Kategorie: Allgemein

  • „When Christmas comes to town“

    „When Christmas comes to town“

    Es war bisher ein Schuljahr des “Endlich wieder…!” (endlich wieder Karakara-Basar, endlich wieder Austausche…). Und natürlich durfte da zum Ende des Jahres auch das traditionelle Adventskonzert in der Petruskirche nicht fehlen: ENDLICH WIEDER! Und endlich wieder war es dazu winterlich kalt und die Umgebung  in Weiß gehüllt.

    Die Musikgruppen des RBG boten beim Konzert am Donnerstag, 15.12., ein vielseitiges Programm zur Einstimmung in die Advents- und Weihnachtszeit: 

    • festliche Instrumentalklänge von Barock bis modern von Juniorensemble und Orchester, dirigiert von Tatjana Vilz-Beck.
    •  witzig-fröhliche Lieder vom Juniorchor, geleitet von Johannes Schmid. 
    • afrikanisch inspirierte Spirituals (Klasse 8a, dirigiert von Dirk Wegner).
    • anspruchsvollen A-capella-Gesang von Bosch:Vokal, ebenfalls Dirk Wegner. 
    • emotional-besinnliche Lieder, herausragend der Solo-Beitrag “Never enough” von Erika A.
    • ein augenzwinkerndes Ukulelen-„Orchester“ mit “Feliz Navidad” (Klasse 10b, Johannes Schmid). 
    • mitreißende Chormusik der SuperBoschisAllstars, dem Eltern-Lehrer-Schüler-Chor unter der Leitung von Dirk Wegner, sowie dem Mittel- und Oberstufenchor (ebenfalls Dirk Wegner) – zum Finale dann beide Chöre zusammen, jeweils von Johannes Schmid am Klavier begleitet.

    Es war ein Genuss, die Vielfalt an Talenten und musikalischen Ausdrucksformen zu erleben. Großer Applaus in der vollen Petruskirche belohnte die Arbeit der Musikkolleginnen und -kollegen Johannes Schmid, Tatjana Vilz-Beck und Dirk Wegner und das Engagement der Schülerinnen und Schüler in der wöchentlichen Probenarbeit. Schulleiterin Silke Scholz würdigte die Leistungen aller bedankte sich bei den Musikkollegen und den Solisten mit  Weihnachtssternen.

    Das Konzert in Bildern

  • Und die Gewinnerin ist …

    Und die Gewinnerin ist …

    Am Montag, 12. Dezember 22, fand der Vorlesewettbewerb der Klassen 6 statt. Die drei Siegerinnen aus den Klassenentscheiden Marla S., Viktoria K. und Mathilda B. waren topp vorbereitet. Souverän lasen sie in der ersten Runde ihre Textstellen aus Tills „Alien Academy“, Kinneys „Gregs Tagebuch, Bd.4“ und Rowlings „Harry Potter: Kammer des Schreckens“ vor. Anfeuerungsplakate und anerkennender Applaus trugen die drei Vorleserinnen durch die schwierige zweite Runde, in der ein unbekannter Text vorgelesen werden musste. Wie immer hatte die Bibliothekarin Katja Türk den Wettbewerb perfekt vorbereitet und einen anspruchsvollen und spannenden Fremdtext herausgesucht. Kein Wunder, dass Davide Morosinottos „Die Rebellen von Sanento“ vom Fleck weg ausgeliehen wurde.

    Und die Gewinnerin ist … Mathilda! Sie überzeugte die sechsköpfige Jury, bestehend aus den Deutschlehrerinnen Frau Gütig, Frau Hecht, Frau Jargstorff, der Gewinnerin des Vorjahres Yuna L., Frau Türk und Frau Hellriegel. Mit 136 Punkten gewann sie vor Marla und Viktoria und vertritt das Robert-Bosch-Gymnasium beim Kreisentscheid im Januar 2023. Wir wünschen jetzt schon alles Gute und viel Gelingen!

    Der jährliche Vorlesewettbewerb wird organisiert vom Börsenverein des deutschen Buchhandels und führt über mehrere Stufen bis zum Bundesfinale im Juni 2023 nach Berlin. Ein Klick auf das Logo führt auf die Homepage zum Wettbewerb.
  • Nikolaus-Aktion 2022

    Nikolaus-Aktion 2022

     Die Nikolaus-Aktion am RBG, auf die Beine gestellt durch die Nikolaus-AG der SMV, kann
    man fast schon als Institution bezeichnen. Auch dieses Jahr war sie wieder ein voller Erfolg.
    Für die Nikolauskarten wurde ein Malwettbewerb veranstaltet: Die besten beiden Motive von
    Schülern und das beste Lehrer-Motiv wurden dann auf die Karten gedruckt. An dieser Stelle
    noch ein herzliches Dankeschön an die kreativen Köpfe für alle eingesendeten Motive!

    In den Pausen und am Kara-Kara-Basar wurden ca. 600 Nikolauskarten verkauft. Die geschriebenen und wieder abgegebenen Karten mussten dann nur noch sortiert werden. Am Nikolaustag wurden sie verteilt, mit fairtrade Schoko-Nikoläusen für jeden, der eine Karte bekommt, verkleideter Nikolaus-AG und ganz viel weihnachtlicher Stimmung. Danke an alle, die dazu  beigetragen haben, dass die Nikolaus-Aktion auch in diesem Jahr möglich war und Schülern und Lehrern neben dem vorweihnachtlichen Stress so eine kleine Freude gemacht werden konnte.

    Nikolaus-AG der SMV

  • Gedenkstättenfahrten nach Dachau und Natzweiler-Struthof

    Gedenkstättenfahrten nach Dachau und Natzweiler-Struthof

    In den vergangenen zweieinhalb Jahren waren Exkursionen nur schwer bis gar nicht möglich. Doch gerade die Besichtigung eines Konzentrationslagers im Rahmen der Einheit zur Diktatur des Nationalsozialismus im Geschichtsunterricht  ist eine sehr wichtige Erfahrung. Deshalb wurden nun in den vergangenen Wochen mit der aktuellen Klasse 10 und der Kursstufe 1 die Gedenkstättenfahrten „nachgeholt“. Die Klassenstufe 10 besichtigte mit ihren Geschichtslehrern das KZ Dachau. 
    Die gesamte Kursstufe eins fuhr ihren drei Geschichtslehrern am Dienstag, 15.11.2022, zum Konzentrationslager Natzweiler-Struthof im Elsass, 60 km von Straßburg entfernt. Die Lehrer führten ihre jeweiligen Kurse durch das Gelände. Von Schülern vorgetragene Berichte Überlebender ließen das Gesehene und Gehörte eindringlich werden.

    Das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof, zu dessen 70 Außenstellen auch das Arbeitslager im Alten Engelbergtunnel in Leonberg gehörte, bestand von 1943 bis 1945. Insgesamt 52.000 vor allem aus politischen Gründen Inhaftierte durchlitten das Lager. Rund 22.000 überlebten die Haft, den Terror, den Hunger und die Zwangsarbeit nicht. Hauptzweck war die Arbeit in Steinbrüchen, um roten Granit abzubauen, der für die Bauprojekte Adolf Hilters, u.a. in „Germania“ verwendet werden sollte.

    Zu den Besonderheiten in Natzweiler gehörte, dass hier ausgehend von der ab 1940 nationalsozialistischen Universität Straßburg medizinische Experimente der SS-Organisation „Ahnenerbe“ an Menschen durchgeführt wurden. Darunter auch Versuche mit Gas in einer kleinen für diese Zwecke eingerichteten Gaskammer an 86 Juden, die dafür aus Auschwitz ins Elsass transportiert worden waren. Die mörderische Logik der „Todesfabriken“, die auf systematischer Entmenschlichung der Opfer beruhte, wird an solchen Beispielen besonders deutlich. Gingen Willkür und Brutalität des Lageralltags schon nahe – das Erschreckendste ist die Rationalität, mit der der Massenmord im wahrsten Sinne des Wortes „geschäftlich“ betrieben wurde.

    Hohe Aufmerksamkeit, Ernsthaftigkeit und zahlreiche Rückfragen zeigten das große Interesse der Schüler und die Wichtigkeit, den Geschichtsunterricht durch solche Exkursionen zu bereichern. Manches lässt sich erst im Anschauen zumindest ansatzweise erfassen.

    Die Klassenstufe 9 wird im Januar 2023 das KZ Dachau besichtigen.

  • Vorweihnachtliche Stimmung beim Karakara-Basar

    Vorweihnachtliche Stimmung beim Karakara-Basar

    Der Adventsbasar zugunsten unserer Sozialprojektes Karakara am vergangenen Freitag, 25.11., bot eine schöne Einstimmung in die Adventszeit. Als die beiden Schulleiterinnen der beteiligten Schulen, Silke Scholz für das RBG und Mirjam Beck für die Pestalozzi-Grundschule, um 17 Uhr den Basar eröffneten, war das Atrium der Schule bereits dicht gefüllt, die Atmosphäre erwartungsvoll und fröhlich. Man merkte, dass alle Beteiligten es genossen, nach zwei Jahren Pause endlich einmal wieder „live“ einen richtigen Basar  zu erleben. Die Schulleiterinnen begrüßten besonders Lamin Ousman-Daouda, den Vorsitzenden des Vereins „Karakara – Hilfe für Kinder in Niger“, der schon vor dem Basarauftakt in einem Vortrag für Interessierte anhand aktueller Bilder über den Stand des Projekts informierte, sowie Monika Neumann und Albert Pfänder als ehemalige RBG-Kollegen, die das Karakara-Projekt initiiert und seither mit viel Hingabe begleitet und lebendig gehalten haben. Zwei gemeinsam gesungene Lieder und ein Kurzauftritt der Nachwuchsjongleure waren der Startschuss für den Basar.

    Viele Gäste, darunter ehemalige Abiturienten, Eltern und Verwandte nutzten in den nächsten Stunden die Gelegenheit, einmal wieder in der Schule vorbeizuschauen, sich zu unterhalten, die Weihnachtsmarktatmosphäre mit Glühwein, Zuckerwatte, Gegrilltem im Schulhof zu geniessen. Die Stände der Klassen im Atrium boten neben allerlei Kulinarischem, darunter natürlich die Basarklassiker Waffeln und Crepes, Selbstgebasteltes zum Verschenken oder für die Weihnachtsdeko. In diesem Jahr neu und besonders war die „Schlittenfahrt“ über die Schulhaustreppen, oder die Fotobox. Ein Blickfang war wieder der Afrika-Stand mit großformatigen bunten Stoffen, Selbstgenähtem sowie afrikanischem Schmuck.

    Zum Finale gegen 20 Uhr erleuchtete die Jonglier-AG mit ihrer immer wieder eindrucksvollen Feuershow den Schulhof. 

    Wir bedanken uns bei den vielen Besuchern und Gästen!

  • Jeder soll mitwirken zum Wohle des Ganzen

    Jeder soll mitwirken zum Wohle des Ganzen

    Als das Schulgebäude im Sommer 2013 fertig renoviert war, wurde kurz vor den Sommerferien entschieden, einen Sinnspruch neben dem „Geistesblitz“ an der Wand im Atrium anzubringen. Und so lasen ab dem ersten Schultag des Jahres 2013/14 alle Schüler, Lehrer und Besucher den Satz: „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein!“

    Ein passendes Motto für eine Schule? Immerhin betont es Leistung und stetigen Wissenszuwachs nach dem Prinzip „Stillstand ist Rückschritt“. Jedenfalls ein Motto, das sicherlich von Robert Bosch, dem Namensgeber der Schule, stammen könnte. Ist doch das Streben nach konstanter Verbesserung und akribischer Optimierung ein Teil seiner DNA als Tüftler und Unternehmer gewesen, wie viele Anekdoten illustrieren. Und da es unter dem Namenszug „Robert Bosch“ stand, verbanden es viele fortan mit dem Namensgeber unserer Schule.

    Aber stammt es tatsächlich von ihm? Googelt man den Satz, finden sich verschiedenste Urheber, von dem jüdischen Unternehmer und SPD-Politiker Philip Rosenthal bis zum britischen Feldherrn und Staatsmann Oliver Cromwell – Robert Bosch ist allerdings nicht darunter…
    Nicht nur deswegen, sondern vor allem auch wegen seiner einseitigen Betonung des Leistungsgedankens regte sich schon bald Kritik an dem Spruch von Lehrer- wie von Schülerseite und sogar handfester Widerstand: Vor einigen Jahren initiierte ein Schüler eine Petition, um das Motto zu ändern. Seither wuchs das Bewusstsein für die Fragwürdigkeit des Zitats. Aber was kam als Alternative in Betracht?

    Schon bei der feierlichen Umbenennung der Schule im Jahr 2008 in Anwesenheit des Bosch-Enkels Christof Bosch fiel der Satz „Jeder soll mitwirken zum Wohle des Ganzen.“ als passender Wahlspruch für das neue Robert-Bosch-Gymnasium. Bei der Einsetzung von Silke Scholz als neuer Schulleiterin am RBG im Juli 2022 versprach Gerlingens Bürgermeister Dirk Östringer ihr als „Einsetzungsgeschenk“, den Spruch ändern zu lassen. Die Stadt Gerlingen, als Schulträger Eigentümerin des Gebäudes und für die Innengestaltung verantwortlich, entwickelte verschiedene Lösungen für die Umsetzung. Mit Unterstützung von Kunstlehrerin Almut Peischl, die das Layout im Design der Schulfarben erstellte, wurde nun eine schnelle und kostengünstige Variante gewählt: Der alte Spruch wurde überklebt mit dem neuen Motto: „Jeder soll mitwirken zum Wohle des Ganzen“ – diesmal einem echten, authentischen Bosch-Zitat, geäußert bei seiner Einweihungsrede für das Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart im Jahr 1940 (Link). „Das Wohl des Ganzen“ – der Schule, des Schullebens, aber auch darüber hinaus das Wohl der Allgemeinheit anzustreben, bei dem jeder Einzelne wichtig ist, zu dem jeder Einzelne einen wertvollen Beitrag leisten kann und das nur gelingt, wenn jeder ihn auch leistet – der neue Spruch soll als Motto und Motivation das Schulleben der kommenden Jahre inspirieren. Also dann:

                                   Zum Wohl!

    Die Schulgemeinschaft bedankt sich bei der Stadt Gerlingen für die zügige Umsetzung unseres Wunsches, namentlich bei Bürgermeister Dirk Östringer, Stefan Fritzsche, dem Leiter des Amtes für Jugend, Familie und Senioren sowie Volker  Koschany vom Hochbauamt.

  • Fairkostung

    Fairkostung

    Die Fair-Trade AG hat am Dienstag den 18.10.2022 nachhaltigen und umweltfreundlichen Apfelsaft aus Streuobst gepresst. Das Streuobst stammte aus heimischen Gärten, die zuvor von den Schülerinnen und Schülern gesammelt wurden. Zuerst wurden die Äpfel geschreddert und in einem Sack bereit gelegt. Als der Sack voll war, wurde gepresst. Dabei wurde der Apfelsaft in einem Topf zusammengesammelt. Jeder hat etwas dazu beigetragen, z.B.: hat Frau Seifried die Maschine, Äpfel und der Rest anderes Streuobst mitgebracht. Am Ende waren für jeden mehr als drei Gläser übrig. Es hat allen sehr gut geschmeckt.

  • GMK informiert – WM 2022 in Katar

    GMK informiert – WM 2022 in Katar

    Der LK Gemeinschaftskunde (Abitur 2022) hat einen kleinen Podcast zum Thema WM in Katar aufgenommen.

    Hört rein!

  • Netto-Null AG

    Netto-Null AG

    Seit letztem Jahr gibt es an unserer Schule die Netto-Null AG der SMV. Wir wollen damit die Schule ein Stück  klimafreundlicher machen – indem wir alle Reisen, die im Zuge von Austauschen, Exkursionen und Ausflügen  unternommen werden, kompensieren. Kompensieren bedeutet, wir spenden Geld an die Organisation Atmosfair, welche davon Projekte auf der ganzen Welt, mit denen
    CO2 eingespart wird, finanziert.

    Leider hat Corona den meisten Reisen im letzten Schuljahr (2021/22) einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die drei Schullandheime der sechsten Klassen konnten aber zum
    Glück trotzdem stattfinden – und damit die ersten Reisen die wir als AG, mit der Hilfe unseres Fördervereins PRO, kompensieren konnten.

    Auch in diesem Schuljahr (2022/23) geht unsere Arbeit weiter. Nachdem PRO uns für dieses Schuljahr erneut eine großzügige Unterstützung der AG zugesagt hat, steht unserer Arbeit nun nichts mehr im Wege – wir freuen uns als AG auf unser zweites Jahr (hoffentlich unbeeinträchtigt von Corona) und werden weiterhin über die kompensierten Reisen der
    Schulgemeinschaft auf dem Laufenden halten.

  • Cambridge-Zertifikate verliehen

    Cambridge-Zertifikate verliehen

    Markus Fink, Leiter der Volkshochschule Gerlingen, überreichte im Rahmen einer Vollversammlung am ersten Schultag nach den Herbstferien sieben Schülerinnen und Schülern der Kursstufe das begehrte Sprachdiplom CAE. Es berechtigt zum Studium in englischsprachigen Ländern.

    Auch Interesse? Komm zur Cambridge-AG von Frau Merkle.  Das CAE-Zertifikat kann dank einer Kooperation mit der VHS Gerlingen erreicht werden.