Kategorie: Allgemein

  • RBG wird Fairtrade School – Festakt am 29.10.

    RBG wird Fairtrade School – Festakt am 29.10.

    Das Robert-Bosch-Gymnasium wird am 29.10.2021 als 800. Schule mit dem Titel ausgezeichnet. In Zeiten von Corona erfolgt die Auszeichnung hybrid, die Übergabe der Urkunde erfolgt in Anwesenheit namhafter Ehrengäste im Atrium der Schule mit einer Live-Übertragung in alle Klassenzimmer. Die Klassen verfolgen zwischen 12  – 13 Uhr den Livestream.

    Hier finden Sie die Einladung und das Programm. Als Ehrengast werden die baden-württembergische Kultusministerin Theresa Schopper und der Präsident von Fair Trade Deutschland, Dieter Overath, erwartet.

    Dem gemeinsamen Einsatz des Fairtrade-Schulteams – gegründet von Patrick Walz, jetzt unter der Leitung von Annelie Seifried – ist es zu verdanken, dass der Fairtrade-Gedanke in vielen Bereichen des schulischen Alltags integriert wurde. Schulleiterin Silke Scholz sagt: „Wir am Robert-Bosch-Gymnasium tragen hiermit unseren Teil dazu bei, das Bewusstsein für einen gerechten Welthandel zu stärken.“

    Dass die Idee funktioniert, zeigt das große bundesweite Interesse von Schulen jeder Schulform und Größe. Derzeit gibt es in Deutschland 800 Fairtrade-Schools. Weitere folgen beständig nach.

    Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender von TransFair freut sich über das junge Engagement für den fairen Handel. „Die Schülerinnen und Schüler von heute sind die Entscheider von morgen. Wenn wir es schaffen, dass nachkommende Generationen ein Verantwortungsbewusstsein für faire Produkte und nachhaltigen Konsum entwickeln, kommen wir dem fairen Welthandel ein großes Stück näher“, so Overath weiter.

    Seit 2012 engagieren sich Schüler und Lehrer mit der Fairtrade-Schools-Kampagne bundesweit für einen gerechteren Handel. Als offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ trägt die Kampagne dazu bei, die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung, die sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs), umzusetzen: Die Schulen verankern den fairen Handel im Schulalltag und schaffen bei Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften ein Bewusstsein für eine nachhaltige Entwicklung. Darüber hinaus zeigt die Kampagne konkrete Handlungsoptionen auf. Für den Titel Fairtrade-School müssen sie fünf Kriterien erfüllen: Zunächst muss sich ein Fairtrade-Schulteam gründen und im sogenannten „Kompass“ die Ziele als zukünftige Fairtrade-School festgehalten werden. Neben dem Einsatz von fairen Produkten an der Schule wird der faire Handel im Unterricht behandelt und mindestens eine Veranstaltung zum fairen Handel wird im Schuljahr organisiert. www.fairtrade-schools.de

  • Auf der größten Baustelle Europas

    Am 14. Oktober war die 8a in NWT auf der größten Baustelle Europas, nämlich Stuttgart 21. Am Morgen um 9:30 trafen sie sich an der Endhaltestelle Gerlingen und machten sich mit der U6 auf den Weg zum Hauptbahnhof. Angekommen am Hauptbahnhof empfing sie die Stadtführerin. Sie erzählte ein paar Grundfakten, wie zum Beispiel, dass der Bahnhof Stuttgart 21 gar nicht 2021 fertig sein sollte, sondern die 21 für das 21. Jahrhundert steht, da es das größte Bauprojekt Europas sei. Anschließend liefen wir etwas weiter an der Baustelle entlang Richtung Süden des Neuen Bahnhofes. Währenddessen zählten wir schon mal die Kräne, die da standen und redeten über die Technik eines Kranes. Insgesamt waren es 13 Kräne in unterschiedlichen Höhen und Größen aber auch die Farben waren nicht immer gleich (Bild rechts).

    Danach gingen wir weiter und die Stadtführerin erzählte noch was über die großen Stahlbetonträger und über die herausragenden Seitenwände mit einer Höhe von ganzen 6 Metern (s. Bild). Als wir an einem großen Plakat ankamen mit dem Bild, wie der Bahnhof mal aussehen soll, sagte sie uns, dass er 600m lang sei. Daneben war auch ein Bild, wie er aktuell aussieht bzw. wie er gebaut wird. So gingen wir weiter zu einem Kran, der direkt neben uns stand und Herr Kellner erzählte nochmals was über die Technik eines Kranes. An diesem Ort sah man die Betonstahlträger auch mal von der Seite und den Bahnhof, der im Bau ist, auch von innen und wo auch mal die Züge fahren sollen. Danach liefen wir auf eine kleine Brücke von der man einen schönen Ausblick auf die verlegten Stahlgitter hatte. Diese Stützen sind geeignet für den Untergrundbahnhof.

    Anschließend liefen wir einen Informationsweg ab, um die Baustelle zu fotografieren, während uns die Stadtführerin die Hintergründe der Baustelle erklärte. Sie zeigte uns die Probesäule eines Betonträgers. So ein Betonträger kostet um die 5 Mio. Euro, sagte sie, und wir liefen zu den Bahngleisen, wo sie uns die Vorteile von Stuttgart 21 erklärte und eben auch die Nachteile, die so eine Baustelle mit sich bringt (z.B. der Brandschutz). Dort verabschiedete sie sich von uns und ein paar Schüler gingen noch mit Herr Kellner auf den roten Info-Turm. Der Rest fuhr mit der U-Bahn nach Hause. Auf dem Informationsturm fuhren wir zuerst mit dem Aufzug hoch aufs Dach, schauten uns den gesamten Bahnhof nochmal von oben an und machten schöne Fotos. Vom Dach aus sind wir immer ein Stockwerk tiefer gegangen.

    Im 3. Stockwerk gab es eine Box mit einer Fernsteuerung, mit der man mit einer Drohne durch den neuen, noch virtuellen Bahnhof fliegen kann.

    Auf I-Pads konnte man zu bestimmten Dingen Codes einscannen und sich genauer über die Dinge informieren.  Weiter unten im zweiten Stock gab es ein großes Glaskastenmodell vom Bahnhof, wie er einst aussehen wird, und nebenan einen Querschnitt vom Untergrundbereich. Daraufhin verließen wir den IST-Tower und sahen am Bahngleis den neuen IC. Zum Schluss verabschiedete Herr Kellner manche Schüler, manche fuhren aber auch wieder mit zurück zur Schule. Es war ein interessanter und informativer Ausflug und die Schüler hatten auch Spaß.

  • 3D-Drucker dank PRO

    3D-Drucker dank PRO

    Die Fachschaft NwT freut sich über die neuen 3D-Drucker. Mit der Förderung durch Pro konnten drei Geräte für den Unterricht in der Klassenstufe 10 angeschafft werden. Die Schülerinnen entwickeln ihr eigenes Produkt von der Idee bis zur Fertigung. Ein solches Projekt wurde im vergangenen Jahr von Elena Maier durchgeführt, damals noch mit geliehenen Druckern. Bericht und Bilder dazu hier.

  • Wiedereröffnung Fair-Trade-Point

    Wiedereröffnung Fair-Trade-Point

    Ab dem 12.10.2021, also am Dienstag, öffnet der Fair
    TradePoint wieder. Immer dienstags und donnerstags
    in der zweiten Pause verkaufen wir von der Fairtrade-AG im Fahrradhof / Haupteingang vor der Hausmeisterbox (überdachter Bereich) fair gehandelte Produkte vom Gerlinger Weltladen, zum Beispiel: Riegel, Schokolade, Lollis, Kekse und
    Gummibärchen.

    Wie du uns findest? Suche einfach nach dem orangenen Punkt — oder einer größeren Schülertraube (s. Bild links). Das Angebot wird gut angenommen.

    Fair Trade heißt übersetzt Fairer Handel. Das bedeutet zum Beispiel, dass die Hersteller gerecht bezahlt werden und dass es keine Kinderarbeit gibt. Schau vorbei!

  • Stadtradeln: RBG als bestes Team ausgezeichnet

    Stadtradeln: RBG als bestes Team ausgezeichnet

    Rückblick: Beim Stadtradeln 2021 vom 01.-21. Juli trat das RBG mit einem großen Team von über 140 Mitradelnden an, hinzu kamen Eltern und Lehrer. Über 27.000 km kamen so auf die Kette in den drei Wochen auf die Kette, rund ein Drittel der Gesamtkilometer der Kommune Gerlingen. Die belegte dadurch im Landkreis Ludwigsburg Platz 2. Das RBG war kreisweit ebenfalls die zweitbeste Schule, geschlagen nur von einem (größeren) Ludwigsburger Gymnasium.

    Größtes Team, meiste Kilometer: Diesen Donnerstag (14.10.) bedankte sich Gerlingens Bürgermeister Dirk Östringer sowie die Organisatorin des Stadtradelns, Karin Hauff, bei den Schülerinnen und Schülern für den Einsatz. Die besten Schüler (die jeweils  über 1000 km fuhren!) bekamen stellvertretend für alle Beteiligten 140 Faltrucksäcke der Stadt Gerlingen als Preis überreicht. Die Rucksäcke werden in den nächsten Tagen an die Teilnehmer aus den einzelnen Klassen verteilt. Die Schule freut sich über die Anerkennung durch Stadt und Bürgermeister. Bis zum nächsten Jahr!

  • Wege nach dem Abitur

    Wege nach dem Abitur

    Vergangenen Freitag fand eine Informationsveranstaltung zu Berufs- und Studienwahl für die aktuelle Kursstufte 1 statt. Eva Kimmel, am RBG für die Berufsorientierung (BoGy) zuständig, hatte eine Referentin der Arbeitsagentur Ludwigsburg eingeladen.

    Die aktuelle Kursstufe 1 hat im vergangenen Schuljahr wegen Corona kein BoGy-Praktikum absolvieren können. Umso wichtiger sind solche Veranstaltungen. Zugleich werden die Schüler damit auf den Studientag am 17.11. vorbereitet. An diesem Tag besuchen landesweit die Oberstufen der Gymnasien Hochschulen um sich anhand spezieller Veranstaltungen über Studienfächer zu informieren.

  • Angesagte Tests

    Angesagte Tests

    Das Wort „Test“ hat in der Schule eine ganz neue Bedeutung bekommen… schon seit letztem Schuljahr wird bekanntlich in den Schulen ein Antigen-Schnelltest durchgeführt, bisher bei jedem Schüler zweimal wöchentlich. Seit kurzem müssen nun drei Tests je Schüler und Woche durchgeführt werden (Geimpfte / Genesene ausgenommen). Für die Schule bedeutet das eine enorme Zusatzarbeit:

    Das Testmaterial muss beschafft und gelagert werden, Testboxen müssen raus- und reingeräumt und klassenweise mit Testkits bestückt bzw. nachgefüllt werden (Bild rechts die Wagen mit den Boxen im Sekretariat), Klassenlisten geführt und kontrolliert werden. Damit wirklich alle zum jeweiligen Tag zur erstmöglichen Gelegenheit getestet werden, müssen alle Klassen samt Einzel- und Sonderfällen, Stundenplanverlegungen usw. an den jeweiligen Tagen berücksichtigt werden… neben der Logistik ist diese Terminplanung im Detail wirklich aufwändig. Zur Verdeutlichung: so werden wöchentlich „nebenher“ und „obendrauf“ über 1200 Tests abgewickelt.

    All diese Arbeit leistet unsere Schulsekretärin Heike Schaible an den drei Testtagen samt Vor- und Nacharbeit zusätzlich zum Alltagsgeschäft. Hut ab!

    Im Unterricht selbst überwachen die geschulten Lehrkräfte die Tests. Das kostet ein wenig Unterrichtszeit, aber längst sind die Klassen in der Durchführung routiniert. Immerhin: Bisher gab es am RBG nur eine verschwindend geringe Anzahl an positiven Tests. Zumindest das sollte so bleiben.

  • Forschung zur Chemie-Didaktik im RBG-Unterricht

    Forschung zur Chemie-Didaktik im RBG-Unterricht

    Im Rahmen ihrer Promotion an der Universität Wuppertal über das Thema Erklärvideos und deren Verwendung im Chemieunterricht erforscht eine ehemalige Schülerin unseres Gymnasium, Frau Cornelius, ob es sinnvoll ist, Erklärvideos  von SchülerInnen im Unterricht erstellen zu lassen. Hierfür hat sie ein Selbstlernbuch geschrieben, mit dem unsere 10er die kommenden 4-5 Doppelstunden im Chemieunterricht von Frau Beuchle arbeiten werden. Immer wieder sind die Aufgaben mit der Anfertigung kleiner Erklärvideos verknüpft.

    Wir freuen uns auf eine spannende Zeit und sind natürlich stolz darauf, uns an aktueller wissenschaftlicher Forschung beteiligen zu dürfen. Das Bild rechts (mit einem Tablet auf einer Halterung filmt eine Schülergruppe ein Experiment) gibt einen ersten Einblick in unsere Forschungsarbeit. Unten finden Sie weitere Eindrücke.

    Wir wünschen Frau Cornelius natürlich viel Erfolg bei ihrer Promotionsarbeit.

  • Lernen mit Rückenwind

    Lernen mit Rückenwind

    Kinder und Jugendliche brauchen Sie – Unterstützungskräfte für das Förderprogramm „Lernen mit Rückenwind“ gesucht!

    Kinder und Jugendliche sind von den Auswirkungen der Corona-Pandemie in besonderer Weise betroffen. Um den entstandenen Auswirkungen rasch entgegenzuwirken, sollen die betroffenen Schülerinnen und Schüler bestmöglich unterstützt werden. Baden-Württemberg startet dazu im Rahmen des Bund-Länder Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ zu Beginn des Schuljahres 2021/2022 das auf zwei Jahre angelegte Förderprogramm „Lernen mit Rückenwind“.

    Dazu brauchen wir Sie:

    Dazu brauchen wir Sie: Studierende, Pensionäre, ausgebildete Lehrkräfte, Personen mit pädagogischer Vorbildung. Auch Kooperationspartner, d. h. Institutionen und Organisationen wie bspw. Nachhilfeinstitute sprechen wir hiermit an. Wir freuen uns auf Sie und Ihr Mitwirken bei dieser so wichtigen Aufgabe.

    Informationen finden Sie auf der Homepage unter www.lernen-mit-rueckenwind.de.
    Hier gelangen Sie auch zum Registrierungsportal, dem „virtuellen Marktplatz“.

    Sollten Sie ganz gezielt das RBG unterstützen wollen, ist es möglich, dies bei der Registrierung anzugeben. Bei offenen Fragen melden Sie sich gerne bei Annette Steinbach (annette.steinbach@rbg-g.de) oder Eva Kimmel (eva.kimmel@rbg-g.de).

    Melden Sie sich gerne – wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!
  • Es ist geschafft – RBG wird als Fairtrade School ausgezeichnet

    Es ist geschafft – RBG wird als Fairtrade School ausgezeichnet

    Die Bewerbung des Robert-Bosch-Gymnasium, Fair Trade School zu werden, wurde positiv angenommen.
    Unsere Schule, das Robert-Bosch-Gymnasium, wird nun zur Fair Trade School ausgezeichnet. Im letzten Jahr hatten wir mehrfach über diese Initiative der Fair-Trade-AG in Zusammenarbeit mit dem Weltladen Gerlingen berichtet. Die Entscheidung dazu wurde Ende Juli auf der Verabschiedung des bisherigen Schulleiters Eberhard Blanz verkündet. Die Auszeichnungsfeier mit Überreichung der Zertifizierungsurkunde findet Ende Oktober in einem größeren Rahmen statt – mehr dazu demnächst. Man darf gespannt sein…
     
    Anfang Dezember letzten Jahres haben wir unsere Schule als Anwärter zur Fair Trade School registrieren lassen, im Frühjahr haben wir die Bewerbungsunterlagen eingereicht und nun kam zum Schuljahresende noch die frohe Botschaft.
    Wir freuen uns sehr!
    Marion Doberitzsch vom Weltladen Gerlingen überreicht Eberhard Blanz schon einmal die Entscheidung zur Ernennung. Im Hintergrund Schüler der Fairtrade-AG mit ihrem Lehrer Patrick Walz, der das Projekt am RBG auf die Beine gestellt hat.