Musiklehrer Johannes Schmid war mit seinem Basisfach der Kursstufe 1 in der Stuttgarter Inszenierung der Oper Carmen und ein Schüler wurde vom Magazin der Staatsoper interviewt:

Musiklehrer Johannes Schmid war mit seinem Basisfach der Kursstufe 1 in der Stuttgarter Inszenierung der Oper Carmen und ein Schüler wurde vom Magazin der Staatsoper interviewt:


Am Dienstag, den 05. Dezember 2023 startete für die U16-Basketballer des RBG der diesjährige Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ in Ludwigsburg. In diesem Kreisentscheid musste die Mannschaft mindestens Platz zwei erreichen, um sich für das anschließende RP-Finale zu qualifizieren. Es warteten drei anspruchsvolle Aufgaben auf die von L. P. (K1) gecoachten Jungs der Klassenstufen 8 und 9. Begleitet wurde die Auswahl von Sportlehrerin Katrin Keller.
Das Turnier startete für das RBG-Team direkt mit der Begegnung gegen den Top-Favoriten, die Mannschaft des Otto-Hahn-Gymnasiums Ludwigsburg. In einem spannenden Match hielten die Gerlinger Jungs mit allem dagegen, was sie mobilisieren konnten, mussten sich aber am Ende gegen die auch körperlich deutlich überlegenen Ludwigsburger mit 33:44 geschlagen geben.
Als nächstes stellten sie sich der Herausforderung gegen das Goethe-Gymnasium Ludwigsburg und konnten hier ihre spielerische Klasse voll ausspielen. Mit einem 38:29-Sieg, der zeitgleich das Erreichen des Halbfinales bedeutete, gelang dem Team ein wichtiger Schritt in Richtung Qualifikation.
Das alles entscheidende Halbfinale wurde gegen die Basketballer von der Otto-Rommel-Realschule Holzgerlingen ausgetragen. Dieses Spiel war bis zur Schlussphase offen, die RBG-Jungs konnten sich in der zweiten Spielhälfte aber absetzen und gewannen schlussendlich mit 41:32. Am Ende konnte damit das Gesamtturnier auf dem zweiten Platz beendet und damit das Weiterkommen in die nächste Runde, die bereits im Januar ausgetragen wird, gesichert werden.
Das Team konnte mit einer souveränen Mannschaftsleistung überzeugen. Spielerisch war von Spiel zu Spiel eine Steigerung der Jungs von Spiel zu Spiel zu sehen, so haben diese nicht nur aus dem Feld, sondern auch jenseits der Dreier-Linie getroffen. Die stabile Defense und eine gute Quote von der Linie haben schlussendlich den Erfolg gesichert. Es spielten aus Stufe 8 und 9: N. G., P. H. R., P. H., F. H., L. K., N. K., N. M., J. N., L. R. und T. V.
Wir gratulieren zum Weiterkommen und freuen uns auf eine intensive und erfolgreiche Runde im neuen Jahr!

Ein Bericht von K. K.
Am Mittwoch, 29.11.2023, besuchte Frau Zinser, eine Redakteurin der Stuttgarter Zeitung, die Klasse 9c und ihre Lehrerin Frau Hellriegel am Robert-Bosch-Gymnasium in Gerlingen. Die Schülerinnen und Schüler der 9c behandeln im Deutschunterricht das Thema „Zeitung in der Schule“. Dies wirft viele Fragen auf und Frau Zinser beantwortete diese.

Sie erzählte der Klasse, wie man Redakteur/-in wird, denn um diesen åƒBeruf ausüben zu dürfen, muss man erst einmal studiert haben. Was, ist zunächst egal. „Sogar wenn du Meeresbiologie studiert hast, kannst du Redakteur/-in werden“, so Frau Zinser.
Nach ihrem Studiengang begann sie ein Volontariat bei der Heilbronner Stimme. Sie erzählte von ihren verschiedenen Themenbereichen und ihren Aufgaben. Sie schrieb schon für den Sportteil, Lokales, Wissen, Aus aller Welt etc. Aber am liebsten verfasse sie Reportagen, Berichte und Nachrichten aus dem sozialen Bereich.
Frau Zinser erzählte den Schülerinnen und Schülern auch von ihren eigenen Berichten. Einer davon handelte von einem Rollstuhlfahrer aus Heilbronn. Um seinen Alltag und die Probleme, die sich heutzutage mit einem Rollstuhl ergeben, zu verstehen, setzte sie sich einen Tag lang auch in den Rollstuhl und erkundete die Stadt mit ihm auf Augenhöhe. Für einen anderen Bericht besuchte Frau Zinser ein Hospiz und unterhielt sich mit dem Fachpersonal und einigen Patienten. Das sei einer der Berichte, der sie am meisten berühre. Denn zwei Wochen nach der Veröffentlichung sei ihr mitgeteilt worden, dass ein noch relativ junger Patient, den sie interviewt hatte, gestorben sei.
Frau Zinser erzählte auch vom Aussterben der gedruckten Zeitung, denn viel weniger Leute lesen heute noch gedruckte Nachrichten. Deshalb versuche die Stuttgarter Zeitung ihre Website genauso mit einzubeziehen wie die gedruckte Ausgabe.
Außerdem warnte sie Schülerinnen und Schüler vor Fake News und erklärte, wie man sie erkennt. Aber sie zeigte der Klasse auch, wie man herausfindet, welchen Quellen man vertrauen kann.

Das vergangene Schuljahr war ein voller Erfolg für die Netto-Null-AG, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Emissionen aller unvermeidbaren Reisen am RBG zu kompensieren (mehr Infos unter https://rbg-g.de/co2-kompensation-am-rbg/). Es war das erste Jahr nach Corona, in dem wieder alle Ausflüge, Exkursionen und Austausche wie gewohnt stattfinden konnten und damit auch das erste Jahr überhaupt „richtige Arbeit“ für unsere AG.
Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Insgesamt 20 Reisen mit einem CO2 Ausstoß von 30.716 kg konnten wir dank der Hilfe unseres Fördervereins PRO kompensieren! Das Zertifikat unten dokumentiert unseren Einsatz.
Wir bedanken uns bei PRO für die Unterstützung und bei den Lehrkräften für die gute Zusammenarbeit, ohne die die Kompensation längst nicht so reibungslos ablaufen könnte.
Auch im nächsten Schuljahr setzen wir unsere Arbeit fort und halten Sie selbstverständlich darüber auf dem Laufenden.


Am Montag, 06.11., sah die Klassenstufe 10 das Theaterstück „Achtung?!“ der Theatergruppe Q-Rage (Link zum Inhalt).
In dem einstündigen interaktiven Stück stellten zwei junge Schauspieler anhand zweier Charakter dar, warum man in bestimmten Lebenssituationen dafür anfällig sein kann, sich politisch zu radikalisieren und in den Extremismus abzugleiten. Thematisiert wurden der Rechtsextremismus und der Islamismus.
Das Stück wurde immer wieder für interaktive Elemente unterbrochen, in denen die Schauspieler als Moderatoren die Schüler nach ihren Eindrücken und ihrem Verständnis fragten.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Schulsozialarbeiterin Fr. Zahner und Eberhard Kleinmann als Beauftragter für das Sozialcurriculum sowie Björn Schwerin als Beratungslehrer.


Am Dienstag, 24.10., bildete sich das Kollegium im Rahmen eines Pädagogischen Tages zum Thema „Nachteilsausgleich“ fort. Ursache ist, dass die Schule auch Schülern mit verschiedenen Beeinträchtigungen gerecht werden möchte, sodass eine fundierte Weiterbildung nötig ist, um sinnvolle Maßnahmen umsetzen zu können.
Unter einem Nachteilsausgleich versteht man, dass Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf oder Behinderungen Hilfen erhalten, die das Anforderungsprofil unberührt lassen und sie in die Lage versetzt werden, diesem zu entsprechen, also dieselben Notenanforderungen erfüllen.
Zu diesem facettenreichen Thema waren verschiedene Referentinnen vom Regierungspräsidium, aus der Schulpsychologie, der Pädagogik und der Schulpraxis eingeladen. Es ging um die verschiedenen Formen von Nachteilen wie LRS, AD(H)S, Autismus und die Rahmenbedingungen und Anwendung von Nachteilsaugleichen in der Praxis.
Am Vormittag führten zwei Impulsvorträge in das Thema ein: Melanie Stumpf vom RP Stuttgart stellte aus rechtlicher Sicht Formen, Randbedingungen und Möglichkeiten eines Nachteilsausgleichs in der Oberstufe und im Abitur vor. Dr. Anke Treutlein vom Institut für Erziehungswissenschaften der Uni Stuttgart referierte Grundsätzliches aus pädagogischer Sicht zum Thema und zu denkbaren Maßnahmen. Ziel eines Nachteilsausgleichs ist die Trennung von Beeinträchtigung und Leistungsvermögen, indem die Beeinträchtigungen möglichst ausgeglichen werden.
Am Nachmittag konnten die Lehrkräfte in zwei Blöcken aus jeweils vier Themen auswählen: LRS, Autismus, Mutismus, psychische Störungen, AD(H)S, zu denen jeweils Expertinnen eingeladen waren. Anschließend besprachen die Klassenleitungsteams für ihre Klasse mögliche Fälle und Anwendungsbereiche.