Autor: David Schaebs

  • Was ist denn hier los?!

    Was ist denn hier los?!

    In den letzten Wochen war viel los am RBG:

    Die 6. Klassen erleben diese Woche ihre Schullandheime. Mit dem Klassenlehrerteam ging es zu ganz unterschiedlichen Zielen von Erlebnispädagogik in der Natur bis zum Bergwandern im Kleinwalsertal. Eines haben alle gemeinsam: Die Klassengemeinschaft zu stärken durch Freude am Zusammensein, gemeinsame Erlebnisse und neue Erfahrungen und Freundschaften weit weg vom Klassenzimmer.

    Am Mittwoch, 24.05., unternahm die Klassenstufe 9 im Rahmen des Geschichtsunterrichts mit ihren Fachlehrern eine Exkursion ins KZ Dachau und erlebte einen eindrücklichen Tag mit Vortrag und Geländeführung.

    In den Tagen vor Himmelfahrt waren über 70 Schülerinnen und Schüler auf Musikfreizeit in Rot an der Rot. Die Ergebnisse wird man beim Sommerkonzert sehen und vor allem hören können.

    Schon traditionell (seit 2007) über Himmelfahrt findet das Los-Ballos-Wochenende der Jongliergruppen gemeinsam mit der KSJ auf der Burg Rothenfels am Main statt. Geleitet wurde es von Eva Gawol und Eberhard Kleinmann. Konzentriertes Proben, Feilen an einer neuen Choreographie, tolle Gemeinschaft auch mit ehemaligen Mitgliedern, Auftritte vor Burggästen und am Sonntag bei der Rückkehr vor den Eltern im Atrium des RBG – die fünf Tage waren randvoll und wieder ein intensives und unvergessliches Erlebnis.

    Dann wären da noch Klassenausflüge auf die Alb (Klasse 5), diverse Lerngänge, beispielsweise zum Bauernhof, ins Theater; ein Erste-Hilfe-Lehrgang für Lehrkräfte, ein faires Schulfrühstück im Atrium usw. usf.

    Ach ja, und das Abitur (die Zweitkorrekturen sind gerade abgeschlossen, nun laufen die Drittkorrekturen) gibt es ja auch noch, ebenso wie die übliche Klassenarbeitshochphase vor Pfingsten.

    So freuen sich alle nun erstmal auf verdiente Ferien, bevor es auf die Zieletappe zum Schuljahresende geht.

  • Vive Paris! Vive la France!! Vive l’amitié franco-allemande !!!

    Vive Paris! Vive la France!! Vive l’amitié franco-allemande !!!

    Paris-Austausch 2023

    Die Letzten, die in den Genuss eines Paris-Austausches gekommen sind, stecken gerade im Abitur. Und somit kann man wohl zu Recht sagen: endlich! Endlich einmal wieder Paris!

    Nachdem 21 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a-d im März ihre Austauschpartner des Collège Alphonse Daudet in Gerlingen empfangen konnten, waren sie nun selbst an der Reihe mit ihren Französischlehrern Andreas Berger und Sandra Werner  eine Woche lang Paris zu entdecken.

    Eine Woche um Neues zu sehen, zu hören und zu riechen; eine Woche um die Sprachkenntnisse zu testen, eine Woche um Spaß zu haben und um zu lernen, ohne es zu merken.

    Klassische Sehenswürdigkeiten wie „Notre Dame“, Sacre Coeur“, „Centre Pompidou“ oder „Arc de Triomphe“ standen ebenso auf dem Programm wie eher nicht so Bekanntes („Château de Vincennes“, Blumenmarkt).

    Zum Glück waren wir nicht durch Streiks eingeschränkt und so konnten wir unsere Erlebnisse alle zu Fuß, auf den „Vedettes de Paris“ (Seineschifffahrt), oder mit der Métro bewältigen.

    Was wird in Erinnerung bleiben? Sind es die Stadtralleys um Montmartre oder auf den Champs Élysées? Die Piques-Niques im Jardin des Tuilleries oder im Square du Vert Galant? Der Unterricht oder die Kantine im Collège Alphonse Daudet? Ist es die Abschlussparty oder das Leben in den Gastfamilien? Alésia? – Alésia. (insider)

    Vielleicht sind es die tausende von Selfis, die mit Freude auf Paris zurück blicken lassen, vieleicht die täglichen Tagebuchaufzeichnungen oder aber auch die Erinnerungen die einem ganz persönlich im Gedächtnis bleiben werden (frei nach Antoine de Saint-Exupéry: Nicht mit Bildern sondern mit dem Herzen erinnern wir uns an diese Stadt.)

    Möge diese Reise das Interesse an Paris weiterhin gefördert haben und möge es im kommenden Schuljahr wieder einen Paris-Austausch geben.

    Vive Paris! Vive la France!! Vive l’amitié franco-allemande !!!

  • Von Fusionsreaktoren über Supercomputer bis zur Weltraumerforschung

    Von Fusionsreaktoren über Supercomputer bis zur Weltraumerforschung

    Nach der langen Corona-Phase war es endlich wieder soweit – die NwT-Schüler/innen der Klassenstufe 10  waren vom 2.5. – 4.5.23 wieder auf wissenschaftlicher Erkundungstour. Bereits zum achten Mal brachen am Dienstagmorgen 37 Schüler/innen zur so genannten „NwT-Erkundungsfahrt“ auf und besuchten unterschiedliche Forschungseinrichtungen in München.  
    An der NWT-Erkundungsfahrt teilnehmen können Schüler/innen der Jahrgangsstufe 10, die sich in der 8. Klasse für das Profilkernfach NwT (Naturwissenschaft und Technik) entschieden haben. Diese Schüler/innen haben sich demnach in den letzten 3 Jahren schon mit den vielfältigsten naturwissenschaftlichen und technischen Problemen auseinandergesetzt und dabei viele Erkenntnisse gewonnen und Fertigkeiten erlangt; bspw. beim Programmieren von Microcontrollern, beim technischen Zeichnen und bei der Verwendung von 3-Druckern, bei der Durchführung von Analyse- und Produktionsverfahren,  beim Bau von Kränen, bei der Auswertung von Messergebnissen u.v.m. Organisiert und begleitet wurde die Fahrt von den NwT-Lehrerinnen Anja Beuchle, Sabrina Junge und Elena Maier.

    Parabelrutschen im Atrium des Institutsgebäude für Mathematik und Informatik der Technischen Universität München (Mittagspause)

    Erstes Ziel der Fahrt war das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP). Hier wird seit den 60er-Jahren an der Kernfusion geforscht. Dabei möchten die Physiker das “Feuer der Sonne” auf die Erde holen: in einer Brennkammer, in der die Fusions-Brennstoffe Tritium und Deuterium bei 100 Millionen Grad Kelvin durch entsprechend geformte Magnetfelder eingeschlossen sind, sollen diese zu Helium verschmelzen (fusionieren) und dabei erhebliche Mengen an Energie freisetzen und so die Energieproblematik umweltschonend lösen. Die Gerlinger Besucher/innen erhielten zunächst einen sehr spannenden Vortrag über die Grundlagen der Kernfusion und deren mögliche technische Realisierung in Form eines Kernfusionskraftwerkes. Da an unserem Besuchstag grade am dort aufgebauten Großexperiment ASDEX upgrade nicht experimentell gearbeitet wurde, konnten wir im Anschluss die Experimentierhalle selbst besichtigen. Wenn die Anlage in Betrieb ist (jährlich werden etwa 1000 Experimente durchgeführt), kann die Experimentierhalle wegen der dort auftretenden Strahlung nicht betreten werden.

    ASDEX upgrade (Experimentieranlage zur Kernfusion)

    Am 2. Tag besichtigte die Gruppe zunächst das Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (LRZ) und dessen Supercomputer. Da die Beantwortung wissenschaftlicher Fragestellungen immer komplexer wird, Problemstellungen und Lösungsansätze zunächst oft simuliert werden müssen und dabei riesige Datenmengen anfallen, die ausgewertet werden müssen, hat das das Hochleistungsrechnen in den vergangenen Jahren u.a. in der Wissenschaft an großer Bedeutung gewonnen. Diese extrem anspruchsvollen, umfangreiche und komplexe Rechenanwendungen, die auch ein Vielfaches an Speicherkapazität erfordern, können von „normalen“ Computern nicht mehr durchgeführt werden. Auch hier konnte die Gruppe nach einem sehr interessanten Vortrag über die Verwendung und Einsatzmöglichkeiten eines Supercomputers, diesen auf einem Rundgang live besichtigen.

    LRZ Gruppenbild

    Am Nachmittag konnten sich die SchülerInnen in Kleingruppen selbständig und je nach persönlichen Vorlieben und Interessen im Deutsches Museum zu unterschiedlichen Themen informieren.

    Letzter Programmpunkt am 3. Tag war die Besichtigung der ESO (european southern observatory), der europäischen Südsternwarte. Die ESO ist ein europäisches Forschungsinstitut, das Teleskope in Chile betreibt. Mithilfe dieser Teleskope wurden schon viele spektakuläre Entdeckungen gemacht. Bspw. wurden Beweise für die Existenz eines schwarzen Lochs im Zentrum unserer Milchstraße gefunden und es konnte gezeigt werden, dass die Expansionsgeschwindigkeit des Universums zunimmt. Die sehr informative Führung wurde mit einer Planetariumsvorführung abgerundet. Jede/r kann sich übrigens bei der ESO mit interessanten Forschungsideen für eine Teleskopnutzung in Chile bewerben – vielleicht wolltet ihr ja schon immer einmal in die Sterne schauen und eine weltbewegende Idee überprüfen 😊.

    ESO

    Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei allen Personen, die uns diese spannenden Einblicke durch tolle Führungen und sehr interessante Vorträge ermöglicht haben und natürlich bei PRO für die großzügige Unterstützung dieser Fahrt, bedanken.

  • Alle Neuner in England

    Alle Neuner in England

    Nach langer Vorfreude fand vergangene Woche die Englandfahrt der 9. Klassenstufe statt. Am Sonntag ging es, nach langem Ausschlafen *hust*, um 4Uhr morgens los. Bereits nach 10h Busfahrt bemerkte man bei allen die Auswirkungen einer so langen Reise, viel Karaoke und eine generell aufgedrehte Stimmung. Nach einer 16 stündigen Fahrt, durch Deutschland, Luxemburg, Belgien, Frankreich und schließlich durch den Eurotunnel nach England, kamen wir in Worthing (bei Brighton) an. Die Spannung wuchs in Erwartung auf das erste Kennenlernen mit den Gastfamilien. Vom klassischen “Nice to meet you!“ bis hin zum “Hey, no worries, I‘m not a murderer,“ war alles dabei, bis auf wenige Ausnahmen waren die Familien jedoch sehr offen, hilfsbereit und freundlich.

    Am nächsten Morgen ging es mit einer Erkundungstour in Worthing los. Dort konnten wir, nach einem gemeinsamen Besuch des Piers, selbstständig durch die Straßen und Läden ziehen. Dann fuhren wir nach Brighton, eine bekannte Stadt an der Küste Englands und erfuhren durch eine Führung noch mehr über ihre Historie. Die Tour meisterten wir trotz strömendem Regen, Kälte und eisigem Wind (typisch englisches Wetter, mit dem wir auch in den nächsten Tagen noch konfrontiert werden sollten) und sahen den Brighton Palace Pier, den abgebrannten West Pier und liefen durch die brühmten Gassen “The Lanes“, zum Churchill Square (einem Einkaufszentrum) bis unsere Führung am Royal Pavilion ein Ende fand.

    Tag 2 begann mit der Busfahrt nach London, die wir mit bspw. Uno spielen verbrachten. Wir parkten bei der beeindruckenden O2-Arena und fuhren mit der Tube in die Innenstadt. Als wir aus der Undergroundstation kamen, hatten wir direkt den perfekten Blick über die Themse auf das London Eye und nach einem Blick über die Schulter auch auf Big Ben. Es war ein einzigartiger Moment!

    An der Downing Street machten wir Fotos von diversen Leuten, die wichtig aussahen es aber wahrscheinlich nicht waren, da die Security Leute diese nach dem Tor direkt wieder verließen. Wir machten Bilder mit einem Reiter vor dem Horse Guards Building und liefen durch den St. Jame’s Park zum Buckingham Palace. Dort trafen wir direkt eine andere deutsche Klasse, allerdings aus Schleswig-Holstein. Da der Union-Jack über dem Palast wehte, haben wir, zumindest im übertragenen Sinne, zusammen mit King Charles lll die Tea-Time verbracht. In Gruppen besuchten wir anschließend Chinatown oder das Luxus-Kaufhaus “Harrods“. Nach Freizeit am Oxford Circus wurden wir Teil des abendlichen Londoner Tube-Wahnsinns. Zerquetscht und geschafft, aber glücklich, kamen wir wieder am Bus an.

    Tag 3 verbrachten wir in der historischen Hafenstadt Portsmouth. Nach einem idyllischen Strandbesuch bei bestem Wetter *hust hust* besichtigten wir das Portsmouth Museum and Art Gallery und nach exzessivem Outlet-Shopping sahen wir die Stadt aus der Vogelperspektive. Der Spinnaker Tower ermöglichte den Blick auf die Stadt aus über 100 Metern Höhe. Dort entstanden lustige Bilder, auch mit den Lehrern.

    In unseren letzten Tag starteten wir mit Aufbruchsstimmung, da wir uns bereits morgens von unseren Gastfamilien versabschieden mussten. Den Tag in London genossen wir nochmals in vollen Zügen. Wir liefen durch den Fußtunnel unter der Themse und fuhren mit der DLR zum Jubilee Park, wo wir eine sehr moderne Seite Londons kennenlernten. Mit einem Boot fuhren wir unter der Towerbridge hindurch zum Tower of London. Glücklicherweise wurde niemand von den Bobbys verhaftet und wir liefen über die Towerbridge zur Tube, mit der wir nochmals zum Oxford Circus gelangten. Hier stand heute Souvenir-Shopping ganz oben auf dem Plan. Abends machten wir uns auf den Weg zur Themse und sahen auf dem Weg dorthin London mit all seinen Lichtern und Architektur, New York Vibes inklusive.

    Schließlich, nach aufregenden letzten Tagen, fand unsere Reise ihren Abschluss mit einer nächtlichen Bootsfahrt, die Themse hinunter bis zur O2-Arena. Wir sahen die Sehenswürdigkeiten nochmals beleuchtet und verließen unter ein paar Tränen, gerührt von der Schönheit und den vielen Eindrücken, England.

    Geschafft kamen wir alle, um viele Erfahrungen und Erinnerungen reicher, heil und mehr oder weniger gesund zu Hause an.

    Die Zeit ging viel zu schnell vorbei und wir möchten uns von ganzem Herzen bei allen bedanken, die uns diese Reise ermöglicht haben, besonders bei Karen (unserer Family-Organizerin vor Ort) und den Lehrern, die uns begleitet haben: Fr. Loch, Fr. Niklaus, Fr. Kemmner, Fr. Merkle, Hr. Weber und Hr. Bertet.

    A. O. und E. S. für die 9. Stufe

    Die Gruppe vor der Londoner Skyline
    Worthing: Zielort der Englandfahrt
    Am Strand bei englischem Wetter
    Brighton Pier
    Die Themse mit London Eye
    Tea Time mit Charles III.?
    Spinnaker Tower in Portsmouth
    Tower Bridge
    O2-Arena in London
  • Musik im Atrium

    Musik im Atrium

    Am Donnerstag, den 30. März 2023 zeigten junge musikalische Talente bei einem Kammermusikabend ihr Können. Sängerinnen, Pianisten, Duos und kleinere Ensembles der Schule traten auf, vertreten waren alle Klassenstufen, dementsprechend abwechslungsreich und vielseitig war das Programm von Klassik bis Rock. Moderiert, dirigiert und begleitet wurden die Musikerinnen und Musiker von Tatjana Vilz-Beck, Johannes Schmid und Dirk Wegner.

    Eindrücke vom Abend finden Sie in der Bildergalerie.

  • Jugend trainiert für Olympia Basketball – Landesfinale in Freiburg 

    Jugend trainiert für Olympia Basketball – Landesfinale in Freiburg 

    Mit gleich zwei Mannschaften machte sich das Robert-Bosch-Gymnasium am Donnerstag, den 09. März 2023 zum Landesfinale in Freiburg auf. Hierbei waren Schülerinnen von Klasse 5 bis K1 dabei. 

    Bereits um 6 Uhr ging es im Bus zusammen mit dem Remstalgymnasium in Richtung der badischen Universitätsstadt. Aufgrund der Weitläufigkeit der Sportanlagen der Universität und einer längeren Suche nach der richtigen Halle ging dann für beide Teams auf einmal alles sehr schnell: umziehen, kurzes Aufwärmen und ab ins erste Spiel! 

    Während die älteren Schülerinnen mit 38:30 gegen Tübingen direkt den ersten Sieg für sich verbuchen konnten, wurde bei den jüngeren deutlich, dass sie sich noch finden mussten. So verloren sie gegen körperlich und auch spielerisch stärkere Spielerinnen aus Sandhausen mit 10:55. 

    Im zweiten Spiel wussten die Spielerinnen der Klassenstufen 8-K1 bereits, was sie erwartet. Gegen das Team aus Ludwigsburg, das aus unzähligen Bundesligaspielerinnen bestand, verlor man bereits im RP-Finale deutlich. So mussten die Schülerinnen auch dieses Mal, trotz couragiertem Auftritt, den Sieg mit 5:71 an die späteren Siegerinnen des Landesfinale abgeben. Die Jüngeren hingegen, obwohl sie ebenfalls gegen Ludwigsburg aufs Feld mussten, hatten sich bereits im zweiten Spiel deutlich besser gefunden und konnten den Rückstand am Ende und lautstarker Anfeuerung des älteren Teams mit 14:24 deutlich geringer halten. 

    Das dritte Spiel war nicht nur für die erfahreneren Spielerinnen, sondern auch für die Zuschauer und Trainerinnen ein wahrer Krimi. Gegen die Lokalmatadorinnen aus Freiburg ging es lange hin und her. Unglücklicherweise entschieden am Ende aber nur zwei Punkte (22:24) über einen Sieg für die Freiburgerinnen. Die junge Garde konnte hingegen in ihrem Spiel gegen Ettenheim glänzen und so mit 30:9 den ersten Sieg für sich verbuchen. 

    In den letzten Spielen unserer beiden Teams merkte man dann den langen Tag. Gegen das Team aus Karlsruhe mussten die Spielerinnen trotz Entgegenstemmen eine 25:38 Niederlage hinnehmen und auch unsere Kleinen konnten nicht mehr an den zuvor erarbeiteten Erfolg anknüpfen und mussten sich mit 25:38 den späteren Landesfinalsiegerinnen aus Bruchsal geschlagen geben.

    Mit viel Spaß, großer Einsatzbereitschaft und Mut reichte es für die bunt zusammengewürfelte Mannschaft der jüngeren Spielerinnen schlussendlich für einen tollen vierten Platz im Landesfinale. Auch die älteren Schülerinnen gaben alles und konnten in ihren Spielen immer wieder glänzen und ihr Können unter Beweis stellen. Leider sollte sich der Krimi aus Spiel 3 auch in der Platzvergabe weiterziehen. So entschied der direkte Vergleich aus diesem Spiel und es reichte somit „nur“ für einen trotzdem tollen 5. Platz. 

    Ein langer Tag mit viel Sport, Spass und Gemeinschaft ging also im Bus zu Ende und auch hier war die gute Laune ungebrochen.

    Alle Teilnehmerinnen sind über sich hinausgewachsen und können sehr stolz auf ihre Leistungen sein. Wie auch bei den olympischen Spielen zählt das Motto „Dabeisein ist alles“! Wir freuen uns auf eine erneute Teilnahme im nächsten Jahr. Wir bedanken uns auch bei den beiden begleitenden Trainerinnen Rebecca und Nasti, die die Mädchen nicht nur gecoacht, sondern in allen Lagen unterstützt und motiviert haben. 

    Für das RBG betreuten die Sportlehrerinnen Sabrina Junge und Katrin Keller die Teams.

  • Streit – Streik – Protest – Justizreform: Was ist gerade in Israel los?

    Streit – Streik – Protest – Justizreform: Was ist gerade in Israel los?

    Hallo Leser,

    In diesem Artikel beschreiben zwei Schüler der Har VaGai Schule (Partnerschule der RBGs in Israel), was genau in Israel gerade passiert und wie das Rechtsystem aufgebaut ist. Außerdem beschreiben sie, wie die politischen Konflikte die Bevölkerung im Allgemeinen und ganz besonders das Schulleben beeinflussen.

    The Political Situation In Israel From an Israeli Citizens Point-Of-View

    Disclaimer – the first few pages clarify what exactly is happening in Israel now, and how our Judicial system is built. If you’re already familiar with the way things are in Israel, you’re more than welcome to start reading from page 3, subtitle “How the Reform Affects Us As Citizens”.

    Hello dear readers from Germany, my name is Amit. The other writer of this article and I are Israeli students from Har Vagai school in the north of Israel. For those of you that don’t know, Har Vagai school and Robert Bosch Gymnasium have a common history of student exchanges, and I even took part in one and visited the school.

    In this article, we will explain to you about the complicated political situation in Israel, and how it affects us and our classmates. Before we start talking about the current situation in Israel, we need to know what Israel has been through in recent years.

    Some numbers:

    • 5 elections in three years (the norm should be one every 4 years).
    • 15,000,000,000 shekels (3,865,003,341 euros), were wasted in these five election sets.
    • 47 Jews and Arabs have been murdered in Palestinian attacks in the last year, 14 in the last month.
    • 104 cases of murder in Arab society in one year.
    • And in short, madness, the terrorism does not stop, the violence does not stop, and the division in the people only increases.

    On December 29, 2022, after 5 elections in three years, a new government headed by Benjamin Netanyahu began to serve. This government is considered the most right-wing government that Israel has seen since the establishment of the state.
    The new government demands a reform of the judicial system. According to them, the judicial system is rotten and requires extensive change. The reform includes 3 main sections.

    Important information
    • Israel has one house of parliament – the Knesset.
    • The Knesset has 120 members.
    • To form a government (coalition) a majority of 61 members is required.
    • The Supreme Court has 15 judges.
    • In Israel, there is no constitution, there are fundamental laws.
    • A special majority is not required to enact or repeal a basic law.
    Let’s talk about how the judges are selected:

    Current situation (before the reform):
    The committee that elects the judges consists of three coalition members, an opposition member, three Supreme Court judges, and two lawyers. A total of 9 members.

    To elect a judge a majority of 7 out of 9 is required, meaning there must be an agreement between the politicians and the other representatives. This method is used in several other countries in the world, for example, Canada, Australia, and more.

    The proposed amendment in the reform:
    The committee that will select the judges will consist of the President of the Supreme Court, and two judges appointed by the Minister of Justice, with the approval of the President of the Supreme Court. Five coalition members and one opposition member. A total of 9 members.

    To choose a judge, a majority of 5 out of 9 will be required, which means that the coalition will be able to choose the judges even without the consent of the other members of the committee.

    Supporters and opponents:
    The supporters of the reform claim that the Supreme Court will represent the public’s views, while the opponents claim that the reform will turn the court into a political one, with judges with extreme views committed to the politicians who elected them. According to them, the reform will damage the division of authorities principle (which is a basic democratic principle) and harm the rights of the minority.

    In addition to their claim, almost all the cases that reach the courts deal only with civil and criminal matters, therefore this reform will introduce political considerations into the decisions of the courts and thus giving the coalition absolute power.

    Let’s talk about overriding clause and reasonability:

    Current situation (before the reform):
    The Supreme Court can invalidate the government’s decisions under the following conditions: violation of the rights of the minority, and contradiction to the basic law or if it believes that the government’s decision or law is unreasonable.

    For example, a criminal cannot be a minister in the government, because the government is under supervision by the Supreme Court. The method of the supervision of the authorities over each other is called „Checks and Balances“.

    The proposed amendment in the reform:
    The Supreme Court will be empowered to overturn laws provided that 12 out of 15 judges vote against the law or decision.

    The Supreme Court will not be able to cancel fundamental laws or criticize them (no special majority is required for the enactment of a fundamental law). Although the Supreme Court will be able to annul laws, the government can overcome the disqualification with a majority of 61 members, the decision will be valid until the end of the government’s term and then the next government can re-enact the law without the possibility of a Supreme Court. The court can invalidate the law. Also, reasonableness will be eliminated. This is called „The Overcoming Paragraph“.

    supporters and opponents:
    Supporters of the reform claim that the laws and decisions enacted by the government represent the people and therefore should not be repealed.

    While the opponents claim that the reform will harm human rights and minorities, the government will be able to enact any law it deems appropriate even if it contradicts any law and fundamental rights, thereby harming the public, they claim, because of the ease with which a fundamental law can be enacted, the government will be able to enact anti-minorities laws and laws that contradict human rights. Additionally, they claim that overriding will destroy the balance between the various government systems and might turn Israel into a dictatorship that tramples on its citizens.

    To sum up:
    The reform includes a large number of other sections that we did not talk about. Those sections will change the legal system and the country, will it be for the better or for worse? Opinions are very divided and only time will tell, the only certain thing, Israel is facing a difficult, complicated, and dangerous period.

    How the Reform Affects Us As Citizens

    The political mayhem affects us, the citizens of israel in many different ways:

    A Disaster to The Economy
    Since the beginning of the talks on the reform, Israel’s economy has deteriorated. Hundreds of economists from Israel and the world are warning the government and the public that if the reform is passed, it will destroy Israel’s economy. Investors and international companies are afraid to invest in Israel because of the reform, and high-tech companies and people in Israel are transferring their money abroad because of fear of the collapse of the shekel’s value and the transformation of Israel into a dictatorial state.

    In addition, politicians from the coalition threaten the independence of the Bank of Israel, something that intensifies the concerns among investors and citizens.

    The Hate And Division Amongst The Different Parties
    The Israeli nation is a very small nation, with an estimated population of 9.565 million people. The Israeli country is surrounded by the enemies of Israel, and it is also a relatively new country. The variety of the population creates an atmosphere both interesting and problematic. Unfortunately, this variety is now a stick in our wheel. The problem is, due to the difference of opinions, a lot of hate is expressed. And the more different people are from each other, the easier it is to make them despise each other. Because of the difference of political views, it is not uncommon to hear hate in Israel nowadays. The reform might decide the future of our country, so it feels like the land is in flames because of the arguments and the conflicts.

    The Protests and Riots
    There are protests all over Israel. if you drive across the land you might go through dozens of junctions, filled with protesters. Furthermore, there were even some violent protests, and protests that the police didn’t confirm. Also, some people protest over a threat to their own position or job, including doctors, social services and even soldiers. Pretty common crowds to find in between the lines of those protests are members of the LGBTQ community and women, due to the extreme conservatism of the rightist government, and the fear of discrimination, homophobia and misogyny in their views.           

    In Our School
    Within our school community, there is a strong sense of engagement surrounding the current state of affairs. Conversations centered on this topic frequently arise amongst both our teachers and curious students alike, often featuring a wide range of thoughtful opinions and perspectives.

    In addition, the ongoing situation has led to a significant number of school days being cancelled due to strikes initiated by the Israeli education system. As a result, our academic calendar has been disrupted.

    Thank you, dear readers from Germany, for your interest in the situation in Israel, from the authors of this article, Amit Tsarfaty and Tomer Gottesmann.
  • Das Runde muss in das Runde

    Das Runde muss in das Runde

    Jugend trainiert für Olympia Basketball 

    Auch in der Sportart Basketball findet dieses Jahr wieder der Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ statt. Bereits am 7. Februar traten die älteren Mädchen (Klasse 9-K1) im Rahmen des Regionalwettbewerbs an und qualifizierten sich mit einem tollen 2. Platz für das Landesfinale. 

    Das Team startete sehr motiviert ins erste Spiel gegen das Otto-Hahn-Gymnasium Ludwigsburg und konnte zu Beginn der ersten Halbzeit gut mithalten. Jedoch wurde schnell klar, dass die Ludwigsburger Mannschaft nicht nur körperlich überlegen war. Das Team des Sportgymnasiums setze sich schlussendlich deutlich mit 86-25. Nichtsdestotrotz war Coach Rebecca sehr stolz auf die Mädchen, da diese nie aufgegeben und sich super geschlagen hatten. 

    Nach der ersten Niederlage im Turnier, war klar, dass es im zweiten Spiel des Tages um alles geht. Nun würde sich entscheiden, ob die Reise im Wettbewerb weitergeht oder nicht. Das Spiel gegen Schwäbisch Hall startete ausgeglichen. Das RBG kämpfte um jeden Punkt, dennoch stand es zur Halbzeit 14-13 für die Gegnerinnen. Aber die Schülerinnen aus Gerlingen ließen sich dadurch auf gar keinen Fall entmutigen und kämpften weiter. Schlussendlich zeigte sich im Spielverlauf, dass ein eingespieltes Team einiges erreichen kann und so gelang es das Spiel zu drehen und mit 32-24 zu gewinnen. 

    Ein großer Dank geht an Coach Rebecca, die die Mädchen unermüdlich motiviert und unterstützt hat! 

    Bereits kommende Woche (09.03.23) steht das Landesfinale in Freiburg an. Hierbei wird das RBG sogar mit zwei Mannschaften vertreten sein. 

  • Garten³  – Nachhaltigkeit macht Schule

    Garten³  – Nachhaltigkeit macht Schule

    Die Garten-AG für die Klassen 5-7 unter der Leitung von Sabrina Krüger bestellt die Hochbeete: säen, pflanzen und ernten. 

    Es gibt etwas Neues zu entdecken am Schulteich des Robert-Bosch-Gymnasiums. Tatkräftig schwangen einige Lehrerinnen und Lehrer an einem sonnigen Nachmittag Bohrer und Tacker und bauten aus Einzelteilen drei hochwertige Hochbeete. Gesponsert wurden die Bauteile durch Garten3, eine Initiative des Gewinnsparvereins Baden-Württemberg e. V., des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbandes sowie der Ministerien des Landes Baden-Württemberg für Kultus, Jugend und Sport sowie für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und der Volksbanken und Raiffeisenbanken.  Die Hochbeete sollen dann bald von den Schülerinnen und Schülern mit Ästen, Laub, Gartenkompost und Erde befüllt und mit selbstgezogenem Gemüse bepflanzt werden. Aber auch Blumen und blühende Kräuter sollen dort im Sommer wachsen, um Bienen und anderen Insekten eine nachhaltige „Bienenweide“ zu bieten.

  • „Endstation?“ – Ein Theaterabend in der Jahnhalle

    „Endstation?“ – Ein Theaterabend in der Jahnhalle

    Und so geht es weiter, bis nacheinander sieben Personen im Wagen sitzen, so unterschiedlich wie das Leben, für diese eine Fahrt scheinbar zufällig auf ein paar Quadratmetern zusammengewürfelt, manche dicht nebeneinander, manche auf Abstand sitzend. Eine ganz normale Bahnfahrt? Fast. Selbstverständlich passiert das Unvermeidliche: Der Wagen bleibt in einem Tunnel stecken, Panik bricht aus und aus beliebigen Flüchtigkeitsbegegnungen der sieben werden unausweichliche Konfrontationen – mit dem Anderen und einem selbst  —–

    Was wie die Versuchsanordnung eines sozialpsychologischen Experiments klingt, ist äußerer Rahmen des Theaterstückes „Endstation?“, das die Schülerinnen und Schüler des Kurses Literatur und Theater der K2 unter Anleitung ihrer Lehrerin Tatjana Vilz-Beck geschrieben und entwickelt haben. 

    Natürlich sind die Charaktere klischeehaft zu Karikaturen überzeichnet: Da ist die Aluhut bastelnde und Globuli verteilende „zertifizierte Medizinerin“, die ihren Widerpart im studierten Pharmazeuten und Apotheker findet. Dazu kommen eine Frau mit Maske, die alles erstmal desinfiziert; ein Workaholic, der gleich auf zwei Mobilgeräten parallel arbeitet und dafür „Ruhe!“ braucht; eine kiffende Party-Studentin; ein Sohn-von-Beruf, der nur deshalb genervt die Bahn nehmen muss, weil er seinen „Ferrari gegen die Wand gesetzt“ hat und sich demonstrativ hinter seine Sonnenbrille und ins Schweigen flüchtet – ganz im Gegensatz zur kontaktfreudigen Plaudertasche, die im Minutentakt den Sitzplatz wechselt und sich jedem gleich mit Vornamen vorstellt. „Jeder wollte eine Figur entwerfen, die ganz anders als das eigene Ich ist“, erklärt Tatjana Vilz-Beck hinterher den Ansatz.

    Und das klappt erstaunlich glaubwürdig. Die Lust am Rollen-Spielen ist den Akteuren abzuspüren. Es ist ein munteres Hin und Her aus teils absurden Dialogen im Zusammenprall der Charaktere, aus Platz- und Gesprächspartnerwechseln. Auf der Fahrt werden sämtliche Personen- und Sitzkonstellationen durchgetestet, man arbeitet sich aneinander ab und die jeweiligen Eigenheiten kommen hervor. Eigene Positionen werden hinterfragt und neue ausprobiert: (fast) jeder trägt im Laufe der Fahrt einmal einen Aluhut. Jede Figur sinniert in einem längeren Monolog über ihre Situation – markant inszeniert durch einen Lichtspot, während die Mitfahrenden im Dunkel abtauchen. So ergibt sich ein witziger, von überraschenden Wendungen geprägter, mit einfachen, sehr effektiven Mitteln (wieder einmal super: das Technik-Team im Hintergrund, das Sound und Licht steuert) inszenierter Abend für das Publikum, das sich mit begeistertem Applaus bedankt. 

    Und natürlich – es ist ja auch Schule – geht es am Ende gut: die Bahn verlässt den Tunnel wieder, alle erreichen die titelgebende „Endstation“ und steigen verändert und um neue Kontakte bereichert aus. Auf diese Weise ist  schließlich im Verlauf des „Experiments“ aus Zufall Schicksal und aus der End- irgendwie zugleich eine Anfangsstation geworden.

    Die Fahrt beginnt
    Sieben Fremde in einem Wagen
    Während des Stillstands im Tunnel werden Aluhüte gebastelt
    Großer Applaus für die Schauspieler…
    … und ihre LehrerinTatjana Vilz-Beck

    „Endstation“ – das Stück zum Durchklicken