Kategorie: Karakara

  • 16.453 € für Karakara

    16.453 € für Karakara

    Wer am Freitag, 25.11., den Karakara-Basar besucht hat, hat es schon gespürt: eine tolle Atmosphäre, sehr viele Gäste. Nun ist auch das Ergebnis unseres Adventsbasars da: Das RBG und die Pestalozzischule haben gemeinsam die beeindruckende Summe von 16.453 € für unser Schulsozialprojekt eingenommen. Es ermöglicht, Schüler-Patenschaften weiterzuführen und neue aufzunehmen. Über den Fortgang des Projekts und die genaue Verwendung der Summe demnächst mehr.

    In den vergangenen beiden Jahren, in denen kein Basar stattfinden konnte, warben wir jeweils mit einem „digitalen Adventskalender“ um Spenden für das Projekt. Es war schön, zu sehen, wie viele dabei „Karakara“ die Treue gehalten und gespendet haben. Trotzdem war natürlich vor allem 2021 ein sehr deutlicher Spendenrückgang zu spüren. Die digitale Welt ersetzt eben nicht das Basar-Erlebnis mit allem, was dazugehört. Doch auch in diesem Jahr war es angesichts von Inflation, überall gestiegenen Preisen und der Notwendigkeit, sorgsamer das eigene Geld auszugeben, fraglich, wie sich der Erlös entwickeln würde.  Umso bemerkenswerter dieses stattliche Ergebnis!

    Ganz ganz herzlichen Dank allen, die unseren Basar besucht haben, DANKE an Helfer, an Schüler, Lehrer und Eltern, an alle, die gespendet haben.

  • Vorweihnachtliche Stimmung beim Karakara-Basar

    Vorweihnachtliche Stimmung beim Karakara-Basar

    Der Adventsbasar zugunsten unserer Sozialprojektes Karakara am vergangenen Freitag, 25.11., bot eine schöne Einstimmung in die Adventszeit. Als die beiden Schulleiterinnen der beteiligten Schulen, Silke Scholz für das RBG und Mirjam Beck für die Pestalozzi-Grundschule, um 17 Uhr den Basar eröffneten, war das Atrium der Schule bereits dicht gefüllt, die Atmosphäre erwartungsvoll und fröhlich. Man merkte, dass alle Beteiligten es genossen, nach zwei Jahren Pause endlich einmal wieder „live“ einen richtigen Basar  zu erleben. Die Schulleiterinnen begrüßten besonders Lamin Ousman-Daouda, den Vorsitzenden des Vereins „Karakara – Hilfe für Kinder in Niger“, der schon vor dem Basarauftakt in einem Vortrag für Interessierte anhand aktueller Bilder über den Stand des Projekts informierte, sowie Monika Neumann und Albert Pfänder als ehemalige RBG-Kollegen, die das Karakara-Projekt initiiert und seither mit viel Hingabe begleitet und lebendig gehalten haben. Zwei gemeinsam gesungene Lieder und ein Kurzauftritt der Nachwuchsjongleure waren der Startschuss für den Basar.

    Viele Gäste, darunter ehemalige Abiturienten, Eltern und Verwandte nutzten in den nächsten Stunden die Gelegenheit, einmal wieder in der Schule vorbeizuschauen, sich zu unterhalten, die Weihnachtsmarktatmosphäre mit Glühwein, Zuckerwatte, Gegrilltem im Schulhof zu geniessen. Die Stände der Klassen im Atrium boten neben allerlei Kulinarischem, darunter natürlich die Basarklassiker Waffeln und Crepes, Selbstgebasteltes zum Verschenken oder für die Weihnachtsdeko. In diesem Jahr neu und besonders war die „Schlittenfahrt“ über die Schulhaustreppen, oder die Fotobox. Ein Blickfang war wieder der Afrika-Stand mit großformatigen bunten Stoffen, Selbstgenähtem sowie afrikanischem Schmuck.

    Zum Finale gegen 20 Uhr erleuchtete die Jonglier-AG mit ihrer immer wieder eindrucksvollen Feuershow den Schulhof. 

    Wir bedanken uns bei den vielen Besuchern und Gästen!

  • Wir sagen DANKE!!!

    Wir sagen DANKE!!!

    Scheckübergabe: Mirjam Beck, Schulleiterin der Pestalozzischule (links), Silke Scholz komm. Schulleiterin am RBG, in der Mitte Monika Neumann vom Verein Karakara.

    Dankesschreiben von Monika Neumann

    (ehem. Kunstlehrerin am RBG und Initiatorin des Projektes an unserer Schule)

    Liebe Schülerinnen und Schüler von Robert-Bosch-Gymnasium und Pestalozzischule, liebe Eltern und liebe Kolleginnen und Kollegen,

    es ist jetzt schon eine ziemliche Weile her, niemand denkt mehr an Weihnachten oder den digitalen Adventskalender 2021! Es hat leider ein bisschen gedauert, bis wir einen Termin gefunden haben, um den großen Scheck über 7854,16 Euro in Empfang nehmen zu können. So viel habt Ihr wieder alle gemeinsam, aller Coronamüdigkeit zum Trotz, für die Kinder in Niger gespendet.

    Bekanntlich unterstützt das Robert-Bosch-Gymnasium seit 2008 unser Schulprojekt KARAKARA in Niger. 2008 übernahm die Schule die Patenschaft für eine komplette Schulklasse (50 Kinder). Jahr für Jahr wurde die Klasse beim Weiterrücken durch die 6-jährige Grundschulzeit durch die Einnahmen beim traditionellen Gerlinger Adventsbasar gefördert. Nach der 6-jährigen Grundschulausbildung schließt sich in Niger nach französischem Vorbild ein 4-jähriges Collège an. 2018 schlossen die so geförderten Schüler*innen ihre Schulzeit mit dem Realschulabschluss ab. Danach wurde das Fördermodell so umgestellt, dass jedes Jahr aus dem Erlös des Adventsbasars so viele Patenkinder für ihre gesamte 10-jährige Schulzeit gefördert werden, wie es sich aus dem finanziellen Ergebnis ergibt: Lehrergehälter, Schulkleidung, Schulmahlzeiten, Lernmittel und die Gesundheitsvorsorge kosten pro Schüler 240,- € im Jahr, also 2.400, – € für die gesamte Schulzeit.
    Zum zweiten Mal konnte der gewohnte Adventsbasar in der Schule nicht stattfinden, zum zweiten Mal habt Ihr Euch wieder neue Ideen für ein Adventskalendertürchen ausgedacht und es waren wieder tolle Ideen darunter. Besonders Spaß haben mir die Türchen gemacht hinter denen sich kreative Auseinandersetzungen mit den Coronamaßnahmen befanden: Masken, Testen, Abstand halten, Verpackungen usw.

    Blick in das Gelände mit dem neuen Gebäude
    Ein Herz für Karakara

    Trotzdem hoffe ich natürlich, dass uns allen eine weitere Coronawelle mit neuen Beschränkungen im Herbst erspart bleibt und wir uns mal wieder in echt und analog begegnen können, denn es gibt viel Neues zu berichten aus Niger und von der Schule in KARAKARA. Wie gerne würden wir Euch jede Menge Fotos zeigen. Man kann schon sagen, dass dieser Schulkomplex ein echtes Erfolgsmodell ist, das sich immer weiterentwickelt hat und den Schülerinnen und Schülern immer mehr Ausbildungsmöglichkeiten bieten kann.

    Mit Unterstützung des BMZ, des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung konnten wir ein weiteres Gebäude erstellen mit drei Klassenzimmern und vor allem einer großen Werkhalle. Dort wird jetzt für die Schülerinnen und Schüler mit Realschulabschluss eine zweijährige Ausbildung zum Metallbauer und eine weitere zum Elektrotechniker angeboten. Die ersten Abgänger machen am Ende dieses Schuljahres schon ihren Abschluss und können dann ins Berufsleben starten. Zum Beginn des laufenden Schuljahres hat die Schule einen „Tag der offenen Tür“ veranstaltet, um diese neuen Ausbildungsmöglichkeiten in der Stadt bekannt zu machen und um auch die Handwerksbetriebe der Umgebung mit einzubinden, denn die Schüler machen nach Eurem Vorbild auch dort so etwas Ähnliches wie BOGY. 

    Tag der offenen Tür zum Schuljahresbeginn
    In der Werkhalle für Metallbau
    In ihrer Abschlussprüfung bauten die Schreiner Hocker

    Die Metallbauer haben auch schon ihren ersten Großauftrag an Land gezogen: 1000 Schulbänke hat die Stadt Zinder für die Ausstattung anderer Schulen bestellt, die ersten 100 sind schon ausgeliefert! So können die Berufsschüler sich einerseits ausbilden lassen und andererseits mit ihren neu erworbenen Fähigkeiten und Kenntnissen selbst ein bisschen zu ihrer eigenen Ausbildung beitragen, denn die Stadt bezahlt natürlich für die Bänke! Auch die Elektrotechniker erhalten Aufträge, sie warten Solaranlangen (auch die schuleigene), sie verlegen Kabel in neuen Gebäuden oder sie reparieren marode oder in Eigenregie zusammengebastelte Anlagen. Das gilt auch für die Auszubildenden in der Schneiderei und der Schreinerei. Das Bild zeigt zwei Schüler bei der Endprüfung, ob man sich auf ihrem Hocker auch keinen Spreißel einzieht. Bei all diesen Tätigkeiten lernen die Auszubildenden ganz praktisch, wie man ein Unternehmen führen muss, wie man die Preise gestaltet, wie man mit den Auftraggebern verhandelt, wie das mit der Buchführung geht, so dass man am Ende auch einen Gewinn erzielt.
    Wir hoffen sehr, dass wir mit dieser Ausbildung unseren Schulabgänger einen guten Start in die eigene Berufstätigkeit ermöglichen können. Das alles geht natürlich nur mit den großzügigen Spendern und Paten hier in Deutschland und einer der wichtigsten von ihnen ist die Schulgemeinschaft in Gerlingen! Wir bedanken uns deshalb im Namen die Schülerinnen und Schüler in KARAKARA sehr sehr herzlich für Eure Unterstützung! MERCI BEAUCOUP!!

    Zum Schluss kann ich Euch noch Eure beiden neuen Patenkinder vorstellen, denn die Fotos der neuen Erstklässler sind letzte Woche eingetroffen:
    CHAMAOUNOU OUSSEINI HASSAN und NAFISSA MAHAMADOU ABDOU. Chamaounou hat 11 Geschwister, seine beiden Eltern haben keine Schule besucht, sein Vater ist Kleinhändler. Nafissa hat nur 4 Geschwister, ihre Mutter hatte einen Realschulabschluss, ist aber leider schon verstorben, ihr Vater ist Analphabet und von Beruf Schreiner.
    Eure Spende ermöglicht noch zwei weitere Patenschaften für jeweils vier Jahre Realschule. Diese Bilder bekommen wir erst im Sommer, wenn die Prüfungen nach der Grundschule abgeschlossen sind und klar ist, welche Kinder auf die Realschule gehen werden. Das gleiche gilt für die beiden Patenschaften für die Pestalozzischule. Die Fotos dieser vier Kinder schicke ich Euch dann zum Anfang des nächsten Schuljahres.

    CHAMAOUNOU OUSSEINI HASSAN
    NAFISSA MAHAMADOU ABDOU
    Mit herzlichen Grüßen im Namen des Vereins KARAKARA-Hilfe für Kinder in Niger e.V.
    Monika Neumann
  • Adventskalender 2021

    Adventskalender 2021

    Adventskalender 2021

    Aufgrund der Corona-Pandemie kann dieses Jahr der traditionelle Karakara-Basar leider nicht stattfinden. Um das Karakara-Projekt dennoch finanziell zu unterstützen, wurde dieser digitale Adventskalender ins Leben gerufen. 

    Die ganze Schulgemeinschaft hat sich ins Zeug gelegt und kreative Beiträge entworfen, die sich nun hinter den Kalendertürchen verstecken. Ein Klick auf das Bild der Kalendertür führt zum jeweiligen Beitrag.

    Wir wünschen viel Freude an unserem Adventskalender und hoffen auf zahlreiche Spenden, die auf folgendes Konto überwiesen werden können:

    Silke Scholz
    Volksbank Leonberg-Strohgäu
    DE46 6039 0300 0121 8090 05 
    Verwendungszweck: Karakara 2021

    Virtuelles Event: Info-Veranstaltung zum Karakara-Projekt. Videobotschaft und Online-Bericht.

    Schauen Sie rein und informieren Sie sich hier:  https://karakara-schule.com/karakara-2021-virtuell/

    In den vergangenen Jahren hat der Vorsitzende des Trägervereins „Karakara, Hilfe für Kinder in Niger e.V.“, Lamin Ousman, uns im Rahmen des Basars immer in einem Vortrag mit Bildern und Eindrücken zum aktuellen Stand des Projekts berichtet. Dies findet in diesem Jahr online statt. Die Seite bietet viele interessante Informationen rund um das Projekt, lebendige Eindrücke – und ein Rezept „Hähnchenkeulen mit Cashewkernen“ zum Nachkochen.

    Adventskalender beendet – Spende weiterhin möglich

    Die Weihnachtszeit ist vorbei und damit sind die Kalendertürchen wieder verschwunden. Dennoch können Sie gerne weiterhin spenden, falls Sie das noch nicht getan haben, denn wir warten noch auf den Beitrag der Pestalozzischule bis wir den endgültigen Spendenstand verkünden können.


    Spendenstand 11. Januar

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    Stand inkl. Pestalozzischule.
    Letztes Jahr konnten 10 706 € an das Karakara-Projekt überwiesen werden.


    Vielen Dank!

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    Kara Kara
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    Kara Kara
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    Jonglier-AG
  • Die Schneckenpost ist da!

    Die Schneckenpost ist da!

    Unser Schneckenprojekt ist fertig und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Nun kann die Unterstützersuche beginnen.
    Ab Montag, 29.11., können die Kinder die Schnecken für die Verschickung im Sekretariat „fördern“ (erwerben).
    Mindestbeitrag 10 Euro, nach oben offen 🙂
     
    Was ist die Idee?
    Unter dem Link (unten) findet sich ein Projekt aus Hannover für hörgeschädigte Kinder. Diese erhalten zum Trost eine kleine Schnecke.
    • Schülerinnen und Schüler (im Auftrag ihrer Eltern) oder auch Kolleginnen und Kollegen können im Sekretariat eine Schnecke ‚fördern‘ (das Geld geht in die KaraKaraKasse) und ihren Namen aufs Schildchen schreiben.
    • Alle Schnecken werden dann gemeinsam auf den Weg nach Hannover in eine Klinik für hörgeschädigte Kinder geschickt, Schulleiterin Silke Scholz wird ein Begleitschreiben dazulegen, damit sich die Klinik in Hannover nicht wundert..
    • Natürlich könnten sie von den Käufern auch behalten werden. Im ersten Fall hätten wir aber gleich zweimal glückliche Kinder, einmal in Hannover und ein weiteres Mal in KaraKara.
    Ein bunter „Schneckenberg“
    Die erste Schnecke, gehäkelt von einer Schülerin
    Und von wem stammt dieses rote Exemplar…?
  • Paten gesucht

    Wir suchen dringend noch ca. 20 Paten für die 2-jährige Ausbildung in der Berufsschule (Schneiderei, Schreinerei) und auch noch ein paar Paten, die eine 10-jährige Patenschaft für die gesamte Schulzeit übernehmen. Nähere Informationen finden Sie auf der Seite des Vereins „Karakara – Hilfe für Kinder in Niger e.V.“ oder beim „virtuellen Event“. Jeder Pate erhält einen Patenbrief mit Foto.

    Patenschaftserklärung für die zweijährige Berufsschule hier zum Download.

    Patenschaftserklärung für die zehnjährige Schulzeit hier zum Download.

    Auf der Seite zum virtuellen Event stellt sich Souèba, die als Patenschülerin von uns unterstützt wird, in einem Video vor.

    Berufsschülerinnen in der Schneiderei
  • Karakara 2021 als virtueller Adventskalender

    Karakara 2021 als virtueller Adventskalender

    Zu gerne hätten wir unseren traditionellen Karakara-Adventsbasar wieder als stimmungsvolle Adventsveranstaltung mit Umtrunk und Bewirtung am Freitagabend gefeiert. Es ist uns sehr schwer gefallen – aber in der aktuellen  Entwicklung erscheint uns ein zwangloses Zusammensein mit mehreren hundert Gästen im Schulhof einfach als unpassend. Wir werden als Schule daher wieder einen rein virtuellen Basar  veranstalten. Wie im vergangenen Jahr wird es daher wieder einen digitalen Adventskalender geben: jeden Tag ein Türchen vom 1.-24. Dezember – jeden Tag von einer anderen Klasse gestaltet.

    Wir freuen uns auf vielfältige Beiträge – und bitten Sie,  uns und dem Karakara-Projekt die Treue zu halten und mit Spenden zu unterstützen. Machen wir gemeinsam den virtuellen Basar wie im letzten Jahr zu einem großen Erfolg!

    Nostalgische Erinnerung an den Basar 2019
    Virtuelles Event: Info-Veranstaltung zum Karakara-Projekt

    „Flug nach Zinder“, Grußbotschaft und aktuelle Informationen zum Projekt:

    https://karakara-schule.com/karakara-2021-virtuell/

    In den vergangenen Jahren hat der Vorsitzende des Trägervereins „Karakara, Hilfe für Kinder in Niger e.V.“, Lamin Ousman, uns im Rahmen des Basars immer in einem Vortrag mit Bildern und Eindrücken zum aktuellen Stand des Projekts berichtet. Dies findet in diesem Jahr online statt. Die Seite bietet viele interessante Informationen rund um das Projekt, lebendige Eindrücke – und ein Rezept „Hähnchenkeulen mit Cashewkernen“ zum Nachkochen.