Autor: David Schaebs

  • Die Schneckenpost ist da!

    Die Schneckenpost ist da!

    Unser Schneckenprojekt ist fertig und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Nun kann die Unterstützersuche beginnen.
    Ab Montag, 29.11., können die Kinder die Schnecken für die Verschickung im Sekretariat „fördern“ (erwerben).
    Mindestbeitrag 10 Euro, nach oben offen 🙂
     
    Was ist die Idee?
    Unter dem Link (unten) findet sich ein Projekt aus Hannover für hörgeschädigte Kinder. Diese erhalten zum Trost eine kleine Schnecke.
    • Schülerinnen und Schüler (im Auftrag ihrer Eltern) oder auch Kolleginnen und Kollegen können im Sekretariat eine Schnecke ‚fördern‘ (das Geld geht in die KaraKaraKasse) und ihren Namen aufs Schildchen schreiben.
    • Alle Schnecken werden dann gemeinsam auf den Weg nach Hannover in eine Klinik für hörgeschädigte Kinder geschickt, Schulleiterin Silke Scholz wird ein Begleitschreiben dazulegen, damit sich die Klinik in Hannover nicht wundert..
    • Natürlich könnten sie von den Käufern auch behalten werden. Im ersten Fall hätten wir aber gleich zweimal glückliche Kinder, einmal in Hannover und ein weiteres Mal in KaraKara.
    Ein bunter „Schneckenberg“
    Die erste Schnecke, gehäkelt von einer Schülerin
    Und von wem stammt dieses rote Exemplar…?
  • Sofsof – endlich!

    Sofsof – endlich!

    „Sofsof“ bedeutet auf Hebräisch „endlich“. Nach schmerzlicher Unterbrechung durch die Pandemie konnten wir endlich wieder eine Delegation aus Israel an unserer Schule begrüßen. Zwar handelte es sich noch nicht um die ersehnte Schüleraustauschgruppe, die wir hoffentlich im nächsten Herbst wieder in Empfang nehmen können, dafür waren einige Offizielle des Distrikts Oberes Galiläa, in dessen Partnerschaft mit dem Landkreis Ludwigsburg unser Schüleraustausch eingebettet ist, bei uns zu Gast.

    Die Vorstellung unserer neuen Gescher-AG, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Partnerschaft mit der Har VaGai-Schule weiterzuentwickeln, stieß dabei auf das besondere Interesse der Abordnung um Chairman Giora Salz. Außerdem interessierten sich unsere Gäste für die Situation an unserer Schule angesichts der Pandemie und schließlich ging es eben auch darum, wann und wie der Schüleraustausch wiederaufgenommen werden kann – sofsof.

    Die Delegation am RBG: von unserer Schule nahmen die komm. Schulleiterin Silke Scholz und das Lehrerteam für den Austausch, Erik Bohnenstingl, Ulrike Kemner und Eberhard Kleinmann teil
  • Paten gesucht

    Wir suchen dringend noch ca. 20 Paten für die 2-jährige Ausbildung in der Berufsschule (Schneiderei, Schreinerei) und auch noch ein paar Paten, die eine 10-jährige Patenschaft für die gesamte Schulzeit übernehmen. Nähere Informationen finden Sie auf der Seite des Vereins „Karakara – Hilfe für Kinder in Niger e.V.“ oder beim „virtuellen Event“. Jeder Pate erhält einen Patenbrief mit Foto.

    Patenschaftserklärung für die zweijährige Berufsschule hier zum Download.

    Patenschaftserklärung für die zehnjährige Schulzeit hier zum Download.

    Auf der Seite zum virtuellen Event stellt sich Souèba, die als Patenschülerin von uns unterstützt wird, in einem Video vor.

    Berufsschülerinnen in der Schneiderei
  • Was passiert eigentlich am SMS-Tag?

    Was passiert eigentlich am SMS-Tag?

    Der SMS-Tag (Sozial-, Methoden- und Studientag) ist wichtigster Bestandteil unseres Methodencurriculums – das Konzept findet sich auf der Seite zum Methodencurriculum am RBG. Anhand einiger Bilder hier einmal ein Einblick davon, was an diesem SMS-Tag am 17.11.2021 in den einzelnen Stufen lief:

    Klasse 5

    M wie Methodenlernen: Für die Eingangsstufe im Gymnasium steht das „Lernen lernen“ im Zentrum. Witzige Karikaturen bilden den Anknüpfungspunkt für typische Lernsituationen und damit verbundene Herausforderungen. Konkret geht es um das richtige Vorbereiten von Klassenarbeiten und die Zeiteinteilung. So lernt jeder Schüler, für sich einen Wochenplan zu erstellen, inkl. praktischer Tipps. In kleinen Rollenspielen werden Erfahrungen rund ums Lernen erschlossen. Damit es aber nicht zu viel wird und zu theoretisch bleibt, erleben die Schüler einen Rhythmus aus inhaltlichen Phasen und Sport und Spiel in den Sporthallen.

    Schülerergebnisse
    Klasse 6

    S wie soziales Lernen: Man bleibt als Klasse zusammen und beschäftigt sich einen Vormittag mit  „Social Media – Verhalten im Netz“, vor allem mit dem Thema Cybermobbing.

    Klasse 7

    Mit der Klassenstufe sieben kommt die Verpflichtung, einmal im Jahr eine GFS zu halten. Der SMS-Tag wird daher in dieser Stufe genutzt, um entsprechende Kompetenzen zu schulen. Anhand interessanter selbstgewählter und nicht immer ganz ernst gemeinter Themen (s. Bild) wird das Vorbereiten eines Fachvortrags eingeübt: Von der Themengliederung über das Recherchieren und die Bewertung von Quellen bis hin zur sprachlichen Ausarbeitung und grafischen Aufbereitung in einer Präsentation.

    Themenfindung und Themenaufbereitung
    Recherchieren und Bewerten von Netzquellen
    Klasse 8 – Präsentieren und Rhetorik (PuR)

    M wie Methode ist in Kl. 8 im Fokus: anhand spielerischer Formate und Kurzvorträgen in klassenübergreifenden Kleingruppen wird die Präsentationskompetenz geschult, eine Kultur der Rückmeldung eingeübt und Grundelemente der Rhetorik erlernt – Bausteine für das gelingende Vortragen im schulischen Rahmen vom Kurzreferat über die GFS bis hin zur Abiturprüfung. 

    Klasse 9 – Ich, du, wir

    Der Schwerpunkt in der Klasse neun liegt auf dem sozialen Lernen: das soziale Gefüge in der Klasse wird anhand eines Soziogrammes untersucht, Probleme sollen in den Blick genommen werden. Es geht auch um gelingende Kommunikation. Ziel ist ein besseres Miteinander als Klassengruppe.

    Klasse 10 – Fit für die Kursstufe

    Strategien, die „fit“ für die Kursstufe machen, werden eingeübt. Das geschieht in klassenübergreifenden Kleingruppen in vier Themenräumen mit einzelnen Stationen zu Schlüsselmethoden (Zitieren, Recherchieren), Lerntypen und Lerntechniken, Teambildungsspiele, zu Entspannung und Selbstwirksamkeit.

    Gemeinsam geht Erstaunliches: zum Beispiel aus Saftpäckchen, Faden und Trinkhalmen eine Brücke zu bauen, die vier Schwergewichte trägt…
    Kursstufe – Studien- und Informationstag

    Die Kursstufe besucht am Studien- und Informationstag – einem speziellen Tag der offenen Tür für Oberstufenschüler –  die Hochschulen des Landes. In diesem Jahr fand der Tag zum zweiten Mal (fast) ausschließlich online und virtuell statt.

    Onlineportal zum Studientag in Baden-Württemberg
  • Karakara 2021 als virtueller Adventskalender

    Karakara 2021 als virtueller Adventskalender

    Zu gerne hätten wir unseren traditionellen Karakara-Adventsbasar wieder als stimmungsvolle Adventsveranstaltung mit Umtrunk und Bewirtung am Freitagabend gefeiert. Es ist uns sehr schwer gefallen – aber in der aktuellen  Entwicklung erscheint uns ein zwangloses Zusammensein mit mehreren hundert Gästen im Schulhof einfach als unpassend. Wir werden als Schule daher wieder einen rein virtuellen Basar  veranstalten. Wie im vergangenen Jahr wird es daher wieder einen digitalen Adventskalender geben: jeden Tag ein Türchen vom 1.-24. Dezember – jeden Tag von einer anderen Klasse gestaltet.

    Wir freuen uns auf vielfältige Beiträge – und bitten Sie,  uns und dem Karakara-Projekt die Treue zu halten und mit Spenden zu unterstützen. Machen wir gemeinsam den virtuellen Basar wie im letzten Jahr zu einem großen Erfolg!

    Nostalgische Erinnerung an den Basar 2019
    Virtuelles Event: Info-Veranstaltung zum Karakara-Projekt

    „Flug nach Zinder“, Grußbotschaft und aktuelle Informationen zum Projekt:

    https://karakara-schule.com/karakara-2021-virtuell/

    In den vergangenen Jahren hat der Vorsitzende des Trägervereins „Karakara, Hilfe für Kinder in Niger e.V.“, Lamin Ousman, uns im Rahmen des Basars immer in einem Vortrag mit Bildern und Eindrücken zum aktuellen Stand des Projekts berichtet. Dies findet in diesem Jahr online statt. Die Seite bietet viele interessante Informationen rund um das Projekt, lebendige Eindrücke – und ein Rezept „Hähnchenkeulen mit Cashewkernen“ zum Nachkochen.

  • Neuer Elternbeirat

    Neuer Elternbeirat

    Auf der Elternbeiratssitzung diese Woche wurde der Elternbeirat neu gewählt.
    Als Vorsitzende wurde Martina Merchant bestätigt, ihre Stellvertreter sind Petra Kiene und Klaus Schwarz.
     
    Als weitere Elternvertreter in der Schulkonferenz (die paritätisch mit je 6 Eltern, 6 Schülern und 6 Lehrern + Schulleitung besetzt ist) wurden gewählt:
     
    Herr Walther und Frau Mangold (Stellvertreter)
    Frau Kochsiek und Frau Meyer (Stellvertreter)
    Herr Sauer und Herr Cilbuka (Stellvertreter)

    Alle Informationen und Kontakte zum Elternbeirat finden Sie hier auf der Seite des Elternbeirats.
  • „Der Anfang, nicht das Ende einer Reise“

    „Der Anfang, nicht das Ende einer Reise“

    RBG feiert mit hochrangigen Gästen die Auszeichnung zur deutschlandweit 800. Fairtrade-Schule

    Die Stuttgarter Zeitung berichete über die Veranstaltung hier (Link).

    Den Bericht von Fairtrade Deutschland finden Sie hier (Link).

    Großer Empfang bei der Feier zur Auszeichnung als Fairtrade School am Freitag, 29.10: Das RBG begrüßte zwar nicht die angekündigte Kultusministerin Theresa Schopper (die nahm an den Gesprächen zur „Ampelkoalition“ in Berlin teil), dafür aber ihren Staatssekretär Volker Schebesta, dazu mit Konrad Epple und Markus Rösler zwei Landtagsabgeordnete, Bürgermeister Dirk Östringer, den Chef von Fairtrade Deutschland, Dieter Overath sowie Philipp Keil, Vorstand der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit (SEZ).

    Gastgeberin und kommissarische Schulleiterin Silke Scholz betonte in ihrer Begrüßung, dass sie stolz auf die Auszeichnung und die Gäste sei, und betonte, dass das Thema „Fairness“ in allen Bereichen wichtig sei – auch im Handel: „Lieber etwas machen als gar nichts“.

    Für geladene Gäste fand der Festakt im Atrium der Schule statt, die Klassen verfolgten ihn in der 5. und 6. Stunde per Livestream in den Klassenzimmern. Ein großes Kompliment an die Technik-AG der Schule, die die gesamte Veranstaltung souverän steuerte. „Fairsüsst“ wurde die Feier für die Klassen durch einen Korb mit fairen Produkten des Weltladens.

    Lehrerin Tatjana Vilz-Beck moderierte und kündigte für Staatssekretär Volker Schebesta die „3-G-Regel“ an: Gratulation, Glück und Gastgeschenke. Der erfüllte die Erwartungen, drehte am aufgebauten „Glücksrad“ und verloste so einen Klassensatz faire Müsliriegel. Zuvor hatte Schebesta sich in seinem Grußwort bei den engagierten Schülern und Kollegen sowie bei Fairtrade Deutschland bedankt und angesichts des nahenden Advent darauf hingewiesen, wie bedeutsam das Thema „Fairer Handel“ gerade beim Thema Kakao und Schokolade sei.

    Bürgermeister Dirk Östringer stellte in seiner Rede den Zusammenhang zwischen der Auszeichnung des Robert-Bosch-Gymnasiums und der Gerlinger Bewerbung als Fairtrade-Stadt her. Das Bewusstsein für nachhaltigen Konsum wachse, die Ziele müssten aber letztlich lokal in den Kommunen umgesetzt werden. „Kleine Schritte werden benötigt, um Größeres zu bewältigen“, so Östringer, die Schule sei hier eine ganz wichtige Institution. Er dankte ebenfalls den Schülern der Fairtrade-AG, den verantwortlichen Lehrern sowie Marion Doberitzsch vom Weltladen Gerlingen als treibende Kraft hinter der Idee und dem Prozess zur „Fairtrade School“.

    Philipp Keil, Vorstandsmitglied der Stiftung SEZ (Stiftung Entwicklungszusammenarbeit) betonte, dass die Auszeichnung als „Fairtrade School“ der Anfang, nicht das Ende der Reise sei. Es gebe viele weitere Bereiche, in denen eine Konsumveränderung notwendig sei, etwa bei Textilien.

    Patrick Walz, Lehrer für Gemeinschaftskunde und Geographie und Initiator des Projekts von Seiten der Schule erläuterte den Weg zur Fairtrade School und dankte den „Pionieren“ des Fairtrade-Gedankens an der Schule im Schuljahr 2015/16 ebenso wie den ehemaligen Kollegen Klaus Huzel und Monika Neumann, die 2016 mit dem Fairtrade-Stand den ersten Schritt getan hatten. Stellvertretend erläuterten ehemalige Schüler und aktuelle Mitglieder der Fairtrade-AG ihre Motivation. Der neuen Leiterin der Fairtrade-AG, Annelie Seifried, gab er als Wunsch mit, den Geist der Idee von Gerechtigkeit und Fairness weiterzutragen.

    Der eigens aus Köln angereiste Vorsitzende von Fairtrade Deutschland, Dieter Overath, hielt die Laudatio. Er hob die Möglichkeiten für fairen Konsum hervor und nannte Aktionen und Erfolge von Fairtrade.

    Dann enthüllte er gemeinsam mit Philipp Keil und allen Beteiligten die Urkunde, die das RBG als 800. Fairtrade-Schule in Deutschland auszeichnet. Zum Abschluss spielte die spontan gegründete Band „Fairplay“. Ein sehr leckerer Stehimbiss mit „fairen“ Häppchen rundete die Veranstaltung ab.

    Die Schule sagt herzlich „DANKESCHÖN“ an alle, die die Veranstaltung unterstützt haben: die Stiftung Entwicklungszusammenarbeit, Fairtrade Deutschland, der Weltladen Gerlingen, unser Förderverein PRO, die Bürgerstiftung Gerlingen, die Handelspartner des Weltladens und der Hofladen Müller.

    Bildergalerie zur Feier

  • RBG wird Fairtrade School – Festakt am 29.10.

    RBG wird Fairtrade School – Festakt am 29.10.

    Das Robert-Bosch-Gymnasium wird am 29.10.2021 als 800. Schule mit dem Titel ausgezeichnet. In Zeiten von Corona erfolgt die Auszeichnung hybrid, die Übergabe der Urkunde erfolgt in Anwesenheit namhafter Ehrengäste im Atrium der Schule mit einer Live-Übertragung in alle Klassenzimmer. Die Klassen verfolgen zwischen 12  – 13 Uhr den Livestream.

    Hier finden Sie die Einladung und das Programm. Als Ehrengast werden die baden-württembergische Kultusministerin Theresa Schopper und der Präsident von Fair Trade Deutschland, Dieter Overath, erwartet.

    Dem gemeinsamen Einsatz des Fairtrade-Schulteams – gegründet von Patrick Walz, jetzt unter der Leitung von Annelie Seifried – ist es zu verdanken, dass der Fairtrade-Gedanke in vielen Bereichen des schulischen Alltags integriert wurde. Schulleiterin Silke Scholz sagt: „Wir am Robert-Bosch-Gymnasium tragen hiermit unseren Teil dazu bei, das Bewusstsein für einen gerechten Welthandel zu stärken.“

    Dass die Idee funktioniert, zeigt das große bundesweite Interesse von Schulen jeder Schulform und Größe. Derzeit gibt es in Deutschland 800 Fairtrade-Schools. Weitere folgen beständig nach.

    Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender von TransFair freut sich über das junge Engagement für den fairen Handel. „Die Schülerinnen und Schüler von heute sind die Entscheider von morgen. Wenn wir es schaffen, dass nachkommende Generationen ein Verantwortungsbewusstsein für faire Produkte und nachhaltigen Konsum entwickeln, kommen wir dem fairen Welthandel ein großes Stück näher“, so Overath weiter.

    Seit 2012 engagieren sich Schüler und Lehrer mit der Fairtrade-Schools-Kampagne bundesweit für einen gerechteren Handel. Als offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ trägt die Kampagne dazu bei, die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung, die sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs), umzusetzen: Die Schulen verankern den fairen Handel im Schulalltag und schaffen bei Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften ein Bewusstsein für eine nachhaltige Entwicklung. Darüber hinaus zeigt die Kampagne konkrete Handlungsoptionen auf. Für den Titel Fairtrade-School müssen sie fünf Kriterien erfüllen: Zunächst muss sich ein Fairtrade-Schulteam gründen und im sogenannten „Kompass“ die Ziele als zukünftige Fairtrade-School festgehalten werden. Neben dem Einsatz von fairen Produkten an der Schule wird der faire Handel im Unterricht behandelt und mindestens eine Veranstaltung zum fairen Handel wird im Schuljahr organisiert. www.fairtrade-schools.de

  • Auf der größten Baustelle Europas

    Am 14. Oktober war die 8a in NWT auf der größten Baustelle Europas, nämlich Stuttgart 21. Am Morgen um 9:30 trafen sie sich an der Endhaltestelle Gerlingen und machten sich mit der U6 auf den Weg zum Hauptbahnhof. Angekommen am Hauptbahnhof empfing sie die Stadtführerin. Sie erzählte ein paar Grundfakten, wie zum Beispiel, dass der Bahnhof Stuttgart 21 gar nicht 2021 fertig sein sollte, sondern die 21 für das 21. Jahrhundert steht, da es das größte Bauprojekt Europas sei. Anschließend liefen wir etwas weiter an der Baustelle entlang Richtung Süden des Neuen Bahnhofes. Währenddessen zählten wir schon mal die Kräne, die da standen und redeten über die Technik eines Kranes. Insgesamt waren es 13 Kräne in unterschiedlichen Höhen und Größen aber auch die Farben waren nicht immer gleich (Bild rechts).

    Danach gingen wir weiter und die Stadtführerin erzählte noch was über die großen Stahlbetonträger und über die herausragenden Seitenwände mit einer Höhe von ganzen 6 Metern (s. Bild). Als wir an einem großen Plakat ankamen mit dem Bild, wie der Bahnhof mal aussehen soll, sagte sie uns, dass er 600m lang sei. Daneben war auch ein Bild, wie er aktuell aussieht bzw. wie er gebaut wird. So gingen wir weiter zu einem Kran, der direkt neben uns stand und Herr Kellner erzählte nochmals was über die Technik eines Kranes. An diesem Ort sah man die Betonstahlträger auch mal von der Seite und den Bahnhof, der im Bau ist, auch von innen und wo auch mal die Züge fahren sollen. Danach liefen wir auf eine kleine Brücke von der man einen schönen Ausblick auf die verlegten Stahlgitter hatte. Diese Stützen sind geeignet für den Untergrundbahnhof.

    Anschließend liefen wir einen Informationsweg ab, um die Baustelle zu fotografieren, während uns die Stadtführerin die Hintergründe der Baustelle erklärte. Sie zeigte uns die Probesäule eines Betonträgers. So ein Betonträger kostet um die 5 Mio. Euro, sagte sie, und wir liefen zu den Bahngleisen, wo sie uns die Vorteile von Stuttgart 21 erklärte und eben auch die Nachteile, die so eine Baustelle mit sich bringt (z.B. der Brandschutz). Dort verabschiedete sie sich von uns und ein paar Schüler gingen noch mit Herr Kellner auf den roten Info-Turm. Der Rest fuhr mit der U-Bahn nach Hause. Auf dem Informationsturm fuhren wir zuerst mit dem Aufzug hoch aufs Dach, schauten uns den gesamten Bahnhof nochmal von oben an und machten schöne Fotos. Vom Dach aus sind wir immer ein Stockwerk tiefer gegangen.

    Im 3. Stockwerk gab es eine Box mit einer Fernsteuerung, mit der man mit einer Drohne durch den neuen, noch virtuellen Bahnhof fliegen kann.

    Auf I-Pads konnte man zu bestimmten Dingen Codes einscannen und sich genauer über die Dinge informieren.  Weiter unten im zweiten Stock gab es ein großes Glaskastenmodell vom Bahnhof, wie er einst aussehen wird, und nebenan einen Querschnitt vom Untergrundbereich. Daraufhin verließen wir den IST-Tower und sahen am Bahngleis den neuen IC. Zum Schluss verabschiedete Herr Kellner manche Schüler, manche fuhren aber auch wieder mit zurück zur Schule. Es war ein interessanter und informativer Ausflug und die Schüler hatten auch Spaß.

  • 3D-Drucker dank PRO

    3D-Drucker dank PRO

    Die Fachschaft NwT freut sich über die neuen 3D-Drucker. Mit der Förderung durch Pro konnten drei Geräte für den Unterricht in der Klassenstufe 10 angeschafft werden. Die Schülerinnen entwickeln ihr eigenes Produkt von der Idee bis zur Fertigung. Ein solches Projekt wurde im vergangenen Jahr von Elena Maier durchgeführt, damals noch mit geliehenen Druckern. Bericht und Bilder dazu hier.