Autor: David Schaebs

  • Los Ballos XIV: Rückblick auf das Jonglierwochenende

    Los Ballos XIV: Rückblick auf das Jonglierwochenende

    Es ist Sonntag, 29. Juni 2022, 18:20 Uhr.

    Ergriffen und voller Stolz stehe ich im Atrium des Robert-Bosch-Gymnasiums. Es herrscht eine unheimliche Stille. Ich spüre immer noch eine überwältigende Energie der Begeisterung,  die mich erfasst hat.

    Noch vor wenigen Minuten war dieser Raum Schauplatz einer turbulenten Veranstaltung. Aufeinanderfolgend wurde eine bunte Mischung aus verschiedenen Jonglier-Auftritten vor unseren Familien und Freunden aufgeführt. Die Zuschauer wurden förmlich beeindruckt und mitgerissen.

    Mit großer Leidenschaft und viel Sinn für Humor präsentierten unsere Stars der Jonglage und Akrobatik ihr Können! Dieses haben wir während des  LOSBALLOS XIV  in fünf Tagen auf Burg Rothenfels zusammen mit Ehemaligen choreografiert und eingeübt.

    LOS BALLOS XIV – ein voller Erfolg!

    Denn Jonglieren am RBG ist mehr als nur ein gemeinsames Hobby. Es ist Passion, Freundschaft und Zusammenhalt.

    Großen DANK an alle, die uns diese unvergesslichen Tage auf der Burg Rothenfels ermöglicht und bei der Durchführung unterstützt haben:
    DANKE an die KSJ, die für das spannende und umfangreiche Freizeitangebot, das Abendprogramm sowie  die unvergessliche Nachtwanderung, gesorgt hat. 
    Besonderer DANK gilt unserer Schulleitung, dem Förderverein PRO und der Bürgerstiftung Gerlingen.

    Und wir blicken nach vorne: Noch 364 Tage bis LOSBALLOS XV !

    Bis dann, Eva E.Gawol (Leiterin der Jonglier-AGs)

    Bericht von Sophie Dorn (ehem. Schülerin):

    Endlich- nach 2 Jahren Pause konnten wir wieder auf unser LOS BALLOS-Jonglierwochenende fahren.

    Dabei ging es für 60 Jongleure am Mittwochmorgen des 25.5. mit dem Bus zur Burg Rothenfels. Angekommen wurde sich erstmal mit einem Mittagessen gestärkt, ehe es an die ersten Jongliereinheiten ging. Dieses Jahr war neu, dass alle Teilnehmenden Gruppenauftritte einstudiert haben. Das heißt, dass bei den Aufführungen neben den Auftritten der zwei Jongliergruppen Los Ballos und Los Ballos Spezial (die auch eine AG der Schule sind), acht kleine Auftritte mit Gegenständen wie Schuhen, Eimern, Spielkarten und anderen kreativen Gegenständen gezeigt werden konnten.

    Um das Können zu erweitern oder neue Gegenstände kennenzulernen, gab es Workshops. Super war, dass einige hemalige Jonglier-AG-Teilnehmer mit dabei waren, die ihr Wissen weitergeben und somit einen wichtigen und tollen Beitrag an dem Wochenende leisten konnten.

    Natürlich fanden neben den Workshopphasen Auftrittsproben statt, denn nur so konnten, wie schon erwähnt, die zwei Gruppen eindrucksvolle Auftritte auf die Beine stellen. Diese wurden am Freitag Abend vor den anderen Burggästen und dann zum Abschluss des Wochenendes am Sonntag vor den Eltern/ Bekannten aufgeführt.

    Für Action drumherum gab es zum einen zweimal eine Fire Space, an die sich einige zum ersten Mal getraut haben, sich aber auch einige gefreut haben, nach langer Zeit mal wieder mit Feuer zu jonglieren. Zum anderen gab es zahlreiche Freizeitangebote der KSJ wie Frühsport, mittags und nachmittags Spiele und abends Programm wie eine Nachtwanderung oder den KSJ-Abend. 

    Nach diesen fünf Tagen sind wir alle froh, neue Erlebnisse gesammelt zu haben und freuen uns schon auf LOS BALLOS XV!

    Ein herzlicher Dank geht an die AG-Leiterin Eva Gawol!

  • Sommerkonzert vor vollem Haus

    Endlich mal wieder ein Konzert, endlich mal wieder ein volles Atrium! Freude am Zusammensein, am  Zuhören und Lust am Musizieren lagen beim Sommerkonzert des Robert-Bosch-Gymnasiums am Dienstag, 12.07., in der Luft.

    Das galt für das Juniorensemble unter der Leitung von Tatjana Vilz-Beck mit ihrem „Entertainer“ als Eröffnungsstück und dann erweitert um einige ältere Schüler aus dem Orchester mit der „Highland Cathedral“. Schöne Stimmen, beeindruckend saubere Intonation und Zungen- („Supercalifragilistikexpialigetisch“) sowie Fingerakrobatik („Cups“) und sogar Savannenatmosphäre („The lion sleeps tonight“) zeigte der Juniorchor der Kl. 5-8, dirigiert und am Klavier begleitet von Johannes Schmid. Luka Musa (Klavier und Gesang) setzte mit „You are the reason“ einen solistischen Kontrapunkt.

    Die Lust am Musizieren strahlte auch aus den Beiträgen des Kollegiums: „Das Trio“ spielte zwei Sätze aus einer Komposition Max Bruchs für Klarinette (Christiana Merkle), Viola (Ann-Sophie Wunnenburger) und Klavier (Dirk Wegner), sicher ein klanglicher Höhepunkt des Konzerts. Die Gesangsformation „Bosch Vocal“ (Nina Hammer, Carolin Schaber, Jörg Weber) steuerte dann vielleicht den emotionalen Höhepunkt des Konzerts bei mit dem schmelzenden Gospel „Your Love“, begleitet von Dirk Wegner am Klavier.

    Das von Tatjana Vilz-Beck wieder neu aufgebaute Orchester spielte einen „Blue Tango“ und gemeinsam mit dem Musikkurs der Kursstufe 1 „My heart will go on“, inklusive Gitarrensolo von Diego Eppler (K1).

    Nun füllte sich die Bühne mit über 70 Hawaiishirts und weißen Blusen: Der Mittel- und Oberstufenchor samt Eltern-Lehrer-Chor trat auf, wechselweise dirigiert und am Klavier begleitet von Dirk Wegner und Johannes Schmid. Die zwei Chöre sangen dreistimmig vier vielfältige Lieder, vom düster-dramatischen Bond-Titelsong „Skyfall“ über das Friedenslied „Imagine“ von John Lennon (solistische Einlage: Anika Rahn, K1) bis hin zum Exotik versprühenden Salsa-Song „Cantar!“. Letzteres darf man als Motto und Aufforderung verstehen: Singt, macht Musik!

    Mit einem unterhaltsamen Medley aus Abba-Hits beendete das Orchester, erneut dirigiert von Tatjana Vilz-Beck, einen Sommerkonzertabend, der wohltuend fröhlich, lebendig und abwechslungsreich war.

    Besonders hervorheben muss man den Einsatz der Musik-Fachschaft: zwei Jahre Unterricht unter schwierigen, zum Teil das Musizieren verhindernden Bedingungen; zwei Jahre ohne AGs, Ensemblearbeit, Proben und – natürlich – zwei Jahre ohne Konzerte und Applaus. Bei vielen Kindern litt mangels Möglichkeiten die Freude am Instrument, manche haben es ganz aufgegeben (oder keines angefangen). Da ist jede Menge Wiederaufbauarbeit voller Geduld und Motivation nötig und man merkt die Folgen gerade bei den Instrumentalgruppen auch an der Besetzung. Umso beeindruckender, zu hören, wie viel jetzt schon wieder entstanden ist, sicher auch dank der intensiven Musikfreizeit Anfang Mai. Daher geht der allergrößte Dank an Johannes Schmid, Tatjana Vilz-Beck und Dirk Wegner, die zum Teil in wenigen Wochen ein so tolles Programm einübten. Weil man in diesem Sommer am RBG scheinbar nicht an ABBA vorbeikommt: Thank you for the music!

    Im Rahmen des Konzerts verlieh Schulleiterin Silke Scholz den Sozialpreis des Fördervereins PRO an Schüler, die sich langjährig und in besonderer Weise in der Schule engagieren: die vier Leiter der Technik-AG, Niklas Buser, Diego Eppler, Lucas Franz und Amelie Kiefer. Sie wurden mit der Auszeichnung „auf frischer Tat ertappt“: Zur Preisverleihung kamen die vier kurz nach unten ins Atrium, anschließend ging es wieder zu Tablet und Mischpult nach oben auf die Galerie.  In ihrer kurzen Ansprache würdigte die Schulleiterin besonders die absolute Verlässlichkeit und Eigenständigkeit der AG, die mit großen zeitlichen Einsatz alle schulischen Veranstaltungen technisch betreut und beschallt und die zudem auch noch selbst für Nachwuchs sorgt, indem immer wieder jüngere Schüler neu dazu genommen werden.

  • Abi 2022: Jahrgang stilvoll verabschiedet

    Abi 2022: Jahrgang stilvoll verabschiedet

    Der Abend in Bildern:

    12 Jahre Schulzeit zu Ende und eine neue Phase des Lebens beginnt. Ein Grund zu feiern! Am Freitag, 08.07.2022, ist der aktuelle Abiturjahrgang feierlich verabschiedet worden. Bei der Zeugnisverleihung mit anschließendem Stehempfang wurden die 52 Absolventinnen und Absolventen mit Glückwünschen und Ratschlägen und natürlich ihren Zeugnissen sowie Preisen und Auszeichnungen „ins Leben entlassen“. Musikalisch veredelt wurde die Feier mit Beiträgen des Musikkurses der Stufe unter der Leitung von Johannes Schmid.

    Die frisch ernannte Schulleiterin Silke Scholz begrüßte alle Gäste, darunter auch Bürgermeister Dirk Östringer sowie ihren Amtsvorgänger Eberhard Blanz. In ihrer Rede knüpfte sie an das Abimotto des Jahrgangs „The winner takes it all“ (passend zum Abba-Revival) an, schränkte aber ein: Anders als im Songtext gebe es heute Abend nur „Winner“ und keine „Looser“; zudem habe jeder einzelne sein Abiturzeugnis nicht gewonnen, sondern eher erarbeitet. Sie dankte allen Unterstützern auf dem Weg dahin. Während der Song von Abba nur „Winner“ und „Looser“ kenne, gebe es in Wirklichkeit noch sehr viele Grautöne dazwischen. Sie wünschte den Absolventen für ihre Zukunft Mut auch zu Richtungswechseln und zu diesen Grautönen, aber auch, dass jeder dieses besondere Gefühl des Abends, ein Winner zu sein, noch öfter im Leben erfahren werde.

    Gemeinsam mit Oberstufenberaterin Anja Beuchle überreichte Silke Scholz anschließend jedem sein Abiturzeugnis. Für herausragende Leistungen in einzelnen Fächern sowie die besten Notenschnitte gab es ebenfalls Preise. Besonders beeindruckend: zwei Schülerinnen erreichten die Traumnote von 1,0, ein Schüler die 1,1. 

    Bürgermeister Dirk Östringer beglückwünschte die Abiturienten auch im Namen des Gemeinderates und  dankte ihnen für ihr Durchhaltevermögen gerade während der von Coronaeinschränkungen geprägten Zeit der Kursstufe, aber auch für das vielfältige Engagement in der Stadt, etwa im Jugendgemeinderat. Er machte Mut, sich an der Lebenskreuzung, an der sie jetzt stehen, sich Zeit zu nehmen und gut zu überlegen: Wo geht es hin?, aber sich auch auf den Weg zu machen, schließlich entwickele sich vieles erst Schritt für Schritt. Ganz besonders betonte Östringer, wieviel jeder seinen Eltern während dieser 12 Jahre Schulzeit zu verdanken habe.

    Die Elternbeiratsvorsitzende Martina Merchant blickte vor allem auf das Besondere dieses Jahrgangs im Zusammenhang mit den Corona-Schwierigkeiten zurück: vom Textmarathon über den Schnellkurs im Digitalen samt Anfangsholprigkeiten und betonte: es hat auch sein Gutes, Außergewöhnliches gemeinsam zu meistern, das schaffe Zusammengehörigkeit. Sie bedankte sich bei allen Beteiligten der Schulgemeinschaft: Schulleitung, Kollegium, der Schulsekretärin Heike Schaible, den OBerstufenberaterinnen Anja Beuchle und Claudia Hellriegel, den Hausmeistern.
    Auch das Engagement der langjährigen Elternvertreter der Stufe sowie der Stufen- und Schülersprecher hob sie hervor Schülersprecher. Natürlich gab es auch gute Ratschläge mit auf den Weg. Jedem seien in den letzten Jahren – neben den Wurzeln in Familie, Stadt und Schule – Flügel gewachsen. Nun sei es an der Zeit, diese auszuprobieren: „Its time to say goodbye“.

    Das Schlusswort hatten die Abiturienten: in der Stufenrede blickten die zwei Rednerinnen auf ihre
    eigene Schullaufbahn am Gymnasium zurück. In der Kursstufe seien die beiden beherrschenden Themen Corona mit all seinen Begleiterscheinungen gewesen – was auch sein Gutes habe, schließlich könne man manches darauf schieben; daneben das Lernen, da es sonst kaum etwas andres gab während der Lockdownphasen. Sie betonten, dass der Jahrgang dennoch im Lauf der Kursstufe zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen sei und sogar Abistreich und Abiball auf die Beine gestellt habe: „Jedes frühere Ich von uns wäre stolz auf uns heute“. Der abschließende Dank schloss alle ein, die am Schulleben und in der Schule am Gelingen der Schulzeit beteiligt waren, mit einem besonders kräftigen Applaus für die Eltern. Zum Schluss blickten die Rednerinnen nach vorne: sie wünschten ihrer Stufe, dass „wir erreichen, was wir erträumen: The winner takes it all“.

  • Kooperationsgespräch Grundschule – Realschule – Gymnasium

    Kooperationsgespräch Grundschule – Realschule – Gymnasium

    Nach einer längeren, pandemiebedingten Pause konnte am Donnerstag, den 7. Juli 2022, am Robert-Bosch-Gymnasium endlich wieder das traditionelle „Kooperationsgespräch Grundschule – Realschule – Gymnasium“ stattfinden. Dabei trafen sich dieses Mal über 20 Kolleginnen und Kollegen aus der Breitwiesen-, Pestalozzi-, Montessori- und Rappachgrundschule, der Realschule Gerlingen und des Robert-Bosch-Gymnasiums und tauschten sich angeregt über ganz unterschiedliche Themen aus. Besonders im Fokus waren natürlich die Auswirkungen der Pandemie auf die Schule bzw. Kinder, aber auch fachspezifische Themen in den Fächern Mathe, Deutsch und Englisch. 
    Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, denen wie immer ein bestmöglicher Übergang der Grundschüler auf die weiterführenden Schule am Herzen liegt.
    Für die erweiterte Schulleitung: Almut Peischl, Unterstufenbeauftragte
  • Rollstuhl

    Rollstuhl

    Es kommt immer mal wieder vor, dass Schülerinnen und Schüler aufgrund von Unfällen oder Erkrankungen körperlich beeinträchtigt sind. Viele von ihnen können zwar am regulären Unterricht teilnehmen, allerdings an außerunterrichtlichen Veranstaltungen nicht, da sie zum Beispiel für längere Strecken zu Fuß zu geschwächt sind. Die Lösung für diese Schülerinnen und Schüler könnte ein Rollstuhl sein, sodass sie trotz ihrer Beeinträchtigungen teilnehmen könnten. Ein herzliches Dankeschön an den Pro-Förderverein, der diesen Rollstuhl finanziert hat.

    Informationen über das Sekretariat oder bei Björn Schwerin (Beratungslehrer).

  • BREAKING NEWS: das RBG hat eine neue Schulleiterin!

    BREAKING NEWS: das RBG hat eine neue Schulleiterin!

    Am 20.06.2022 wurde Silke Scholz offiziell durch die zuständige Personalreferentin des Regierungspräsidiums Stuttgart, Kristina Klammt, als neue Schulleiterin am Robert-Bosch Gymnasium bestellt. Silke Scholz ist seit dem Jahr 2000 Lehrerin für Mathematik und Sport am RBG und war seit 2017 Stellvertretende Schulleiterin. Seit der Verabschiedung von Eberhard Blanz im Juli 2021 leitete sie die Schule bereits kommissarisch und hatte sich auf die vakante Stelle beworben.

    Wir gratulieren sehr herzlich, freuen uns, dass die Schule auch offiziell wieder eine Leitung hat, die ebenso tatkräftig wie erfahren ist, und wünschen gutes Gelingen für alle Aufgaben.

    Für geladene Gäste (u.a. KLassensprecher und Elternvertreter) findet am 26.07. um 17 Uhr im Atrium der Schule die Amtseinsetzung statt.

    Auch die Leonberger Kreiszeitung / Strohgäu berichtet über die Ernennung:

    Klick auf das Bild öffnet den Artikel (externer Link).

    Silke Scholz mit der Bestellungsurkunde von Ministerin Schopper, rechts Kristina Klammt vom RP Stuttgart.
  • Abitur auf der Zielgeraden

    Abitur auf der Zielgeraden

    Unser Abiturjahrgang biegt nach den Pfingstferien auf die Zielgerade ein: diese Woche findet am Donnerstag (23.06.) die mit Spannung erwartete Eröffnung der Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen statt. Dann stehen vom Donnerstag, 30.06., bis Montag, 04.07., die mündlichen Prüfungen an – jeder Prüfling hat zwei Prüfungen zu bestehen, insgesamt werden über 100 Prüfungen abgenommen.

    Hinweis: Für alle anderen Klassen finden an diesen Tagen die bereits geplanten Prüfungen / Klassenarbeiten statt, ebenso Sport, der sonstige Unterricht läuft als Fernunterricht.

    Am Freitag, 08.07., werden in feierlichem Rahmen die Abiturzeugnisse und Preise verliehen und der diesjährige Abiturjahrgang offiziell verabschiedet.

  • Musik liegt in der Luft

    Nach langer Zeit des verschämten Musizierens hinter Masken, in Kohorten und vor zugigen geöffneten Musiksaalfenstern war es endlich wieder soweit: Auf zur Musikfreizeit! Kaum war der Genehmigungs-Startschuss für mehrtägige außerunterrichtliche Veranstaltungen gefallen, begann die fieberhafte Suche nach einem Quartier, um mit rund sechzig musizierwilligen Schülerinnen und Schülern singend und musizierend den Corona bedingten musikalischen Dornröschenschlaf hinter sich zu lassen und fernab Gerlingens intensiv in unterschiedlichen Formationen miteinander zu proben. Schnell wurde klar, dass uns die Landesakademie in Weil der Stadt dieses Mal aufgrund ihres Umbaus nicht würde beherbergen können, sodass die Wahl auf das Jugendhaus St. Norbert, eine wunderschön in einem ehemaligen Kloster liegende Bildungsstätte in Rot an der Rot fiel.

    Trotz für ein solches Vorhaben relativ kurzfristigem Vorlauf fand sich rasch eine bunte Gruppe an Chorsängern und Instrumentalisten von Klasse 5 bis K1, die sich, mit besten Reisewünschen von Frau Scholz verabschiedet, am Montag 2.5. auf die Fahrt ins Oberschwäbische begab. Mit an Bord waren das Juniorensemble, der Juniorchor, das Quartett des Orchesters sowie der Mittel- und Oberstufenchor. Selbst der kurzfristige Ausfall des Juniorchor-Leiters konnte durch die spontane Zusage von Frau Keller kompensiert werden, was dem Gesamtprogramm zu einer sehr willkommenen sportlichen Ergänzung auf dem ans Kloster angrenzenden Sportplatz verhalf. Neben Keyboards, Notenständern, Instrumentenkästen und bergeweise Chornoten füllten somit auch Bälle unterschiedlicher Größe den Busladeraum.

    Die schöne Bilanz der folgenden beinahe drei Tage lässt sich in viel klanglichem und menschlichem Miteinander bei leckerster Rund-um-Verpflegung in inspirierendem Ambiente vielleicht am besten zusammenfassen, was durch den Blick in die müden aber zufriedenen Gesichter der Teilnehmer:innen auf der Heimfahrt bestätigt wurde.

    Nun gilt es, an die Ergebnisse des kompakten Probens so anzuknüpfen, dass wir einen guten  Endspurt bis zum Konzert am 12. Juli hinlegen und einen gelungenen Abend für unser hoffentlich zahlreiches Publikum gestalten können.

    T.Vilz-Beck

  • Känguru-Wettbewerb 2022

    Känguru-Wettbewerb 2022

    Bereits zum 16. Mal beteiligten sich Schülerinnen und Schüler des Robert-Bosch-Gymnasiums am Känguru-Wettbewerb (www.mathe-kaenguru.de). Einfach klasse! Erfreulich und lobenswert ist, dass sich aus allen Klassenstufen Teilnehmende fanden, die Freude am Knobeln hatten. Und das, obwohl auch dieses Jahr das vermaledeite Virus die erfolgreiche Durchführung des Wettbewerbs lange Zeit alles andere als sicher erscheinen ließ und auch am Wettbewerbstag für Einschränkungen sorgte. Nichtsdestotrotz, der Wettbewerb konnte stattfinden und das lange Warten auf die Urkunden, Preise, Preise für alle, die Lösungsbroschüren hat nun ein Ende. Das entsprechende Paket kam in der Schule an. Im Laufe der nächsten beiden Wochen wird alles an die Schülerinnen und Schüler verteilt, die am Wettbewerb teilgenommen haben.

    Ralf Müller, Koordinator des Wettbewerbs

  • Eine Kurze Betriebsbesichtigung…

    Eine Kurze Betriebsbesichtigung…

    Die Kurz-Betriebsbesichtigung kurz erzählt:

    Im Zuge unseres NwT Projekts zum 3D Druck, bekamen wir, die NwT-Klassen der Stufe 10, am Freitag den 29.04. und 13.05. die Möglichkeit, die Firma Kurz in Gerlingen kennenzulernen. Dies ist eine Firma mit circa 50 Mitarbeitern in Gerlingen, die sich mit industriellem 3D-Druck und Modellbau beschäftigt.

    Nach einer kurzen Begrüßung bekamen wir eine Führung durch den Betrieb. Dabei lernten wir verschiedene Arten von 3D-Druckern und weiteren Fertigungsverfahren kennen. Mit Hilfe von CAD-Programmen werden einige 3D-Modelle in Büroräumen konstruiert und anschließend gedruckt. Unter anderem haben wir 3D-Drucker im Wert von über 550 000 € in Aktion beobachten können. Diese können unter anderem 16,7 Millionen Farben innerhalb von Sekunden drucken.

    Kurz darauf wurde uns der Raum für die Supportstrukturentfernung vorgestellt. Kurz gesagt ist die Supportstruktur eine Art temporäre Unterstützung für instabile Bereiche des Modells während des Druckvorgangs. Dieses muss nach dem Druck in Handarbeit entfernt werden.

    Neben 3D-Druckern, welche mit dem Material Kunststoff drucken, gab es auch Pulver-basierte 3D-Drucker, bei welchen die Strukturen in ein Pulver gedruckt werden.

    Diese verschiedenen Druckmethoden bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten. Beispielsweise lassen sich damit Prototypen für Zahnbürsten, Spielfiguren für Überraschungseier, Brillengestelle oder Bauteile in Autos drucken, aber auch Teile, die man später tatsächlich in der Industrie verbauen kann.

    Anschließend sind wir eine Ebene tiefer zur Produktionsstätte des Abdeckschaums für Elektromotoren beim Kofferraumschließmechanismus.
    Auch in der Werkstatt und in einem weiteren Raum für automatische Verpackungssysteme wurden uns spannende Einblicke gewährt und wir haben erfahren, dass das Unternehmen dank einer speziellen Technologie sogar klimaneutral produziert. Wir hatten jederzeit die Möglichkeit Fragen zu stellen und jeder hat zum Abschluss ein kleines 3D-gedrucktes Mini-Katapult bekommen.
    Insgesamt haben wir durch den Besuch des Betriebs einen interessanten Eindruck davon bekommen, wie die industrielle Anwendung von 3D-Druckern aussehen kann, mit denen wir uns im Unterricht beschäftigt haben.

    Wir, die NwT-Kurse der Klassenstufe 10 und die begleitenden Lehrerinnen, wollen uns daher kurz bei Herrn Kurz und seinen Mitarbeitenden für die spannende Exkursion bedanken.