Autor: David Schaebs

  • Gesunde FAIRkostung am Point

    Gesunde FAIRkostung am Point

    Seit Februar verkaufen wir immer am letzten Donnerstag im Monat gesunde und faire Snacks am Point, wie selbstgemachte Smoothies, belegte Brote, Obst und Gemüse etc. zusätzlich zu unseren Bestsellern. Kommt gerne einmal vorbei, um mit einem gesunden Snack in den Tag zu starten. 

    Wir freuen uns auf euch!

    Eure Fairtrade-AG

  • ¡Estamos de vuelta!

    ¡Estamos de vuelta!

    Die beiden folgenden Berichte schildern die Sprachfahrt nach Barcelona aus Sicht der Teilnehmer:

    Hola
    ¡Estamos de vuelta!
    Am 26.01.26 begann für die Spanischkurse der Klassenstufe 10 unsere langersehnte Sprachreise nach Spanien. Um 7 Uhr in der Früh füllte sich am Stuttgarter Flughafen der Schalter nach Barcelona mit den Spanischschülern des Robert-Bosch-Gymnasiums. Unsere Lehrer Frau Nin-Ramon, Frau Seifried und Herr Müller mittendrin.
    Voller Aufregung und mit Gepäck beladen landeten wir planmäßig in Barcelona und begaben uns in unsere Unterkunft. Schnell ausgepackt, kurz umgezogen, dann fuhren wir mit der Metro in die Innenstadt, um von dort aus zu Fuß zum Hafen Port Vell zu gelangen. Empfangen von einem Trubel aus Menschen und vielen außergewöhnlichen Straßenkünstlern begaben wir uns als Erstes zu einem riesigen, modernen Shoppingcenter. Dort aßen wir eine Kleinigkeit, bevor wir schließlich den Hafen und die naheliegende Plaza de Catalunya erkundeten, welche auch unser allabendlicher Treffpunkt sein würde, bevor es zurück in die Unterkunft ging.
    Am Dienstag startete unser Tag mit Unterricht in der Sprachschule „Enforex“. Jeden Morgen von 9 bis 14 Uhr wiederholten wir in Kleingruppen z. B. Grammatik und Sprache, übersetzten Namen
    deutscher Märchen oder spielten verschiedene Wortspiele. Große Freude gab es in den kleinen Pausen, in denen wir uns Snacks zur Stärkung in einem naheliegenden Supermarkt namens „Mercadona“ besorgten. Nach dem Unterricht teilten wir uns erneut in Kleingruppen auf. Die einen besuchten den mosaikbeschmückten Parc Güell, während andere sich auf erneute Shoppingtouren begaben oder
    weitere Orte in Barcelona erkundeten. Auch an diesem Abend versammelten wir uns in der Unterkunft, hörten Musik, spielten
    Gesellschaftsspiele in den Gemeinschaftsräumen oder saßen einfach zusammen bis in die späte Nacht hinein.
    Diese war kurz, nun war es schon Mittwoch. Kurz gefrühstückt, dann wieder Unterricht. Auch an diesem Nachmittag waren die Interessen verschieden, weshalb es die Möglichkeit gab, sich in ganz Barcelona in Kleingruppen frei zu bewegen. Weitere Sehenswürdigkeiten wurden erkundet, wie der Arc de Triomf, oder es wurde durch die Gassen des Barrio Gótico geschlendert. Wir waren umgeben von kleinen Cafés, tollen Restaurants bis hin zu unzähligen kleinen Souvenirläden. Alles,
    was das Herz begehrt. Wäre da nicht das Regenwetter gewesen, das uns alle sehr zu schaffen machte.
    Am vorletzten Tag ging es für uns zur beeindruckenden Sagrada Família, einer „Basilika“, welche zum 100. Todestag von Gaudí planmäßig fertiggestellt werden sollte. Am Nachmittag ging es zurück zum Hafen Port Vell und natürlich zu Barceloneta, dem Strandviertel Barcelonas. Türkisblaues Meer mit feinstem Sandstrand erfreute uns trotz Regen und schlechten Wetters.
    Nach dem letzten erfolgreichen Tag an der Sprachschule erhielten wir mit großem Stolz alle unsere wohlverdienten Sprachdiplome.
    Wir bedankten uns herzlich bei unseren Lehrerinnen und verabschiedeten uns mit einem großen Lächeln.
    Die Koffer im Hostel holen, eine letzte Metrofahrt zum Flughafen, schon saßen wir erschöpft und voll Vorfreude auf unsere Familien zuhause im Flugzeug.
    Wir möchten uns noch einmal im Namen der ganzen Spanischklassen bei Frau Nin-Ramon, Frau Seifried und Herrn Müller für die Begleitung und die tolle Zeit, die wir mit Ihnen und Sie mit uns verbringen durften, bedanken.
    ¡Muchas gracias!

    Im Januar machten wir uns mit rund 50 Schülerinnen und Schülern der
    Spanisch-Klassenstufen auf den Weg nach Barcelona. Der Flug von
    Stuttgart dauerte nur etwa zwei Stunden, sodass wir am Montagmorgen voller Vorfreude in der katalanischen Metropole landeten.
    Der Montag war dem Ankommen gewidmet, ohne Sprachunterricht, sodass wir die Stadt direkt in Kleingruppen entdecken konnten. Ab Dienstag bis Freitag wurden wir dann täglich von 9 bis 14 Uhr in unseren Sprachkursen unterrichtet, aufgeteilt nach Niveaustufen. Drei engagierte Professorinnen halfen uns, unsere Spanischkenntnisse spielerisch zu vertiefen.
    Nachmittags erkundeten wir weiter die Stadt und tauchten in das
    bunte Treiben Barcelonas ein. Dabei erlebten wir so manchen lustigen
    Moment, etwa als sich das Metro-System als Herausforderung erwies
    und der eine oder andere sich verirrte… Solche
    kleinen Missgeschicke sorgten für viel Heiterkeit und unvergessliche
    Erlebnisse. Zum Abschluss der Reise gab es noch eine kleine Panne: Ein Schüler verlor seinen Koffer, doch glücklicherweise wurde alles wieder wohlbehalten zurückgebracht.
    Insgesamt war unsere Barcelona-Reise eine wunderbare Mischung aus
    Lernen, Spaß und unvergesslichen Momenten.

  • Erfolgreiches Heimspiel für RBG-Basketball-Jungs

    Erfolgreiches Heimspiel für RBG-Basketball-Jungs

    Körbe und Dunks in Gerlingen beim Kreisfinale Jugend trainiert für Olympia: Am 4. März 2026 fand ein Kreisfinale im Basketball von Jugend trainiert für Olympia bei uns am RBG statt.
    Unser U18-Team der Jungen hat sich in zwei spannenden Spielen gegen die Teams aus Schorndorf und Unterrieden durchsetzten können. Herzlichen Glückwunsch!
    Als Erstplatzierter sind die Basketballer somit eine Runde weiter und spielen nun um den Einzug ins Landesfinale.

    Das Gerlinger Erfolgsteam

    Es war ein toller, sportlicher Nachmittag, der Dank großer Unterstützung von Eltern, SchülerInnen und ehemaligen SchülerInnen als Coaches, Schiedsrichter und Kampfrichter im Einsatz waren, bei uns am RBG stattfinden konnte. Danke an alle Helfer und Sportlehrerin Sabrina Junge als verantwortliche Koordinatorin.

  • Jugendkonferenz in der Jahnhalle

    Jugendkonferenz in der Jahnhalle

    Am 4. März 2026 fand in der Jahnhalle in Gerlingen eine spannende Jugendkonferenz statt. Interessierte Jugendliche aus den Stufen 10, K1 und K2 konnten unter dem Motto „Deine Stimme zählt“ austauschen und gemeinsam diskutieren. Dies soll einen Beitrag zur Demokratiebildung und Beteiligung der Schüler leisten. Die Veranstaltung wurde als eine von 150 offiziellen Jugendkonferenzen durch das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg organisiert mit dem Ziel viele junge Menschen zusammenzubringen, um wichtige gesellschaftliche Themen zu diskutieren. Vor Ort trugen die Lehrkräfte des Fachs Gemeinschaftskunde verantwortlich und bereiteten die Konferenz vor.

    Der Tag begann mit einer herzlichen Begrüßung und einer Einführung in die Konferenzthemen. Danach folgte eine Warm-up-Runde, bei der sich die Teilnehmer mit dem Ablauf vertraut machtenund einen ersten Eindruck von den Themen und dem Format der Veranstaltung erhielten.

    Nach einer kurzen Pause ging es in den weiteren Programmpunkten um tiefere Diskussionen und das Erarbeiten von Lösungen in Form der Diskussionsmethode World-Café. Themen waren dabei:

    Jugendbeteiligung

    Demokratie und Staat

    Wirtschaft, Arbeit und Beruf

    Digitalisierung und Künstliche Intelligenz

    Schule und Bildung

    Sicherheit und Frieden

    Engagement für Klima & Nachhaltigkeit

    Jugendliche im Ehrenamt

    Mentale Gesundheit

    Zum Abschluss wurden die Ergebnisse in einem Ergebnis-Pitch präsentiert, bei dem die wichtigsten Forderungen und Ideen der Jugendlichen vorgestellt wurden.

    Gerlingens Bürgermeister Dirk Östringer war ebenfalls vor Ort und sprach über einige wichtige Themen. Er betonte, wie wichtig es ist, über die Art und Weise nachzudenken, wie wir Diskussionen führen. Außerdem sprach er darüber, wie man gute und klare Argumente präsentiert. Er sagte, dass besonders junge Menschen sich mehr an Diskussionen beteiligen sollten. Zum Schluss ging er auf die Bedeutung einer gezielten Strategie ein, um Diskussionen erfolgreich zu führen und Veränderungen zu erreichen.

    Als Höhepunkt werden einige der Schüler als Delegierte unserer Schule die Möglichkeit haben, ihre Ergebnisse auf der „Landesjugendkonferenz 2026“ (15.07.2026 in Stuttgart) den zuständigen Landesministern vortragen.

  • Kreativität kennt keine Grenzen

    Kreativität kennt keine Grenzen

    Kunst entsteht dort, wo Neugier, Mut und Ausdruckskraft aufeinandertreffen. Genau das hat unsere Schülerin Renad A.(K2) eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit ihrer Teilnahme an einem landesweiten Wettbewerb qualifizierte sie sich für die Kreativwochen „Medienkunst: Analog–Digital“ im Rahmen der Kulturakademie der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg.

    Mehr als 1.400 junge Talente aus ganz Baden-Württemberg nahmen an diesem Wettbewerb teil. Ein Expertengremium sichtete die eingereichten Arbeiten und traf eine Auswahl für den 16. Jahrgang der Kulturakademie. Mit ihren künstlerischen Arbeiten und ihrem Talent überzeugte Renad die Jury und wurde zu den Kreativwochen nach Karlsruhe eingeladen.

    Der erste Workshop fand vom 08. bis 12. September 2025 am ZKM (Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe) statt – einem international renommierten Ort für zeitgenössische Kunst und Medien. Die zweite Kreativwoche fiel in die kürzlich vergangenen Faschingsferien.

    Am ZKM arbeitete Renad gemeinsam mit anderen jungen Talenten an spannenden Projekten und entwickelte ihre eigenen Ideen weiter.

    Renads Erfolg zeigt eindrucksvoll, wie viel Leidenschaft, Kreativität und vor allem Ausdauer in unseren Schülerinnen und Schülern stecken.

    Wir sind sehr stolz auf Renads Auszeichnung und wünschen ihr für ihren weiteren künstlerischen Weg alles Gute!

    Eva E. Gawol

  • „Die Chemie des Wassers“

    „Die Chemie des Wassers“

    „Ohne Wasser gibt es kein Leben, Wasser ist ein kostbares, für den Menschen unentbehrliches Gut“ (Grundsatz Nr. 1 der Europäischen Wasser – Charta vom 6. Mai 1968)

    Lebewesen bestehen zum größten Teil aus Wasser. Der Wasseranteil im Körper eines erwachsenen Menschen beträgt ca. 60%. Wasser spielt in unserem Leben auf vielen Gebieten eine wichtige Rolle: Wasser ist beispielsweise das Lebensmittel Nr.1, es wird zum Waschen und als Kühlmittel verwendet, in Herstellungsverfahren der Industrie, als Lösungsmittel bzw. Transportmittel und zur Wärmeregulierung eingesetzt. Nur 1,94 % der gesamten Wassermenge auf der Erde sind Süßwasser und damit für den Menschen direkt nutzbar. Wasser befindet sich auf der Erde in einem ständigen Kreislauf. Mehr als 1 Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser.

    Die Klasse 9a des Gymnasiums Gerlingen besichtigten mit ihrer Lehrerin Anja Beuchle im Rahmen des Chemieunterrichtes am 24. Februar 26 die Betriebsanlagen der „Ensinger Mineralquellen“. Dort erfuhren sie zunächst theoretisch, wie die Bildung und Gewinnung von Mineralwasser abläuft und was sich hinter den unterschiedlichen Bezeichnungen Heilwasser, Tafelwasser, Mineralwasser etc. verbirgt. Außerdem wurde bspw. über die Firmengeschichte und über die wichtige Bedeutung von Mineralwasser als Lebensmittel berichtet. Während des Vortrages probierten die Schüler/innen begeistert alle Produkte des Ensinger-Betriebes

    Die einzelnen Schritte zur Trinkwasserabfüllung konnten im Anschluss in einem ausführlichen Rundgang durch den Betrieb nachvollzogen werden. Vielen Dank an den Betrieb „Ensinger Mineralquellen“ für den sehr interessanten Einblick in die Trinkwassergewinnung und -abfüllung.

  • Budapest trifft Gerlingen

    Budapest trifft Gerlingen

    Der traditionsreiche Budapest-Austausch, der im Herbst 40 Jahre alt wird (!), findet seit diesem Durchgang in der Kursstufe 2 statt. Bereits im Herbst 2025 waren die Gerlinger Schüler mit zwei Lehrkräften nach Budapest gefahren. Nun folgte zu einer etwas ungewöhnlichen Jahreszeit der Gegenbesuch vom 22.02.-28.02. Doch das Wetter spielte mit: Statt Eisregen und Frost trug der beginnende Frühling mit viel Sonne und Wärme zu einer sehr gelungenen Austauschwoche bei.

    Stadtführung in Nürnberg
    Die Gruppe im Gerlinger Stadtmuseum mit Museumsführerin Barbara Günther

    Am Montag startete der Austausch mit einem gemeinsamen Frühstück ind er Schule und anschließender Stadtrallye durch Gerlingen. Danach besuchten die Gäste, die seit vielen Jahren Deutsch lernen und mit einem hervorragenden Sprachniveau beeindruckten, den jeweiligen Fachunterricht der K2. Mittags wurde die Gruppe von Bürgermeister Dirk Östringer im Rathaus empfangen. Es entwickelte sich ein intensives Gespräch mit den sehr interessierten ungarischen Schülern, das der Bürgermeister schließlich abbrechen musste, weil die nachfolgende Sitzung schon auf ihn wartete. Abends war Entspannung und sportliche Rivalität beim Bowling angesagt.

    Am Dienstag und Mittwoch ging es nach Nürnberg. Die zweitägige Ausfahrt mit Übernachtung in der großartig gelegenen Jugendherberge in der Kaiserburg war ein Highlight für die ganze Gruppe. Ein Teil des Programms  fiel leider der enormen Verspätung nach einer Umleitung infolge einer durch einen Erdrutsch gesperrten  Bahnstrecke zum Opfer. Aber die abendliche Erkundung der Stadt und eine sehr gute Stadtführung konnten zumindest etwas entschädigen.

    Der Donnerstag war der „Stuttgart-Tag“: Morgens ging es in das Mercedes-Museum, am Mittag gab es eine exklusive Stäffeles-Tour bei bestem Wetter und natürlich freie Zeit in der City.

    Am Freitag begleiteten die Austauschschüler ihre Partner noch einmal in den Unterricht. In einem gemeinsamen Projekt wurden dann Videos und Präsentationen zum Thema „Jugendsprache in Deutschland und Ungarn“ und „Zukunftsvisionen“ erstellt, die beim Abschlussabend mit Pizzaessen vorgestellt wurden. Dann ging es zum Winterball der SMV, wo die Ungarn als begeisterte Tänzer die Stimmung anheizten. Es war ein toller Abschluss eines schönen Austauschs. Der Abschied am Samstagvormittag am Gleis in Stuttgart fiel schwer, es gab Umarmungen bis zur letzten Minute. 

    Winterball in der Jahnhalle
  • Aufwand, der sich lohnt – RBG präsentiert sich

    Aufwand, der sich lohnt – RBG präsentiert sich

    Großen Andrang gab es auch in diesem Jahr beim „Tag der offenen Tür“ am Robert-Bosch-Gymnasium am Donnerstag, 26.02.26. Viele interessierte Eltern und Familienangehörige der künftigen Fünftklässler erlebten das Einführungsprogramm mit Auftritten des Orchesters, der Jonglier-AG und der Begrüßung durch Schulleiterin Silke Scholz. Anschließend gab es in Informationsvorträgen von Schulleitung und Elternbeirat genauere Informationen zum Profil und Angebot der Schule. Währenddessen konnten die Kinder in einer Schulhausrallye den „Markt der Möglichkeiten“ und die verschiedenen Räumlichkeiten und Fächer entdecken und erkunden.

    Sie konnten nicht teilnehmen oder interessieren sich für das RBG? In der Bildergalerie finden Sie Eindrücke vom Tag.

    Allgemeine Informationen zu G9 und seiner Umsetzung am RBG finden Sie in diesem Interview mit der Schulleitung.

    Weiterführende Links zur Schulwahl und zur Anmeldung finden Sie unten auf der Seite.

    Bildergalerie: Das war der Tag der offenen Tür 2026

     

    Informationsmöglichkeiten

    Nachfolgende Links helfen Ihnen bei der Schulwahl:

  • G9 am RBG

    G9 am RBG

    Mit diesem Schuljahr 2025/26 wurde das neunjährige Gymnasium (G9) gleichzeitig für die Klassen 5 und 6 eingeführt. Im Interview stellt Schulleiterin Silke Scholz vor, was sich hinter G9 verbirgt und welche Änderungen es konkret gibt.

    Was genau heißt „G9“ eigentlich?

    G9 bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler wieder (wie bis 2012) in 9 Jahren zum Abitur gelangen. Die Einstiegsklasse in die Oberstufe ist nun wieder die Klasse 11. Die Abiturklassen sind die Klassen 12 und 13.

    Was bedeutet das für Eltern, die ihr Kind jetzt am RBG für die Kl. 5 anmelden?

    Für die Eltern, die ihre Kinder zum Schuljahr 26/27 am RBG anmelden bedeutet dies, dass ihr Kind voraussichtlich 2035 Abitur macht.

    Welche Vorteile sehen Sie in diesem einen zusätzlichen Schuljahr?

    Auf dem Weg zum Abitur haben die Kinder wieder ein Jahr mehr Zeit sich zu entwickeln, sich im geschützten Rahmen auszuprobieren und sich zu engagieren. Dies kann innerhalb der Schule geschehen, z.B. für die Klassengemeinschaft, in der SMV für die Schulgemeinschaft oder in der Hausaufgabenbetreuung, vielleicht sogar in der Verantwortung für eine AG. Die Möglichkeit des Erwerbs eines Sprachzertifikats (DELF – Französisch oder Cambridge – Englisch) kann eventuell von einer noch größeren Zahl von Schülerinnen und Schülern genutzt werden. Auch außerhalb der Schule bleibt vielleicht mehr Zeit, sich bspw. in Vereinen und Organisationen zu engagieren. Die Erwartung ist auch, dass durch die Streckung der Unterrichtszeit über 9 Jahre der Leistungsdruck etwas abnimmt. Meine Hoffnung ist zudem, dass die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler und die inhaltlichen Anforderungen wieder besser zusammenpassen. Die literarischen Themen im Fach Deutsch oder die Herstellung von Zusammenhängen in den Gesellschaftswissenschaften waren hinsichtlich des Lebensalters der Kinder nicht immer passgenau.

    Ändert sich mit dem G9 inhaltlich etwas? Gibt es einen neuen Lehrplan oder neue Fächer?

    Das neue G9 wird keine generelle Lehrplanänderung beinhalten. Die Fächer strecken ihre Inhalte, so dass es zu einer wirklichen Entlastung der Schülerinnen und Schüler kommen kann. Insgesamt wird die Unterrichtszeit pro Schuljahr etwas geringer sein als bisher. Trotzdem gibt es auch inhaltliche Veränderungen. Informatik und Medienbildung (IuM) gibt es nun in jedem Schuljahr als Fach, zunächst mit dem Schwerpunkt in der Medienbildung, dann aufsteigend mit einer Verschiebung hin zur Informatik. Unser bisheriges Profilfach NWT wird in Zukunft NIT (Naturwissenschaft-Informatik-Technik) heißen, auch hier nimmt die Informatik also mehr Platz ein. Besonders schön aus meiner Sicht ist, dass es eine ausgewiesene, in der Kontingentstundentafel verankerte Klassenleitungsstunde in den Klasse 5 und 6 gibt.

    Warum gibt es am RBG die beliebten Lernbänder nicht mehr?

    Hinter jeder Unterrichtsstunde verbirgt sich eine Deputatsstunde für die Lehrkraft. Neben den Pflichtstunden, die in der Kontingentstundentafel vorgeschrieben werden, erhalten die Schulen sogenannte Poolstunden. Solche Stunden wurden am RBG bisher für die Lernbänder verwendet. Nun haben sich sowohl die Anzahl der Poolstunden als auch die Rahmenbedingungen für ihre Verwendung verändert. Somit können die Lernbänder nicht mehr in der gewohnten Weise stattfinden.

    Wie genau wird G9 bei uns am RBG umgesetzt? Was sind die 3 wichtigsten Neuerungen?

    1.) In Klasse 5 wird in einer weiteren Poolstunde sowohl die Klassengemeinschaft gestärkt werden als auch die Ankunft der ’Neulinge am Gymnasium‘ durch individuelle Gespräche erleichtert werden. Diese Unterrichtsstunde wird mit der Mentoringstunde in Klasse 7 und mit dem Coaching in Klasse 9 in ein Gesamtkonzept eingebunden. Hier sind wir noch an der Namensgebung dran.

    2.) In Klasse 6 wird es eine zusätzliche Unterrichtsstunde (Poolstunde) geben, welche die Einführung in naturwissenschaftliche Arbeitsweisen und Experimente zum Inhalt hat.

    3.) In Klasse 8 wird es im Sport eine zusätzliche Unterrichtsstunde mit neuem Konzept geben (Poolstunde).

  • DANKE! Scheck für Karakara übergeben

    DANKE! Scheck für Karakara übergeben

    Wir hatten Anfang Januar schon kurz darauf hingewiesen, nun wurde auch der Scheck übergeben: beim Karakara-Basar 2025 konnten 11286 € eingenommen werden.

    Die Übergabe des symbolischen Schecks (v.l.n.r.): Marielle Cremer, Cheforganisatorin des Basars, die Schulleiterinnen Ulrike Smolarek (Pestalozzischule) und Silke Scholz (RBG), Monika Neumann vom Verein „Karakara – Hilfe für Kinder in Niger e.V.“, über den die Patenschaften vermittelt und organisiert werden.

    Das ermöglicht uns vom RBG die Übernahme von drei weiteren Schulpatenschaften für die gesamte Schulzeit sowie zwei Patenschaften in der Näherinnenausbildung. Die Pestalozzi-Grundschule, mit der wir den Basar gemeinsam veranstalten, kann jeweils eine neue Patenschaft übernehmen. Näheres zur Schulausbildung unserer Patenschule in Kara Kara, Zinder, Republik Niger, finden Sie hier.

    Wir freuen uns sehr über dieses Ergebnis, das nur durch die Zusammenarbeit der Schulgemeinschaft möglich wurde. Herzlichen Dank daher nochmal an alle, die sich beim Basar eingesetzt haben!