kandidatin, dass sie sich zur Wahl stellen.

  • Pädagogischer Tag: G9 am RBG

    Pädagogischer Tag: G9 am RBG

    Begleitet von der Organisationsberaterin und Trainerin Cordula Schweers (Konstanz) beschäftigte sich das Kollegium des RBG mit der Umsetzung des G9 an unserer Schule. Hintergrund: Mit dem Schuljahr 2025/26 wurde G9 parallel in Kl. 5/6 eingeführt und wächst nun schrittweise hoch. Das erste G9-Abitur wird 2032 sein. Damit verbunden ist eine neue Schwerpunktsetzung in den Poolstunden (8 frei verfügbare Stunden, die eine Schule zur Profilschärfung verwenden kann). Davon sind 5 bereits fest vorgeschrieben, die anderen sind, z.T. unter bestimmten Randbedingungen, frei verfügbar und müssen verplant und inhaltlich gefüllt werden mit Themen, die für unsere Schülerinnen und Schüler in den unterschiedlichen Klassenstufen wichtig sind.

    Thema des Vormittags war: Wie sollen die 2 bzw. 3 verfügbaren Poolstunden in G9 genutzt und verteilt werden?

     

    Im „World Café“ werden in Tischgruppen verschiedene Umsetzungskonzepte entwickelt…

    Lehrer stehen vor einer Stellwand und diskutieren

     

    … und anschließend in einem Rundgang diskutiert.

    Am Nachmittag wurden in fünf thematischen Gruppen die Weiterentwicklung pädagogischer Schwerpunkte geplant und die weitere Umsetzung besprochen.

       

        • Rassismus/Bildung gegen Rassismus

        • Demokratiebildung

        • Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

        • Implementeriung Künstliche Intelligenz (KI) am RBG
        • Mobbing

       

      Themen der vergangenen Jahre waren

         

          • Künstliche Intelligenz (2024)

          • Nachteilsausgleich (2023)

          • Schülergesundheit (2022)

      • Wettbewerbe am RBG

        Wettbewerbe am RBG

        In den kommenden Wochen finden die folgenden Wettbewerbe statt bzw. laufen derzeit. Wir möchten interessierte Schülerinnen und Schüler am RBG motivieren und fördern, an Wettbewerben teilzunehmen. Infos erhältst du von Eva Kimmel bzw. von deinen Fachlehrkräften, wenn der Wettbewerb einem Fach zugeordnet ist.

        https://www.mehrsprachen-mehrwir.de

        https://www.bpb.de/lernen/angebote/schuelerwettbewerb

      • 10.-21.11. Biber der Informatik

        10.-21.11. Biber der Informatik

        Lust, beim Informatik-Biber mitzumachen? Für die Klassen 5 bis 7 wird der Wettbewerb zentral über die Lehrkräfte in Mathe (Kl. 5/6) bzw Informatik (Kl. 7) organisiert. Alle anderen können natürlich ebenfalls teilnehmen. Einen Login erhältst du von Frau Günther oder Herrn Schaebs (Kopano-Mail).

        Übrigens: beim Schnupper-Biber kannst du, wenn du einen Login besitzt, ab sofort den Wettbewerb testweise durchspielen.

        Wer einfach mal so in den Biber reinschauen oder weitere Aufgaben lösen möchte, findet hier eine Aufgabensammlung der letzten Jahre, aufgeteilt nach Klassen- und Schwierigkeitsstufen. Viel Spaß!

      • Schülermedienpreis 2026 – Jetzt mitmachen!

        Schülermedienpreis 2026 – Jetzt mitmachen!

        Du hast einen eigenen Radiobeitrag erstellt? Mit Freunden ein Musikvideo, einen Film oder einen Stop-Motion-Film gedreht? Einen eigenen Manga gezeichnet oder eine App programmiert? Dann bist du beim Schülermedienpreis Baden-Württemberg genau richtig!

        Der jährliche Wettbewerb setzt Schülerinnen und Schüler und Schulklassen aus Baden-Württemberg mit ihren vielseitigen Medienproduktionen ins Rampenlicht.

        Eingereicht werden können alle medialen Beiträge, egal ob Film, Game, Podcast, Webseite, App, Printmedien und vieles mehr. Die Beiträge müssen nicht im schulischen Rahmen entstehen, sondern können zum Beispiel auch in der Freizeit erstellt werden.

        Einsendeschluss ist der 25. Januar 2026.

        Alle Infos hier.

        Hier findest du ddie Siegerbeiträge 2025 – unter den zahlreichen Einreichungen konnten sich die unterschiedlichsten Gewinnerprojekte wie (Stop-Motion) Kurzfilme, Dokumentationen, Games, eine Schülerzeitung, Podcasts sowie ein Betriebssystem durchsetzen. Vielleicht motiviert dich das oder inspiriert dich zu einer Idee für dein eigenes Projekt.

      • Jonglier-AG bei KARAKARA-Benefiz-Veranstaltung

        Jonglier-AG bei KARAKARA-Benefiz-Veranstaltung

        Am Samstag, 11.10., fand im Züblin-Haus in Stuttgart-Möhringen die
        Benefizveranstaltung zum 20-jährigen Jubiläum des Schulprojektes in
        Zinder / Niger statt. Mit unserem Sozialprojekt Karakara unterstützt das RBG seit ebenfalls fast 20 Jahren dieses Schulprojekt, alljährlich findet dazu unser Karakara-Basar am Freitag vor dem 1. Advent statt. Daher durften auch Vertreter unserer Schule nicht fehlen – als Abgesandte des RBG bereicherte unsere Jonglier-AG mit ihrem Auftritt das kulturelle Rahmenprogramm. Die bunte und vielseitige Choreografie war einer der Höhepunkte des Nachmittags. Die beeindruckende Show ging perfekt über die Bühne.

        Albert Pfänder, ehemaliger Lehrer am RBG und Vorstand im Verein KARAKARA – Hilfe für Kinder in Niger e.V. hat uns die Bilder zur Verfügung gestellt und berichtet auf der Webseite des Vereins ausführlich über die Benefiz-Veranstaltung.

      • Was habe ich ge“SUCHT“? Klassenzimmertheater

        Was habe ich ge“SUCHT“? Klassenzimmertheater

        Warum wird jemand süchtig? Was sucht diese Person, was findet sie in der Sucht? Welche Entscheidungen führten dahin? Welche anderen Wege hätten es verhindern können?

        Am Dienstag, 07.10., fand für die 9. Klassen das „Klassenzimmertheater“ der „Wilden Bühne“ Stuttgart statt. Ein Schauspieler, der selbst Suchterfahrung hat, spielte die fiktive Geschichte von Zwillingen, bei denen der eine süchtig wird, der andere nicht. Es geht um Weichenstellungen auf dem Weg in die Sucht sowie den Weg heraus. Die besondere Situation des Klassenzimmers als Bühne lässt das Thema hautnah und emotional greifbar für die Jugendlichen werden und bildet einen Baustein zur Suchtprävention.

        Das anschließende Nachgespräch bot Raum für Reflexion und Austausch, eigene Erfahrungen und Herausforderungen rund um Themen wie Entscheidungen, (Un)Freiheit usw.

        Das Projekt ist Teil des Sozialcurriculums an unserer Schule und wird organisiert von den Biologielehrerinnen Frau Gimber und Frau Marlok in Kooperation mit der Schulsozialarbeiterin Theresa Zachmann und der städtischen Jugend- und Sozialarbeit (Andreas Lux).