Autor: David Schaebs

  • „Shame“ – Theaterbesuch der Klasse 7b

    „Shame“ – Theaterbesuch der Klasse 7b

    Am 13. Februar 2025 besuchte die Klasse 7b das Theaterstück „Shame“ des Jungen Ensembles Stuttgart (JES). Der Ausflug begann turbulent, als die Schüler auf dem Hinweg unerwartet in eine Verdi-Demonstration gerieten. So war die Klasse nicht nur im Theater, sondern auch mitten in einer Demo – ein ungeplanter Doppelpack an Erlebnissen.

    „Shame“ behandelt die Themen Scham und gesellschaftlichen Druck. Die Inszenierung überzeugte durch moderne Elemente und starke schauspielerische Leistungen. Besonders die kreativen Bühnenbilder und Kostüme und die musikalischen Einlagen trugen zur intensiven Atmosphäre bei und sorgten für ein außergewöhnliches Erlebnis.

    Der Theaterbesuch bot den Schülern nicht nur Unterhaltung, sondern auch Anlass zur Reflexion über den Umgang mit Scham und der Entwicklung eines Selbstbildes.

    Insgesamt war der Ausflug ein voller Erfolg und hinterließ bei der Klasse einen bleibenden Eindruck.

    Foto: Dominique Brewing, https://www.jes-stuttgart.de/shame/
    Alle Infos zum Stück unter: https://www.jes-stuttgart.de/shame/

    Die Klasse vor dem Theater
  • In Barcelona

    In Barcelona

    Bericht: die Teilnehmerinnen S.K. und P.T. (Kl. 10)

    Am Sonntag, den 26.01.2025, um 7:30 Uhr trafen sich alle Spanisch-Schüler der Klassenstufe 10 am Flughafen in Stuttgart, um die fünftägige Sprachreise vom 26.01. bis 30.01.2025 nach Barcelona anzutreten. Begleitet wurden sie von den Lehrkräften Frau Nin-Ramon, Herrn Schmidt und Herrn Meier.

    Nach der Ankunft in Barcelona wurden die Zimmer in einem Hostel in der Nähe des Flughafens bezogen. Von Montag bis Mittwoch nahmen alle vormittags an einem vierstündigen Sprachkurs der Sprachschule Enforex im Zentrum von Barcelona teil. Die Schüler wurden dabei in zwei Gruppen aufgeteilt. Philipp, einer aus unserer Gruppe, beschrieb den Unterricht folgendermaßen: „Erst ein bisschen langweilig und lang, aber am Dienstag besser.“ Im Anschluss erhielt jeder eine Urkunde zur erfolgreichen Teilnahme am zwölfstündigen Sprachkurs auf dem Sprachniveau A2.

    An den Nachmittagen erkundeten wir die katalanische Metropole: Am Montagnachmittag ging es in den Park Güell, der von Antoni Gaudí entworfen und zwischen 1900 und 1914 erbaut wurde. Ursprünglich war der Park als Gartenstadt für wohlhabende Bürger geplant, doch dies konnte aus verschiedenen Gründen nicht realisiert werden. 1923 kaufte die Stadt Barcelona das Gelände und machte es zu einem öffentlichen Park. Seit 1984 gilt der Park Güell als UNESCO-Weltkulturerbe und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Barcelonas. Durch seine Lage auf einem Hügel bietet sich eine tolle Aussicht über die Stadt bis hin zum Meer. Die beeindruckende Architektur und die Aussicht entgingen niemandem. Ein Schüler: „Ein eindrucksvoller Park mit einzigartiger Architektur.“

    Am Dienstagnachmittag nahm die Gruppe an einer deutschsprachigen Führung durch Barcelonas berühmteste Baustelle teil: die Sagrada Familia. Dabei lernten sie die drei verschiedenen Hauptfassaden kennen, die den wichtigsten Phasen im Leben Jesu gewidmet sind (Geburts-, Leidens- und Glorienfassade). Die Geburtsfassade wurde als einzige noch zu Gaudís Lebenszeit fertiggestellt. Auch im Inneren der Kirche konnte man die imposante Bauweise bewundern. Vielen fiel das beeindruckende Farbspiel durch die Glasfenster auf. Hier einige Eindrücke:

    „Sehr schön.“ (M. K.)
    „Beeindruckend.“ (H.)
    „Organisch, natürlich, imposant – ein prachtvoller Termitenhügel.“ (Herr Schmidt)

    Den letzten ganzen Tag verbrachten wir damit, den Strand zu besuchen und durch die Innenstadt zu bummeln.

    Ganz herzlich möchten wir uns bei Frau Nin-Ramon bedanken, da ohne sie die gesamte Sprachreise nicht stattgefunden hätte. Ebenso danken wir Herrn Meier und Herrn Schmidt für ihre Begleitung. Die Reise wird uns in sehr positiver Erinnerung bleiben.

    Der vom spanischen Architekten Antoni Gaudi (1852-1926) entworfene Park, der nach dem katalanischen Politiker und Mäzen Eusebi Graf von Güell benannt ist.
    Die Sagrada Familia – Der Bau der von Antoni Gaudi geplanten Basilika wurde 1882 begonnen – die Fertigstellung ist derzeit für 2033 geplant.
    Farbspiel in der Sagrada Familia
  • Klassenstufe 9 im Landtag

    Klassenstufe 9 im Landtag

    Wie sieht es im Plenum des baden-württembergischen Landtags aus? Wer sitzt wo? Auf welche Weise kann dort abgestimmt werden und wie wird der Ministerpräsident oder die Ministerpräsidentin gewählt? Solche und andere Fragen wurden im ersten Teil des Besuchs des Landtags auf unterhaltsame Weise thematisiert und beantwortet. Die Schülerinnen und Schüler durften dabei im Plenarsaal Platz nehmen und in einem Rollenspiel die Ministerpräsidentin wählen. Im zweiten Teil hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, einem Abgeordneten des Landtags persönlich Fragen zu stellen. Als Gesprächspartner stellte sich Dr. Markus Rösler (Grüne) zur Verfügung, der selbst in Gerlingen aufgewachsen und Gewinner (und damit auch Vertreter) des Wahlkreises Vaihingen/Enz ist, zu dem auch Gerlingen gehört. Alles in allem war dies ein lehrreicher und überaus interessanter Vormittag.

    Birgit Hecht, GK-Lehrerin

  • Von Fusionsreaktoren über Supercomputer bis hin zur Weltraumerforschung

    Von Fusionsreaktoren über Supercomputer bis hin zur Weltraumerforschung

    Bilder und Bericht: Anja Beuchle

    Die NwT-Schüler/innen der Klassenstufe 10 waren vom 27.1. – 29.1.25 wieder auf wissenschaftlicher Erkundungstour. Bereits zum zehnten Mal brachen am Montagmorgen 39 Schüler/innen zur so genannten „NwT-Erkundungsfahrt“ auf und besuchten unterschiedliche Forschungseinrichtungen in München.
    An der NWT-Erkundungsfahrt teilnehmen können Schüler/innen der Jahrgangsstufe 10, die sich in der 8. Klasse für das Profilkernfach NwT (Naturwissenschaft und Technik) entschieden haben. Diese Schüler/innen haben sich demnach in den letzten 3 Jahren schon mit den vielfältigsten naturwissenschaftlichen und technischen Problemen auseinandergesetzt und dabei viele Erkenntnisse gewonnen und Fertigkeiten erlangt; bspw. beim Programmieren von Microcontrollern, beim technischen Zeichnen und bei der Verwendung von 3-Druckern, bei der Durchführung von Analyse- und Produktionsverfahren, beim Bau von Kränen, bei der Auswertung von Messergebnissen u.v.m.

    Erstes Ziel der Fahrt war das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP). Hier wird seit den 60er-Jahren an der Kernfusion geforscht. Dabei möchten die Physiker das “Feuer der Sonne” auf die Erde holen: in einer Brennkammer, in der die Fusions-Brennstoffe Tritium und Deuterium bei 100 Millionen Grad Kelvin durch entsprechend geformte Magnetfelder eingeschlossen sind, sollen diese zu Helium verschmelzen (fusionieren) und dabei erhebliche Mengen an Energie freisetzen und so die Energieproblematik umweltschonend lösen. Die Gerlinger Besucher/innen erhielten zunächst einen sehr spannenden Vortrag über die Grundlagen der Kernfusion und deren mögliche technische Realisierung in Form eines Kernfusionskraftwerkes. Da an unserem Besuchstag grade am dort aufgebauten Großexperiment ASDEX upgrade nicht experimentell gearbeitet wurde, konnten wir im Anschluss die Experimentierhalle selbst besichtigen. Wenn die Anlage in Betrieb ist (jährlich werden etwa 1000 Experimente durchgeführt), kann die Experimentierhalle wegen der dort auftretenden Strahlung nicht betreten werden.

    Am 2. Tag besichtigte die Gruppe zunächst das Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (LRZ) und dessen Supercomputer. Da die Beantwortung wissenschaftlicher Fragestellungen immer komplexer wird, Problemstellungen und Lösungsansätze zunächst oft simuliert werden müssen und dabei riesige Datenmengen anfallen, die ausgewertet werden müssen, hat das das Hochleistungsrechnen in den vergangenen Jahren u.a. in der Wissenschaft an großer Bedeutung gewonnen. Diese extrem anspruchsvollen, umfangreiche und komplexe Rechenanwendungen, die auch ein Vielfaches an Speicherkapazität erfordern, können von „normalen“ Computern nicht mehr durchgeführt werden. Auch hier konnte die Gruppe nach einem sehr interessanten Vortrag über die Verwendung und Einsatzmöglichkeiten eines Supercomputers, diesen auf einem Rundgang live besichtigen.

    Am Nachmittag konnten sich die SchülerInnen in Kleingruppen selbständig und je nach persönlichen Vorlieben und Interessen im Deutsches Museum zu unterschiedlichen Themen informieren.
    Letzter Programmpunkt am 3. Tag war die Besichtigung der ESO (european southern observatory), der europäischen Südsternwarte. Die ESO ist ein europäisches Forschungsinstitut, das Teleskope in Chile betreibt. Mithilfe dieser Teleskope wurden schon viele spektakuläre Entdeckungen gemacht. Bspw. wurden Beweise für die Existenz eines schwarzen Lochs im Zentrum unserer Milchstraße gefunden und es konnte gezeigt werden, dass die Expansionsgeschwindigkeit des Universums zunimmt. Der Rundgang durch die Ausstellung wurde mit einer Planetariumsvorführung abgerundet. Jede/r kann sich übrigens bei der ESO mit interessanten Forschungsideen für eine Teleskopnutzung in Chile bewerben – vielleicht wolltet ihr ja schon immer einmal in die Sterne schauen und eine weltbewegende Idee überprüfen 😊.

    Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei allen Personen, die uns diese spannenden Einblicke durch tolle Führungen und sehr interessante Vorträge ermöglicht haben, bedanken.

    Parabelrutschen im Atrium des Institutsgebäude für Mathematik und Informatik der Technischen Universität München (Mittagspause)
    ASDEX upgrade (Experimentieranlage zur Kernfusion)
    Virtualisierungslabor
    Virtualisierungslabor
    Die Gruppe vor der ESO
  • Bergab – Aufführung des Theaterkurses der K2

    Bergab – Aufführung des Theaterkurses der K2

    Acht Menschen, ein Ereignis und es geht bergab. Eigenproduktion des Literatur- und Theaterkurses der Jahrgangsstufe 2. Herzliche Einladung zur Aufführung des Kurses Literatur und Theater der Kursstufe zwei am Freitag, 31.01.2025, 19:30 in der Jahnhalle – Eintritt frei!

  • Troubadix unchained!

    Troubadix unchained!

    Wir befinden uns im Jahre 2025 n. Chr. Ganz Baden-Württemberg stöhnt unter den begrenzten Möglichkeiten des gemeinsamen Musizierens im Musikunterricht. Ganz Baden-Württemberg? Nein! Das von unbeugsamen Musiklehrerinnen bevölkerte RBG in Gerlingen hört nicht auf, sich den Beschränkungen entgegenzustellen!
    Eine erste Maßnahme bestand in der Ausweitung der Singzone. Nach und nach besetzten Musiker und Musikerinnen das Atrium, um es aus einer Wurstbrot-Wüste in eine blühende Klanglandschaft zu verwandeln. Da durchbrachen auf einmal sphärische Glockenspiel-Klänge die zuvor für undurchdringbar gehaltene Käseglocke, da spielten plötzlich Jugendliche Szenen aus Opern nach oder besprachen in der Gruppe, wie politische Musik funktioniert.
    Als zweite Maßnahme sicherte sich die Musikfachschaft einen dauerhaften Zugang zu einem iPad-Koffer. Seitdem komponieren Schülerinnen an iPads die nächsten Klassenhits und lernen so nebenbei, mit welchen Akkorden man einen wirkungsvollen Popsong arrangieren kann. Oder sie unterlegen Ausschnitte aus Charlie-Chaplin-Filmen mit passender (oder auch unpassender) Musik. Oder sie bereiten eine Präsentation über Ennio Morricone vor, den berühmten italienischen Filmmusik-Komponisten, der z.B. die Musik zu dem legendären Film „Spiel mir das Lied vom Tod“ geschrieben hat.
    Der neueste Vorstoß bestand in der Anschaffung kleiner Keyboards, die über Powerbanks mit Strom versorgt werden und damit ebenfalls im Atrium gespielt werden können – durch die Kopfhörer überdies völlig lautlos. Da sitzen Kinder und Jugendliche nun an ihren Keyboards und üben konzentriert die neuesten Lieder, um sie anschließend im Musiksaal gemeinsam mit ihren Klassenkameraden zu musizieren.
    Im Vorbereitungsraum spielen zur gleichen Zeit Schülerinnen ihren Part auf der Bratsche, proben gemeinsam mit der Lehrerin im Musiksaal die Gesangsstimme oder studieren in der Musiksammlung die Percussion-Begleitung ein. Wenn dann alle Gruppen in den Musiksaal zurückkehren, entsteht aus dem separat Erarbeiteten etwas Neues, Ganzes, Gemeinschaftliches.
    Anders als bei den Banketten am Ende der meisten Asterix-Abenteuer wird Troubadix bei uns also nicht gefesselt und geknebelt, sondern ist der Star bei dem gemeinsamen Abschluss in der Klassengemeinschaft. Schließlich befinden wir uns im Jahr 2025 in Gerlingen, wo allen bekannt ist, dass das gemeinsame Musizieren im Klassenverband der Zaubertrank ist, der das Selbstbewusstsein stärkt und die Gemeinschaft beflügelt. Denn im gemeinsamen Musizieren können wir am eigenen Leib spüren, was Musik eigentlich ist: entfesselte Magie!

  • Studien- und Ausbildungsbotschafter am RBG

    Studien- und Ausbildungsbotschafter am RBG

    Am Vormittag des 20. Januars wurde die Kursstufe von Studien- und Ausbildungsbotschaftern besucht. Im Rahmen eines Vortrags wurden die Schülerinnen und Schüler der K1 und K2 zunächst u.a. über die Hochschullandschaft Baden-Württembergs, die Bewerbung, die Zulassung und die Studienfinanzierung sowie über Ausbildungsberufe, den Ablauf einer Ausbildung sowie Verdienstmöglichkeiten im Rahmen einer Ausbildung informiert. In Kleingruppengesprächen erhielten sie anschließend persönliche Einblicke der Botschafter in deren Weg zum Studium bzw. zur Ausbildung, individuellen Erfahrungen und Hürden auf diesem Weg und Tipps.

  • Teilnahmerekord beim Biber

    Teilnahmerekord beim Biber

    So viele Schülerinnen und Schülern wie noch nie haben am Informatik-Wettbewerb Biber 2024 teilgenommen, insgesamt 117 – eine fantastische Bilanz! Einige Teilnehmer bekamen Sachpreise für besonders gute Leistungen, ein Fünftklässler sogar einen ersten Preis.
    Der „Wettbewerb für digitales Denken“ richtet sich an alle Klassenstufen und findet jedes Jahr im November statt. Seit einigen Jahren ist er am RBG an den Informatik-Unterricht in Kl. 7 gekoppelt. Bundesweit beteiligten sich über 500.000 Schüler. Neugierig? Trainingsaufgaben zum Kennenlernen kann man auch ohne Login auf dieser Seite ausprobieren.

    Schülerinnen beim Biber-Wettbewerb (Symbolbild)

  • Kreisfinale für unsere Basketballer

    Kreisfinale für unsere Basketballer

    Am Dienstag, 14.01.2025, fand das Kreisfinale für die Basketballjungs von Jugend trainiert für Olympia statt. Es ging in der Wertungsklasse II um den Einzug ins RP-Finale. Die neun Jungs der Jahrgangsstufe 10 gaben in der Turnhalle des Otto-Hahn-Gymnasiums in Ludwigsburg alles und repräsentierten das RBG würdig. Trotzdem reichte es am Ende nicht für einen Platz unter den besten zwei und damit für das Weiterkommen. Wir gratulieren zu dem tollen Einsatz und bedanken uns bei den Coaches, Herrn Djekic und Frau Gutekunst, sowie den betreuenden Lehrkräften Sabrina Junge und Moritz Hüttmann.

    Bereits im Dezember hatten die Jungen im Kreisfinale der Wertungsklasse 3 sogar den späteren Sieger vom LMG Remseck geschlagen und ein gutes Turnier gespielt, waren aber ebenfalls nicht weitergekommen.