Autor: David Schaebs

  • Wir sagen DANKE!!!

    Wir sagen DANKE!!!

    Scheckübergabe: Mirjam Beck, Schulleiterin der Pestalozzischule (links), Silke Scholz komm. Schulleiterin am RBG, in der Mitte Monika Neumann vom Verein Karakara.

    Dankesschreiben von Monika Neumann

    (ehem. Kunstlehrerin am RBG und Initiatorin des Projektes an unserer Schule)

    Liebe Schülerinnen und Schüler von Robert-Bosch-Gymnasium und Pestalozzischule, liebe Eltern und liebe Kolleginnen und Kollegen,

    es ist jetzt schon eine ziemliche Weile her, niemand denkt mehr an Weihnachten oder den digitalen Adventskalender 2021! Es hat leider ein bisschen gedauert, bis wir einen Termin gefunden haben, um den großen Scheck über 7854,16 Euro in Empfang nehmen zu können. So viel habt Ihr wieder alle gemeinsam, aller Coronamüdigkeit zum Trotz, für die Kinder in Niger gespendet.

    Bekanntlich unterstützt das Robert-Bosch-Gymnasium seit 2008 unser Schulprojekt KARAKARA in Niger. 2008 übernahm die Schule die Patenschaft für eine komplette Schulklasse (50 Kinder). Jahr für Jahr wurde die Klasse beim Weiterrücken durch die 6-jährige Grundschulzeit durch die Einnahmen beim traditionellen Gerlinger Adventsbasar gefördert. Nach der 6-jährigen Grundschulausbildung schließt sich in Niger nach französischem Vorbild ein 4-jähriges Collège an. 2018 schlossen die so geförderten Schüler*innen ihre Schulzeit mit dem Realschulabschluss ab. Danach wurde das Fördermodell so umgestellt, dass jedes Jahr aus dem Erlös des Adventsbasars so viele Patenkinder für ihre gesamte 10-jährige Schulzeit gefördert werden, wie es sich aus dem finanziellen Ergebnis ergibt: Lehrergehälter, Schulkleidung, Schulmahlzeiten, Lernmittel und die Gesundheitsvorsorge kosten pro Schüler 240,- € im Jahr, also 2.400, – € für die gesamte Schulzeit.
    Zum zweiten Mal konnte der gewohnte Adventsbasar in der Schule nicht stattfinden, zum zweiten Mal habt Ihr Euch wieder neue Ideen für ein Adventskalendertürchen ausgedacht und es waren wieder tolle Ideen darunter. Besonders Spaß haben mir die Türchen gemacht hinter denen sich kreative Auseinandersetzungen mit den Coronamaßnahmen befanden: Masken, Testen, Abstand halten, Verpackungen usw.

    Blick in das Gelände mit dem neuen Gebäude
    Ein Herz für Karakara

    Trotzdem hoffe ich natürlich, dass uns allen eine weitere Coronawelle mit neuen Beschränkungen im Herbst erspart bleibt und wir uns mal wieder in echt und analog begegnen können, denn es gibt viel Neues zu berichten aus Niger und von der Schule in KARAKARA. Wie gerne würden wir Euch jede Menge Fotos zeigen. Man kann schon sagen, dass dieser Schulkomplex ein echtes Erfolgsmodell ist, das sich immer weiterentwickelt hat und den Schülerinnen und Schülern immer mehr Ausbildungsmöglichkeiten bieten kann.

    Mit Unterstützung des BMZ, des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung konnten wir ein weiteres Gebäude erstellen mit drei Klassenzimmern und vor allem einer großen Werkhalle. Dort wird jetzt für die Schülerinnen und Schüler mit Realschulabschluss eine zweijährige Ausbildung zum Metallbauer und eine weitere zum Elektrotechniker angeboten. Die ersten Abgänger machen am Ende dieses Schuljahres schon ihren Abschluss und können dann ins Berufsleben starten. Zum Beginn des laufenden Schuljahres hat die Schule einen „Tag der offenen Tür“ veranstaltet, um diese neuen Ausbildungsmöglichkeiten in der Stadt bekannt zu machen und um auch die Handwerksbetriebe der Umgebung mit einzubinden, denn die Schüler machen nach Eurem Vorbild auch dort so etwas Ähnliches wie BOGY. 

    Tag der offenen Tür zum Schuljahresbeginn
    In der Werkhalle für Metallbau
    In ihrer Abschlussprüfung bauten die Schreiner Hocker

    Die Metallbauer haben auch schon ihren ersten Großauftrag an Land gezogen: 1000 Schulbänke hat die Stadt Zinder für die Ausstattung anderer Schulen bestellt, die ersten 100 sind schon ausgeliefert! So können die Berufsschüler sich einerseits ausbilden lassen und andererseits mit ihren neu erworbenen Fähigkeiten und Kenntnissen selbst ein bisschen zu ihrer eigenen Ausbildung beitragen, denn die Stadt bezahlt natürlich für die Bänke! Auch die Elektrotechniker erhalten Aufträge, sie warten Solaranlangen (auch die schuleigene), sie verlegen Kabel in neuen Gebäuden oder sie reparieren marode oder in Eigenregie zusammengebastelte Anlagen. Das gilt auch für die Auszubildenden in der Schneiderei und der Schreinerei. Das Bild zeigt zwei Schüler bei der Endprüfung, ob man sich auf ihrem Hocker auch keinen Spreißel einzieht. Bei all diesen Tätigkeiten lernen die Auszubildenden ganz praktisch, wie man ein Unternehmen führen muss, wie man die Preise gestaltet, wie man mit den Auftraggebern verhandelt, wie das mit der Buchführung geht, so dass man am Ende auch einen Gewinn erzielt.
    Wir hoffen sehr, dass wir mit dieser Ausbildung unseren Schulabgänger einen guten Start in die eigene Berufstätigkeit ermöglichen können. Das alles geht natürlich nur mit den großzügigen Spendern und Paten hier in Deutschland und einer der wichtigsten von ihnen ist die Schulgemeinschaft in Gerlingen! Wir bedanken uns deshalb im Namen die Schülerinnen und Schüler in KARAKARA sehr sehr herzlich für Eure Unterstützung! MERCI BEAUCOUP!!

    Zum Schluss kann ich Euch noch Eure beiden neuen Patenkinder vorstellen, denn die Fotos der neuen Erstklässler sind letzte Woche eingetroffen:
    CHAMAOUNOU OUSSEINI HASSAN und NAFISSA MAHAMADOU ABDOU. Chamaounou hat 11 Geschwister, seine beiden Eltern haben keine Schule besucht, sein Vater ist Kleinhändler. Nafissa hat nur 4 Geschwister, ihre Mutter hatte einen Realschulabschluss, ist aber leider schon verstorben, ihr Vater ist Analphabet und von Beruf Schreiner.
    Eure Spende ermöglicht noch zwei weitere Patenschaften für jeweils vier Jahre Realschule. Diese Bilder bekommen wir erst im Sommer, wenn die Prüfungen nach der Grundschule abgeschlossen sind und klar ist, welche Kinder auf die Realschule gehen werden. Das gleiche gilt für die beiden Patenschaften für die Pestalozzischule. Die Fotos dieser vier Kinder schicke ich Euch dann zum Anfang des nächsten Schuljahres.

    CHAMAOUNOU OUSSEINI HASSAN
    NAFISSA MAHAMADOU ABDOU
    Mit herzlichen Grüßen im Namen des Vereins KARAKARA-Hilfe für Kinder in Niger e.V.
    Monika Neumann
  • Wie plant man eine Stadt?

    Wie plant man eine Stadt?

    Wie sieht eine Stadt aus, in der Menschen gerne leben? Wie soll man Flächen in einer Stadt nutzen, sodass es nachhaltig ist? Wie kann Wohnraum bezahlbar bleiben? Wie geht man mit Autoverkehr und Mobilität allgemein um? Diese Fragen sind ganz aktuell und auch Teil des Geographie-Unterrichts der Kursstufe in der Unterrichtseinheit „nachhaltige Stadtentwicklung“. Auf Initiative der Geographielehrerin Ulrike Kemner beschäftigten sich die Geo-Basiskurse der Kursstufe 1 mit dieser Frage auch praktisch in einem Workshop, den das Stadtpalais Stuttgart anbietet.

    In dem dreistündigen Workshop „Wie plant man eine Stadt?“ ging es um die bis 2027 geplante Neubebauung des Leonhardsviertels rund um das Züblin-Parkhaus in der Stuttgarter Stadtmitte. In Kleingruppen begingen die Schüler das Areal und zeichneten in Karten die aktuelle Nutzung der Flächen ein, getrennt nach Themen wie „Verkehr“, „Gewerbe“, „Freiflächen“ usw. Anschließend traf man sich auf dem Parkhausdach, von wo aus sich ein guter Überblick über das Viertel und das angrenzende Stadtzentrum bot. Einige Ansätze zu „Urban Gardening“ waren hier zu entdecken.

    Dann ging es in den Praxisraum ins Stadtpalais: Zunächst erlebte der Kurs in einem Rollenspiel, welche Betroffenen und Akteure bei der Frage der Viertelneuplanung alles mitreden und wie unterschiedlich die Ansichten sind: von Immobilienbesitzern über Anwohnern bis hin zu den versch. Ämtern und politischen Positionen im Gemeinderat. In ein Modell des Areals der Größe 1:25.000 durften die Schüler dann in Kleingruppen als Stadtplaner tätig werden: Anhand der Bebauungsvorgaben sollten sie ihre Version der Umgestaltung der Fläche rund um das Parkhaus entwerfen, in einem Modell gestalten und anschließend begründen.

    Heraus kamen interessante Ideen und eine ganze Menge Erkenntnisse darüber, wie komplex solch eine Neuplanung ist, wenn man allen Anliegen und äußeren Anforderungen gerecht werden möchte. Viele Stichworte aus dem Unterricht wie die Herausforderung der „Gentrifizierung“ für die gewachsene Anwohnerschaft oder die Verbesserung des Stadtklimas z. B. durch Flächenbegrünung wurden anschaulich. Das Spannende ist: in fünf Jahren können die Schüler ihre Ideen mit der tatsächlichen Umsetzung vergleichen: Bis 2027 zur Internationalen Bauausstellung (IBA) in Stuttgart soll das Areal nämlich fertiggestellt sein.

  • Schriftliches Abitur : Woche 2

    Schriftliches Abitur : Woche 2

    Showdown in der Jahnhalle – für die Kursstufe 2 wird es ernst: Seit Montag, 25.04., laufen die schriftlichen Abiturprüfungen. Diese Woche stehen mit Mathematik am Dienstag, Chemie am Mittwoch und Französisch als letzter Prüfung am Donnerstag noch drei Klausuren an.

    Los ging es mit den etwas „selteneren“ Fremdsprachen, am RBG ist dies Spanisch. Am Dienstag folgten dann die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer und Bildende Kunst, am Mittwoch Deutsch, am Donnerstag Biologie, am Freitag Englisch. Der Wiederbeignn des Unterrichts ist am Mittwoch, 11.05.

    Anfang Juli folgen die mündlichen Prüfungen.

    Wegen Corona sind die Rahmenbedingungen etwas angepasst worden: Fachlehrer erhalten Prüfungsaufgaben zur Vorauswahl, die Prüfungszeit wurde in allen Fächern verlängert.

    Wir wünschen allen 51 Prüflingen die nötige Konzentration und gutes Gelingen in den Prüfungen!

  • FAIRpflegung auch beim diesjährigen Abitur

    FAIRpflegung auch beim diesjährigen Abitur

    Auch in diesem Jahr erhalten alle Abiturientinnen und Abiturienten zu jeder schriftlichen Prüfung eine faire Abitüte mit kleinen, fair gehandelten Snacks und wechselnden Motivationssprüchen wie „Du schaffst das!“ u.ä.

    Vorbereitet und gepackt wurden die Tüten von der Fairtrade AG in Kooperation mit dem Gerlinger Weltladen. Finanziert wurden sie durch die Schule sowie zahlreiche Partner innerhalb und außerhalb der Schule. Ebenso unterstützt die Kampagne Fair Trade School Deutschland. Allen Sponsoren, die auf jeder Tüte namentlich genannt werden, ein herzliches Dankeschön!

    Diese Aktion soll nicht nur ein Motivationsschub für die Prüflinge sein, sondern ist auch im Zuge der Titelerneuerung zur Fair Trade School in zwei Jahren ein wichtiger Schritt.

    Wir wünschen allen Prüflingen viel Erfolg!

    Im Namen aller Beteiligten Eure Fair Trade AG

  • Cantar!

    Cantar!

    Sorgenbefreite Sänger singen saugute Songs!
    Die SuperBoschis Allstars, der Eltern-Lehrer-SchülerInnen-Chor des RBG, proben/probt wieder, diesmal für unser Sommerkonzert am 12.7. um 19.00 Uhr.
    Probentermine: donnerstags von 19.00 bis 20.30 Uhr (28.4., 12., 19. und 26.5., 23. und 30.6., 7.7.),
    zwei Sonderproben am Dienstag, den 21.6. und am Montag, den 11.7., jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr für diejenigen, die an Donnerstagabenden nicht können.
    Gastsänger sind herzlich willkommen. Kontakt: dirk.wegner@rbg-g.de.
    Herzliche Einladung – ich freue mich auf euren/Ihren Besuch! 
     
    Dirk Wegner
  • Großer Andrang bei Solidaritätsaktion

    Großer Andrang bei Solidaritätsaktion

    Der Kuchenverkauf der SMV am Dienstag vor den Osterferien war ein voller Erfolg: Bei sehr gutem Wetter herrschte große Nachfrage, auch einige Gerlinger Bürger waren dabei. Schon nach einer halben Stunde waren die Kuchenstände ausverkauft.

    Der Erlös von stattlichen 1200 € (!) wird an ein Unterstützungsprojekt für die Ukraine gespendet. 

    Vielen Dank an alle, die sich durch Backen, Organisieren, Kaufen und Essen beteiligt haben. 

  • Der Ukraine-Krieg in der Schule

    Der Ukraine-Krieg in der Schule

    Natürlich beschäftigt auch uns in der Schule seit Wochen der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine und die Nachrichten vom Krieg. In dieser Woche sind auch die ersten geflüchteten Kinder an der Schule aufgenommen worden und werden in der Kl. 10 unterrichtet. Wie gehen wir als Schule mit dem Thema um? Was können wir tun? Dazu hier einige Einblicke:

    Das Thema im Schulunterricht

    Der Krieg und der dahinterliegende Konflikt wurde in allen Stufen ab Kl. 8  altesgemäß im Unterricht behandelt, entweder im Fach Gemeinschaftskunde oder im Fach Geschichte.

    „Wand für den Frieden“

    Birgit Hecht, Gemeinschaftskundelehrerin am RBG, hat eine „Wand für den Frieden“ an der Glasfassade des Besprechungszimmers erstellt: hier können Gefühle, Wünsche, Sorgen rund um das Thema formuliert werden.

    Daneben befindet sich eine Infowand „Krieg in der Ukraine“ (Bild rechts) mit Informationen zum Krieg, anhand eines Stationenbogens können Interessierte die Hintergründe vertiefen.

    Solidaritätsaktion: Kuchenverkauf am 12.04.

    Neben diesen guten und wichtigen Ansätzen stellte sich vielen Kollegen und auch der SMV die Frage: Was können wir als Schulgemeinschaft praktisch tun, um die Menschen in der Ukraine, die Opfer des Krieges und in Not sind,  zu unterstützen?

    Dazu wird es nun am Dienstag, 12.04., in der Mittagspause einen öffentlichen Kuchenverkauf geben, dessen Erlös gespendet wird. Herzliche Einladung schon einmal dazu! Nähere Informationen folgen in einem extra Beitrag hier auf der Homepage.

  • Nachwuchswettbewerb Abrimos Puertas

    Nachwuchswettbewerb Abrimos Puertas

    Dank der Initiative von Herrn Meier hatte unsere Referendarin Frau Hammer vergangenen September eine Unterrichtsstunde beim Nachwuchswettbewerb Abrimos Puertas im Fach Spanisch eingereicht. Dieser Wettbewerb wird vom Deutschen Spanischlehrerverband und dem Ernst Klett Verlag veranstaltet. Die eingesendete Stunde mit dem Titel ¡Y el Premio Social del RBG es para…! Cinco jóvenes que han cambiado el mundo hielt sie zu Schuljahresbeginn in ihrer 10. Klasse in Spanisch. Ziel war die Schulung des monologischen und dialogischen Sprechens. Die Stunde handelte von einer Preisverleihung an einen von fünf Jugendlichen aus Lateinamerika, deren soziales Engagement die Welt veränderte. Im Dezember erfuhr Frau Hammer, dass die Jury sie als eine von drei Preisträgern auswählte, weshalb sie nach Eichstätt zur Preisverleihung eingeladen wurde. Am 11. März wurde ihr bei den Jornadas Hispánicas der 1. Preis übergeben. Während der Preisverleihung wurde auch der Name unserer Schule erwähnt. Wir freuen uns sehr und danken Herrn Meier für seinen Einsatz, den Schülerinnen und Schülern der Klasse 10 für ihre Mitarbeit und Frau Hammer für ihre Unterrichtsstunde! ¡Enhorabuena!

     

  • Freiwilliges Soziales Jahr am RBG

    Freiwilliges Soziales Jahr am RBG

    Das Robert-Bosch-Gymnasium bietet zum Schuljahr 2022-23 eine FSJ-Stelle.

    Alle wichtigen Informationen finden sich in der Stellenanzeige beim Klick auf das Bild rechts oder unten als Download. Bitte beachten: Bewerbungsschluss ist der 01.05.2022.

    Wir freuen uns auf interessante Bewerbungen!

    Stellenanzeige als Download

  • „Klassentreffen“

    „Klassentreffen“

    Am 07.02.2022 hat der Literatur- und Theaterkurs der K2 unter Leitung von Frau Hellriegel ihr Theaterstück aufgeführt. „Das Klassentreffen“, so der Name des Stücks, wurde von den Mitgliedern des Kurses selbst geschrieben und inszeniert. Unterstützt wurden sie dabei von Lisa Iffert, Theaterpädagogin am Theaterhaus Stuttgart (das RBG hat seit Jahren eine Kooperation mit dem Theaterhaus), und natürlich von der der Kurslehrerin Frau Hellriegel.

    Alles in allem war das Theaterstück ein voller Erfolg – die Bildergalerie vermittelt einen Eindruck von der Spielfreude der Schülerinnen und Schüler.