Autor: David Schaebs

  • Schalom

    Schalom

    Festakt: 25 Jahre Partnerschaft mit Israel

    Schulleiterin Silke Scholz nahm am Festakt zum Jubiläum der Partnerschaft teil:

    „25 Jahre Partnerschaft des Landkreises Ludwigsburg mit der Region Oberes Galiläa bedeutet auch 25 Jahre Schüleraustausch des Gymnasiums mit unsere Partnerschule Har V‘Gai in Dafna. Wie intensiv diese Verbindung ist, durfte ich am Donnerstag beim Festakt im Landratsamt Ludwigsburg erfahren.
    Remember the past. Share the present. Build a bridge for a better future – so konnte man das Motto zusammenfassen.
    Gerade die ganz persönlichen Verbindungen kamen deutlich zum Ausdruck. Gegenseitiger Respekt und tiefe Verbundenheit wurden in allen Reden deutlich. Auch in den gewählten Sprachen wurde dies hörbar. Die Landräte beider Regionen wählten Englisch als gemeinsame Sprache. Herr Kleinmann hielt seine Rede auf Hebräisch und Deutsch, der israelische Kollege begann auf Deutsch und fuhr dann auf Englisch fort. Dabei kam auch der Dank für die mutigen Initiatoren und Teilnehmerinnen und Teilnehmer von damals nicht zu kurz. Einige davon kamen in einem von Schülerinnen und Schüler produzierten Video zu Wort und konnten ihre ganz persönlichen Eindrücke schildern.
    Ein gemeinsames, spontan intoniertes „Halleluja“ am Ende des offiziellen Programms rundete die Hoffnung auf ein friedliches Miteinander ab.“

    Der aktuelle Austausch startet nach zweijähriger Pause mit einem zwölftägigen Besuch der israelischen Gäste in Gerlingen  diese Woche ab dem Mittwoch, 12.Okt. Der Gegenbesuch in Israel findet im Herbst 2023 statt. Es nehmen 15 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 sowie der K1 teil.

    Remember the past, share the present, build a bridge for a better future

    Zwei teilnehmende Schülerinnen, C.F. und S.Z. berichten von dem Abend:

    Unter diesem Motto stand ein Jubiläumsabend in Ludwigsburg, an dem neben der Gescher AG auch Frau Scholz, Frau Kemner, Herr Bohnenstingl und Herr Kleinmann teilnahmen.

    Es wurde die Partnerschaft zwischen dem Landkreis Ludwigsburg und dem Oberen Galiläa gefeiert. Außerdem wurde auch die Schulpartnerschaft zwischen der Har VaGai Schule in Dafna und dem Robert-Bosch-Gymnasium 25 Jahre alt.

    Es wartete ein freundlicher Empfang mit Getränken auf uns. Danach erlebten wir ein Vorspiel des Kreisjugendorchesters und im Anschluss die verschiedensten Reden. Wir hörten viel von der Geschichte des Zweiten Weltkrieges und sind nun umso dankbarer, diese Zeit hinter uns zu lassen und eine neue, erfolgreiche und gemeinsame Zukunft in Freundschaft aufzubauen.

    Als Dankeschön für die Partnerschaft überreichte die Gescher AG mit Herrn Kleinmann ein Video über den Austausch mit verschiedenen Erfahrungen von verschiedenen Lehrern und jetzigen, aber auch ehemaligen Schülern des RBGs und der Har VaGai Schule.

    Im Anschluss bekamen wir ein tolles Buffet und unterhielten uns über die verschiedensten Dinge. Nochmal ein großes Dankeschön für die tolle Atmosphäre und das Kennenlernen neuer sympathischer Leute.

    Die Lehrer unserer israelischen Partnerschule, rechts Peter McNally, mit dem das Interview entstand
    25 Jahre Partnerschaft – Interview mit Peter McNally

    Am 4. Oktober 2022 traf sich die Gescher AG mit zwei Lehrern der Har VaGai Schule aus Israel, die sich gerade wegen eines israelisch-deutschen Lehrerseminars in Deutschland aufhielten. Peter, einer der beiden, war so nett, dass wir ein Interview mit ihm machen durften. Die Fragen bezogen sich auf den Austausch zwischen unseren Schulen, aber auch auf israelische Kultur, israelisches Essen usw. Die Antworten haben wir zusammengefasst. C.F. und S.Z., Teilnehmerinnen der Gescher AG

    Wie es zu dem Austausch kam? -> Peter ist „erst“ fünfzehn Jahre dabei und hat die Anfänge nicht mitbekommen. Aber wie auch immer, es fanden sich Leute von der Har VaGai-Schule und vom RBG, die begonnen haben, miteinander zu kommunizieren, woraus eine Freundschaft entstanden ist.

    Dabei handelt es sich nicht um einen gewöhnlichen Austausch: Schon im Vorfeld setzt sich jeder Jahrgang intensiv mit der Geschichte von Juden und Deutschen und mit der Kultur des anderen Landes auseinander. Das gehört bereits zum Auswahlverfahren der Teilnehmer.

    Wie ist es so auf der Har VaGai Schule? -> Sie haben ca. 1.200 Schüler und somit ist zu wenig Platz. Teilweise haben sie auch einen Schulweg von 45 Minuten.

    Wie wirkt der Ukraine-Russland Krieg auf Israel? -> Sie reden darüber, aber Auswirkungen hat es auf sie nicht.

    Wie war Corona dort? -> Es ruinierte ihr Leben, sie hatten auch Homeschooling und die Verbundenheit der Schüler und Lehrer hat laut Peter stark gelitten.

    Sport in Israel -> Weit verbreitet ist dort wie bei uns Fußball, außerdem Leichtathletik. Viele gehen jedoch, wenn sie sechzehn sind, arbeiten, zum Beispiel in einem Restaurant. Dafür gehen sie dann teilweise nachmittags früher aus der Schule und haben nicht mehr so viel Zeit für Sport.

    Was ist für die israelische Küche typisch? -> Da Israel aus vielen verschiedenen Bürgern besteht, die aus ganz verschiedenen Ländern eingewandert sind, hat jede Familie ihre eigenen Traditionsgerichte, wie z.B. Hummus, Schakschuka oder die verschiedensten Salate.

    Warum ist für Dich der Austausch so wichtig? -> Der Austausch zeigt jedes Mal aufs Neue, dass die Freundschaft zwischen Israelis und Deutschen sehr wohl möglich ist. Und das macht Hoffnung auch z.B. für die Konflikte Israels mit seinen Nachbarn.

    Wir schließen mit dem Motto: Remember the past, share the present, build a bridge for a better future

  • Szia Budapest!

    Szia Budapest!

    “Hallo Budapest!” – nach zwei Jahren Zwangspause (der letzte Austausch fand 2019 statt) reiste letzte Woche (18.-24.09.) endlich wieder eine Gerlinger Schülergruppe in die ungarische Hauptstadt.  27 Teilnehmer der Kursstufe 1 erlebten eine Woche in der Millionenmetropole und einen Tag am Balaton, tauchten in den Alltag ihrer Austauschpartner ein und lernten die Gastfreundschaft ungarischer Familien kennen. 

    Die Partnerschule, das Josef-Eötvös-Gymnasium, hat einen starken Deutschzweig, sodass die Austauschsprache größtenteils Deutsch ist. Mit seiner Lage im Zentrum der Großstadt ist es ein idealer Ausgangspunkt für die Erkundung der wunderschönen Stadt an der Donau, und so standen in der Budapester Woche für die Gerlinger Gäste typische Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt auf dem Programm, die – manchmal zum Leidwesen der Betroffenen – zu Fuß erkundet wurden: die Markthalle, das Parlament, die Stefansbasilika, das Burgviertel, der Heldenplatz, zahllose Jugendstilfassaden, das bis heute lebendige jüdische Viertel mit einer besonders beeindruckenden Führung und dem Besuch einer Synagoge, natürlich eine Schifffahrt auf der Donau. Neben all diesen Eindrücken brachten unsere Schüler auch einzelne Worte Ungarisch sowie einige Tanzschritte ungarischer Volkstänze mit zurück. Als höfliche Gäste ließen wir am Freitagabend (leider) auch beim gemeinsamen Länderspielschauen Deutschland-Ungarn in der Schule  den Ungarn den Sieg…

    Den ältesten aller Gerlinger Schüleraustausche gibt es bereits seit 36 Jahren, und es ist auch der erste, der nun wieder zustande kam – keine Selbstverständlichkeit nach der Unterbrechung. Vor Ort erfuhren wir, dass andere Austauschprogramm mit deutschen Schulen bisher nicht reaktiviert werden konnten. Doch das Interesse ist auf beiden Seiten weiter sehr groß, nicht alle Bewerber konnten berücksichtigt werden. Wir sind froh, die Geschichte fortführen zu können.

    Vom 01.10. bis 08.10  werden wir die Budapester Gäste bei uns in Gerlingen begrüßen.

  • Dramatische Zeiten

    Dramatische Zeiten

    Minidramenpräsentation im Theaterhaus

    „Dramatische Zeiten“ war die Überschrift zur sechsten Auflage des vom Theaterhaus Stuttgart veranstalteten Minidramen-Contests. Am 15. September um 19 Uhr fand die Präsentation der interessantesten Minidramen des Wettbewerbs 2022 im Theaterhaus Stuttgart statt. Vor gut gefüllten Zuschauerrängen wurden die Minidramen von Ensemblemitgliedern des Theaterhauses szenisch gelesen.

    Pauline O. wurde mit ihrem Minidrama „Der Abend des Schreckens“ für das Minidrama mit der überraschesten Wendung, dem so genannten MacGuffin-Effekt, ausgezeichnet.

    Mika H. s‘ Minidrama „Hoffnung & Zerplatzte Träume“ gewann in der Kategorie Sozialdrama. Und Jan P. und Marie Z. schrieben mit „Das Treffen“ das beste Psychodrama.

    Unter https://minidrama.de können diese und viele weitere Minidramen gelesen werden.

    Erfolgreiche Nachwuchsdramatiker: Mika, Pauline, Jan, Marie (v.l.n.r.)
  • Neue Lehrkräfte im neuen Schuljahr

    Neue Lehrkräfte im neuen Schuljahr

    Nikolaos Klados, Julia Sonnberger, Aline Fuchs, Moritz Hüttmann (v.l.n.r.)

    Vier neue Lehrkräfte verstärken das Kollegium zum neuen Schuljahr: Herr Klados unterrichtet Mathe und Ethik, Frau Sonnberger Englisch und Spanisch, Frau Fuchs Französisch und Mathematik. Herr Hüttmann ist Oberreferendar mit den Fächern Englisch und Sport.

    Sofia Majer, Lehrerin für Geographie und Sport, kehrt nach einjähriger Pause wieder zurück ans RBG.

    Zum ersten Mal hat das RBG mit Leni Baur eine FSJlerin. Auch das Programm Lernen mit Rückenwind findet weiter statt. Herr Dietrich, Lehramtsstudent an der Uni Stuttgart, wird ein neu eingerichtetes Jahrespraktikum am RBG absolvieren.

    Wir wünschen den neuen Kolleginnen und Kollegen einen guten Start und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

  • „Ein Hoch auf Scholz!“ – Unterhaltsamer Festakt für die neue Rektorin

    „Ein Hoch auf Scholz!“ – Unterhaltsamer Festakt für die neue Rektorin

    Der Abend in Bildern:

    Mit einem Festakt im Atrium der Schule wurde Silke Scholz am Dienstag, 26.07., in ihr Amt als Rektorin eingesetzt. Exakt ein Jahr nach der Verabschiedung von Eberhard Blanz hat damit das Robert-Bosch-Gymnasium Gerlingen auch hochoffiziell wieder eine Schulleitung.

    Claudia Hellriegel, Abteilungsleiterin am RBG, moderierte die Feier; Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen AGs des RBG bereicherten mit ihren Begabungen und Talenten den Abend: der Juniorchor (passenderweise: Circle of Life, dirigiert von Johannes Schmid), die Band der Kursstufe 1 (Annika Buser, Diego Eppler, Luca Musa, Anika Rahn, Viorel Tsigos) mit einem musikalischen „Hoch auf Scholz“ und die Jonglier-AG (Leitung Eva Gawol), die mit ihrer Show auf dem Schulhof zum Umtrunk überleitete.

    „Im Gehen liegt der Weg, der Weg entsteht im Gehen“ (A. Machado), – so beschrieb eingangs Kristina Klammt, die für das RBG zuständige Schulreferentin am Regierungspräsidium Stuttgart, die berufliche Karriere von Silke Scholz: Als diese vor 22 Jahren am RBG als Lehrerin für Mathematik und Sport anfing, ahnte sie natürlich nicht, dass sie einmal die Leitung derselben Schule anstreben würde. Ein markanter Einschnitt im Werdegang war die erfolgreiche Tätigkeit als Stellvertretende Schulleiterin und „Macherin“ seit 2017. Dies führte dazu, dass Silke Scholz nach dem Abschied von Eberhard Blanz (2016-2021) die Schulleitung kommissarisch übernahm und sich schließlich selbst auf die vakante Stelle bewarb. Mit der Einsetzung, so prognostizierte Frau Klammt, beginne nun eine „Ära Scholz“ in Anspielung auf die langen und prägenden Amtszeiten ihrer Vorgänger als Rektoren, Dr. Gaiser (1969-1983), Schmid (1984-2002) und Renner-Dux (2002-2016).

    Bürgermeister Dirk Östringer wünschte „die nötige Balance“ angesichts der vielfältigen Aufgabenbereiche und der großen Verantwortung, die die neue Aufgabe mit sich bringe. Im Ausblick auf schwieriger werdende Umstände und Herausforderungen wie die weitere Digitalisierung sei besonders wichtig, dass die Schule ein Ort sei, an dem man sich wohlfühlen könne: „Jeder soll mitwirken zum Wohle des Ganzen“, mit diesem Zitat des Namensgebers der Schule, Robert Bosch, griff er einen Leitspruch von Silke Scholz auf.

    Schon in der Zusammenarbeit erprobt sind die Schulleiterkollegen der anderen Gerlinger Schulen: Gemeinsam begrüßten sie die „Neue“ nun auch ganz offiziell in ihrer Schulleiterrunde und gaben – ganz lehrerhaft – „nützliches Wissen“ in Form von sehr humorvollen Tipps und Wünschen mit, zu denen sie die Lieblingssportarten von Frau Scholz nachspielten.

    „Wer solche Schüler hat, kann sich nur auf diese Stelle freuen“, gratulierte Martina Merchant als Elternvertreterin in Anspielung auf die musikalischen Beiträge und überreichte einen bunten Schal, der das Robert-Bosch-Motto: „Jeder soll mitwirken zum Wohle des Ganzen“ veranschaulicht.

    Auch die Schüler selbst kamen zu Wort: Sophie Merchant (K1) überreichte das passende „symbolträchtige Schweißband“ und freute sich über die neue Rektorin.

    Der Kracher des Abends war die Performance des Personalrats: das Atrium der Schule wurde zum Skigebiet, das Treppenhaus zu Lift und Pistenhang, das Skifahren zur Analogie für die Frage „Wie wird man Schulleiterin?“. Die begeisterte Wintersportlerin Silke Scholz durfte ihre Laufbahn in Form von Hochliften, Abfahren und Einkehrschwung nachspielen: zur Liftfahrt ging es am Seil die Treppen hoch, bevor dann eine rasante „Pistenabfahrt“ (auf dem Bob über Bodenmatten) folgte. Launig kommentiert von Benjamin Wahnschaffe ging es die verschiedenen Situationen (als Neuling hinten anstellen am Lift), Pisten (Schulentwicklungsgruppe) und Stationen (A14: „Bücherwürmer“) durch, inklusive mancher Vordrängler, auch auf Piste A15, aber auch perfekten Abfahrten mit Einkehrschwung zur Skihütte, bevor sie nun „den Lift auf A16 nimmt“. Von oben sah Amtsvorgänger Eberhard Blanz (aka Zeus) aus dem Olymp zu. „Silke, du bist unsre Hera“, bekannte das Kollegium schließlich in einem richtig gut umgeschriebenen Song (Original: „Wake me up, before you go-go“ von Wham): „…bleibe immer bei uns!“ Christiana Merkle als ÖPR-Vorsitzende überreichte als Kollegiumsgeschenk eine Kuhglocke, mit der die Schulleiterin künftig neue Ereignisse „einläuten“ kann.

    Eine sehr gerührte Silke Scholz bedankte sich für alle guten Worte und Beiträge: „Ich bin gerne hier, ich bin gerne Lehrerin und jetzt auch gerne eure Schulleiterin“.

  • Letzter Schultag: Vollversammlung – Zeugnisse – Abschiede – Ferien!

    Letzter Schultag: Vollversammlung – Zeugnisse – Abschiede – Ferien!

    Letzter Schultag vor den „großen“ Ferien am RBG – das bedeutet – neben der Zeugnisausgabe natürlich :-):

    • Schulgottesdienst in der ersten Stunde im Atrium, gestaltet von der Reli-Fachschaft und einigen Relikursen.
    • seit langem wieder eine Vollversammlung im Schulhof.
    • Rückblick auf die Highlights des vergangenen Schuljahres durch die neue Schulleiterin Silke Scholz.
    • Überhaupt: Vorstellung der neuen Schulleiterin Silke Scholz für die gesamte Schülerschaft.
    • ein DANKESCHÖN der Schulleiterin an alle am Schulleben Beteiligten für die Zusammenarbeit und Unterstützung.
    • Abschiednehmen 1: von den Kolleginnen, die als Vertretungslehrkräfte für ein Jahr an der Schule unterrichteten und im kommenden Jahr an einer anderen Schule sein werden: Liane Anato, Aysun Özcelik, Birgit Wauro, Ann-Sophie Wunnenburger (derzeit Elternzeit, wird dann versetzt): Alles Gute!
    • Abschiednehmen 2: von den zwei tollen Referendarinnen Nina Hammer und Carolin Schaber – beide hätte die Schule gerne behalten, beide haben aber gute andere Stellen bekommen: Viel Erfolg!
    • Auszeichnung der Siegermannschaft des SMV-Sporttags vom Montag durch Schülersprecherin M.K.
    • Eisessen für die drei Siegerklassen (8a, 5a, 9b) beim Stadtradeln sowie Übergabe einer Urkunde, gestiftet vom Förderverein PRO (die „obere“ Eisdiele hat extra für uns früher aufgemacht!).

    Schließlich: Aufstuhlen – die Schule hinter sich lassen und ab in die Sommerferien bis zum Montag, 12. September (zumindest für die Schülerschaft :-).

    Wir wünschen allen Schülern, allen Eltern und Familien gute Erholung und tolle Erlebnisse in den Ferien.

  • Stadtradeln 2022: Mission erfüllt

    Stadtradeln 2022: Mission erfüllt

    Wir hatten aufgerufen zur „Mission Titelverteidigung“ – viele haben mitgemacht und erneut souverän Platz 1 in Gerlingen erradelt. Ein toller Erfolg!
    Knapp 20.000km kamen zusammen, über 140 Schüler, Eltern, Lehrer radelten aktiv mit – das ist eine Steigerung zum letzten Jahr und bedeutet, dass jeder 4. Teilnehmende in Gerlingen vom RBG stammt – super! Hinzu kommen sehr viele Schüler, die sich nicht angemeldet haben, deren Kilometer also nicht in die Statistik einfließen, die aber ohnehin mit dem Rad fahren. Insgesamt ist das eine beachtliche Bilanz.

    Herzlichen Dank daher an alle – ein riesiges Kompliment an die drei bestplatzierten Klassen – ein besonderer Dank an unseren Förderverein PRO für die Auswertung der Ergebnisse und die Eis-Preise.

    „Nebenbei“ – und das ist ja ein wichtiges Anliegen beim Stadtradeln – konnten gut 3t CO2 im Vergleich zur Autonutzung eingespart werden. Als Schule freuen wir uns, wenn viele auch über das Stadtradeln hinaus den Schulweg und sonstige Wege mit dem Rad zurücklegen.

  • FAIRgnügen zum Schuljahresende

    FAIRgnügen zum Schuljahresende

    Auch wenn die Zusage zum Fairtrade-Schools-Jugendforum sehr knapp kam, war die Begeisterung der Fairtrade-AG-Schülerinnen groß und so fuhren wir am Donnerstag, den 14.7., mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Rust in den Europapark. Am Vormittag hatten wir die Möglichkeit an mehreren Workshops, z.B. zu future fashion oder Umwelt und Klima (Un)gerechtigkeit teilzunehmen. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einer interessanten Podiumsdiskussion, die uns alle nochmals beflügelte für eine noch fairere Welt einzutreten. Bepackt voller neuer Impulse besuchten die Schülerinnen am Nachmittag noch kostenfrei den Europapark. Es war für alle ein informativer und ereignisreicher Tag.

    Bild rechts: Die AG im Europapark mit Leiterin Annelie Seifried (ganz rechts) und Fr. Doberitzsch vom Weltladen Gerlingen (links)

  • Los Ballos XIV: Rückblick auf das Jonglierwochenende

    Los Ballos XIV: Rückblick auf das Jonglierwochenende

    Es ist Sonntag, 29. Juni 2022, 18:20 Uhr.

    Ergriffen und voller Stolz stehe ich im Atrium des Robert-Bosch-Gymnasiums. Es herrscht eine unheimliche Stille. Ich spüre immer noch eine überwältigende Energie der Begeisterung,  die mich erfasst hat.

    Noch vor wenigen Minuten war dieser Raum Schauplatz einer turbulenten Veranstaltung. Aufeinanderfolgend wurde eine bunte Mischung aus verschiedenen Jonglier-Auftritten vor unseren Familien und Freunden aufgeführt. Die Zuschauer wurden förmlich beeindruckt und mitgerissen.

    Mit großer Leidenschaft und viel Sinn für Humor präsentierten unsere Stars der Jonglage und Akrobatik ihr Können! Dieses haben wir während des  LOSBALLOS XIV  in fünf Tagen auf Burg Rothenfels zusammen mit Ehemaligen choreografiert und eingeübt.

    LOS BALLOS XIV – ein voller Erfolg!

    Denn Jonglieren am RBG ist mehr als nur ein gemeinsames Hobby. Es ist Passion, Freundschaft und Zusammenhalt.

    Großen DANK an alle, die uns diese unvergesslichen Tage auf der Burg Rothenfels ermöglicht und bei der Durchführung unterstützt haben:
    DANKE an die KSJ, die für das spannende und umfangreiche Freizeitangebot, das Abendprogramm sowie  die unvergessliche Nachtwanderung, gesorgt hat. 
    Besonderer DANK gilt unserer Schulleitung, dem Förderverein PRO und der Bürgerstiftung Gerlingen.

    Und wir blicken nach vorne: Noch 364 Tage bis LOSBALLOS XV !

    Bis dann, Eva E.Gawol (Leiterin der Jonglier-AGs)

    Bericht von Sophie Dorn (ehem. Schülerin):

    Endlich- nach 2 Jahren Pause konnten wir wieder auf unser LOS BALLOS-Jonglierwochenende fahren.

    Dabei ging es für 60 Jongleure am Mittwochmorgen des 25.5. mit dem Bus zur Burg Rothenfels. Angekommen wurde sich erstmal mit einem Mittagessen gestärkt, ehe es an die ersten Jongliereinheiten ging. Dieses Jahr war neu, dass alle Teilnehmenden Gruppenauftritte einstudiert haben. Das heißt, dass bei den Aufführungen neben den Auftritten der zwei Jongliergruppen Los Ballos und Los Ballos Spezial (die auch eine AG der Schule sind), acht kleine Auftritte mit Gegenständen wie Schuhen, Eimern, Spielkarten und anderen kreativen Gegenständen gezeigt werden konnten.

    Um das Können zu erweitern oder neue Gegenstände kennenzulernen, gab es Workshops. Super war, dass einige hemalige Jonglier-AG-Teilnehmer mit dabei waren, die ihr Wissen weitergeben und somit einen wichtigen und tollen Beitrag an dem Wochenende leisten konnten.

    Natürlich fanden neben den Workshopphasen Auftrittsproben statt, denn nur so konnten, wie schon erwähnt, die zwei Gruppen eindrucksvolle Auftritte auf die Beine stellen. Diese wurden am Freitag Abend vor den anderen Burggästen und dann zum Abschluss des Wochenendes am Sonntag vor den Eltern/ Bekannten aufgeführt.

    Für Action drumherum gab es zum einen zweimal eine Fire Space, an die sich einige zum ersten Mal getraut haben, sich aber auch einige gefreut haben, nach langer Zeit mal wieder mit Feuer zu jonglieren. Zum anderen gab es zahlreiche Freizeitangebote der KSJ wie Frühsport, mittags und nachmittags Spiele und abends Programm wie eine Nachtwanderung oder den KSJ-Abend. 

    Nach diesen fünf Tagen sind wir alle froh, neue Erlebnisse gesammelt zu haben und freuen uns schon auf LOS BALLOS XV!

    Ein herzlicher Dank geht an die AG-Leiterin Eva Gawol!

  • Sommerkonzert vor vollem Haus

    Endlich mal wieder ein Konzert, endlich mal wieder ein volles Atrium! Freude am Zusammensein, am  Zuhören und Lust am Musizieren lagen beim Sommerkonzert des Robert-Bosch-Gymnasiums am Dienstag, 12.07., in der Luft.

    Das galt für das Juniorensemble unter der Leitung von Tatjana Vilz-Beck mit ihrem „Entertainer“ als Eröffnungsstück und dann erweitert um einige ältere Schüler aus dem Orchester mit der „Highland Cathedral“. Schöne Stimmen, beeindruckend saubere Intonation und Zungen- („Supercalifragilistikexpialigetisch“) sowie Fingerakrobatik („Cups“) und sogar Savannenatmosphäre („The lion sleeps tonight“) zeigte der Juniorchor der Kl. 5-8, dirigiert und am Klavier begleitet von Johannes Schmid. Luka Musa (Klavier und Gesang) setzte mit „You are the reason“ einen solistischen Kontrapunkt.

    Die Lust am Musizieren strahlte auch aus den Beiträgen des Kollegiums: „Das Trio“ spielte zwei Sätze aus einer Komposition Max Bruchs für Klarinette (Christiana Merkle), Viola (Ann-Sophie Wunnenburger) und Klavier (Dirk Wegner), sicher ein klanglicher Höhepunkt des Konzerts. Die Gesangsformation „Bosch Vocal“ (Nina Hammer, Carolin Schaber, Jörg Weber) steuerte dann vielleicht den emotionalen Höhepunkt des Konzerts bei mit dem schmelzenden Gospel „Your Love“, begleitet von Dirk Wegner am Klavier.

    Das von Tatjana Vilz-Beck wieder neu aufgebaute Orchester spielte einen „Blue Tango“ und gemeinsam mit dem Musikkurs der Kursstufe 1 „My heart will go on“, inklusive Gitarrensolo von Diego Eppler (K1).

    Nun füllte sich die Bühne mit über 70 Hawaiishirts und weißen Blusen: Der Mittel- und Oberstufenchor samt Eltern-Lehrer-Chor trat auf, wechselweise dirigiert und am Klavier begleitet von Dirk Wegner und Johannes Schmid. Die zwei Chöre sangen dreistimmig vier vielfältige Lieder, vom düster-dramatischen Bond-Titelsong „Skyfall“ über das Friedenslied „Imagine“ von John Lennon (solistische Einlage: Anika Rahn, K1) bis hin zum Exotik versprühenden Salsa-Song „Cantar!“. Letzteres darf man als Motto und Aufforderung verstehen: Singt, macht Musik!

    Mit einem unterhaltsamen Medley aus Abba-Hits beendete das Orchester, erneut dirigiert von Tatjana Vilz-Beck, einen Sommerkonzertabend, der wohltuend fröhlich, lebendig und abwechslungsreich war.

    Besonders hervorheben muss man den Einsatz der Musik-Fachschaft: zwei Jahre Unterricht unter schwierigen, zum Teil das Musizieren verhindernden Bedingungen; zwei Jahre ohne AGs, Ensemblearbeit, Proben und – natürlich – zwei Jahre ohne Konzerte und Applaus. Bei vielen Kindern litt mangels Möglichkeiten die Freude am Instrument, manche haben es ganz aufgegeben (oder keines angefangen). Da ist jede Menge Wiederaufbauarbeit voller Geduld und Motivation nötig und man merkt die Folgen gerade bei den Instrumentalgruppen auch an der Besetzung. Umso beeindruckender, zu hören, wie viel jetzt schon wieder entstanden ist, sicher auch dank der intensiven Musikfreizeit Anfang Mai. Daher geht der allergrößte Dank an Johannes Schmid, Tatjana Vilz-Beck und Dirk Wegner, die zum Teil in wenigen Wochen ein so tolles Programm einübten. Weil man in diesem Sommer am RBG scheinbar nicht an ABBA vorbeikommt: Thank you for the music!

    Im Rahmen des Konzerts verlieh Schulleiterin Silke Scholz den Sozialpreis des Fördervereins PRO an Schüler, die sich langjährig und in besonderer Weise in der Schule engagieren: die vier Leiter der Technik-AG, Niklas Buser, Diego Eppler, Lucas Franz und Amelie Kiefer. Sie wurden mit der Auszeichnung „auf frischer Tat ertappt“: Zur Preisverleihung kamen die vier kurz nach unten ins Atrium, anschließend ging es wieder zu Tablet und Mischpult nach oben auf die Galerie.  In ihrer kurzen Ansprache würdigte die Schulleiterin besonders die absolute Verlässlichkeit und Eigenständigkeit der AG, die mit großen zeitlichen Einsatz alle schulischen Veranstaltungen technisch betreut und beschallt und die zudem auch noch selbst für Nachwuchs sorgt, indem immer wieder jüngere Schüler neu dazu genommen werden.