Kategorie: Allgemein

  • Kreativität kennt keine Grenzen

    Kreativität kennt keine Grenzen

    Kunst entsteht dort, wo Neugier, Mut und Ausdruckskraft aufeinandertreffen. Genau das hat unsere Schülerin Renad A.(K2) eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit ihrer Teilnahme an einem landesweiten Wettbewerb qualifizierte sie sich für die Kreativwochen „Medienkunst: Analog–Digital“ im Rahmen der Kulturakademie der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg.

    Mehr als 1.400 junge Talente aus ganz Baden-Württemberg nahmen an diesem Wettbewerb teil. Ein Expertengremium sichtete die eingereichten Arbeiten und traf eine Auswahl für den 16. Jahrgang der Kulturakademie. Mit ihren künstlerischen Arbeiten und ihrem Talent überzeugte Renad die Jury und wurde zu den Kreativwochen nach Karlsruhe eingeladen.

    Der erste Workshop fand vom 08. bis 12. September 2025 am ZKM (Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe) statt – einem international renommierten Ort für zeitgenössische Kunst und Medien. Die zweite Kreativwoche fiel in die kürzlich vergangenen Faschingsferien.

    Am ZKM arbeitete Renad gemeinsam mit anderen jungen Talenten an spannenden Projekten und entwickelte ihre eigenen Ideen weiter.

    Renads Erfolg zeigt eindrucksvoll, wie viel Leidenschaft, Kreativität und vor allem Ausdauer in unseren Schülerinnen und Schülern stecken.

    Wir sind sehr stolz auf Renads Auszeichnung und wünschen ihr für ihren weiteren künstlerischen Weg alles Gute!

    Eva E. Gawol

  • „Die Chemie des Wassers“

    „Die Chemie des Wassers“

    „Ohne Wasser gibt es kein Leben, Wasser ist ein kostbares, für den Menschen unentbehrliches Gut“ (Grundsatz Nr. 1 der Europäischen Wasser – Charta vom 6. Mai 1968)

    Lebewesen bestehen zum größten Teil aus Wasser. Der Wasseranteil im Körper eines erwachsenen Menschen beträgt ca. 60%. Wasser spielt in unserem Leben auf vielen Gebieten eine wichtige Rolle: Wasser ist beispielsweise das Lebensmittel Nr.1, es wird zum Waschen und als Kühlmittel verwendet, in Herstellungsverfahren der Industrie, als Lösungsmittel bzw. Transportmittel und zur Wärmeregulierung eingesetzt. Nur 1,94 % der gesamten Wassermenge auf der Erde sind Süßwasser und damit für den Menschen direkt nutzbar. Wasser befindet sich auf der Erde in einem ständigen Kreislauf. Mehr als 1 Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser.

    Die Klasse 9a des Gymnasiums Gerlingen besichtigten mit ihrer Lehrerin Anja Beuchle im Rahmen des Chemieunterrichtes am 24. Februar 26 die Betriebsanlagen der „Ensinger Mineralquellen“. Dort erfuhren sie zunächst theoretisch, wie die Bildung und Gewinnung von Mineralwasser abläuft und was sich hinter den unterschiedlichen Bezeichnungen Heilwasser, Tafelwasser, Mineralwasser etc. verbirgt. Außerdem wurde bspw. über die Firmengeschichte und über die wichtige Bedeutung von Mineralwasser als Lebensmittel berichtet. Während des Vortrages probierten die Schüler/innen begeistert alle Produkte des Ensinger-Betriebes

    Die einzelnen Schritte zur Trinkwasserabfüllung konnten im Anschluss in einem ausführlichen Rundgang durch den Betrieb nachvollzogen werden. Vielen Dank an den Betrieb „Ensinger Mineralquellen“ für den sehr interessanten Einblick in die Trinkwassergewinnung und -abfüllung.

  • Budapest trifft Gerlingen

    Budapest trifft Gerlingen

    Der traditionsreiche Budapest-Austausch, der im Herbst 40 Jahre alt wird (!), findet seit diesem Durchgang in der Kursstufe 2 statt. Bereits im Herbst 2025 waren die Gerlinger Schüler mit zwei Lehrkräften nach Budapest gefahren. Nun folgte zu einer etwas ungewöhnlichen Jahreszeit der Gegenbesuch vom 22.02.-28.02. Doch das Wetter spielte mit: Statt Eisregen und Frost trug der beginnende Frühling mit viel Sonne und Wärme zu einer sehr gelungenen Austauschwoche bei.

    Stadtführung in Nürnberg
    Die Gruppe im Gerlinger Stadtmuseum mit Museumsführerin Barbara Günther

    Am Montag startete der Austausch mit einem gemeinsamen Frühstück ind er Schule und anschließender Stadtrallye durch Gerlingen. Danach besuchten die Gäste, die seit vielen Jahren Deutsch lernen und mit einem hervorragenden Sprachniveau beeindruckten, den jeweiligen Fachunterricht der K2. Mittags wurde die Gruppe von Bürgermeister Dirk Östringer im Rathaus empfangen. Es entwickelte sich ein intensives Gespräch mit den sehr interessierten ungarischen Schülern, das der Bürgermeister schließlich abbrechen musste, weil die nachfolgende Sitzung schon auf ihn wartete. Abends war Entspannung und sportliche Rivalität beim Bowling angesagt.

    Am Dienstag und Mittwoch ging es nach Nürnberg. Die zweitägige Ausfahrt mit Übernachtung in der großartig gelegenen Jugendherberge in der Kaiserburg war ein Highlight für die ganze Gruppe. Ein Teil des Programms  fiel leider der enormen Verspätung nach einer Umleitung infolge einer durch einen Erdrutsch gesperrten  Bahnstrecke zum Opfer. Aber die abendliche Erkundung der Stadt und eine sehr gute Stadtführung konnten zumindest etwas entschädigen.

    Der Donnerstag war der „Stuttgart-Tag“: Morgens ging es in das Mercedes-Museum, am Mittag gab es eine exklusive Stäffeles-Tour bei bestem Wetter und natürlich freie Zeit in der City.

    Am Freitag begleiteten die Austauschschüler ihre Partner noch einmal in den Unterricht. In einem gemeinsamen Projekt wurden dann Videos und Präsentationen zum Thema „Jugendsprache in Deutschland und Ungarn“ und „Zukunftsvisionen“ erstellt, die beim Abschlussabend mit Pizzaessen vorgestellt wurden. Dann ging es zum Winterball der SMV, wo die Ungarn als begeisterte Tänzer die Stimmung anheizten. Es war ein toller Abschluss eines schönen Austauschs. Der Abschied am Samstagvormittag am Gleis in Stuttgart fiel schwer, es gab Umarmungen bis zur letzten Minute. 

    Winterball in der Jahnhalle
  • Aufwand, der sich lohnt – RBG präsentiert sich

    Aufwand, der sich lohnt – RBG präsentiert sich

    Großen Andrang gab es auch in diesem Jahr beim „Tag der offenen Tür“ am Robert-Bosch-Gymnasium am Donnerstag, 26.02.26. Viele interessierte Eltern und Familienangehörige der künftigen Fünftklässler erlebten das Einführungsprogramm mit Auftritten des Orchesters, der Jonglier-AG und der Begrüßung durch Schulleiterin Silke Scholz. Anschließend gab es in Informationsvorträgen von Schulleitung und Elternbeirat genauere Informationen zum Profil und Angebot der Schule. Währenddessen konnten die Kinder in einer Schulhausrallye den „Markt der Möglichkeiten“ und die verschiedenen Räumlichkeiten und Fächer entdecken und erkunden.

    Sie konnten nicht teilnehmen oder interessieren sich für das RBG? In der Bildergalerie finden Sie Eindrücke vom Tag.

    Allgemeine Informationen zu G9 und seiner Umsetzung am RBG finden Sie in diesem Interview mit der Schulleitung.

    Weiterführende Links zur Schulwahl und zur Anmeldung finden Sie unten auf der Seite.

    Bildergalerie: Das war der Tag der offenen Tür 2026

     

    Informationsmöglichkeiten

    Nachfolgende Links helfen Ihnen bei der Schulwahl:

  • G9 am RBG

    G9 am RBG

    Mit diesem Schuljahr 2025/26 wurde das neunjährige Gymnasium (G9) gleichzeitig für die Klassen 5 und 6 eingeführt. Im Interview stellt Schulleiterin Silke Scholz vor, was sich hinter G9 verbirgt und welche Änderungen es konkret gibt.

    Was genau heißt „G9“ eigentlich?

    G9 bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler wieder (wie bis 2012) in 9 Jahren zum Abitur gelangen. Die Einstiegsklasse in die Oberstufe ist nun wieder die Klasse 11. Die Abiturklassen sind die Klassen 12 und 13.

    Was bedeutet das für Eltern, die ihr Kind jetzt am RBG für die Kl. 5 anmelden?

    Für die Eltern, die ihre Kinder zum Schuljahr 26/27 am RBG anmelden bedeutet dies, dass ihr Kind voraussichtlich 2035 Abitur macht.

    Welche Vorteile sehen Sie in diesem einen zusätzlichen Schuljahr?

    Auf dem Weg zum Abitur haben die Kinder wieder ein Jahr mehr Zeit sich zu entwickeln, sich im geschützten Rahmen auszuprobieren und sich zu engagieren. Dies kann innerhalb der Schule geschehen, z.B. für die Klassengemeinschaft, in der SMV für die Schulgemeinschaft oder in der Hausaufgabenbetreuung, vielleicht sogar in der Verantwortung für eine AG. Die Möglichkeit des Erwerbs eines Sprachzertifikats (DELF – Französisch oder Cambridge – Englisch) kann eventuell von einer noch größeren Zahl von Schülerinnen und Schülern genutzt werden. Auch außerhalb der Schule bleibt vielleicht mehr Zeit, sich bspw. in Vereinen und Organisationen zu engagieren. Die Erwartung ist auch, dass durch die Streckung der Unterrichtszeit über 9 Jahre der Leistungsdruck etwas abnimmt. Meine Hoffnung ist zudem, dass die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler und die inhaltlichen Anforderungen wieder besser zusammenpassen. Die literarischen Themen im Fach Deutsch oder die Herstellung von Zusammenhängen in den Gesellschaftswissenschaften waren hinsichtlich des Lebensalters der Kinder nicht immer passgenau.

    Ändert sich mit dem G9 inhaltlich etwas? Gibt es einen neuen Lehrplan oder neue Fächer?

    Das neue G9 wird keine generelle Lehrplanänderung beinhalten. Die Fächer strecken ihre Inhalte, so dass es zu einer wirklichen Entlastung der Schülerinnen und Schüler kommen kann. Insgesamt wird die Unterrichtszeit pro Schuljahr etwas geringer sein als bisher. Trotzdem gibt es auch inhaltliche Veränderungen. Informatik und Medienbildung (IuM) gibt es nun in jedem Schuljahr als Fach, zunächst mit dem Schwerpunkt in der Medienbildung, dann aufsteigend mit einer Verschiebung hin zur Informatik. Unser bisheriges Profilfach NWT wird in Zukunft NIT (Naturwissenschaft-Informatik-Technik) heißen, auch hier nimmt die Informatik also mehr Platz ein. Besonders schön aus meiner Sicht ist, dass es eine ausgewiesene, in der Kontingentstundentafel verankerte Klassenleitungsstunde in den Klasse 5 und 6 gibt.

    Warum gibt es am RBG die beliebten Lernbänder nicht mehr?

    Hinter jeder Unterrichtsstunde verbirgt sich eine Deputatsstunde für die Lehrkraft. Neben den Pflichtstunden, die in der Kontingentstundentafel vorgeschrieben werden, erhalten die Schulen sogenannte Poolstunden. Solche Stunden wurden am RBG bisher für die Lernbänder verwendet. Nun haben sich sowohl die Anzahl der Poolstunden als auch die Rahmenbedingungen für ihre Verwendung verändert. Somit können die Lernbänder nicht mehr in der gewohnten Weise stattfinden.

    Wie genau wird G9 bei uns am RBG umgesetzt? Was sind die 3 wichtigsten Neuerungen?

    1.) In Klasse 5 wird in einer weiteren Poolstunde sowohl die Klassengemeinschaft gestärkt werden als auch die Ankunft der ’Neulinge am Gymnasium‘ durch individuelle Gespräche erleichtert werden. Diese Unterrichtsstunde wird mit der Mentoringstunde in Klasse 7 und mit dem Coaching in Klasse 9 in ein Gesamtkonzept eingebunden. Hier sind wir noch an der Namensgebung dran.

    2.) In Klasse 6 wird es eine zusätzliche Unterrichtsstunde (Poolstunde) geben, welche die Einführung in naturwissenschaftliche Arbeitsweisen und Experimente zum Inhalt hat.

    3.) In Klasse 8 wird es im Sport eine zusätzliche Unterrichtsstunde mit neuem Konzept geben (Poolstunde).

  • DANKE! Scheck für Karakara übergeben

    DANKE! Scheck für Karakara übergeben

    Wir hatten Anfang Januar schon kurz darauf hingewiesen, nun wurde auch der Scheck übergeben: beim Karakara-Basar 2025 konnten 11286 € eingenommen werden.

    Die Übergabe des symbolischen Schecks (v.l.n.r.): Marielle Cremer, Cheforganisatorin des Basars, die Schulleiterinnen Ulrike Smolarek (Pestalozzischule) und Silke Scholz (RBG), Monika Neumann vom Verein „Karakara – Hilfe für Kinder in Niger e.V.“, über den die Patenschaften vermittelt und organisiert werden.

    Das ermöglicht uns vom RBG die Übernahme von drei weiteren Schulpatenschaften für die gesamte Schulzeit sowie zwei Patenschaften in der Näherinnenausbildung. Die Pestalozzi-Grundschule, mit der wir den Basar gemeinsam veranstalten, kann jeweils eine neue Patenschaft übernehmen. Näheres zur Schulausbildung unserer Patenschule in Kara Kara, Zinder, Republik Niger, finden Sie hier.

    Wir freuen uns sehr über dieses Ergebnis, das nur durch die Zusammenarbeit der Schulgemeinschaft möglich wurde. Herzlichen Dank daher nochmal an alle, die sich beim Basar eingesetzt haben!

  • Neue Lehrkräfte

    Neue Lehrkräfte

    Das zweite Halbjahr bringt einige Veränderungen im Kollegium und damit auch im Stundenplan.

    • Frau Weizmann (D, F, G) ist aus der Elternzeit zurück und unterrichtet wieder.
    • Herr Winter ergänzt das Kollegium im Fach Deutsch als Vertretungslehrkraft

    Das RBG hat vier neue Refendarinnen und Referendare, die auf dem Weg zum zweiten Staatsexamen im ersten Ausbildungsabschnitt bis zum Sommer begleitet durch erfahrene Lehrkräfte in ihren Fächern in verschiedenen Klassen unterrichten werden.

    • David Casal Lluria: Ethik, Spanisch
    • Juliana Elskamp: Deutsch, Englisch
    • Kayla Hoffmann: Chemie, NwT
    • Karin Oehler: Mathematik, Musik

    Wir begrüßen alle ganz herzlich am RBG! Den neuen Kolleginnen und Kollegen wünschen wir eine gute und schnelle Einarbeitung bei der Übernahme der Klassen. Den Referendaren wünschen wir viele gewinnbringende Erfahrungen im Unterricht und eine erfolgreiche Ausbildung.

  • Erste Hilfe sichtbarer machen

    Erste Hilfe sichtbarer machen

    Um die Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler weiter zu verbessern, wurden mit Hilfe von PRO neue Erste-Hilfe-Westen angeschafft. Diese Westen sorgen dafür, dass Ersthelferinnen und Ersthelfer im Schulalltag sofort erkennbar sind und im Notfall schnell Hilfe leisten können.

    Gerade in stressigen Situationen ist es wichtig, dass verantwortliche Personen schnell gefunden werden. Die auffälligen Westen erhöhen die Sichtbarkeit deutlich – sowohl im Schulgebäude als auch auf dem Pausenhof oder bei Ausflügen.

    Unfälle können jederzeit passieren, besonders bei sportlichen Aktivitäten. Ob Sportverletzungen im Sportunterricht, kleinere Stürze oder andere Notfälle – schnelle Erste Hilfe kann entscheidend sein.

    Mit den neuen Westen setzen wir ein weiteres Zeichen für ein sicheres Schulumfeld und eine gut organisierte Erste-Hilfe-Struktur. Wir danken besonders Frau Junge und der Erste-Hilfe-AG für ihren Einsatz!

    Und die Schule sagt herzlichen Dank an PRO!

  • Fusionsreaktoren – Supercomputer – Weltraumerforschung

    Fusionsreaktoren – Supercomputer – Weltraumerforschung

    Die NwT-Schüler/innen der Klassenstufe 10 waren vom 26.1. – 28.1.26 wieder auf wissenschaftlicher Erkundungstour. Bereits zum elften Mal brachen am Montagmorgen 19 Schüler/innen mit ihren Lehrerinnen Frau Beuchle und Frau Maier zur so genannten „NwT-Erkundungsfahrt“ auf und besuchten unterschiedliche Forschungseinrichtungen in München.
    An der NWT-Erkundungsfahrt teilnehmen können Schüler/innen der Jahrgangsstufe 10, die sich in der 8. Klasse für das Profilkernfach NwT (Naturwissenschaft und Technik) entschieden haben. Diese Schüler/innen haben sich demnach in den letzten 3 Jahren schon mit den vielfältigsten naturwissenschaftlichen und technischen Problemen auseinandergesetzt und dabei viele Erkenntnisse gewonnen und Fertigkeiten erlangt; bspw. beim Programmieren von Microcontrollern, beim technischen Zeichnen und bei der Verwendung von 3-Druckern, bei der Durchführung von Analyse- und Produktionsverfahren, beim Bau von Kränen, bei der Auswertung von Messergebnissen u.v.m..

    Parabelrutschen im Atrium des Institutsgebäude für Mathematik und Informatik der Technischen Universität München
    Die Gruppe im IPP

    Erstes Ziel der Fahrt war das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP). Hier wird seit den 1960er-Jahren an der Kernfusion geforscht. Dabei möchten die Physiker das “Feuer der Sonne” auf die Erde holen: in einer Brennkammer, in der die Fusions-Brennstoffe Tritium und Deuterium bei 100 Millionen Grad Kelvin durch entsprechend geformte Magnetfelder eingeschlossen sind, sollen diese zu Helium verschmelzen (fusionieren) und dabei erhebliche Mengen an Energie freisetzen und so die Energieproblematik umweltschonend lösen. Die Gerlinger Besucher/innen erhielten zunächst einen sehr spannenden Vortrag über die Grundlagen der Kernfusion und deren mögliche technische Realisierung in Form eines Kernfusionskraftwerkes. Da an unserem Besuchstag gerade am dort aufgebauten Großexperiment ASDEX upgrade (Bild links oben) nicht experimentell gearbeitet wurde, konnten wir im Anschluss die Experimentierhalle selbst besichtigen. Wenn die Anlage in Betrieb ist (jährlich werden etwa 1000 Experimente durchgeführt), kann die Experimentierhalle wegen der dort auftretenden Strahlung nicht betreten werden.

    Am 2. Tag besichtigte die Gruppe zunächst das Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (LRZ) und dessen Supercomputer. Da die Beantwortung wissenschaftlicher Fragestellungen immer komplexer wird, Problemstellungen und Lösungsansätze zunächst oft simuliert werden müssen und dabei riesige Datenmengen anfallen, die ausgewertet werden müssen, hat das das Hochleistungsrechnen in den vergangenen Jahren u.a. in der Wissenschaft an großer Bedeutung gewonnen. Diese extrem anspruchsvollen, umfangreiche und komplexe Rechenanwendungen, die auch ein Vielfaches an Speicherkapazität erfordern, können von „normalen“ Computern nicht mehr durchgeführt werden. Auch hier konnte die Gruppe nach einem sehr interessanten Vortrag über die Verwendung und Einsatzmöglichkeiten eines Supercomputers, diesen auf einem Rundgang live besichtigen.

    Am Nachmittag konnten sich die SchülerInnen in Kleingruppen selbständig und je nach persönlichen Vorlieben und Interessen im Deutschen Museum zu unterschiedlichen Themen informieren.

    Die Gerlinger NWT-Gruppe vor dem Rechenzentrum
    Virtuelle Welten: in der „Cave“
    Der „Supercomputer“ machts möglich: Eintauchen in eine virtuelle Simulation in der Cave
    Im Deutschen Museum
    Gruppenbild vor der ESO
    Legomodell des ESO-Teleskops
    Hörsaal in der ESO

    Letzter Programmpunkt am 3. Tag war die Besichtigung der ESO (european southern observatory), der europäischen Südsternwarte. Die ESO ist ein europäisches Forschungsinstitut, das Teleskope in Chile betreibt. Mithilfe dieser Teleskope wurden schon viele spektakuläre Entdeckungen gemacht. Bspw. wurden Beweise für die Existenz eines schwarzen Lochs im Zentrum unserer Milchstraße gefunden und es konnte gezeigt werden, dass die Expansionsgeschwindigkeit des Universums zunimmt. Nach einer Vorführung im Planetarium wurde die Exkursion mit einer Führung durch das ESO-Hauptquartier abgerundet. Jede/r kann sich übrigens bei der ESO mit interessanten Forschungsideen für eine Teleskopnutzung in Chile bewerben – vielleicht wolltet ihr ja schon immer einmal in die Sterne schauen und eine weltbewegende Idee überprüfen 😊.

    Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei allen Personen, die uns diese spannenden Einblicke durch tolle Führungen und sehr interessante Vorträge ermöglicht haben, bedanken.

  • Lyrik meets Leinwand

    Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Lyrik im Expressionismus“ besuchte die 10c gemeinsam mit ihrer Deutschlehrerin Frau Taranis am 17. Dezember 2025 die Staatsgalerie in Stuttgart, um nicht nur expressionistische Gedichte zu lesen, sondern auch einen visuellen Bezug zu dieser Epoche herzustellen. Während einer Führung erfuhren wir viel über einzelne Gemälde und die verschiedenen Stilrichtungen der Künstler. Von realistischen Werken bis hin zu modernen Kunstwerken lernten wir außerdem viel über die Geschichte und darüber, wie die damalige Zeit die Kunst der Künstler beeinflusst hat.
    Für uns alle war der Ausflug sehr interessant und half uns, die Epoche und ihre Besonderheiten besser zu verstehen.

    Text: M.H., Kl. 10