Autor: David Schaebs

  • School ’s out for Summer!!!

    School ’s out for Summer!!!

    Die Fachschaft Religion gestaltete am letzten Schultag den Schulgottesdienst gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Relikurse zum Thema „Gottes Liebe begegnen“ am Beispiel der Geschichte von Mose.

    In der Vollversammlung würdigte Direktorin Silke Scholz den Einsatz von allen aus der Schülerschaft, die sich im laufenden Schuljahr engagiert haben: Klassensprecher, Fünfer-Paten, SMv-Mitglieder. Ein ganz besondere Dank ging an C. und D. aus der Klasse 10, die den SMV-Sporttag am Montag bei schwierigen Wetterbedingungen hervorragend und flexibel organisiert haben. Beide bekamen auch von den Verbindungslehrern noch ein besonderes Dankeschön. Als Organisatoren kürten sie anschließend die Siegegruppen des Sporttages.

    Letzter Schultag heißt auch: Abschiednehmen von Lehrkräften und Mitarbeitern:

    • Frau Schäfer, seit 2004 Lehrerin für Deutsch und Sport am RBG, geht in den Ruhestand.
    • Frau Jargstorff, seit 2009 Lehrerin für Deutsch und Gemeinschaftskunde, wechselt ans Renninger Gymnasium.
    • Frau Sonnberger war ein Jahr als Krankheitsvertretung am RBG und unterrichte Englisch und Spanisch. Sie geht ans Gymnasium Korntal.
    • Unsere erste (und bisher auch letzte) FSJlerin Leni Baur leistete einen tollen Job.

    und dann war da noch… der Abschied von Hausmeister Anton „Toni“ Luttenberger. Minutenlanger tosender Applaus der Schülerschaft für das sichtlich gerührte RBG-Urgestein. Seit 1991 arbeitet er an der Schule, Generationen von Schülern haben ihn mit seinem freundlichen „Guten Morgen“ und seiner zugewandten, hilfsbereiten, verständnisvollen Art erlebt und geachtet. Schulsprecher Marius Munz brachte es in seiner Rede auf den Punkt: „Sie gehören zur Schule wie der Gong und die große Pause. Doch in der Beliebtheit sind Sie nur mit den Sommerferien zu vergleichen.“ Als Abschiedsgeschenk gab es ein passendes T-Shirt und für den Sänger und Gitarristen Luttenberger rockte die Schüler-Lehrer-Band das Atrium mitAlice Coopers „School ’s out for summer“.

    In der 3. und 4. Stunde war die Zeugnisausgabe – und die Siegerklassen des Stadtradelns gingen Eisessen mit PRO-Vertreter Gregor Bantle.

    Und jetzt: Die Schule hinter sich lassen und ab in die Sommerferien bis zum Montag, 11. September (zumindest für die Schülerschaft :-).

    Wir wünschen allen Schülern, allen Eltern und Familien gute Erholung und tolle Erlebnisse in den Ferien.




  • Von Swing bis Südsee: Mit dem Banana Boat einmal um die Welt

    Von Swing bis Südsee: Mit dem Banana Boat einmal um die Welt

    Am 19.07. fand unser Sommerkonzert im Atrium statt. Die Chöre, Ensembles, das Orchester sowie begabte Solistinnen unter der Leitung der Musikfachschaft mit Johannes Schmid, Tatjana Vilz-Beck und Dirk Wegner unterhielten ein großes Publikum.

    Wie die Überschrift schon erahnen lässt, war das Programm äußerst abwechslungsreich und bot von Gospel über klassische Musik bis hin zu Pop und Rock für jeden Geschmack etwas: virtuoser Swing der 30er (L.D. und C.F. , Kl. 9); Südsee-Feeling-Stimmung mit Ukulele und bunter Halskette verbreitete eine Zehntklässler-Kombo mit ihrer Variante des Klassikers „Banana Boat“. Der Eltern-Lehrer-Chor „SuperBoschis Allstars“ sang sehr mitreißend die Gospel aus dem Film „Sister Act“.

    Im Rahmen des Konzertes wurde der PRO-Sozialpreis durch den PRO-Vorsitzenden Dr. Heiko Michel verliehen. Preisträgerin in diesem Jahr für außergewöhnliches soziales Engagement und Wirken in die Schulgemeinschaft hinein ist E.S. aus der Klasse 9.

    Klicken Sie sich unten durch die Bilderstrecke zum Abend!

  • 32.000: Tolles Ergebnis beim Stadtradeln

    32.000: Tolles Ergebnis beim Stadtradeln

    Das Stadtradeln 2023 ist vorbei – und wir als RBG haben gemeinsam eine wirklich beeindruckende Bilanz erradelt:

    158 aktiv Radelnde kamen auf insgesamt 32.017 Kilometer!

    Das ist mit deutlichem Abstand bisheriger Rekord! Ein riesiges Dankeschön geht daher an alle Mitradlerinnen und -radler, die die Aktion wieder zu einem großen Erfolg gemacht haben.

    Unsere Bilanz im Ranking:

    • 1. Platz in Gerlingen (zum dritten Mal in Folge)
    • 4. Platz im Landkreis Ludwigsburg (von mehreren hundert Teams!)
    • 52. Platz beim Schulradeln BW (bei ca. 1000 teilnehmenden Schulen; da das Stadtradeln in manchen Kommunen erst später beginnt, könnte sich das noch ändern.)

    Wer geht nun am Mittwoch Eisessen?

    Einige Klassen und Stufen haben einen besonderen Ehrgeiz entwickelt und sind – oft als Gruppe – fast täglich viele Kilometer unterwegs gewesen. Gemeinsame Aktionen als Klasse – das ist ein schöner Nebeneffekt des Stadtradelns!

    Im RBG-internen Ranking der Klassen gab es ein Fotofinish. Nach einem engen, bis zuletzt erbittert geführten Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen zwei Klassen um Platz 1 sieht es wie folgt aus:

    1. Platz: Klasse 8d, 5755 km

    2. Platz: Klasse 9a, 5631 km

    3. Platz: Klasse 6a, 3930 km

    Einen herzlichen Glückwunsch an die Siegerklasse! Alle drei Klassen werden am letzten Schultag in der 4. Stunde von unserem Förderverein PRO zum Eisessen eingeladen.

    Wir bedanken uns bei PRO für die großzügigen und motivierenden Preise, was sicher seinen Anteil an der hohen Gesamtkilometeranzahl hat.

    Die Siegerklasse 8d mit ihren Klassenlehrerinnen und Georg Bantle von PRO beim Eisessen
  • Science Quiz 2023 – RBG-Teams knapp am Finale vorbei

    Science Quiz 2023 – RBG-Teams knapp am Finale vorbei

    Jedes Jahr im Sommer findet im Stuttgarter Rathaus das große MiNe-Mint Science Quiz statt.  MINT steht für Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft und Technik. Bei diesem Wettbewerb treten Teams unterschiedlicher Schulen gegeneinander an und stellen sich anspruchsvollen, naturwissenschaftlichen Fragen und Problemen. Der Wettbewerb ist unterteilt in zwei Durchgänge mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für die Sekundarstufe I – SchülerInnen der Mittelstufe – und die Sekundarstufe II – SchülerInnen der Oberstufe. Jede Schule kann jeweils ein Team aus beiden Altersstufen anmelden. Jede Mannschaft besteht aus 4 Mitgliedern (3 Spieler/innen und einem/einer Ersatzspieler/in). In den Vorrunden am Vormittag können sich jeweils 4 Teams aus jeder Altersstufe für das Finale am Nachmittag qualifizieren.

    Auch in diesem Jahr schickte das Robert-Bosch-Gymnasium Gerlingen am Freitag, 4.7.2023, wieder zwei starke Teams ins Rennen um die vorderen Plätze. Nach hervorragenden Leistungen in den jeweiligen Vorrunden, verpassten beide Teams nur knapp die jeweiligen Finalrunden am Nachmittag. Das Mittelstufenteam sogar nur um „Haaresbreite“, hatten diese doch gleichviele Fragen wie die Mannschaft, die als 4. Team weitergekommen ist, richtig beantwortet. Hier hat dann die Zeit darüber entschieden, dass unsere Mannschaft leider am Nachmittag in der Finalrunde nicht mehr vertreten war.

    Trotzdem verfolgten beide Gruppen gemeinsam interessiert das Finale am Nachmittag und den Vortrag von Prof. Dr. Clemens Richert der Universität Stuttgart zum Thema „Experimentelle Studien zur molekularen Evolution“, abgerundet wurde. Untermalt wurde die Nachmittagsveranstaltung durch die Band FRIDAY NIGHT der Stuttgarter Musikschule.

    Beiden Mannschaften einen herzlichen Glückwunsch für die tollen Leistungen und vielen Dank, dass Ihr unsere Schule bei diesem Wettbewerb vertreten habt.

  • Vier mal Fünf

    Vier mal Fünf

    Im kommenden Schuljahr werden am RBG werden vier fünfte Klassen eingerichtet – dadurch ergebn sich relativ kleine Klassengrößen – sicher ein Vorteil.

    Der Schritt an die weiterführende Schule ist für die Viertklässler der Grundschulen ein besonders spannender und aufregender Moment. Damit der Einstieg in das „große“ Gymnasium möglichst leicht gelingt, gibt es den Begrüßungsnachmittag (am Dienstag, 18.07.). Die kommenden Fünftklässler und ihre Familien werden zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Organisiert wird der Übergang von der Unterstufenbeauftragten Almut Peischl. Schulleiterin Silke Scholz begrüßt und erklärt das Wichtigste – und vor allem: Die Kinder lernen ihre künftigen Klassen und die Klassenlehrerteams kennen und dürfen dann auch schon Zeit in dieser neuen Gruppe in den Klassenzimmern verbringen, während Eltern, Großeltern und Geschwister mit Kaffee und Kuchen von den aktuellen Fünfern bewirtet werden und Gelegenheit zum Austausch haben. Auch kleine Aufregungen oder Fragen rund um das neue Schuljahr oder die Klassenzugehörigkeit können aufgenommen und besprochen werden. Schulleiterin Silke Scholz empfiehlt in jedem Fall: „Erstmal atmen!“
    Jeder Klasse sind zudem mehrere  erfahrene RBGler als Paten (aus Kl. 9/10) zugeordnet. Sie begleiten die Klassen am Begrüßungsnachmittag und dann auch in den ersten Wochen und Monaten des neuen Schuljahres mit besonderen Aktionen.

    Wir begrüßen alle neuen RBGler ganz herzlich an unserer Schule und wünschen dann nach den großen Ferien einen guten Stat an der neuen Schule im September!

    Eine gut gelaunte Schulleiterin begrüßt die „Neuen“.
    Der spannende Moment: Mit wem bin ich in der neuen Klasse?
    Bewirtung durch die Eltern der jetzigen fünften Klassen
    Liebevoll sommerlich dekorierte Tische
  • Bildungspartnerschaft mit Endress+Hauser Conducta

    Bildungspartnerschaft mit Endress+Hauser Conducta

    Erster Tag: Endress+Hauser Conducta zu Besuch im Robert-Bosch-Gymnasium Gerlingen

    10. Juli 2023, Montag

    Das Unternehmen Endress + Hauser Conducta stellt für nahezu alle erdenklichen Messgrößen im Bereich der Flüssigkeitsanalyse Sensoren und Messgeräte sowie Probennehmer her. Gemessen werden können zum Beispiel die Temperatur, die Durchflussmenge, der pH-Wert, die Trübung, die Dichte, die Leitfähigkeit, der Gehalt an verschiedenen Inhaltsstoffen (zum Beispiel Chlor, Sauerstoff, Ammonium-, Nitrat- und Phosphat-Ionen, u.v.m..

    Das Robert-Bosch-Gymnasium führt im aktuellen Schuljahr bereits zum achten Mal sein Bildungspartnerschaftsprojekt mit Endress + Hauser Conducta durch. Daran teilnehmen können Schüler/innen der Klassenstufe 10, die im naturwissenschaftlichen Profil das Fach NwT gewählt und sich mit analytischen Messverfahren beschäftigt haben. Von Unternehmensseite her organisierten Frau Blank und Herr Albert das Programm.

    Das Projekt besteht immer aus drei Teilen. Am ersten Tag des Projektes wird die Geschichte, die Organisationsstruktur, sowie das Produktspektrum und die Entwicklungs-, Produktions- und Verkaufsstandorte des Unternehmens vorgestellt. Außerdem erhalten die Schüler/innen Informationen über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei der Conducta.

    Herr Albert, Herr Baun und Frau Blank (v.l.n.r.) führten das Projekt von Seiten des Unternehmens mit uns durch. Für das RBG betreut Anja Beuchle die Bildungspartnerschaft.

    Herr Albert, Herr Baun und Frau Blank (v.l.n.r.) führten das Projekt von Seiten des Unternehmens mit uns durch.
    Zweiter Tag: Das Robert-Bosch-Gymnasium zu Besuch in der Kläranlage Leonberg
    Messelektronik im Einsatz
    Probennehmer
    Trübungsmessung
    Die NWT-Gruppe in der Kläranlage, im Hintergrund die Faultürme

     11. Juli 2023, Dienstag

    Am Dienstagvormittag stand für die Schüler/innen die „zweite Runde“ in der Bildungspartnerschaft mit Endress+Hauser und damit der Einsatz der Mess- und Probeentnahmetechnik vor Ort bzw. in der Leonberger Kläranlage auf dem Programm. Es ist aus mehreren Gründen wichtig, dass Kläranlagen genaue Messgeräte zur Verfügung zu haben: das Wasser, das die Kläranlage verlässt, ist zum einen genauen Richtlinien unterworfen. Zum anderen ist es natürlich für den Betreiber ungemein wichtig, auf bedenkliche ankommende Verunreinigung zeitnah reagieren zu können. Darüber hinaus ist es für den Betreiber auch von Interesse, wie viel Wasser mit welchem Aufwand gereinigt werden muss, da sich daraus auch die Abrechnungskosten für die Kommunen ergeben.

    Alle Bedürfnisse können durch von Endress+Hauser entwickelten Geräte gedeckt werden. Zum einen messen Probeentnahmegeräte am Anfang, wie viel Abwasser mit welcher Belastung in die Kläranlage gelangt, andere am Ende der Kläranlage, mit welcher Qualität es diese wieder verlässt.  Außerdem werden über die einzelnen Klärstufen hinweg verteilt in regelmäßigen Abständen Probe entnommen und auf die Inhaltsstoffe, wie z. B. Nitrationen-, Ammoniumionen- und Sauerstoffgehalt und einiges mehr, untersucht.

    In Kläranlagen erfolgt die Reinigung in mehreren Stufen. Die erste Stufe bildet die mechanische Klärung. Rechen halten dabei grobes Material und Abfälle zurück. Im Sandabsatzbecken lagern sich schwere Bestandteile ab. Fette, aber auch Gemische wie Erdöl oder Benzin, die Stoffe mit einer geringeren Dichte als Wasser beinhalten, schwimmen hier an der Wasseroberfläche und können abgeschöpft werden. In einem nachgeschalteten Vorklärbecken sinken schließlich auch noch fein verteilte Schwebstoffe zu Boden und bilden den so genannten Primärschlamm.

    Bild: Gruppenbild in der Kläranlage (Faultürme im Hintergrund)

    An dieser Stelle gabelt sich der weitere Verlauf – der Primärschlamm wird zusammen mit dem anderen Klärschlamm, der anfällt in den Faulturm transportiert und mit Hilfe von Bakterien  zu Methangas umgesetzt. Das Methangas wird in zwei Blockheizkraftanlagen energetisch weiterverwendet.

    Das von allen gröberen und feineren Verunreinigungen gereinigte Abwasser gelangt im 2. Schritt in die biologische Klärung. Hier laufen Vorgänge wie bei der Selbstreinigung von Gewässern ab, nur viel schneller. Im Belüftungsbecken bauen verschiedene Bakterienstämme unter ständiger Sauerstoffzufuhr den größten Teil der im Abwasser enthaltenen Schmutzstoffe ab. Ziel ist es hier u. a. alle Stickstoffverbindungen so umzuwandeln, dass diese keine Wirkung mehr als Düngemittel besitzen

    In der dritten Stufe, der chemischen Klärung, können Schadstoffe die in den vorangegangenen Stufen nicht abgebaut werden konnten, z. T. durch Zusatz von Fällungsmitteln entfernt werden.

    Die Leonberger Kläranlage besitzt sogar noch eine vierte Reinigungsstufe und kann daher Verunreinigungen im Abwasser noch weiter entfernen.

    Dritter Tag: Das Robert-Bosch-Gymnasium zu Besuch bei Endress+Hauser Conducta in Gerlingen

    12. Juli 2023, Mittwoch

    Am Mittwochmorgen versammelten sich die Schüler/innen im Gebäude unserer Partnerfirma Endress+Hauser Conducta GmbH+Co. KG in Gerlingen. Einerseits dürfen die Teilnehmer/innen schon traditionsgemäß die Produktion besichtigen, andererseits führen sie an den von Endress+Hauser Conducta gebauten Messumformern selbst Messungen in Flüssigkeiten durch. Betreut wurden die Schüler/innen im Messpraktikum von Herrn Peter und Frau Endres.

    Endress + Hauser Conducta ist wohl einer der wenigen deutschen Messtechnikhersteller, der seine Elektronikproduktion nicht ins Ausland verlagert hat. Im Gerlinger Gewerbegebiet produziert die Firma die Messwertumformer und Probeentnahmeautomaten. Die hoch automatisierte Fertigung verteilt sich auf zwei Etagen der Produktionshalle; da die elektronischen Bauteile heute immer kleiner werden, sind sie auch zunehmend empfindlich, besonders auch gegenüber elektrischen Entladungen. Die Schüler/innen mussten sich daher vor Betreten der Räume erst einmal entsprechend einkleiden: mit einem weißer Labormantel, der zum Ableiten elektrostatischer Ladungen Carbonfasern eingewebt hat und mit einem Erdungsband, das in einen Schuh eingelegt und mit der Schuhsohle verklebt wird.

    Nach der Betriebsführung und einer kurzen Pause, in der die Schüler/innen mit Getränken und  Gebäck versorgt wurden, ging es mit dem Messpraktikum weiter (Bilderserie rechts). An acht Stationen, an denen Messumformer der Serie Liquiline mit unterschiedlichen Messsonden bereitstanden, führten die Teilnehmer/innen, nach einer theoretischen Einleitung in das Messprinzip der jeweiligen Messgröße und in die Messtechnik des jeweiligen Sensors, selbst Trübungs-, Leitfähigkeits- und pH-Wert-Messungen an Flüssigkeiten durch.

    Im Anschluss an das Praktikum war die Gruppe noch zum Mittagessen in die Firmenkantine im obersten Stockwerk des modernen Firmengebäudes eingeladen. 

    Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei den Verantwortlichen von Endress und Hauser Conducta für dieses Bildungspartnerschaftsangebot, vor allem aber bei Frau Blank, Herrn Albert, Herrn Peter und Frau Endres für die – wie gewohnt – tolle und sehr interessante Umsetzung dieses Projektes.

    Führung der Gruppe durch das Unternehmen
    Messpraktikum in Laborkleidung
  • Vive l’amitié franco-allemande – Vesoul 2023

    Vive l’amitié franco-allemande – Vesoul 2023

    Zum 1. Mal nach drei Jahren Coronapause durften die 6. Klässler der Realschule und des Robert-Bosch-Gymnasiums Gerlingen endlich wieder in die Gerlinger Partnerstadt Vesoul fahren. Am sonnigen Morgen des 19. Juni ging es endlich los. Nach etwa drei Stunden Busfahrt kamen wir an der Hochkönigsburg im Elsass an. Wir durften durch die große, alte Burg schlendern und die Aussicht sowie die gefährlichen Waffen des Mittelalters bewundern.
    Nach weiteren drei Stunden waren wir endlich in Vesoul angekommen, wo unsere Austauschpartner bereits auf uns warteten. Zunächst wurden deutsch-französische Gruppen erstellt, Geschenke überreicht und dann ging es schon in die Gastfamilien, wo wir den ersten Abend verbrachten.
    Am nächsten Morgen erlebten wir verschiedene Unterrichtsformen und Schulvormittage in den vier collèges von Vesoul: Jean Macé, Marteroy, Jean Cassin und Jaques Brel. Das Mittagessen in der Mensa wird dem ein oder andere bestimmt im Gedächtnis bleiben. Nachmittags ging es zum Ludolac, einer großen Freizeitanlage mit See, in dem wir trotz der Hitze leider nicht baden durften, da er gesperrt war. In den Gruppen wurden Naturmaterialien gesammelt, um verschiedenste Kunstwerke zu erstellen. Auch den zweiten Abend verbrachten wir in den Gastfamilien, die teilweise ein weiteres Programm geplant hatten.
    Am letzten Tag regnete es leider, sodass wir uns im neu renovierten Salle Parisot getroffen haben, um zwei weitere Aufgaben gemeinsam zu lösen. Zunächst wurden aus vorgegebenen deutschen und französischen Wörtern in den Gruppen ein Gedicht oder Lied erstellt und präsentiert. Anschließend gab es eine Rallye durch Vesoul. Bei allen Aufgaben an den vergangenen drei Tagen wurden Punkte gesammelt; eine Siegerehrung am Ende durfte also nicht fehlen. Die grüne Gruppe hat gewonnen und wurde mit Süßigkeiten und einem Pokal geehrt.
    Leider war der Vormittag schnell vorüber und es war Zeit sich zu von unseren französischen Freunden zu verabschieden und uns auf den Heimweg zu machen. Im Gepäck haben wir: Erinnerungen an unsere netten und hilfsbereiten Gastfamilien, eine schöne Landschaft in und um Vesoul, eine spannende und spaßige Stadtrallye, leckeres Essen und vor allem neue, französische Freundschaften!

  • RBG-Mannschaft beim Glemspokal in Ditzingen

    RBG-Mannschaft beim Glemspokal in Ditzingen

    Am Freitag, den 07.07.23 fand bereits zum zweiten Mal das nachbarschaftliche Fußballturnier um den Glemspokal in Ditzingen statt. An diesem eintägigen Event traten die Gymnasien aus Gerlingen, Ditzingen, Weilimdorf und Korntal gegeneinander an, um den begehrten Pokal zu ergattern. Das RBG war, wie bereits im vergangenen Jahr, mit einer bunt gemischten Mannschaft aus den Klassenstufen 5 bis K2 vertreten, betreut von Katrin Keller und Moritz Hüttmann. Die Mannschaften lieferten sich packende und mitreißende Spiele, die sowohl die Spieler als auch die Zuschauer begeisterten.

    Das erste Spiel im Turnier bestritt das RBG direkt gegen den Gastgeber des Turniers, das Gymnasium Ditzingen. Es war ein hart umkämpftes Spiel, bei dem beide Teams alles gaben, um den Sieg davonzutragen. Trotz Torchancen auf beiden Seiten endete die Partie unentschieden mit einem torlosen Ergebnis. Sowohl die Spieler als auch die Trainer konnten mit dieser Leistung zufrieden sein und hofften auf weitere erfolgreiche Spiele im Turnierverlauf.

    Im zweiten Spiel traf unsere Mannschaft auf das Gymnasium Weilimdorf. Leider mussten wir uns in diesem Spiel mit einem Ergebnis von 3:1 geschlagen geben. Die Spieler aus Weilimdorf zeigten eine starke Leistung und nutzten ihre Torchancen effektiv aus. Obwohl unsere Mannschaft hart kämpfte und sich bemühte, das Spiel zu drehen, reichte es letztendlich nicht, um den Rückstand aufzuholen. Hier zeigte sich dann doch eine körperliche Überlegenheit der Weilimdorfer, deren Team nur aus Mittel- und Oberstufe bestand.

    Das letzte Spiel des Turniers für das RBG fand gegen das Gymnasium Korntal statt. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel, bei dem beide Mannschaften hart um den Sieg kämpften. Die Spieler auf beiden Seiten zeigten vollen Einsatz und es gab zahlreiche Tormöglichkeiten. Letztendlich endete das Spiel mit einem erneuten Unentschieden, diesmal mit einem 1:1. Für uns bedeutete dies ein weiteres Unentschieden in diesem Turnier, was ein überaus respektables Ergebnis war.

    Obwohl es für unsere Mannschaft nicht für das Finale gereicht hatte, konnten wir dennoch stolz auf unsere Leistung sein. Wir haben gegen starke Gegner gekämpft und uns wacker geschlagen. Darüber hinaus konnten wir sowohl die inoffizielle Kategorie „größte Mannschaft“ des Turniers mit 35 Spielern als auch die Kategorie der Mannschaft mit der größten Altersspanne (von Klasse 5 bis K2) für uns entscheiden.

    Der Glemspokal in Ditzingen war ein gelungenes  Turnier, das nicht nur den sportlichen Ehrgeiz der teilnehmenden Schulen zeigte, sondern auch den Teamgeist und die Fairness auf dem Spielfeld. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten des Gymnasiums Ditzingen für die Organisation und den reibungslosen Ablauf des Turniers. Wir freuen uns bereits auf die nächste Ausgabe des Glemspokals und hoffen, dann wieder um den Pokal kämpfen zu können.

  • Feierliche Abizeugnisverleihung

    Feierliche Abizeugnisverleihung

    Am Freitag, 07.07.23, wurde der Abiturjahrgang 2023 in der Gerlinger Stadthalle feierlich verabschiedet. In Gegenwart von Bürgermeister Dirk Östringer, der Eltern und Familienangehörigen und des Lehrerkollegiums erhielten die 50 Abiturienten ihre Abiturzeugnisse sowie Preise für besondere Leistungen aus den Händen von Schulleiterin Silke Scholz. Mit einem herausragenden Schnitt von 2,0 sowie dreimal der „Traumnote“ 1,0 hat die Stufe insgesamt das Abitur sehr erfolgreich bestanden!
    Festlich umrahmt wurde die Veranstaltung von Musik: die K2-Orchestermitglieder unter der Leitung von Tatjans Vilz-Beck, Katharina Malé mit einem Solobeitrag am Klavier, Anika Rahn mit einem Gesangsstück – ein Zeichen für die musikalische Begabung der Stufe, die im Laufe des letzten Schuljahres auch in Eigenregie einen Konzertabend auf die Beine gestellt hatte.

    In ihrer sehr humorvollen Rede orientierte sich Silke Scholz am Abimotto des Jahrgangs „RABIts – Die Versuchskaninchen brechen aus“ und beschrieb Schullaufbahn des Jahrgangs als Laborexperiment: Der Eintritt in die Versuchsanordnung erfolgte im Jahr 2015, in den letzten zwei Jahren wurden die Teilgruppen zusammengefasst zu einer Gesamtgruppe für das Studienergebnis. An den Probanden testeten die Laboranten experimentelle Lehrwerke und neue Versuchsbedingungen (eine Anspielung auf den Bildungsplan 2016 und die neue Kursstufe, die dieser Jahrgang erstmalig durchlaufen hat). Trotz all dieser Experimente und eines zwischenzeitlichen Virusbefalls mit anschließender Isolation konnte schließlich der Reifegrad der Probanden festgestellt werden – so die Schulleiterin – und dem Ausbruch der „Versuchskaninchen“ stehe nichts mehr Wege. Sie gratulierte zum Bestehen der Abschlussversuche. Heute Abend werde das Laborzertifikat überreicht und damit die Türen des Labors durchbrochen: „Von Versuchskaninchen seid ihr zu Meistern des eigenen Schicksals geworden“, auch wenn „die Labore nur der Anfang waren und die Testes weitergehen“, so habe doch jeder „Resilienz und Anpassungsfähigkeit bewiesen“.  „Bereichert unsere Welt“, gab die Schulleiterin als Wunsch dem Jahrgang mit auf den Weg. Der gesamten Stufe überreichte sie als Stufenmaskottchen zwei Stoff-„RABIts“.

    Besonders bedankte sie sich bei ihrem Kollegium für die geleistete Arbeit und unter großem Applaus bei den beiden Oberstufenberaterinnen Anja Beuchle und Claudia Hellriegel.

    Bürgermeister Dirk Östringer überbrachte Glückwünsche im Namen der Stadt und des Gemeinderates. Er betonte, dass sich die Abiturienten nun an einer Kreuzung befänden, da der Alltag ab jetzt nicht mehr von der Schule bestimmt werde, sondern der eigene Weg gewählt werden könne. Er forderte sie auf, sich einzumischen und die Zukunft mitzugestalten. Dem Abimotto gewann er viel Positives ab, so gehe es im Leben darum, Neues auszuprobieren, wobei manches klappe und anderes nicht.  Er wünschte dem Jahrgang, den neuen Lebensabschnitt zu genießen sowie Mut und Zuversicht.

    Die Elternbeiratsvorsitzende Martina Merchant bedankte sich bei der Stadt für die gute digitale Unterstützung während der Coronazeit sowie der Schulleitung, den Lehrkräften, besonders den Oberstufenberaterinnen Frau Beuchle und Frau Hellriegel, der Sekretärin Frau Schaible sowie dem Hausmeister Toni Luttenberger. Sie gab dem Jahrgang „gute Ratschläge der Eltern mit, denn was wären Eltern ohne solche“ und betonte ihren Stolz auf das Erreichte und das Ende eines Lebensabschnittes, der für die Kinder mit dem Gefühl „endlich frei“ verbunden ist.

    In der Stufenrede bedankten sich Sophie Merchant und Hannah Schwarz bei den verschiedenen Personen und Gruppen der Schulgemeinschaft, „ohne die im Labor nichts gelaufen wäre“ und blickten humorvoll und nachdenklich zurück auf die Entwicklung des Jahrgangs seit Klasse 5 mit dem neuen Bildungsplan, Corona, der Veränderung durch den iPad-Unterricht, dem Zusammenwachsen in der Kursstufe und prägenden Erlebnissen der Schulzeit. Auch wenn die Wege ab jetzt geographisch und thematisch auseinandergehen, so hoffen sie doch, dass sie sich immer wieder schneiden werden.

    Mit einem anschließenden Umtrunk und vielen Gelegenheiten zu guten Gesprächen endete der Abend – und ein besonders sympathischer Jahrgang verlässt das RBG-Labor…

    Bildergalerie: Die Zeugnisverleihung zum Durchklicken

  • Abistreich der RABIts

    Abistreich der RABIts

    Die letzten mündlichen Prüfungen am Mittwoch bestanden, das Abi geschafft, die Zeugnisverleihung vor der Tür (diesen Freitag in der Stadthalle) – was nur noch fehlt, ist der traditionelle Abistreich. Der stieg heute, am Donnerstag, 06.07. Zur Freude der Klassen sprengten die kostümierten Abiturienten (Abimotto: Rabits) den beginnenden Unterricht, erklärten das Lehrerzimmer zum Landschaftsschutzgebiet und den Rest der Schule zur Sperrzone, holten alle Schüler ins Atrium und veranstalten Spiele – natürlich mit den Lehrkräften… Gute Stimmung, laute Musik und eine Endlos-Polonaise durchs Schulhaus – so verabschiedete sich der Jahrgang 2023 vom RBG.