Kategorie: Allgemein

  • „Wer lange wartet, stirbt“

    „Wer lange wartet, stirbt“

    Theaterpremiere im Klassenzimmer: Der Raum 202/203 verwandelte sich am Donnerstag, 07.03.24, für die Deutschkurse der Kursstufe 1 in eine Bühne für das Theaterstück: „Wer lange wartet, stirbt“. Der Monolog der Autorin und Klimaaktivistin Karina Wasitschek (Informationen zum Stück hier), stellt die Perspektive einer politischen Aktivistin dar. Die Schülerinnen und Schüler waren in interaktiven Elementen daran beteiligt (Bilderserie rechts zum Durchklicken).

    Im anschließenden Auswertungsgespräch wurden Eindrücke des Publikums und allgemeine Fragen zur Zukunftsfähigkeit der Bildung besprochen. Der dritte Teil beinhaltete theaterpraktische Übungen.

    Eine Besonderheit war, dass das Stück als Klassenzimmerversion am RBG Premiere feierte – und das klappte bestens, wie die Rückmeldung vom Theaterhaus Stuttgart zeigt:
    „Wir möchten uns ganz herzlich bei Euch bedanken, dass dies am Robert-Bosch-Gymnasium stattfinden konnte. Bedanken möchten wir uns auch für die offene, konstruktive und immer zielorientierte Zusammenarbeit und auch und vor allem die herzliche Betreuung meiner Kolleginnen vor Ort, es war für Esrah, Raluca und Catharina fast schon ein Heimspiel, wunderbar.“

    Die Inszenierung ist Teil der Bildungspartnerschaft, die seit 2018 zwischen dem RBG und dem Theaterhaus Stuttgart besteht.

  • Kammerkonzert: Musik im Atrium

    Kammerkonzert: Musik im Atrium

    Bericht und Bilder folgen

    Seit einigen Jahren hat sich neben Sommer- und Adventskonzert ein drittes musikalisches Event am RBG etabliert: Der Kammermusik-Abend. Die Musikfachschaft Johannes Schmid, Tatjana Vilz-Beck und Dirk Wegner bieten damit den jüngeren (und nicht mehr ganz so jungen) Einzelinstrumentalisten und Duos eine Plattform. Das Konzert am Donnerstag vor den Osterferien (21.03.) zeigte auch wieder die Vielzahl und Vielfalt an Talenten und Instrumenten. Das Kammerorchester unter der Leitung von Tatjana Vilz-Beck begrüßte das Publikum mit Tönen statt Worten. Violine Solo, anspruchsvolle Klavierbeiträge, Querflöte und Klavier, Oboe und Viola (jeweils von Tatjana Vilz-Bewck am Klavier begleitet); dazu spannende Kombinationen wie Trompete & Violine, klassische und E-Gitarre, Schlagzeug und Gitarre  folgten.

    Im zweiten Teil des Programms sangen Schülerinnen der Kursstufe 1 solistische Stücke, jeweils begleitet von Dirk Wegner am Klavier. Als wuchtigen Abschluss spielte die Kursstufen-Band Fast Car (Tracy Chapman) und Billy Bossa Nova (Billy Eilish).

  • Basketballer des RBG auf allen Ebenen erfolgreich

    Basketballer des RBG auf allen Ebenen erfolgreich

    Am Dienstag, dem 27. Februar 2024, fand das Landesfinale Jugend trainiert für Olympia Basketball in Tübingen statt. Nachdem sich die Mädchen aus den Klassenstufen 6-8 (WK3) bereits eine Woche zuvor erfolgreich im RP-Finale für dieses Turnier qualifiziert hatten und die Mädchen der Klassenstufen 9 und 10 (WK 2) direkt qualifiziert waren, machte sich an diesem Morgen eine bunte Truppe mit dem Bus auf nach Tübingen.

    Trotz Verletzungs- und Krankheitspech, wodurch viele Spielerinnen ausfielen, schlugen sich die beiden Teams im Wettkampf gut. Auf dem Feld war sehr viel Teamgeist und ein tolles Miteinander zu sehen. Der Ehrgeiz aller Spielerinnen war beeindruckend. Hervorzuheben sind einige jüngere Schülerinnen (Navjot, Leyla, Lara und Milla), die wegen der krankheitsbedingten Ausfälle in beiden Teams spielten und häufig ihr Trikot und das Spielfeld wechselten. Da blieb wenig Zeit zum Durchatmen. Jedoch waren auch die anderen Teams stark besetzt, sodass zunächst einige Spiele in beiden Altersklassen verloren gingen, aber an ein Aufgeben war nicht zu denken. Es wurde bis zum Letzten gekämpft und um jeden Ball gefightet, sodass schlussendlich für beide Teams ein vierter Platz heraussprang.

    Während des gesamten Turniertages herrschte eine super Stimmung. Auf den Feldern waren tolle Leistungen der Spielerinnen, aber auch jede Menge Spaß zu sehen. Zudem gab es bei vielen ein großes Wiedersehen mit den Mädchen der anderen Teams, die sich in den letzten Jahren kennengelernt hatten. Dies stärkte das Gemeinschaftsgefühl bei Jugend trainiert für Olympia noch einmal mehr.

    Wir möchten uns bei den Trainern Viktor Wilhelm, Özkan Sentürk und Stefan Rinne, die mitgefahren sind und unsere beiden Mannschaften, sowohl in der Qualifikationsrunde als auch im Landesfinale unterstützt und gecoacht haben, bedanken.

    Außerdem danken wir Frau Junge und Frau Keller, die die Teilnahme organisiert und es uns somit ermöglicht haben, an einem besonderen Wettbewerb teilzunehmen.
    Letztlich geht unser Dank auch an die Mädchen aus dem Jahrgang 2011/12, die das WK3-Team vollständig gemacht haben. Viel Erfolg noch bei eurem Landesfinale im Mai!

    Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

     

    Mitgespielt haben:
    Katharina Grieb, Maleen Schulz, Julia Geiger, Emma Dreßler, Navjot Singh, Melek Gencbay, Melina Weyde, Betül Özel, Leyla Sentürk, Sophia Grieb, Nele Kienzle, Milla Rinne, Lara Geiger

    Krankheits-/Verletzungsbedingt ausgefallen sind:
    Jana Möllmann, Tabea Röse, Lena Schelling, Sara Schicchi, Sophie Mohr

    Doch nicht nur unsere Mädchen waren dieses Jahr als Repäsentanten des RBGs im Basketball unterwegs. Bereits im Dezember und Januar kämpften auch zwei Teams der Jungs um Ruhm, Ehre und den Einzug ins Landesfinale. Unsere jüngeren Spieler (Jahrgänge 2009 und jünger), die von Andreas Volle und Lukas Passon gecoacht wurden, konnten sich leider ganz knapp im RP-Finale am 23. Januar 2024 nicht gegen starke Gegner durchsetzen und schieden daher aus. Die Älteren (Jahrgänge 2007 und jünger) zeigten im Kreisfinale am 12. Dezember 2023, unter der Leitung von Adnan Djekic, ebenfalls eine gute Leistung.

    Berichte von Sara Schicchi und Katrin Keller

    Landesfinale in Action
    Landesfinale in Action
    Mädchen WK2 und 3 Landesfinale
    Jungen WK2 in Action
    Jungen WK2
    Jungen WK3
  • Bildungspartnerschaftsprojekt mit Endress+Hauser Conducta

    Bildungspartnerschaftsprojekt mit Endress+Hauser Conducta

    Erster Tag: Endress+Hauser Conducta zu Besuch im Robert-Bosch-Gymnasium Gerlingen

    Montag, 11. März 2024

    Der Gerlinger Standort des Familienunternehmens Endress + Hauser ist spezialisiert auf das Themengebiet Analysemesstechnik und stellt für nahezu alle erdenklichen Messgrößen im Bereich der Flüssigkeitsanalyse Sensoren und Messgeräte sowie Probennehmer her. Gemessen werden können zum Beispiel die Temperatur, die Durchflussmenge, der pH-Wert, die Trübung, die Dichte, die Leitfähigkeit, der Gehalt an verschiedenen Inhaltsstoffen (zum Beispiel Chlor, Sauerstoff, Ammonium-, Nitrat- und Phosphat-Ionen, u.v.m..

    Das Robert-Bosch-Gymnasium führt im aktuellen Schuljahr bereits zum neunten Mal sein Bildungspartnerschaftsprojekt mit Endress + Hauser Conducta durch. Daran teilnehmen können Schüler/innen der Klassenstufe 10, die im naturwissenschaftlichen Profil das Fach NwT gewählt und sich mit analytischen Messverfahren beschäftigt haben. Von Unternehmensseite her organisierten Frau Blank, Herr Albert und Herr Peter das Programm.

    Das Projekt besteht immer aus drei Teilen. Am ersten Tag des Projektes wird die Geschichte, die Organisationsstruktur, sowie das Produktspektrum und die Entwicklungs-, Produktions- und Verkaufsstandorte des Unternehmens vorgestellt. Außerdem erhalten die Schüler/innen Informationen über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei der Endress und Hauer.

    Zweiter Tag: Das Robert-Bosch-Gymnasium zu Besuch bei Endress+Hauser Conducta in Gerlingen

    Mittwoch, 13. März 2024

    Am Mittwochmorgen versammelten sich die Schüler/innen im Gebäude unserer Partnerfirma Endress+Hauser Conducta GmbH+Co. KG in Gerlingen. Einerseits durften die Teilnehmer/innen schon traditionsgemäß die Produktion besichtigen, andererseits führten sie an den von Endress+Hauser Conducta gebauten Messumformern selbst Messungen in Flüssigkeiten durch.

    Endress + Hauser Conducta ist wohl einer der wenigen deutschen Messtechnikhersteller, der seine Elektronikproduktion nicht ins Ausland verlagert hat. Im Gerlinger Gewerbegebiet produziert die Firma die Messwertumformer und Probeentnahmeautomaten. Die hoch automatisierte Fertigung verteilt sich auf zwei Etagen der Produktionshalle; da die elektronischen Bauteile heute immer kleiner werden, sind sie auch zunehmend empfindlich, besonders auch gegenüber elektrischen Entladungen. Die Schüler/innen mussten sich daher vor Betreten der Räume erst einmal entsprechend einkleiden: mit einem weißer Labormantel, der zum Ableiten elektrostatischer Ladungen Carbonfasern eingewebt hat und mit einem Erdungsband, das in einen Schuh eingelegt und mit der Schuhsohle verklebt wird.

    Nach der Betriebsführung ging es mit dem Messpraktikum weiter. Nach einer theoretischen Einleitung in das Messprinzip, führten die Teilnehmer/innen an Messumformern der Serie Liquiline pH-Wert-Messungen verschiedener Flüssigkeiten durch. Anschließend übten sich die Schüler/innen an der Erstellung von Schulungsvideos zum zuvor verwendeten Messsystem.

    Im Anschluss an das Praktikum war die Gruppe noch zum Mittagessen in die Firmenkantine im obersten Stockwerk des modernen Firmengebäudes eingeladen.

    Dritter Tag: Das Robert-Bosch-Gymnasium zu Besuch in der Kläranlage Leonberg

    Donnerstag, 14. März 2024, Donnerstag

    Am Donnerstagvormittag stand für die Schüler/innen die „letzte Runde“ in der Bildungspartnerschaft mit Endress+Hauser und damit der Einsatz der Mess- und Probeentnahmetechnik vor Ort bzw. in der Leonberger Kläranlage auf dem Programm. Es ist aus mehreren Gründen wichtig, dass Kläranlagen genaue Messgeräte zur Verfügung zu haben: das Wasser, das die Kläranlage verlässt, ist zum einen genauen Richtlinien unterworfen. Zum anderen ist es natürlich für den Betreiber sehr wichtig, auf bedenkliche ankommende Verunreinigung zeitnah reagieren zu können.

    Alle Bedürfnisse können durch von Endress+Hauser entwickelten Geräte gedeckt werden. Zum einen messen Probeentnahmegeräte am Anfang, wie viel Abwasser mit welcher Belastung in die Kläranlage gelangt, andere am Ende der Kläranlage, mit welcher Qualität es diese wieder verlässt.  Außerdem werden über die einzelnen Klärstufen hinweg verteilt in regelmäßigen Abständen Probe entnommen und auf die Inhaltsstoffe, wie z. B. Nitrationen-, Ammoniumionen- und Sauerstoffgehalt und einiges mehr, untersucht.

    Die Bilder rechts zeigen den PRobennehmer, das Messsystem und die Messelektroden im Einsatz in der Kläranlage (v.o.n.u.).

     Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei den Verantwortlichen von Endress und Hauser Conducta für dieses Bildungspartnerschaftsangebot und natürlich ganz besonders bei den Personen, die uns durch dieses tolle und sehr interessante Programm geführt haben.

    Text und Bilder: A. Beuchle

  • Murder-Mystery nach Gartenparty-Gewalttat

    Murder-Mystery nach Gartenparty-Gewalttat

    Alle sind sie gekommen zur Gartenparty im Haus Maybachstr. 77 – sogar Hausmeister Stahlmeier, eine Art Blockwart mit goldenen Herzen. ALLE? Nein! Die zwei aus der Mädchen-WG fehlen. Hangover von der Feier letzte Nacht? Die lassen doch sonst keine Feier aus?! Kurzerhand stürmt die Hausgemeinschaft die Wohnung. Es wird dunkel. Dann zerreisst ein Schrei die Stille: zwei Leichen wurden gefunden.

    Das ist der Auftakt zum Kriminalstück „Wer wars“, das die Theater-AG des RBG mit professioneller Unterstützung vom Theaterhaus Stuttgart durch die Theaterpädagogin Catharina Zukrigl selbst verfasst und am 15. und 16. März im Atrium der Schule aufgeführt hat. Dabei wurden das Treppenhaus und die verschiedenen Ebenen des Gebäudes zum Mehrparteienhaus, in dem die Nachbarschaft sich trifft, stets begleitet vom pedantischen Stasi-Hausmeister. Ausgangspunkt ist, dass Sabrina, ein Mädchen im Teeniealter, die Sommerferien bei ihrer Tante Sabine, die eben in diesem Haus wohnt, verbringen soll. Die Tante organisiert die allseits beliebte jährliche Gartenparty, die am Abend steigen wird. Im Song „Das ist die Gartenparty“, den Hausmeister Stahlmeier und der alleinerziehende Fünffach-Papa Iwan auf die Bühne rocken, werden die Personen des Stücks vorgestellt.

    Geschickt agiert die Technik-AG mit Sound und Lichteinsatz, viele Dialoge werden bei Dunkelheit mit Spots inszeniert, die verzerrten Schattenwürfe auf die Wände im Hintergrund unterstreichen die Krimi-Atmosphäre in Orson-Welles-Manier. Manche Szenen werden durch Audioeinspielungen angereichert oder sogar ganz im Dunklen rein akustisch inszeniert, was das Geschehen umso vieldeutiger, mysteriöser und spannender macht. So wird das Publikum mit hineingenommen in den Fall: Die Polizei ermittelt, die Leichen werden obduziert. Nur die dank Hausmeister Stahlmeier nahezu perfekt überwachten Hausbewohner kommen als Täter infrage. Doch wer wars? Die Frage wird eine Crimeshow klären: Erst kommt abgedrehte Werbung, dann begrüßen Host Kai aka Kommunisten-Kai im Che-Shirt und Sabrina zwei Expertinnen sowie die Zuschauer als Studiopublikum, das nun nacheinander verschiedene Motive vorgespielt bekommt, jeweils kommentiert von den Expertinnen, bevor es per Abstimmung den wahrscheinlichen Mörder ermitteln soll:

    • War es „ein ganz besonderer Aufguss in der Sauna“?
    • Oder sind die jungen Frauen Opfer der tragischen Verwechslung durch eine Auftragskillerin, die von einer im Sorgerechtsstreit unterlegenen Mutter auf Iwan angesetzt wurde?
    • Verbergen die Mitternachtsrosen ein düsteres Geheimnis?
    • Macht die Keksdosis, die in die falschen Hände gerät, das Gift?

    Als Zuschauer staunt man nicht nur über das schauspielerische Können, lacht über pointierte Dialoge, sondern ist auch beeindruckt vom kreativen Erfindungsreichtum der jugendlichen Stückeschreiber.

    Nach den vier Szenarien zum möglichen Tathergang darf das Publikum per Farbkarte abstimmen. Die Moderatoren zählen die Stimmen aus – der Fall ist klar: es waren Tante und Nichte aus Szenario vier: ein Familienerbstreit und ein vergiftetes Geschenk, das nicht die Erbtante, sondern die beiden Mädchen traf. Die Mörderinnen werden abgeführt.

    Großer Applaus für das großartige Ensemble und die Regisseurin und Leiterin der Theater-AG, Julia Weizmann. Tolle Abendunterhaltung! Ermöglicht wird diese tolle Theaterarbeit durch das Projekt „Schule als Bühne“ mit dem Theaterhaus, mit dem das RBG seit Jahren eine Bildungspartnerschaft unterhält.

    Doch … wer war es nun tatsächlich? „Vertrauen Sie mir, nächstes Mal klappt es bestimmt….“

    Klicken Sie sie sich durchs Theaterstück „Wer wars?“ mit unserer Bildergalerie:

  • MKids auf der Experimenta

    MKids auf der Experimenta

    Die „MKids“ (Mathe-Kids) der Klasse sieben besuchten mit ihrer Lehrerin Frau Dr. Cremer am Freitag, 08.03.24, bei einem Ganztagesausflug die Experimenta in Heilbronn. Schwerpunkt war die spielerische Einführung ins Programmieren in einem Programmierlabor, wo die Kinder eine Leuchtschrift programmieren konnten. Dazwischen gab es auch Mittagspause mit leckerem Essen und Sonnenschein. Alle waren mit großem Eifer dabei – siehe Bilder:

    • „Der Ausflug war RICHTIG gut!“ 
    • „Besser als erwartet.“ 
    • „Cool.“

    Was ist MKids?

    Das Programm MKids wird von Dr. Marielle Cremer geleitet. Mathematisch interessierte Schülerinnen und Schüler können es als eine Art AG in Kl. 6 und 7 belegen.

  • Wasser, Watt und Welthandel

    Wasser, Watt und Welthandel

    Das Leistungsfach Geographie der Kursstufe 2 war mit Fachlehrer Patrick Walz fünf Tage auf Exkursion in Hamburg – hier ein Bericht der Teilnehmer:

    Voller Vorfreude ging es am Montag 05. Februar auf die diesjährige Geographieexkursion nach Hamburg. Diese stand voll im Zeichen der Vorbereitung auf das kommende Abitur im April 2024.

    Der erste Exkursionstag startete in der Hafen City mit einer Stadtführung zur nachhaltigen Stadtentwicklung Hamburgs sowie einem einführenden Vortrag zur Prozessentwicklung unterschiedlicher Klimamodelle und den daraus resultierenden globalräumlichen Auswirkungen im Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ).

    Ein weiteres Highlight erwartete uns am Mittwoch in Büsum: das Wattenmeer. Dr. Ingrid Austen, ausgewiesene UNESCO-Wattführerin leitete uns in einer ca. 1,5stündigen Wattwanderung durch die zentralen Prozesse, Entwicklungen und Charakteristika der norddeutschen Wattküste. Im Rahmen der Führung wurde uns eindrücklich vor Augen geführt, mit welcher Geschwindigkeit sich das Meer im Zuge der Gezeiten zurückzieht und welche Bedeutung das Wattenmeer als Ökosystem nicht nur für die Region einnimmt. Im Anschluss an die Führung ließen wir den Tag in einem Strandlokal inmitten der schönen Szenerie inklusive einer gemeinsamen abschließenden Diskussion über die zukünftigen Herausforderungen der Küste ausklingen.

    Am Donnerstagvormittag trafen wir Steve, einen Migrant aus Nigeria, im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg. Im gemeinsamen Gespräch erzählte uns Steve sowohl über die strukturellen Ursachen als auch über die Motive seiner Flucht. Er schilderte seine Fluchtroute sowie diverse Herausforderungen (struggles), mit denen er an unterschiedlichen Orten konfrontiert wurde, wie insbesondere in der griechischen Hauptstadt Athen. Das Gespräch noch verarbeitend und reflektierend erfolgte am Nachmittag eine Werksführung durch den Airbus-Standort Finkenwerder. Bemerkenswert und interessant war nicht nur die komplexe Wertschöpfungskette und die globale Arbeitsteilung be ider Produktion eines Airbus, sondern auch die Prototypen und Probleme, die damit verbunden sind, ein wasserstoffbetriebenes Flugzeug zu entwickeln sowie auch die topographischen Herausforderungen des Standorts an der Elbe.

    Zum Abschluss der Exkursion beschäftigten wir uns am Freitag mit dem Hamburger Hafen: zunächst gewannen wir von der Aussichtsplateau der Elbphilharmonie einen Überblick über den Hafen. Simon Strobelt, Geograph an der Universität Hamburg erklärte uns die Geschichte und Bedeutung des Hamburger Hafens für Hamburg und seine Region. Im Fokus stand dann insbesondere die Herausstellung des Zusammenhangs zwischen der historischen und gegenwärtigen Rolle des Hafens im globalen Welthandel und den daraus resultierenden global-lokalen Ungleichheiten.

    Am Nachmittag reisten wir zurück und kamen gegen 20 Uhr wieder wohlbehalten am Stuttgarter Hauptbahnhof an.

  • RBG präsentiert sich am Tag der offenen Tür

    RBG präsentiert sich am Tag der offenen Tür

    Von B wie Biologie über I wie Informatik bis T wie Turnen – der diesjährige Tag der offenen Tür bot für die Kinder mit der Schulhausrallye durch die Fächer und Gebäude und die Eltern mit Vortrag und Schulhausführung durch die Schulleitung viel Informatives und Spannendes rund um das RBG. Eine kleine Nachlese in Bildern finden Sie unten.

    Hier gehts zur Anmeldung für die neuen Klassen fünf im Schuljahr 2024/25.

  • Virtuelle Realitäten – Supercomputer – Kernfusion – Weltraumerforschung

    Virtuelle Realitäten – Supercomputer – Kernfusion – Weltraumerforschung

    Die NwT-Schüler/innen der Klassenstufe 10 waren vom 29.1. – 31.1.24 wieder auf wissenschaftlicher Erkundungstour. Bereits zum neunten Mal brachen am Montagmorgen 36 Schüler zur so genannten „NwT-Erkundungsfahrt“ auf und besuchten unterschiedliche Forschungseinrichtungen in München.  Organisiert und begleitet wurde die Fahrt von den NwT-Lehrerinnen Anja Beuchle und Elena Maier.

    An der Erkundungsfahrt teilnehmen können Schüler der Jahrgangsstufe 10, die sich in der 8. Klasse für das Profilkernfach NwT (Naturwissenschaft und Technik) entschieden haben. Sie haben sich demnach in den letzten 3 Jahren schon mit den vielfältigsten naturwissenschaftlichen und technischen Problemen auseinandergesetzt und dabei viele Erkenntnisse gewonnen und Fertigkeiten erlangt; bspw. beim Programmieren von Microcontrollern, beim technischen Zeichnen und bei der Verwendung von 3-Druckern, bei der Durchführung von Analyse- und Produktionsverfahren, beim Bau von Kränen, bei der Auswertung von Messergebnissen u.v.m.

    Erstes Ziel der Fahrt war das Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (LRZ) und dessen Supercomputer. Da die Beantwortung wissenschaftlicher Fragestellungen immer komplexer wird, Problemstellungen und Lösungsansätze zunächst oft simuliert werden müssen und dabei riesige Datenmengen anfallen, die ausgewertet werden müssen, hat das Hochleistungsrechnen in den vergangenen Jahren u.a. in der Wissenschaft an großer Bedeutung gewonnen. Diese extrem anspruchsvollen, umfangreiche und komplexe Rechenanwendungen, die auch ein Vielfaches an Speicherkapazität erfordern, können von „normalen“ Computern nicht mehr durchgeführt werden. Auch hier konnte die Gruppe nach einem sehr interessanten Vortrag über die Verwendung und Einsatzmöglichkeiten eines Supercomputers, diesen auf einem Rundgang live besichtigen.

    Bilder rechts: im Virtualisierungslabor

    Parabelrutschen im Atrium des Institutsgebäude für Mathematik und Informatik der Technischen Universität München (Mittagspause

    Am 2. Tag besichtigte die Gruppe zunächst das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP). Hier wird seit den 60er-Jahren an der Kernfusion geforscht. Dabei möchten die Physiker das “Feuer der Sonne” auf die Erde holen: in einer Brennkammer, in der die Fusions-Brennstoffe Tritium und Deuterium bei 100 Millionen Grad Kelvin durch entsprechend geformte Magnetfelder eingeschlossen sind, sollen diese zu Helium verschmelzen (fusionieren) und dabei erhebliche Mengen an Energie freisetzen und so die Energieproblematik umweltschonend lösen.

    Die Gerlinger Besucher/innen erhielten zunächst einen sehr spannenden Vortrag über die Grundlagen der Kernfusion und deren mögliche technische Realisierung in Form eines Kernfusionskraftwerkes. Da an unserem Besuchstag grade am dort aufgebauten Großexperiment ASDEX upgrade nicht experimentell gearbeitet wurde, konnten wir im Anschluss die Experimentierhalle selbst besichtigen. Wenn die Anlage in Betrieb ist (jährlich werden etwa 1000 Experimente durchgeführt), kann die Experimentierhalle wegen der dort auftretenden Strahlung nicht betreten werden.

    Großexperiment zur Kernfusion: ASDEX upgrade

    Am Nachmittag konnten sich die SchülerInnen in Kleingruppen selbständig und je nach persönlichen Vorlieben und Interessen im Deutsches Museum zu unterschiedlichen Themen informieren.

    Letzter Programmpunkt am 3. Tag war die Besichtigung der ESO (european southern observatory), der europäischen Südsternwarte. Die ESO ist ein europäisches Forschungsinstitut, das Teleskope in Chile betreibt. Mithilfe dieser Teleskope wurden schon viele spektakuläre Entdeckungen gemacht. Bspw. wurden Beweise für die Existenz eines schwarzen Lochs im Zentrum unserer Milchstraße gefunden und es konnte gezeigt werden, dass die Expansionsgeschwindigkeit des Universums zunimmt. Der Rundgang durch die Ausstellung wurde mit einer Planetariumsvorstellung abgerundet. Jede/r kann sich übrigens bei der ESO mit interessanten Forschungsideen für eine Teleskopnutzung in Chile bewerben – vielleicht wolltet ihr ja schon immer einmal in die Sterne schauen und eine weltbewegende Idee überprüfen 😊.

    ESO – ein Teleskop in Chile
    Gruppenbild vor der Europäischen Sternwarte ESO
    Gruppenbild vor dem LRZ

    Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei allen Personen, die uns diese spannenden Einblicke durch tolle Führungen und sehr interessante Vorträge ermöglicht haben, bedanken.

    Anja Beuchle

  • 13.400 € für Kara Kara

    13.400 € für Kara Kara

    Das Ergebnis unseres Kara Kara-Adventsbasars ist da: Stolze 13.400 € konnten das RBG und die Pestalozzischule für den guten Zweck an den Verein „KARAKARA- Hilfe für Kinder in Niger“ überweisen. Das Bild zeigt die Schulleiterinnen der beteiligten Schulen: Frau Beck (Pestalozzischule, links) und Frau Scholz (rechts), in der Mitte die Initiatorin des Basars, Monika Neumann, die den symbolischen Scheck für den Verein entgegennahm.

    Informationen zur Verwendung des Geldes und den aktuellen Stand des Projektes finden Sie hier.

    Wir bedanken uns noch einmal sehr herzlich bei allen, die durch ihren Einsatz und ihre Mitarbeit einen Teil zu dieser großen Summe beigetragen haben.